Donnerstag, 30. Juli 2026

Mayhem (2017)

https://www.imdb.com/de/title/tt4348012/
https://letterboxd.com/film/mayhem-2017/

Was für ein Tag: Derek Cho (Steven Yeun) wird von einem Kollegen verleumdet und daraufhin zu Unrecht von seinem Arbeitgeber gefeuert. Kurze Zeit später bricht im Gebäude ein gefährliches Virus aus, welches bewirkt, dass die Infizierten willenlos ihren niedersten Impulsen folgen und selbst eine kleine Streiterei in Mord und Totschlag enden kann. Da der Komplex rasch zur Quarantänezone erklärt wird, ist auch Cho in den Büroräumen gefangen und muss jetzt nicht mehr nur um seinen Job, sondern vor allem ums nackte Überleben kämpfen. Gemeinsam mit der in Verzug geratenen Kreditnehmerin Melanie Cross (Samara Weaving), die genauso wie er eine Stinkwut auf die Firma hat, greift er sich alles, was man irgendwie als Waffe benutzen kann und fängt an, zu metzeln…

Was passiert, wenn sämtliche gesellschaftlichen Hemmungen plötzlich wegfallen und aus einem gewöhnlichen Bürogebäude ein Schlachtfeld wird? Genau diese ebenso absurde wie reizvolle Prämisse verfolgt Regisseur Joe Lynch mit "Mayhem". Der Film verbindet Action, Horror, schwarze Komödie und bissige Gesellschaftssatire zu einem blutigen Genremix, der sich unverkennbar gegen die Auswüchse moderner Leistungsgesellschaft richtet. Das Ergebnis ist ebenso unterhaltsam wie chaotisch - allerdings nicht immer so clever, wie es seine Ausgangsidee vermuten lässt.

Steven Yeun beweist hier bereits sein Talent für die Mischung aus Sympathie, trockenem Humor und körperlicher Präsenz. Samara Weaving steht ihm in nichts nach und entwickelt gemeinsam mit Yeun eine Dynamik, die den Film auch in ruhigeren Momenten trägt. Gerade ihr Zusammenspiel gehört zu den größten Pluspunkten der Produktion. Joe Lynch inszeniert das Geschehen mit viel Energie. Die Action ist temporeich, die Gore-Effekte erfreulich handgemacht und die Kamera hält das Geschehen stets übersichtlich. Dabei erinnert "Mayhem" immer wieder an Filme wie "The Belko Experiment", "Crank" oder "The Conference" - allerdings mit deutlich mehr Blut und schwarzem Humor. Die Satire auf toxische Unternehmenskulturen, Ellenbogenmentalität und entfesselten Kapitalismus verleiht dem Film eine zusätzliche Ebene, die über den reinen Splatter hinausgeht. 

Doch seine Gesellschaftskritik ist oft plakativ und wird zugunsten der nächsten blutigen Auseinandersetzung nicht konsequent weiterentwickelt. Auch das Drehbuch setzt eher auf Tempo als auf Figurenentwicklung. Manche Dialoge wirken überzeichnet, und gegen Ende verliert die Geschichte etwas an Überraschung, weil das Grundprinzip bereits früh vollständig ausgespielt ist. Dennoch besitzt "Mayhem" eine ansteckende Energie, der man sich nur schwer entziehen kann. Die Mischung aus Horror, Action und bitterböser Arbeitsplatzsatire funktioniert über weite Strecken erstaunlich gut und sorgt dafür, dass die knapp 90 Minuten wie im Flug vergehen. Unterm Strich also ein wuchtiger, blutiger und herrlich überdrehter Genre-Mix, der mit Steven Yeun und Samara Weaving zwei hervorragend aufgelegte Hauptdarsteller bietet. Die clevere Grundidee, das hohe Erzähltempo und der anarchische Humor machen den Film zu einem kurzweiligen Vergnügen. Dass die Satire letztlich oberflächlich bleibt und das Drehbuch nicht jede Chance nutzt, verhindert zwar den ganz großen Wurf – als kompromissloses Horror-Action-Spektakel mit Biss funktioniert "Mayhem" jedoch ausgezeichnet.

6,5/10

Quellen:
Inhaltsangabe: Filmstarts
Poster/ArtworkCircle of Confusion/Royal Viking Entertainment/Avva Pictures/Shudder/RLJ Entertainment/RLJE Films

Mittwoch, 29. Juli 2026

J. Edgar (2011)

https://www.imdb.com/de/title/tt1616195/
https://letterboxd.com/film/j-edgar/

J. Edgar Hoover (Leonardo DiCaprio) war als Direktor und Begründer des FBI jahrzehntelang das Gesicht des Gesetzesvollzugs in Amerika und hat das Federal Bureau of Investigation zu dem gemacht, was es heute ist. Die 1908 gegründete Behörde rüstete Hoover zu einer schlagkräftigen Polizeitruppe auf, die mit einer gigantischen Sammlung von Fingerabdrücken ausgestattet und mit modernster Technik bewaffnet war. Edgars Männer konnten so die meistgesuchtesten Verbrecher Amerikas zu Fall bringen und mit der Festnahme Al Capones sowie Todesmeldungen bei der Jagd auf Bonny & Clyde oder John Dillinger auf sich aufmerksam machen. Bis zu seinem Tod 1972 stand Hoover permanent in der Öffentlichkeit mit den angesehensten Persönlichkeiten aus Politik und Showbiz. Dabei wusste er sich in Szene zu setzen. Ungeachtet der Tatsache, dass er eher zu den unpopulären Personen seines Wirkungskreises gehörte, hatte er Zugang zu einem großen Netzwerk von Informanten und wusste, wenn jemand Dreck am Stecken hatte. Aber auch der vermutlich mächtigste Mann seiner Zeit hatte Geheimnisse, die er versteckt hielt, weil sie seiner Karriere, seinem Image und seinem Leben hätten schaden oder diese gar zerstören können. Insbesondere seine angebliche homosexuelle Beziehung zu seinem engsten Stellvertreter Clyde Tolson (Armie Hammer) bleibt bis heute ungeklärt.

Mit "J. Edgar" widmet sich Clint Eastwood einer der schillerndsten und zugleich umstrittensten Persönlichkeiten der amerikanischen Geschichte. John Edgar Hoover prägte das FBI über nahezu fünf Jahrzehnte und hinterließ ein ebenso beeindruckendes wie kontroverses Erbe. Statt jedoch ein klassisches Biopic über den mächtigen Behördenchef zu erzählen, interessiert sich Eastwood jedoch vor allem für den Menschen hinter der öffentlichen Fassade. Das Ergebnis ist ein sorgfältig inszeniertes Charakterdrama mit herausragenden schauspielerischen Leistungen, das seine erzählerischen Ambitionen jedoch nicht immer einlösen kann. Leonardo DiCaprios Darstellung Hoovers ist vielschichtig und zeigt einen Mann, der zwischen Ehrgeiz, Kontrollzwang, Unsicherheit und Einsamkeit gefangen ist. DiCaprio vermeidet dabei die Versuchung, Hoover lediglich als Helden oder Schurken zu zeichnen. Stattdessen entsteht das Porträt einer komplizierten Persönlichkeit, deren Stärken und Schwächen eng miteinander verwoben sind. Auch Judi Dench überzeugt als Hoovers dominante Mutter Annie Hoover und verleiht ihren wenigen Szenen bemerkenswerte Intensität. Armie Hammer sorgt als langjähriger Vertrauter Clyde Tolson für die emotionalsten Momente des Films und bildet einen gelungenen Gegenpol zur verschlossenen Hauptfigur. 

Inszenatorisch bleibt Eastwood seinem gewohnt zurückhaltenden Stil treu. Die ruhige Kameraarbeit, die gedeckte Farbpalette und die unaufdringliche Filmmusik schaffen eine melancholische Atmosphäre, die gut zur Geschichte passt. Gleichzeitig gelingt es dem Film, die Entwicklung des FBI und die politischen Umbrüche des 20. Jahrhunderts glaubwürdig in die Handlung einzubinden, ohne sich in historischen Details zu verlieren. Das Drehbuch von Dustin Lance Black wählt eine nichtlineare Erzählstruktur, in der Hoover seine Lebensgeschichte rückblickend schildert. Dieser Ansatz ermöglicht interessante Perspektiven auf die Frage, wie Geschichte entsteht und wie sehr Macht auch die eigene Erinnerung beeinflusst. Allerdings führt die häufige Zeitspringerei dazu, dass der Film stellenweise an erzählerischem Fluss verliert. Manche Episoden wirken eher aneinandergereiht als organisch miteinander verbunden. Ein weiterer Kritikpunkt betrifft das Make-up. Obwohl die Alterungseffekte zum Zeitpunkt der Veröffentlichung technisch aufwendig waren, wirken sie aus heutiger Sicht häufig künstlich und lenken gerade in den späteren Lebensabschnitten der Figuren eher ab, als dass sie zur Glaubwürdigkeit beitragen. Inhaltlich gelingt "J. Edgar" jedoch eine interessante Gratwanderung. Der Film verklärt Hoover nicht, vermeidet aber ebenso eine einfache Verurteilung. Seine Erfolge beim Aufbau moderner Ermittlungsmethoden stehen neben den problematischen Seiten seiner Amtsführung, darunter Machtmissbrauch, Überwachung politischer Gegner und persönliche Obsessionen. Allerdings bleibt der Film bei einigen dieser kontroversen Themen überraschend zurückhaltend, wodurch das Porträt weniger scharf ausfällt, als es die historische Figur eigentlich verdient hätte.

Im Vergleich zu Eastwoods stärksten Regiearbeiten wie "Mystic River", "Million Dollar Baby" oder "Letters From Iwo Jima" fehlt "J. Edgar" aber letztlich die emotionale Wucht und erzählerische Präzision. Dennoch überzeugt der Film als sorgfältig gespielte Charakterstudie, die sich bewusst einfachen Antworten verweigert. Damit bleibt "J. Edgar" ist ein solides, intelligent inszeniertes Biopic, das vor allem von Leonardo DiCaprios beeindruckender Hauptrolle lebt. Clint Eastwood erzählt die Geschichte mit gewohnt ruhiger Hand, verliert sich dabei jedoch gelegentlich in seiner verschachtelten Struktur und bleibt bei einigen kontroversen Aspekten erstaunlich vorsichtig. So entsteht ein sehenswertes Porträt einer komplexen Persönlichkeit, das zwar nie ganz die Größe seiner Hauptfigur erreicht, aber dennoch viele nachdenkliche Momente bietet.

6/10

Quellen:
Inhaltsangabe: Filmstarts
Poster/ArtworkImagine Entertainment/Malpaso Productions/Wintergreen Productions/Warner Bros. Pictures

Spider-Man: Brand New Day (2026)

https://www.imdb.com/title/tt22084616/
https://letterboxd.com/leschroeck/film/spider-man-brand-new-day/

Nachdem Peter Parker (Tom Holland) seine große Liebe aufgab und einen Deal einging, der alle Welt vergessen ließ, dass er Spider-Man ist, ist er wieder auf sich allein gestellt. Seine Identität ist geheim, viele Entwicklungen sind rückgängig gemacht. Peter ist wieder der junge, sympathische Loser, der ständig Geldprobleme, keine Freunde und schon gar keine Freundin hat. Vor allem hat er auch nicht mehr den Support der Avengers, kann keine High-Tech-Verbesserungen an seinem Anzug erhalten. Er wird wieder mehr zu einem klassischen, straßennahen Superhelden, der mit kleinen wie großen Problemen kämpft. Doch dann tritt eine Bedrohung auf den Plan, die viel zu groß für eine freundliche Spinne aus der Nachbarschaft ist...

Nach dem emotionalen Ausnahmezustand von "Spider-Man: No Way Home" stand das Marvel Cinematic Universe vor einer schwierigen Aufgabe. Wie erzählt man Peter Parkers Geschichte weiter, nachdem die Welt ihn vergessen hat? "Spider-Man: Brand New Day" findet darauf eine überraschend bodenständige Antwort. Regisseur Destin Daniel Cretton verabschiedet sich weitgehend vom Multiversums-Spektakel und rückt wieder den Menschen hinter der Maske in den Mittelpunkt. Das Ergebnis ist ein Superheldenfilm, der zwar nicht die emotionale Wucht seines direkten Vorgängers erreicht, dafür aber frischen Wind in Tom Hollands "Spider-Man"-Reihe bringt. 

Im Zentrum steht hier ein Peter Parker, der vollkommen auf sich allein gestellt ist. Ohne die Unterstützung seiner engsten Vertrauten versucht er, als Spider-Man seinen Platz in einer Welt zu finden, die sich nicht mehr an ihn erinnert. Diese Ausgangslage verleiht dem Film eine ungewohnt melancholische Grundstimmung und erinnert stärker an die klassischen Comics, in denen Peter ständig zwischen persönlichem Glück und seiner Verantwortung als Held zerrieben wird. Und genau dieser Fokus auf Isolation, Identität und Selbstfindung ist, nach einer ähnlich, aber längst nicht so starken Geschichte in "Spider-Man 2", etwas Neues und die vermutlich größte Stärke des Films. Tom Holland liefert dabei seine bislang überzeugendste Vorstellung als Peter Parker ab. Sein Spider-Man wirkt reifer, verletzlicher und gleichzeitig entschlossener als in den vorherigen Filmen. Der Humor ist weiterhin präsent, entsteht aber organischer aus den Figuren und lockert die ernstere Atmosphäre auf, ohne sie zu untergraben. Zudem ist der Humor so sehr zurückgenommen, dass der Film zum Glück nie zu einer reinen aberwitzigen Angelegenheit wird.

Auch inszenatorisch setzt "Spider-Man: Brand New Day" neue Akzente. Regisseur Destin Daniel Cretton verbindet dynamische Action mit einer überraschend intimen Erzählweise. Die Schwingsequenzen durch New York besitzen wieder das comicartige Gefühl der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft, während die Kämpfe deutlich direkter und körperlicher wirken als zuletzt. Gleichzeitig verzichtet der Film erfreulicherweise auf übermäßigen Fanservice und konzentriert sich stattdessen auf seine eigene Geschichte. Aber apropos Fanservice: "Spider-Man: Brand New Day" lässt es sich nicht nehmen und rekreiert gleich mehrere berühmte Comicbuch-Cover im realen Film, unter anderem das Cover des ersten jemals erschienen Spider-Man Comics "Amazing Fanatasy". Doch davon ab trägt auch die Nebenbesetzung ihren Teil zum Gelingen bei. Zendaya und Jacob Batalon erhalten trotz der veränderten Ausgangslage wichtige emotionale Momente, während die neuen Figuren das Universum sinnvoll erweitern. Besonders die überraschende Konfrontation mit einem neuen, psychologisch geprägten Gegenspieler verleiht der Handlung zusätzliche Spannung und zwingt Peter, sich seinen eigenen Ängsten und Zweifeln zu stellen. Statt auf reine Zerstörungsspektakel setzt der Film stärker auf persönliche Konflikte - was ausdrücklich begrüßenswert ist. 

Dennoch bleibt "Spider-Man: Brand New Day" nicht frei von Schwächen. Im Vergleich zu "Spider-Man: No Way Home" fehlt der ganz große emotionale Ausnahmezustand, und einige Nebenfiguren bleiben hinter ihren Möglichkeiten zurück. Zudem merkt man dem Film an, dass er zugleich ein eigenständiges Abenteuer erzählen und die Weichen für kommende MCU-Ereignisse stellen möchte. Dadurch wirkt das letzte Drittel etwas überfrachtet und verliert einen Teil der erzählerischen Klarheit, die den Mittelteil so stark macht. Aber das ist, wie so oft, Meckern auf hohem Niveau und auch der vermutlich größte Kritikpunkt des ansonsten rundherum gelungenen Neustarts. Im Vergleich zu den drei vorherigen MCU-Soloabenteuern nimmt "Spider-Man: Brand New Day" eine interessante Stellung ein. "Spider-Man: Homecoming" lebte von seiner jugendlichen Leichtigkeit, "Spider-Man: Far From Home" vom europäischen Abenteuerflair und "Spider-Man: No Way Home" vom nostalgischen Multiversums-Ereignis. "Spider-Man: Brand New Day" schlägt bewusst leisere Töne an und erzählt die persönlichste Geschichte der Reihe. Dadurch fehlt zwar gelegentlich das große Staunen, gleichzeitig gewinnt die Figur Peter Parker aber wieder an Profil.

Unterm Strich ist "Spider-Man: Brand New Day" ein gelungener Neustart für Tom Hollands Spider-Man. Der Film überzeugt mit einer reiferen Geschichte, einer starken Hauptfigur und einer gelungenen Balance aus Action, Humor und emotionalen Momenten. Nicht jede Idee entfaltet ihr volles Potenzial, und das Finale wirkt etwas überladen, doch insgesamt gelingt Marvel eine überzeugende Rückbesinnung auf das, was Spider-Man seit jeher ausmacht: einen jungen Helden, dessen größte Kämpfe oft nicht gegen Superschurken, sondern gegen sich selbst stattfinden.

8,5/10

Quellen:
InhaltsangabeFilmstarts
Poster/Artwork:  Marvel/Sony

The Penguin (2024)

https://www.imdb.com/title/tt15435876/
https://letterboxd.com/film/the-penguin-2024/

Nach dem verheerenden Angriff des Riddlers auf Gotham sind die ärmsten und verletzlichsten Stadtteile schwer getroffen, was Oz "Der Pinguin" Cobb (Colin Farrell) eine einmalige Gelegenheit bietet. Mit dem Tod seines ehemaligen Bosses Carmine Falcone (Mark Strong) sieht Oz die perfekte Chance, die Machtverhältnisse in der Unterwelt zu seinen Gunsten zu verschieben. Er schmiedet hastig einen riskanten Plan, um die Kontrolle zu übernehmen, während die Falcone-Familie verzweifelt versucht, ihre jahrzehntelange Herrschaft über Gotham zu verteidigen und neu zu organisieren. Obwohl Oz für seine skrupellose Art und sein Überzeugungstalent bekannt ist, macht er zwei folgenschwere Fehler. Der erste betrifft Victor Aguilar (Rhenzy Feliz), einen jungen Mann, der nach den Überschwemmungen heimatlos geworden ist. Anstatt Victor einzuschüchtern, wie ursprünglich geplant, entwickelt Oz eine unerwartete Bindung zu dem sensiblen Teenager und nimmt ihn unter seine Fittiche. Der zweite Fehler ist die Rückkehr von Sofia Falcone (Cristin Milioti), der Tochter des ermordeten Carmine Falcone. Oz, der früher für Carmine gearbeitet hat, ist von ihrer Entlassung aus der Arkham-Klinik überrascht. Während Oz um die Macht kämpft, droht jedoch die Rückkehr von Sofia alles aus dem Gleichgewicht zu bringen.

https://www.imdb.com/title/tt16358420/
1. Nach der Flut (After Hours)
Eine Woche nach der vom Riddler orchestrierten Überflutung Gothams sowie dessen Ermordung von Carmine Falcone im November 2022 durchsucht Carmines rechte Hand Oswald „Oz“ Cobb dessen Tresor in der Iceberg Lounge. Dabei überrascht ihn jedoch Alberto Falcone, Carmines drogenabhängiger Sohn und gehandelter Erbe, der Oz daraufhin in einem Gespräch seine Vorstellung vom Drogengeschäft darlegt. Als Oz durchsickern lässt, dass er größere Ambitionen verfolgt, verspottet Alberto ihn, woraufhin Oz Carmines Sohn kaltblütig erschießt. Beim Versuch die Leiche zu entsorgen, erwischt Oz mehrere Unbekannte, die sich an seinem Wagen bedienen wollen und die Flucht ergreifen. Einer von ihnen, der junge Victor Aguilar wird jedoch zurückgelassen und von Oz gezwungen ihn zu unterstützen, dieser reagiert jedoch mit etwas Mitleid, als Victor wie er eine Beeinträchtigung zeigt. Auf einen kurzen Abstecher zur Prostituierten Eve Karlo folgend, die ihm ein Alibi verschafft, trifft sich Oz mit Johnny Viti und Milos Grapa, ranghohen Mitarbeitern Falcones und muss von Veränderungen seines eigenen Geschäfts erfahren. Überraschend tritt auch Sofia Falcone, Albertos jüngere Schwester und als Der Hangman bekannte Serienmörderin, auf den Plan, die einst im Arkham State Hospital eingesperrt war, sich aber nach eigenen Angaben rehabilitiert habe. Nach einem Besuch bei Francis Cobb, seiner allmählich an Demenz leidenden Mutter, die ihn ermutigt sich Gotham zu nehmen, stattet Oz dem im Blackgate Gefängnis inhaftierten Salvatore Maroni einen Besuch ab. Sein Angebot gemeinsam das Imperium der Falcones zu zerstören lehnt Salvatore ab, erhält von Oz aber einen Ring zurück, der einst ihm gehörte und von den Falcones abgenommen wurde. Auf dem Rückweg wird Oz von Sofias Handlangern erkannt, nach einer Verfolgungsjagd abgepasst und gefangen. Im Garten des Falcone-Anwesens foltert Sofia Oz und verlangt Albertos Aufenthaltsort zu erfahren. Bevor er weiter gefoltert werden kann, fährt ein fremder Wagen auf das Anwesen und kommt durch eine Statue zum Stehen. Im Kofferraum findet Sofia zu ihrem Entsetzen die Leiche ihres Bruders und lässt Oz gehen. Dieser trifft sich wieder mit Victor, der es indes erscheinen ließ, als wären die Maronis für Albertos Tod verantwortlich und spricht über seine weiteren Pläne. - 8,5/10

https://www.imdb.com/title/tt32505041/
2. Insider (Inside Man)
Nach dem Tod ihres Bruders sieht sich Sofia zunehmend mit Halluzinationen konfrontiert und erlebt so die Ermordung Albertos. Statt aber mit ihrem Psychiater Dr. Julian Rush zu kooperieren und die Problematik zu konfrontieren, sinnt sie auf Rache. Oz besucht derweil erneut den inzwischen verärgerten Salvatore und überzeugt ihn dennoch mit ihm weiterhin zusammenzuarbeiten, wobei die Maronis eine Wagenladung Drogen erhalten sollen. Maronis Männer fangen den Truck tatsächlich ab, unwissend, dass Oz von Viti gezwungen wurde, sich ebenfalls in diesem Wagen zu verstecken. Oz kommt gerade so mit dem Leben davon und überzeugt die Führungsriege von seiner Unschuld, der nun Carmines Bruder Luca Falcone vorsteht. Sofia glaubt dennoch an einen Insider in ihren Reihen, wird aber von Luca gebeten, sich aus dem Geschäft herauszuhalten. Insgeheim heuert sie den Polizisten Marcus Wise an und verspricht ihm Drogen als Belohnung, um der Sache auf den Grund zu gehen. Wise findet tatsächlich einen Handlanger der Maronis. Derweil beauftragt Salvatores Ehefrau Nadia Maroni Oz mit dem Aufspüren des Handlangers. Zwischenzeitlich verschlechtert sich der Zustand von Francis, als diese in ihrer Verwirrung auf die Straße rennt. Oz weigert sich trotzdem, seine Mutter in eine betreute Einrichtung zu geben und bezahlt stattdessen den Vermieter weiter, um die Wohnung zu behalten. Im Haus der Falcones findet schließlich die Andacht an den getöteten Alberto statt, wobei Victor Viti Juwelen unterzuschieben versucht, um so dessen Affäre mit Luca Falcones Frau Tina ans Licht zu bringen, wird jedoch gesehen und muss fliehen. Als er dies Oz mitteilt, ist dieser gezwungen, den gerade erst gefunden Handlanger wieder zu töten. Oz schiebt die Tat jedoch Sofias Handlanger Castillo unter, der daraufhin von Luca exekutiert wird. Später vergraben Oz und Victor die Leichen, wobei Oz den Jungen ermahnt fortan konzentriert zu bleiben, andernfalls würde er nur wie die beiden Toten enden. Später trifft sich Oz mit Sofia in der Krypta bei den Gräbern ihrer verstorbenen Verwandten, jene ist nun fest entschlossen das Familiengeschäft zu übernehmen. Da sie Oz mittlerweile wieder vertraut, bietet sie ihm eine Partnerschaft an, die dieser annimmt. - 8,5/10

https://www.imdb.com/title/tt32505042/
3. Bliss (Bliss)
In einer Rückblende wird Victor aus der Ferne Zeuge, wie in Gotham mehrere Bomben hochgehen und seine Familie in der gewaltigen Flutwelle umkommt, als diese in ihren Wohnkomplex eindringt. Daraufhin sind er, seine Freundin Graciela sowie weitere Teenager auf sich gestellt. In der Gegenwart präsentiert Sofia Oz eine neue Droge, die ihr und anderen Häftlingen in Arkham verabreicht wurde; die Droge erhält im Verlauf von Oz den Namen „Bliss“. Um neuen Grund für ihr Geschäft zu erschließen, treffen sich Sofia und Oz mit Link Tsai, dem Stellvertreter der Triaden, jener will jedoch erst auf Unterstützung seitens Viti handeln. Zwischenzeitlich droht Viti Sofia sie zu töten, sollte sie nicht einen gebuchten Flug nach Rom nehmen und binnen zwei Tagen verschwunden sein. Derweil berichtet Victor Graciela davon im Dienst von Oz zu stehen, was dieser missfällt. Während Oz und Victor in einem Restaurant essen, erzählt zweiter mehr über seine Familie. Als Oz und Sofia Viti später einen Besuch abstatten, vergnügt sich dieser gerade abermals mit Tina Falcone. Nachdem Tina hinausgeworfen wird und Oz davon absieht Viti zu töten, zwingen er und Sofia ihn durch Erpressung, ein Treffen mit Feng Zhao, dem Anführer der Triaden, in einem Nachtclub zu arrangieren. Zhao gibt sich interessiert, sieht jedoch mehr Risiken als Vorteile. Indem Sofia droht andere rivalisierende Gruppierungen aufzusuchen, lenkt Zhao schließlich ein und stimmt der neuen Partnerschaft zwischen ihnen zu. Zeitgleich erleidet Victor auf der überfüllten Tanzfläche des Clubs eine Panikattacke und wird von Erinnerungen an die Flut heimgesucht. Kurz darauf erklärt er Oz, mit Graciela verschwinden zu wollen. Oz wiederum zeigt sich unglücklich darüber, macht Victor aber klar, dass er gehen könne wenn er es wolle, obgleich er ihm zuvor eine Waffe an den Kopf hält. Im Anschluss stiehlt Victor den Wagen von Oz und entscheidet sich im letzten Moment jedoch gegen die Abreise mit Graciela und lässt sie so allein den Bus nehmen. Oz und Sofia werden etwa zeitgleich von Nadia Maroni überrascht, die nun dessen doppeltes Spiel erkennt und beide exekutieren lassen will. Victor eilt zur Hilfe, indem er einen Handlanger Maronis tödlich anfährt und Oz so einen Fluchtweg ermöglicht. Beide entkommen daraufhin eilig der Gefahrenlage und lassen Sofia zu Victors Verwunderung zurück. - 9/10

https://www.imdb.com/title/tt32505043/
4. Rache (Cent’Anni)
Vor Victors Rettung von Oz gibt Nadia gegenüber Sofia die Wahrheit über Albertos Tod preis und enthüllt das doppelte Spiel ihres Partners. Oz versucht sich jedoch aus der Situation herauszureden und fleht um sein Leben. Nachdem er durch Victor fliehen kann und Sofia verwundet zurücklässt, wendet sich diese telefonisch an Rush, verliert aber dabei das Bewusstsein. In Rückblenden wird Sofias Vergangenheit beleuchtet, so führte sie zehn Jahre zuvor eine Stiftung zu Ehren ihrer Mutter Isabella; diese litt einst an Depressionen und nahm sich scheinbar das Leben. Oz ist zu dieser Zeit als Sofias Fahrer tätig. Eines Tages wird Sofia von der Reporterin Summer Gleeson angesprochen, die mehreren Todesfällen von erwürgten Frauen im Umfeld der Iceberg Lounge nachgeht und diese ihrem Vater Carmine anlastet. Sofia will sich zunächst heraushalten, trifft sich dann trotzdem wieder mit Gleeson. Oz gibt diese Info allerdings an Carmine weiter, welcher sie kurz darauf konfrontiert. Als Sofia langsam bemerkt, dass Carmine sowohl die Frauen als auch ihre Mutter erwürgt haben muss, lässt dieser sie von Oz nach Hause fahren. Allerdings werden beide auf dem Weg von der Polizei abgepasst und Sofia für die Morde an den Frauen verhaftet, inklusive der Reporterin, deren Ermordung Carmine zwischenzeitlich in Auftrag gab. Sofia wird unmittelbar danach ins Arkham State Hospital gebracht und gerät physisch als auch psychisch schnell an ihre Grenzen. Ihre Zellengenossen verspotten und nennen sie Hangman, die Mitgefangene Abby schlägt sie zusammen und ihr Arzt therapiert sie mit Elektroschocks. Einzig Rush, zu dieser Zeit Assistent des Arztes, und Alberto sind nicht von ihrer Schuld überzeugt. Jedoch kann ihr Bruder nicht verhindern, dass ihre Haftstrafe von sechs Monaten auf letztlich zehn Jahre verlängert wird. Als Reaktion auf die Zustände in Arkham quittiert Rush zudem seine Stelle. Sofia gibt sich schließlich ihrer Wut hin und schlägt ihrer Mitgefangenen Magpie auf brutale Weise den Schädel ein, ehe sie betäubt wird. In der Gegenwart kommt Sofia im Haus Rushs wieder zu sich, sortiert ihre Gedanken und kommt zu der Auffassung, dass nicht sie, sondern die Welt gebrochen sei. Später trifft sie im Falcone-Anwesen ein, während der Rest der Familie gerade diniert, und verurteilt alle Anwesenden. Ebenso verkündet sie, fortan ein neues Leben beginnen zu wollen, ohne ihre Familie. Nachts eskortiert sie Gia Viti, die Tochter ihrer Cousine Carla, ins Gartenhaus und übernachtet dort mit ihr. Am nächsten Morgen stellt sich heraus, dass Sofia den gesamten anwesenden Haushalt der Falcones, darunter Milos, Luca und Carla mit Giftgas ermordet hatte. Einzig Viti wurde von ihr verschont, dem sie nun mit vorgehaltener Waffe erklärt, sie müssten reden. - 9,5/10

https://www.imdb.com/title/tt32505044/
5. Heimkehr (Homecoming)
Um den Druck auf die Maronis zu erhöhen, entführt Oz mithilfe seines Teams Taj Maroni, Salvatores und Nadias Sohn, und zwingt sie zu einem Austausch. Im Gegenzug für Tajs Leben erhält Oz die Ladung Drogen zurück, die sich Nadia einst unter den Nagel riss. Derweil befragt die Polizei unter Leitung von Chief Mackenzie Bock Sofia hinsichtlich der Ereignisse und des Verbleibs von Viti, diese blockt jedoch die Fragen ab und lässt Gia in ein Waisenhaus bringen. Später foltert Sofia Viti unterhalb des Anwesens in der Krypta und verlangt Zugang zu sauberem Geld. Dabei verrät er ihr, dass ihre Mutter ursprünglich Carmine zu verlassen gedachte, es aber wegen ihrer Kinder nicht konnte. Während Oz sich auf den Austausch mit Nadia vorbereitet, beauftragt er Victor, sich um Francis zu kümmern und schickt einen bestochenen Wachmann nach Blackgate, um Salvatore zu ermorden. Nachdem Taj in einem Warenhaus an Nadia ausgeliefert wird, kommt es zu einer Schießerei, wobei Oz Mutter und Sohn bei lebendigem Leib verbrennt und mit den Drogen flieht, die jedoch bis auf zwei Eimer gänzlich vernichtet werden. Kurz darauf erklärt Salvatore, der inzwischen aus Blackgate geflohen und in seinem Versteck untergetaucht ist, Oz via Telefon den Anschlag überlebt zu haben und bedroht ihn nun. Als Reaktion auf die Drohung lässt Oz Francis von Victor in ein neues Appartement in den Bezirk Crown Point bringen, wobei der Drogendealer Squid sie beobachtet. Sofia versammelt unterdessen die verbliebenen Handlanger der Falcones, erklärt die Übernahme des Geschäfts und macht ihnen mit viel Geld das Angebot, Teil einer neuen Familie zu werden, die fortan unter dem Namen Gigante, Isabella Falcones Mädchenname, operiert. Dabei entledigt sie sich schließlich Vitis per Kopfschuss und sichert die Loyalität der vormals für Carmine arbeitenden Männer. Auch Rush schließt sich ihr an, nachdem er sie als Verantwortliche für die Todesfälle im Falcone-Anwesen erkennt und nun bewundert. Ebenso überredet Sofia Salvatore bei einem überraschenden Besuch zu einem Bündnis, indem sie zuerst Oz töten und danach Gotham übernehmen. Zwischen Oz und Eve kommt es zeitgleich zum allmählichen Bruch, da sie um ihre Sicherheit sowie die ihrer Mädchen und Mitarbeiterinnen fürchtet. Auch Francis weist Oz zurück, als er sie beruhigen will. Einige Zeit später stoßen Oz und Victor durch eine alte Münze auf eine verlassene Straßenbahn-Station, die sie fortan als Basis für ihr Drogengeschäft nutzen wollen. - 8,5/10

https://www.imdb.com/title/tt32505045/
6. Gipfeltreffen (Gold Summit)
In der folgenden Zeit beginnt das Drogengeschäft von Oz im Untergrund zu florieren und nimmt Fahrt auf, indem weitere Gangs die Drogen in der Stadt ausliefern. Salvatore lebt unterdessen im Falcone-Anwesen bei Sofia, Rush und den neuen Gigantes und merkt entgegen Sofias Annahme an, dass die Triaden aufgrund der neuen Droge nicht ihr, sondern Oz gegenüber loyal sein werden. Als Reaktion und Zeichen an Oz lässt Sofia dessen Lieferanten töten, öffentlich aufknüpfen und ihnen jeweils einen Finger entfernen. Oz hingegen weist die Gangs an, die Droge nun kostenlos zu verteilen. Später brechen Sofia und Salvatore in die frühere Wohnung von Oz ein, finden jedoch nichts Wertvolles, lediglich ein Foto von Eve wird von Sofia mitgenommen. Derweil erweist sich die Demenz von Francis als noch schwerer, sodass sie Oz das Versprechen abringt, ihr Sterbehilfe zu leisten, wenn es zu schlimm werden sollte. Aufgrund von korrupten Lokalpolitikern fehlt Crown Point inzwischen der Strom, weswegen Oz den Stadtrat Sebastian Hady bedroht und zwingt, die Energie wiederherzustellen. Victor wird wiederum von Squid angesprochen und darum gebeten, ihn am Drogengeschäft zu beteiligen. Nachdem Oz Victor signalisiert, Squid wäre bei ihnen nicht willkommen, berichtet Victor dem Dealer von der Absage. Squid verhält sich daraufhin zunehmend aggressiv und verlangt mit Oz zu sprechen, Victor hingegen reagiert ruhig, schießt ihm jedoch kurz darauf in den Hals und lässt ihn in einer Gasse verbluten. Sofia sucht währenddessen Eve auf und erklärt ihr die wahren Umstände, auch das Oz von Carmines Taten wusste. Schließlich gibt Eve den Aufenthaltsort Crown Point preis und wird von Sofia verschont, obgleich sie sie zuvor bedroht. Oz versammelt unterdessen die Anführer der lokalen Gangs und fordert sie zur gemeinsamen Kooperation gegen die Maronis und Gigantes auf. Durch seine Erklärung, Alberto getötet zu haben und das ihre Kontrolle über Gotham die Reichen untergraben werde, räumt er letzte Zweifel aus dem Weg und gewinnt sie für seine Seite. Kurz danach wird die Stromversorgung von Crown Point wieder hergestellt. Als Francis und Victor davon Notiz nehmen, tanzen sie erfreut zusammen. Unwissentlich hat sich jedoch Sofia Zugang zum Appartement verschafft und legt sich mit einem Brecheisen auf die Lauer. - 8,5/10

https://www.imdb.com/title/tt32505046/
7. Filmabend (Top Hat)
Im Jahr 1988 wird ein junger Oz zunehmend neidisch auf seine beiden Brüder Jack und Benny, da sie die Aufmerksamkeit von Francis für sich beanspruchen; dadurch fühlt sich Oz benachteiligt. Beim Versteckspiel in den Straßenbahn-Tunneln verstecken sich Jack und Benny durch eine Leiter in einem Tunnel, die Oz durch seine Beeinträchtigung nur schwer benutzen kann. In seiner Wut sperrt Oz seine Brüder im Tunnel ein und kehrt nach Hause zurück, Francis erklärt er, die Brüder seien ins Kino gegangen. Während Oz und Francis am Abend den Film Top Hat schauen, ertrinken Jack und Benny im Tunnel aufgrund der schweren Regenfälle. In der Gegenwart findet Oz im Versteck den verletzten Victor vor und muss erfahren, dass Sofia Francis entführt hat. Nachdem Oz Victor losschickt, um ihre Verbündeten zu mobilisieren, trifft Salvatore ein und foltert Oz mit einem Golfschläger. Salvatore lässt Oz allerdings leben, damit er sich Sofia stellt und zwingt Oz, ihn zu seiner Basis zu bringen. Dort angekommen verkündet Salvatore den Anhängern von Oz, sie würden nun für ihn arbeiten, doch einer der Anhänger stellt kurz den Strom ab, wobei Salvatores Anhänger überwältigt werden. Salvatore und Oz geraten zudem in ein Handgemenge, in dessen Verlauf Salvatore plötzlich einen Herzinfarkt erleidet und daraufhin stirbt. Telefonisch bietet Oz danach Sofia sein Drogengeschäft sowie Salvatores Imperium an, verlangt im Gegenzug aber die sichere Rückführung seiner Mutter. Diese zeigt sich überraschend schlagfertig im Gespräch mit Sofia, kämpft jedoch unmittelbar danach wieder mit ihrer Demenz. Als Sofia zugetragen wird, dass die Polizei mit Gia sprechen will, überlässt sie Francis der Obhut von Rush und besucht ihre Nichte. Sie erklärt Gia, ihre Familie habe es verdient und beharrt auf ihrer Unschuld. Nach dem Besuch hegt sie Zweifel an ihrer Einstellung, Rush überzeugt sie aber weiterhin am Gedanken, Oz leiden sehen zu wollen, festzuhalten. Später lässt Sofia einen Van in die Basis von Oz bringen und erklärt ihm am Telefon, er würde ein Geschenk erhalten. Oz rechnet zunächst mit dem Leichnam seiner Mutter, findet aber stattdessen einen Sprengsatz vor, der nach mehreren Sekunden detoniert. Während seine Anhänger in der Basis allesamt getötet werden, rettet sich Oz durch einen Sprung in den Tunnel, in dem er einst seine Brüder ertrinken ließ. Die Explosion reißt die Straße auf und verursacht große Verwüstung. Als Oz an die Oberfläche zurückkehrt, nähert sich ihm der von Sofia bestochene Polizist Wise und schlägt ihn bewusstlos. - 9/10

https://www.imdb.com/title/tt32505047/
8. Am Ziel (A Great Or Little Thing)
Durch Rushs Methoden erinnert sich Francis an ein Gespräch mit Rex Calabrese, der ihr finanzielle Unterstützung bei der Beerdigung von Jack und Benny anbietet. Dabei bittet sie Calabrese um seine Hilfe, wobei dieser Francis vorschlägt, sich die Liebe von Oz zunutze zu machen. In der Gegenwart entscheiden sich die Anführer der Gangs trotz Bitten Victors gegen Oz und für Sofia. Oz wird derweil in den alten Nachtclub Monroe's gebracht und von Sofia aufgefordert, in ihrer Gegenwart sowie der von Francis seine wahre Rolle hinsichtlich dem Tod seiner Brüder zuzugeben. Oz besteht allerdings darauf, unschuldig zu sein. Als Francis daraufhin ein Finger abgetrennt werden soll, lässt diese in Panik ihrer Wut freien Lauf und gibt Oz gegenüber zu, es immer gewusst und ihn immer gehasst zu haben. Mit einer zerbrochenen Flasche verletzt sie ihren Sohn, ehe sie einen weiteren Anfall erleidet und zusammenbricht. Oz gelingt es kurz danach sich zu befreien, aus dem Club zu entkommen und Francis in ein Krankenhaus zu bringen. Dort versorgt er seine Wunde und trifft sich erneut mit Victor. Sofia stellt daraufhin bei einer Versammlung der Gangs demjenigen ihr kriminelles Imperium in Aussicht, welcher Oz töten kann, setzt ein Kopfgeld auf Oz aus, und will danach nun Gotham verlassen. Oz hingegen trifft sich wieder mit Hady und überzeugt ihn, dass Sofia für all die jüngeren Entwicklungen verantwortlich sei. Ebenso bietet er Hady an, ihn vor der Stadt als Retter erscheinen zu lassen, der den Bandenkrieg beendete, verlangt aber als Gegenleistung einen Posten im Stadtrat. Hady merkt dabei an, dass Bürgermeisterin Bella Reál Falcones Verbündete und Anhänger unter die Lupe nehmen würde. Nach dem Treffen wird Oz von Zhaos Handlangern geschnappt und zu einem Flugplatz gebracht, wo Sofia, die zwischenzeitlich das Falcone-Anwesen und die letzten Besitztümer ihres Vaters niederbrennen ließ, ihn bereits erwartet. Zu ihrer Überraschung stellen sich jedoch die Stellvertreter der Gangs gegen ihre Anführer und töten diese, ehe Oz Sofia zum Hafen unterhalb der Elliot Bridge führt. Jedoch tötet er Sofia nicht, sondern überlässt sie der Polizei unter Chief Bock, die sie erneut in Arkham inhaftiert. Mit Sofia aus dem Weg statten Oz und Victor Francis einen Besuch ab und wollen feiern, diese hat allerdings einen Schlaganfall erlitten und befindet sich fortan in einem vegetativen Zustand. Bei dem darauffolgenden Gespräch mit Victor, in dem dieser erklärt, ihn und Francis als Familie zu sehen, erwürgt Oz plötzlich seinen Schützling mit bloßen Händen, um sich seiner angeblichen Schwäche zu entledigen. Im Anschluss nimmt er dessen Geld an sich, wirft den Führerschein in einen Fluss und lässt die Leiche zurück. Sofia wird unterdessen im Arkham State Hospital von Rush, der in seine Tätigkeit zurückgekehrt ist und ihren Psychiater mimt, besucht und erhält einen Brief von Selina Kyle, ihrer scheinbaren Halbschwester. Oz wiederum zieht mit Francis in ein teures Penthouse ein und tanzt dort abends triumphierend mit Eve, die ihn kostümiert als Francis erwartet und dabei anmerkt, nun würde ihm nichts mehr im Wege stehen. Zum gleichen Zeitpunkt leuchtet in Gotham das Bat-Signal auf. - 9,5/10

Quellen:
Inhaltsangabe: Filmstarts
Poster/Artwork6th & Idaho Motion Picture Company/Dylan Clark Productions/Warner Bros. Television/DC Studios/Acid and Tender Productions/Chapel Place Productions/Zobot Projects

Dienstag, 28. Juli 2026

Battle For The Planet Of The Apes - Die Schlacht um den Planet der Affen (1973)

https://www.imdb.com/title/tt0069768/
https://letterboxd.com/film/battle-for-the-planet-of-the-apes/

Nachdem ein Atomkrieg im vorangegangenen Teil der „Planet der Affen“-Reihe die Erde verwüstet hat, führen die überlebenden Affen und Menschen unter der Führung des Schimpansen Caesar (Roddy McDowall) ein ruhiges Leben in einem kleinen Dorf. Caesar, der Sohn der beiden menschenfreundlichen Schimpansen Zira und Cornelius (Bobby Porter) aus den vorangegangenen Teilen, möchte aber mehr über seine Identität und Herkunft wissen. Deswegen macht er sich zusammen mit dem Menschen MacDonald (Austin Stoker) und dem Orang-Utan Virgil (Paul H. Williams) auf den Weg in die „tote Stadt“, einem Relikt der vorangegangenen menschlichen Zivilisation. Dort befinden sich möglicherweise noch Aufzeichnungen über die Vergangenheit, die Caesars Fragen beantworten können. Aber kaum haben sie die "tote Stadt" erreicht, werden sie von mutierten Menschen angegriffen, die dort ein freies Leben jenseits der Affen führen wollen. Das führt dazu, dass auch in Caesars Siedlung die alten Gräben zwischen Affen und Menschen neu aufreißen...

Mit "Die Schlacht um den Planet der Affen" fand die ursprüngliche "Planet der Affen"-Reihe 1973 ihren Abschluss. Nach den überraschend ambitionierten Vorgängern, die immer wieder gesellschaftliche Themen wie Rassismus, Machtmissbrauch und den Kalten Krieg aufgriffen, wirkt das Finale jedoch deutlich kleiner. Zwar greift der Film weiterhin interessante Ideen über Versöhnung, Gewalt und das Zusammenleben verschiedener Gesellschaften auf, doch die begrenzten Produktionsmittel und ein schwächeres Drehbuch verhindern, dass daraus ein wirklich würdiger Abschluss der Reihe wird. Die Handlung setzt einige Jahre nach "Eroberung vom Planet der Affen" ein. Caesar (Roddy McDowall) versucht, eine friedliche Gemeinschaft aus Affen und Menschen aufzubauen, während sowohl radikale Gorillas als auch mutierte Überlebende eines Atomkriegs diese fragile Ordnung bedrohen. Inhaltlich knüpft der Film damit konsequent an die moralischen Fragestellungen seiner Vorgänger an. Besonders die Frage, ob Frieden dauerhaft möglich ist oder Gewalt zwangsläufig neue Gewalt hervorbringt, verleiht der Geschichte eine nachdenkliche Note. Die zentralen Themen besitzen also durchaus Potenzial, ihre Umsetzung bleibt jedoch meilenweit hinter ihren Möglichkeiten zurück.

Roddy McDowall trägt den Film erneut mit großer Souveränität. Als Caesar verleiht er der Figur eine glaubwürdige Mischung aus Autorität, Mitgefühl und innerem Konflikt. Auch Claude Akins als General Aldo sorgt für einen funktionierenden Gegenpol, wenngleich seine Figur eher eindimensional angelegt ist. Die Maskenarbeit bleibt - wie in der gesamten Reihe - bemerkenswert gelungen und gehört weiterhin zu den größten Stärken der Produktion. Gerade im Vergleich zu den ersten vier Filmen werden die Schwächen allerdings deutlich sichtbar. Wo "Planet der Affen" und "Flucht vom Planet der Affen" mit überraschenden Ideen und bissiger Gesellschaftskritik überzeugten und "Eroberung vom Planet der Affen" eine ungewöhnlich düstere Revolutionsgeschichte erzählte, wirkt "Die Schlacht um den Planet der Affen" wesentlich zahmer. Die Handlung entwickelt sich geradlinig, viele Dialoge sind eher funktional, und die große Titelschlacht bleibt aufgrund des offensichtlich reduzierten Budgets erstaunlich klein. Kulissen, Ausstattung und Action erreichen nicht annähernd die Qualität der früheren Filme. Damit bekommt man das Gefühl, dass die Reihe ihren Zenit des kreativen Höhepunkts bereits längst überschritten hat. Einzig die Grundidee um Caesars pazifistische Vision wirft durchaus interessante Fragen auf - Fragen, die der Film jedoch nur oberflächlich beantwortet.

Dennoch besitzt "Die Schlacht um den Planet der Affen" einen gewissen Reiz. Das melancholische Ende verleiht der ursprünglichen Filmreihe einen versöhnlichen Abschluss und rundet Caesars Entwicklung stimmig ab. Gerade rückblickend lässt sich erkennen, wie viele Ideen später von den modernen "Planet der Affen"-Filmen aufgegriffen und deutlich ausgearbeitet wurden. "Die Schlacht um den Planet der Affen" ist damit kein großes Finale, sondern ein kleiner, nachdenklicher Abschluss einer außergewöhnlichen Science-Fiction-Reihe. Trotz interessanter Themen, eines überzeugenden Roddy McDowall und einiger gelungener Momente verhindern das geringe Budget, die schwache Dramaturgie und die unspektakuläre Inszenierung einen wirklich würdigen Schlusspunkt. Für Fans der Reihe bleibt der Film dennoch sehenswert, weil er Caesars Geschichte zu einem emotional stimmigen Ende führt – auch wenn er qualitativ nicht an die besten Teile des Franchise heranreicht.

5/10

Als "Limited Edition" in der "40 Jahre Evolution"-Blu-ray-Box als DigiPak erschienen, die alle 5 Klassiker um den "Planet der Affen" enthält, inkl. eines 200-seitigem Buch mit allen Infos zu den Filmen:


Quellen
Inhaltsangabe: Filmstarts
Poster/Artwork:
APJAC Productions/20th Century Fox

Montag, 27. Juli 2026

Miss Bala (2019)

https://www.imdb.com/de/title/tt5941692/
https://letterboxd.com/film/miss-bala-2019/

Gloria (Gina Rodriguez) hat Mexiko nach dem Tod ihrer Eltern verlassen und ist in die USA ausgewandert. Doch als sie auf Besuch in ihrer mexikanischen Heimatstadt Tijuana ist, um ihre beste Freundin Suzu (Cristina Rodlo) zu besuchen, muss sie hautnah erleben, dass die Stadt immer noch von Gewalt dominiert wird. Die beiden Frauen werden entführt und als die Gangster entdecken, dass Gloria amerikanische Staatsbürgerin ist, wird sie gezwungen, für sie zu arbeiten. Gloria soll Drogen über die Grenze schmuggeln. Doch dabei fällt sie auch der DEA auf. Die Polizei zwingt sie nun ihrerseits, für sie zu arbeiten, um Drogenboss Lino (Ismael Cruz Córdova) ans Messer zu liefern. Gloria muss ihren eigenen Weg finden, um zwischen diesen Fronten zu überleben…

Mit "Miss Bala" wagt sich Regisseurin Catherine Hardwicke an das Remake des gleichnamigen mexikanischen Thrillers von 2011. Statt dessen nüchternem und gesellschaftskritischem Blick auf die Gewalt der Drogenkartelle setzt die Hollywood-Version stärker auf Action, Tempo und eine klassische Heldengeschichte. Das wirkt altbacken und gefühlt schon tausendmal gesehen, und unterhält deshalb leidlich. Handwerklich liefert "Miss Bala" aber solide Unterhaltung. Die Verfolgungsjagden und Schießereien sind routiniert inszeniert, das Tempo bleibt hoch und die Kulisse an der Grenze zwischen Mexiko und den USA sorgt für eine passende Atmosphäre. Dennoch verzichtet das Drehbuch weitgehend auf moralische Grauzonen und gesellschaftspolitische Schärfe und ersetzt sie durch bekannte Genreklischees und eine zunehmend unglaubwürdige Handlung. 

Auch die Nebenfiguren bleiben weitgehend eindimensional. Weder die Gegenspieler noch die Behörden erhalten genügend Tiefe, um echte Spannung oder emotionale Fallhöhe zu erzeugen. Zwar funktioniert der Film als kurzweiliger Actionfilm durchaus, doch gerade angesichts seines ernsten Themas hätte man sich mehr Mut und Konsequenz gewünscht. Ein etwas unterdurchschnittliches Stück Film, zum nebenbei weggucken.

4,5/10

Quellen:
Inhaltsangabe: Filmstarts
Poster/ArtworkColumbia Pictures/Canana/Misher Films

The Rite - The Rite: Das Ritual (2011)

https://www.imdb.com/de/title/tt1161864/
https://letterboxd.com/film/the-rite-2011/

Bei einer Teufelsaustreibungs-Schulung im Vatikan trifft Skeptiker Michael Kovak (Colin O’Donoghue) auf Pater Lucas Trevant (Anthony Hopkins), der eine ganz eigene Sicht der spirituellen Dinge vertritt. Obwohl Kovak zunächst kritisch auftritt, wird sein Weltbild von Trevant erfolgreich ins Wanken gebracht. Der erste Fall lässt nicht lange auf sich warten und stellt das ungleiche Duo auf die härteste Glaubensprobe ihres Lebens. Michael wohnt der von Trevant vollzogenen Dämonen-Austreibung einer Sechzehnjährigen (Marta Gastini) bei und zweifelt mit jeder Sitzung mehr an seinen rationalen Überzeugungen...

Exorzismusfilme müssen zwangsläufig den Vergleich mit William Friedkins "Der Exorzist" bestehen - einem Genreklassiker, dessen Einfluss bis heute ungebrochen ist. "The Rite" schlägt dabei einen etwas anderen Weg ein. Regisseur Mikael Håfström interessiert sich zunächst weniger für Schockmomente als für den Konflikt zwischen Glauben und Rationalität. Die Ausgangsidee, basierend auf den Erfahrungen des amerikanischen Priesters Gary Thomas, der am Vatikan eine Ausbildung zum Exorzisten absolvierte, verleiht dem Film zunächst eine ungewohnte Ernsthaftigkeit. Leider gelingt es ihm nur teilweise, dieses Potenzial auszuschöpfen. Immerhin dominiert Anthony Hopkins charismatische Präsenz nahezu jede Szene und verleiht seinem Pater Lucas eine faszinierende Mischung aus Gelassenheit, Exzentrik und innerer Zerrissenheit. Auch die stimmungsvolle Inszenierung des Vatikans und seiner historischen Schauplätze trägt viel zur Atmosphäre bei. Die düsteren Kirchen, Bibliotheken und Gassen Roms erzeugen eine glaubwürdige Kulisse, die dem Film mehr Gewicht verleiht als vielen vergleichbaren Genrevertretern. 

Gerade in der ersten Hälfte funktioniert "The Rite" deshalb überraschend gut. Statt auf permanente Schockeffekte zu setzen, entwickelt der Film seine Spannung langsam und stellt immer wieder die Frage, ob psychische Erkrankungen und religiöser Glaube tatsächlich klar voneinander zu trennen sind. Diese Ambivalenz gehört zu den interessantesten Aspekten des Films. Mit zunehmender Laufzeit verliert "The Rite" jedoch an Eigenständigkeit. Aus dem zunächst ruhigen Psychodrama wird immer mehr ein klassischer Exorzismusfilm, der sich auf bekannte Genreklischees verlässt. Verzerrte Stimmen, verrenkte Körper und die üblichen Dämoneneffekte ersetzen nach und nach die zuvor aufgebaute psychologische Spannung. Der vielversprechende Ansatz wird im letzten Drittel zugunsten konventioneller Horrormechanismen aufgegeben. Auch Colin O'Donoghue bleibt als Hauptfigur vergleichsweise blass, wodurch die emotionale Fallhöhe geringer ausfällt als erhofft. Dabei inszeniert Håfström routiniert, die Kameraarbeit unterstützt die bedrückende Stimmung und der Soundtrack setzt wirkungsvolle Akzente, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Wirklich erschreckend ist der Film allerdings nur selten. Statt nachhaltigem Grauen dominiert eine permanente, aber etwas gleichförmige Beklemmung, die nie ganz die Intensität erreicht, die Genreklassiker wie "Der Exorzist", "Der Exorzismus von Emily Rose" oder "The Conjuring" entfalten. Der ernste Blick auf Glauben, Zweifel und Exorzismus hebt den Film zunächst angenehm vom Genre-Einerlei ab, bevor er sich im letzten Drittel zunehmend den bekannten Konventionen unterordnet. So bleibt ein solide inszenierter, aber letztlich nur durchschnittlicher Beitrag zum Exorzismus-Genre, dessen größte Stärke eindeutig seine Hauptrolle ist.

5,5/10

Quellen:
Inhaltsangabe: Filmstarts
Poster/ArtworkNew Line Cinema/Contrafilm/Mid Atlantic Films