Samstag, 9. Mai 2026

The Astronaut (2025)

https://www.imdb.com/de/title/tt13964560/

Als die Astronautin Sam Walker (Kate Mara) von ihrer ersten Weltraummission zurückkehrt, wird sie wie durch ein Wunder lebend in einer durchlöcherten Kapsel vor der Küste des Atlantiks gefunden. General William Harris (Laurence Fishburne Fishburne) sorgt dafür, dass sie unter intensiver Überwachung der NASA in einem Hochsicherheitshaus untergebracht wird, wo sie rehabilitiert und medizinisch untersucht wird. Als sich jedoch in der Umgebung des Hauses beunruhigende Vorfälle ereignen, befürchtet sie, dass ihr etwas Außerirdisches auf die Erde gefolgt ist.

Jess Varley erzählt die Geschichte von Sam Walker, einer Astronautin, die einen Absturz überlebt und dann in ein luxuriöses Sicherheitshaus in den Wäldern verlegt wird, um sich zu erholen - und gleichzeitig zu verbergen, was von ihr wirklich zurückgekommen ist.  Kate Mara spielt Sam mit jener Mischung aus Disziplin, Erschöpfung und steigender Verunsicherung, die jeden Science‑Fiction‑Film über Selbstzweifel braucht, will er nicht in bloße Show abgleiten. Varley setzt auf ein klares Konzept: "The Astronaut" ist ein eng geführter, bodenständiger Kammerspielfilm, der fast ausschließlich in und um dieses Haus spielt. Sam ist dort allein mit ihren Verletzungen, ihren Trainingseinheiten, ihren Kurzprogrammen und dem stetigen Druck, gesund auszusehen, damit ihre nächste Mission bestätigt wird. Jede Bewegung tut weh, jedes Aufstehen wirkt wie ein Akt der Willenskraft, jeder Traum von Schwerelosigkeit wird zu einem subtilen, fast ironischen Symbol ihrer Entfremdung. Inhaltlich verlässt der Film den klassischen Alien‑Horror nicht, aber er dreht das Genre von außen nach innen. Statt mit einer außerirdischen Invasion von außen zu beginnen, folgt der Film zunächst einer psychologischen Auflösung: Sam sieht Dinge, die nicht dort sein sollten, ihr Körper reagiert seltsam, sie leidet unter Schmerzen, die sich nicht erklären lassen, und bemerkt, dass ihr Verhalten und ihre Wahrnehmung sich verändern: die Spannung entsteht weniger aus lauten, gewalttätigen Überraschungen, als aus dem langsamen, unaufhaltsamen Verdacht, dass etwas in ihr nicht mehr zu ihr gehört.

Der Film arbeitet mit einem Twist, der clever, aber auch als etwas zu plötzlich eingeführt und aufgelöst wird. Auch überzeugt der Film in der erste Hälfte als ruhiges, psychologisches Sci‑Fi‑Drama, während die zweite Hälfte zunehmende Geschwindigkeit entwickelt und eine Flut an Informationen, Aussagen und Konsequenzen entlädt, die nicht ausreichend Spielraum zum Nachdenken lassen. Der Film setzt viel zu so lange auf Stimmung, und so wird Versuch, am Ende alles zu erzählen, schnell zu einem Sprint, der die eigene Behutsamkeit überrollt. Doch "The Astronaut" ist immerhin ein Film, der seine Idee kennt, aber nicht immer deren Temperament pflegt. Er ist intelligent in seiner Basis, emotional genau genug, um die Figuren klar zu sehen, und formal diszipliniert, solange er sich auf die leisen Anzeichen konzentriert, dass die Realität Sam langsam verlassen kann. Er ist ein kleiner Sci‑Fi‑Horror, aber kein armseliger, denn er vertraut auf die Mimik von Kate Mara, auf die Atmosphäre einer Hausüberwachung, die zugleich komfortabel und beengend ist, und auf die Vorstellung, dass das Fremde oft nicht jenseits von allem, sondern in der Nähe des eigenen Körpergefühls beginnt. "The Astronaut" erfindet auch die Weltraumthematik nicht gerade neu und baut seine Grundidee auch nicht annähernd so toll aus, wie man es sich nach dem eigentlich recht starken Start erhoffen würde. Schade.

4,5/10

Quellen:
InhaltsangabeFilmstarts
Poster/Artwork: Fuller Media/The Wonder Company/Bee-Hive Productions/Fifth Season/Wild Atlantic Pictures

Freitag, 8. Mai 2026

The Housemaid - The Housemaid: Wenn sie wüsste (2025)

https://www.imdb.com/title/tt27543632/

Millie (Sydney Sweeney) ist gerade erst aus dem Gefängnis entlassen worden und versucht nun, ihre ersten Brötchen in Freiheit als Haushälterin bei Nina (Amanda Seyfried) und Andrew (Brandon Sklenar) Winchester zu verdienen. Für die 27-Jährige wirkt das wie ein guter Deal, denn Kost und Logie sind im Job inbegriffen. Das sind ein paar Sorgen weniger, die sie sich in der wiedererlangten Freiheit machen muss. Dafür muss sie sich jedoch mit Cecilia (Indiana Elle) herumschlagen. Die Tochter von Nina und Andrew ist nämlich von vorne bis hinten verzogen, aber auch Nina geht nicht gerade zimperlich mit Millie um. Nur Andrew scheint ihr wohlwollend zu begegnen. Millie hat also genug damit zu tun, in dieser für sie neuen und nicht durchgehend freundlichen Umgebung klarzukommen. Deshalb merkt sie zunächst gar nicht, wie sie von Nina und Andrew in ein finsteres Spiel verwickelt wird, das kein gutes Ende nehmen soll...

Paul Feig verfilmt Freida McFaddens Bestseller nicht als nüchterne Psychostudie, sondern als scharf gezogene, bewusst zugespitzte Seifenoper auf Familienbasis, in der Manipulation, Begehren, Gaslighting und Klassenunterschiede wie Zutaten eines besonders giftigen Cocktails zusammengerührt werden. Im Zentrum steht Millie Calloway, gespielt von Sydney Sweeney, eine junge Frau mit einer problematischen Vergangenheit, die als Hausangestellte in das luxuriöse Zuhause von Nina und Andrew Winchester einzieht. Nina, verkörpert von Amanda Seyfried, erscheint zunächst als die privilegierte, instabile Herrin des Hauses; Andrew, gespielt von Brandon Sklenar, als der kontrollierte, charmante Ehemann, der Millie wie ein Rettungsanker begegnet. Doch gerade in diesem Dreieck liegt der Motor des Films: Niemand ist so harmlos, wie er zuerst scheint, und niemand bleibt lange dort, wo er anfangs verortet wird. Feig arbeitet die Geschichte mit einer Lust am Perspektivwechsel, die das Publikum immer wieder zwingt, seine ersten Annahmen zu korrigieren. Das, was wie ein vertrautes Szenario zwischen reicher Arbeitgeberfamilie und abhängiger Angestellter beginnt, kippt bald in eine immer absurder, aber auch immer unterhaltsamer werdende Abfolge aus Verdächtigungen, Enthüllungen und Gegenschlägen. Der Film ist dabei weder subtil noch an Zurückhaltung interessiert; er will, dass man merkt, wie sehr jede Figur eine Rolle spielt, und er lebt davon, dass diese Rollen irgendwann unter dem Druck der Handlung in sich zusammenfallen.


Sydney Sweeneys Millie ist nicht bloß Opfer, sondern eine Figur, die gelernt hat, dass Überleben auch bedeutet, die eigene Geschichte zu kontrollieren. Amanda Seyfried gibt Nina eine nervöse, manchmal fast fiebrige Energie, die den Film in genau die Richtung schiebt, in der häuslicher Wohlstand nicht mehr als Sicherheit, sondern als psychische Haft erscheint. Brandon Sklenar wiederum spielt Andrew so glatt, dass seine Freundlichkeit nie ganz vertrauenswürdig wirkt; Feig nutzt ihn als jenen Typ Mann, dessen Höflichkeit sich erst im Nachhinein als Teil des Problems entpuppt. Was den Film am stärksten macht, ist seine Offenheit für Pop-Pulp. "The Housemaid" verhält sich nicht so, als wäre seine Zuspitzung ein Makel; er macht sie zur Methode.  Die großen Häuser, die ordentlichen Oberflächen, die Designküchen, die gepflegten Speisesäle - all das dient als Bühne für eine Geschichte, in der Macht nie nur sozial, sondern auch körperlich und emotional organisiert ist.  Der Film ist damit eine Art Gegenstück zu den elegant-kalten Thrillertraditionen der 1990er Jahre: weniger streng, dafür frecher, theatralischer und deutlich bereit, das Publikum mit einem überdeutlichen Genuss an der Eskalation mitzunehmen. 

Gerade diese Selbstsicherheit ist Schwäche und Stärke zugleich. Wer psychologische Feinheit sucht, wird die Mechanik der Wendungen vermutlich zu sichtbar finden; der Film arbeitet hart daran, seine Schocks zu platzieren, und manchmal spürt man die Schrauben ein wenig zu deutlich.  Aber wer Lust auf ein Stück sauber orchestrierter Genreunterhaltung hat, bekommt hier einen Film, der seine eigene Künstlichkeit nicht versteckt, sondern in Energie verwandelt. "The Housemaid" ist eben ein Film, der nicht nur will, dass man sieht, was unter der Oberfläche liegt, sondern auch, wie verführerisch die Oberfläche selbst sein kann. Paul Feig nimmt einen Stoff voller Intrigen und verwandelt ihn in eine glitzernde, giftige Farce über den Preis von Abhängigkeit und den Rausch der Gegenwehr. Nicht jeder Zug ist fein, nicht jede Enthüllung überraschend, aber der Film weiß genau, wie er Spannung, Ekel und Vergnügen miteinander mischen muss, damit aus einer Hausangestellten-Geschichte ein sehr modernes Märchen über Macht und Vergeltung wird.

7/10

Quellen:
InhaltsangabeFilmstarts
Poster/Artwork: Hidden Pictures/Pretty Dangerous Pictures/Lionsgate

The Well (2023)

https://www.imdb.com/de/title/tt26754354/

Lisa Gray (Lauren LaVera) ist eine angehende Kunstrestauratorin, die in ein kleines italienisches Dorf reist, um einem mittelalterlichen Gemälde wieder zu altem Glanz zu verhelfen, ohne zu wissen, dass etwas Schreckliches sie erwartet. Denn ein böser Fluch umgibt das Gemälde und schon bald versucht ein Monster sich ihrer zu bemächtigen.

Italienischer Gothic-Horror, Splatterkino der 80er, ein Schuss Giallo und jene Art körperlicher Grausamkeit, die weniger schockieren als den Zuschauer langsam in eine fiebrige Stimmung ziehen will: Federico Zampaglione erzählt die Geschichte von Lisa Gray, einer jungen Restauratorin, die in ein abgelegenes italienisches Dorf reist, um ein mittelalterliches Gemälde zu restaurieren - und sich dort in einem Haus wiederfindet, in dem Kunst, Trauma und uralte Gewalt auf eine verstörende Weise zusammenhängen. Lauren LaVera spielt die Protagonistin Lisa mit einer stillen, konzentrierten Präsenz; ihre Figur ist keine typische Horrorheldin, sondern eine Frau, die durch ihre Arbeit in eine Geschichte hineingezogen wird, die sich langsam aus dem Boden des Hauses und aus den Bildern an den Wänden erhebt. Der Film macht aus der Restaurierung des Gemäldes ein schönes metaphorisches Bild für seine eigene Dramaturgie: Schicht für Schicht wird etwas Freigelegtes sichtbar, das besser verborgen geblieben wäre. Zampaglione versteht daher zweifellos, wie man Atmosphäre baut. Der Film lädt seine Schauplätze mit einer dichten, manchmal fast altmodischen Bedrohlichkeit auf und stützt sich stark auf praktische Effekte, Blut und makabre Setpieces. Das Ergebnis ist ein Horrorfilm, der sich körperlich anfühlt: das Krachen, Reißen und Verstümmeln ist nicht beiläufige Dekoration, sondern zentraler Teil seiner Identität. Gleichzeitig will der Film zwar sehr viel, führt aber nicht alles sauber zusammen. Besonders die Mischung aus zwei Zeitebenen, Familiengeheimnissen, Monsterhorror und Torture-Horror wirkt bisweilen eher zusammengesetzt als organisch gewachsen. Man sieht deutlich, was der Film sein möchte: eine dunkle, italienische Groteske über Schuld und Verderben. Man sieht aber ebenso deutlich, wo er sich in seinen eigenen Zutaten verheddert. 

Das heißt nicht, dass der Film völlig scheitert. Im Gegenteil: Gerade seine Entschlossenheit, nicht zahm zu sein, macht ihn für Genrefans interessant.  Wer eine elegante, psychologisch feingeschliffene Horrorerzählung erwartet, wird über die Grobheiten stolpern; wer jedoch Lust auf einen Film hat, der seine Hässlichkeit mit Überzeugung ausstellt und seine Bilder nicht vor den Folgen der Gewalt zurückzieht, bekommt hier einiges geboten. Er ist blutig, düster, gelegentlich unausgegoren, aber selten langweilig. Und wie so oft bei Filmen dieser Art ist es am Ende weniger wichtig, ob alles logisch zusammenfindet, als ob der Film seinen finsteren Bann über die Laufzeit hält. "The Well" schafft genau das lange genug, um im Gedächtnis zu bleiben.

5/10


Quellen:
InhaltsangabeFilmstarts
Poster/Artwork:  Iperuriano Film

Donnerstag, 7. Mai 2026

Mortal Kombat II (2026)

https://www.imdb.com/de/title/tt17490712/

Shao Khans (Martyn Ford) Dominanz soll endlich gebrochen werden. Also rotten sich der Mönch Liu Kang (Ludi Lin), die Ex-Elite-Soldatin Sonya Blade (Jessica McNamee), ihr Mentor Jax Briggs (Mehcad Brooks) und der abgehalfterte Ex-MMA-Champion Cole Young (Lewis Tan) erneut zusammen, um die Erde zu retten. Unterstützung kommt dieses Mal von Johnny Cage (Karl Urban), mit dem zusammen sich die Truppe erneut in brutalste Kämpfe stürzt, bei denen mehr als nur die eigene körperliche Unversehrtheit auf dem Spiel steht...

"Mortal Kombat II" ist ein Film, der vorgibt zu wissen, was sein Publikum will - und dies auch hemmungslos auslebt, anstatt sich zu entschuldigen. Regisseur Simon McQuoid spendiert der Fortsetzung zu dem 2021er Reboot deutlich mehr (aber nicht bessere) Kämpfe, Fatalities und Fan‑Service, verliert dabei aber deutlich an Stringenz und Charme. Die Frage, die sich stellt, ist weniger, ob der Film reflektiert oder neu erfindet, sondern ob er die eigene Überfülle an Gewalt, Figuren und Referenzen überhaupt noch in eine erzählerisch lesbare Form bringen kann. Und nein - das kann er nicht. Immerhin hält dieser Film endlich das, was der Vorgänger vor allzu großer Besessenheit mit eigenem Weltbau immer wieder versprach: das Turnier selbst. Statt eine lange Einleitung über warum es Mortal Kombat überhaupt gibt, wirft "Mortal Kombat II" Earthrealm und Outworld direkt in einen brutalen, optisch aufgeblasenen Konflikt, der sich leider wie ein billiger Arcade‑Modus anfühlt. Liu Kang, Kitana, Kung Lao, Scorpion, Sub‑Zero, Kano und ein neu eingeführter, beängstigend großer Shao Kahn bilden eine größere, dichtere Truppe, die der Film mit der gewissen Entschlossenheit zu balancieren versucht, das sich daraus ergibt. 


Das neue Zentrum des Films wandert klar zu Karl Urban als Johnny Cage, der sich scheinbar nebenbei von seinem Set zu "The Boys" hier hereingeschleust hat und eine ähnliche Performance abliefert. Zugute halten muss man dem Film, das er den größten Kritikpunkt der Fans am 2021er Film verstanden hat. Der Fan will nämlich keinen neu erfundenen Protagonisten (Cole Young), der auch noch zum emotionalen Mittelpunkt wurde und die klassischen Champions mehr oder weniger nebenbei platzierte. "Mortal Kombat II" versucht nun wieder zu den Figuren zurückzukehren und Urban liefert eine Version von Johnny Cage, die durchaus die Arroganz und selbstironische Coolness mit genau der Intensität vereint, für die das Charakterkonzept berühmt ist. Allein seine Anwesenheit bringt eine Energie rein, die dem ersten Teil völlig gefehlt hat. Dass das alles immer noch nicht ausreicht, wird einem aber spätestens bei der vor sich hin holpernden Storyline bewusst. 


Urban wird dabei unterstützt von einem deutlich stärker positionierten Kitana, gespielt von Adeline Rudolph, und einem neu eingeführten Shao Kahn, der sowohl bedrohlich wie auch ein wenig überladen wirkt. Kitana ist hier weniger eine bloße Accessoire‑Fighterin als als verbindende Element der Story, deren Bindung an Shao Kahn und ihre Loyalität zu Outworld von Beginn an klar gestellt und jegliche Spannung bezüglich ihrer Ausrichtung eliminiert werden. Ihre Figur dient als Brücke zwischen Fan‑Erwartung und neu gezeichneter Mythologie, doch gerade hier zeigt sich auch, dass der Film zwischen Figurenfokus und Ensemble‑Chaos hin‑ und hergerissen ist. Schon in der Opening-Sequenz wird deutlich, wie der Film ausgehen wird, scheißegal was zwischendurch passieren wird.


Formal baut der Film deutlich auf dem ersten Teil auf, ist aber weniger mutiger in der Fortführung der Geschichte. "Mortal Kombat II" verlässt sich zu sehr auf Figuren und (lahme) Kämpfe, zitiert dabei noch "John Wick", hat aber nicht dem Mut diese Coolness in seine Fights zu integrieren. Die Kämpfe sind zwar länger und visuell komplexer aber auch brüchiger und längst nicht so intensiv, wie man sich das nach Actionkrachern wie "The Raid", "John Wick" oder auch "The Roundup" erhoffen würde. Damit bleibt die gesamte Action im Film unausgewogen: Einige Fights fühlen sich ganz gut an, andere wirken wie eine physische Rote‑Teppich‑PR für ein Trainingsvideo. Die Kamerafahrten, die Choreografien und die Special-Move‑Darstellungen sind überkonstruiert und glamourös - ohne dass der Film jemals auch nur den Ansatz einer Erklärung dafür liefert, wie man vom abgehalftertem Trinker ohne jemals zu trainieren zu einem mit Superkräften ausgestattetem Kämpfer des Kombat wird. Fast vergisst man, dass man hier immer noch einen Kinofilm schaut, anstatt einem YouTube-Video zuzuschauen, in dem sich Kampf an Kampf reiht. 

Inhaltlich ist "Mortal Kombat II" kein Film, der sich grundlegend neu erfindet. Er stellt einen klareren, stärker vorgezogenen Fokus auf die Figuren und Kämpfe wieder her, schneidet dabei aber auch die Figur Cole Young aus dem emotionalen Kern und ermöglicht so eine schnellere, direktere Erzählung. Dickere, deutlichere Schicksalslinien, dramatische Fatalties und offene Risse zwischen Charakteren sind nun im Vordergrund, während der alte Hero‑Finder‑Ansatz verschwindet.


"Mortal Kombat II" ist dann am Ende zwar irgendwo unterhaltsam und wenig langweilig und vor allem ein sehr lautes, sehr blutiges (der Film hat eine FSK-16!), sehr nerdiges Stück Pop‑Mythologie, aber ist kein guter Film. Die Story fühlt sich seltsam zusammengestückelt an und mangelt an allen Ecken und Enden, die Kämpfe sind überwiegend lahm (es gab nur einen Kampf, der etwas mehr Biss hatte) und hat, insgesamt betrachtet, für einen Film der sich "Mortal Kombat" nennt immer noch zu wenig Blut und Gewalt. Nun ist "Mortal Kombat" nicht gerade als tiefgreifendes Philosophiestück über Empathie bekannt -  es ist und bleibt ein Action‑Spektakel, das seine eigenen Banalitäten und Überzeichnungen moralisch apokalyptisch deutet. In vielen Momenten ist der Film brutal, hässlich und laut - aber auch gerade deshalb unverwechselbar, weil er nicht zugibt, dass er diese Attribute mag. Er ist weniger organisch komponiert, als er sein könnte, aber dafür näher am Herzen seiner vorgemachten Idee. "Mortal Kombat II" ist ein sichtlich engagierter Nachfolger, der mit der gleichen Leidenschaft zum Chaos spielt, die den Spielen damals zugrunde lag - und damit ein Film, bei dem man schnell vergisst, ob er gut oder schlecht ist, weil er einen einfach irgendwie mitnimmt. Immerhin.

4,5/10

Quellen:
InhaltsangabeFilmstarts
Poster/Artwork: Warner Bros./New Line Cinema

Lovely, Dark, And Deep (2023)

https://www.imdb.com/de/title/tt15560132/

Seit einem schrecklichen Vorfall in ihrer Vergangenheit träumt Lennon (Georgina Campbell) davon, ganz allein in der Natur leben zu können. Mit der Anstellung als Rangerin an einem abgelegenen Außenposten im Hinterland eines großen Nationalparks glaubt die junge Frau nun den für sie perfekten Job gefunden zu haben. Kaum hat sie ihre als Unterkunft und Büro dienende Waldhütte bezogen, kommt prompt ein Funkspruch rein, in dem es um eine in ihrem Einsatzgebiet vermisste Person geht. Lennon alarmiert ein Rettungsteam, das ihr seltsamerweise befiehlt, sich in ihrer Station zu verbarrikadieren und diese auf keinen Fall zu verlassen. Allerdings beschließt sie, die Anweisungen zu ignorieren, und macht sich auf den Weg ins Unterholz, um bei der Suche hilfreich zu sein. Tatsächlich kann sie die Frau (Maria de Sá) aufspüren. Die so Gerettete ist allerdings stark verängstigt und verwirrt. Fragt sie doch immer wieder, ob Lennon wirklich real sei. Anstatt sich über ihre erfolgreiche Initiative zu freuen, teilt Lennons Vorgesetzte (Wai Ching Ho) ihr kurz und bündig mit, dass sie entlassen sei …

Teresa Sutherlands Debüt erzählt die Geschichte einer neuen Rangerin, die allein in einer abgelegenen Nationalparkregion arbeitet, während sie gleichzeitig eine alte, unbeholfene Frage aus ihrer Kindheit weiterverfolgt: Was ist mit ihrer verschwundenen Schwester damals dort geschehen? Georgina Campbell spielt diese Rangerin, Lennon, mit der gleichen Mischung aus Stärke, Verletzlichkeit und ständiger Unsicherheit, für die sie in Filmen wie "Barbarian" und anderen Horrorprojekten bereits bekannt ist. Der Film baut auch weniger auf klassische Jumpscares als auf die Idee einer sich langsam auseinanderziehenden Wirklichkeit. Lennon gerät zunehmend in einen Zustand, in dem sich die Grenzen zwischen Trauer, Erinnerung, Wunschbild und möglicher Bedrohung verlieren. Die Natur selbst, die von Rui Poças in raumgreifenden, oft stillen Bildern festgehalten wird, wirkt zugleich beruhigend und gegnerisch: schöner, stiller Himmel, weitläufige Wege, das sanfte Rascheln von Blättern - und dann, plötzlich, ein Blick, der nicht mehr stimmt, eine Bewegung, die niemand hätte machen dürfen. Gerade dieses Spannungsfeld macht den Film so eindrücklich: Er spielt mit der Hoffnung, dass man in der Natur Schutz finden könnte, und dann mit der Einsicht, dass genau dort, wo man allein ist, die Angst am lautesten spricht. 

Campbell spielt keine überdrehte, hysterische Figur, sondern eine Frau, die gewohnt ist, Verantwortung zu übernehmen, und nun plötzlich mit der eigenen Geschichte konfrontiert wird, die sie nie richtig zu Ende denken konnte. Wai Ching Ho als ihre Vorgesetzte und Nick Blood als anderer Ranger erweitern diesen dünnen Beziehungsraum, ohne ihn zu überschwemmen; sie bleiben eher Randgestalten, die Lennon zugleich Halt geben und die Einsamkeit betonen. Formal ist "Lovely, Dark And Deep" auch ein klassischer Slow‑Burn-Horrorfilm, der sich mehr Zeit nimmt, als manche Zuschauer bereit sind zu geben. Die Stimmung ist toll, genau wie die Bilder und die Klanglandschaft,  leider löst das letzte Drittel nicht jede aufgebaute Spannung zufriedenstellend  auf. Der Film wirkt emotional präzise, aber auch gelegentlich verschlossen; er lässt Mysterien bestehen, ohne zu erklären, was wirklich wirklich ist. Er ist ein melancholischer, oft sehr schöner Film, der sich in sein Thema, die Verflechtung von Trauer, Vermisstsein und Illusion, wie in ein warmes Bett hineinlegt. Aber nur wenn man bereit ist, mit ihm zu wandern und die Stille zu ertragen, bekommt einen Horrorfilm, der langsam an einem nagt - und der die dunkle, zauberhafte Wahrheit des Waldes langsam, aber unerbittlich offenlegt. Aber etwas zu langsam für die Idee.

5,5/10

Quellen:
InhaltsangabeFilmstarts
Poster/Artwork:  House of Quest Films/QWGmire/Woodhead Creative

Dienstag, 5. Mai 2026

Star Wars: Maul - Shadow Lord (2026)

https://www.imdb.com/title/tt36594331/

Nach dem Ende der Klonkriege verfolgt Maul (Stimme im Original: Sam Witwer) das Ziel, sein kriminelles Syndikat auf einem vom Imperium unberührten Planeten wieder aufzubauen. Auf der Suche nach Verstärkung trifft er auf einen desillusionierten jungen Jedi-Padawan, der möglicherweise sein ersehnter Lehrling ist. Gemeinsam könnten sie Mauls unerbittliches Streben nach Rache vorantreiben.

https://www.imdb.com/title/tt36594354/
1. Kapitel 1: Die dunkle Rache (Rache aus der Dunkelheit) (Chapter 1: The Dark Revenge)
Ein Jahr nach dem Ende der Klonkriege und dem Aufstieg des Galaktischen Imperiums hat sich der ehemalige Sith-Lord Maul mit einer kleinen Gruppierung auf die urbane Welt Janix zurückgezogen und agiert dort aus dem Verborgenen. Das Schattenkollektiv, eine kriminelle Bande aus Mandalorianern, Zabraks und einem Spionagedroiden unter der Führung Mauls, greift einen Geldtransport an und erbeutet Credits sowie einen Protokolldroiden. Zeitgleich wird Devon Izara, die Padawan des untergetauchten Jedi-Meisters Eeko-Dio-Daki, wegen Diebstahls verhaftet. Maul nutzt den Überfall, um die konkurrierenden Gangster Vario und Deemis gegeneinander auszuspielen. Deemis wird im Streit von Vario getötet, der daraufhin von Mauls Bande verfolgt wird. Die Polizei unter Führung von Captain Brander Lawson greift ein, zwingt die Zabraks zur Flucht und verhaftet Vario. Lawson erfährt durch Scans von Maul, die offiziellen Akten zu ihm sind allerdings auf Anweisung der Imperialen Sicherheitsbehörde (ISB) verschlossen. Zudem weigert sich Lawson das Imperium zu alarmieren, da er eine Abriegelung des Planeten befürchtet und keine Komplikationen verursachen will. Mauls Kollektiv überfällt daraufhin die Polizeistation, um Vario auszuschalten. Im letzten Moment entscheidet sich Maul allerdings dagegen. - 8,5/10

https://www.imdb.com/title/tt39389414/
2. Kapitel 2: Finstere Pläne (Finstere Machenschaften) (Chapter 2: Sinister Schemes)
Maul verschont Vario und nimmt ihn selbst gefangen, weil Maul von Vario wichtige Informationen über konkurrierende Syndikate erhofft. Außerdem befreit er die inhaftierte Devon, weil er merkt, dass sie eine Jedi ist und zuvor Visionen von ihr hatte. Beide werden zur Basis des Schattenkollektivs verschleppt, was Jedi-Meister Eeko-Dio-Daki erfolglos versucht zu verhindern. Maul teilt Rook Kast, der Kommandeurin der Mandalorianer seines Kollektivs, mit, dass er Devon zu einer Waffe machen will, die er gegen seine Feinde einsetzen wolle, darunter seinen ehemaligen Meister Darth Sidious. Lawson erhält später von Rheena Sul Informationen über das Schattenkollektiv, einst geführt von Maul, inzwischen jedoch zerbrochen; sowohl die Pykes als auch Crimson Dawn wandten sich von ihm ab. Maul überfällt dank Hinweisen von Vario einen Transporter des Pyke Syndikats. Mithilfe der Macht kann sich Devon später aus der Gefangenschaft Mauls befreien. - 8/10

https://www.imdb.com/title/tt39389418/
3. Kapitel 3: Flüstern der Stille (Flüstern aus der Stille) (Chapter 3: Whispers In The Unknown)
Mauls Anhänger stellen die geflohene Devon und führen sie zu Maul, der ihr Tee anbietet. Devon ergreift die Hälfte von Mauls Doppellichtschwert und versucht, ihn anzugreifen. Maul versteckt sich im Dunkeln und verspottet die verängstigte Devon, indem er ihren Weg infrage stellt, nachdem ihr Leben beim Jedi-Orden vorbei ist. Lawson berichtet Two-Boots, was er über Maul erfahren hat, und beauftragt ihn, Varios Geschäfte mit den Pykes zu untersuchen. Während er sich Rylees Sportwettkampf ansieht, wird Lawson von Daki angesprochen, der sich als Devons Onkel ausgibt und behauptet, Devon sei einfach zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen. Two-Boots und TDF-Offizier Reb beobachten eine Auseinandersetzung zwischen den Pykes und Varios Männern wegen einer Lieferung, werden jedoch von Mauls Anhängern überfallen, die die Lieferung zerstören und fliehen. Lawson verlässt Rylees Wettkampf vorzeitig, nachdem Two-Boots ihn über den Angriff informiert hat. Dieser drängt ihn weiterhin, das Imperium zu verständigen. Als Lawson sich erneut weigert, wendet sich Two-Boots direkt an Klyce, was die Beziehung der beiden belastet. Während Devon zu fliehen versucht, taucht Maul auf und es kommt zum Kampf. Er nimmt sein Lichtschwert wieder an sich, bevor er sie gehen lässt. - 8/10

https://www.imdb.com/title/tt39389420/
4. Kapitel 4: Stolz und Vergeltung (Chapter 4: Pride And Vengeance)
Vario besucht Krims Festung auf Oba Diah und bringt heimlich Maul mit, der Krim tötet. Pyke-Captain Kalt wird zum neuen Anführer des Pyke-Syndikats ernannt und schwört Maul Treue. Auf Janix trifft Devon wieder auf Daki und überzeugt ihn, Lawson im Kampf gegen Maul zu helfen. Daki übermittelt Lawson den Standort von Mauls Versteck, und Klyce genehmigt einen Einsatz. Two-Boots beharrt darauf, dass sie dafür nicht ausgerüstet sind und will das Imperium alarmieren, woraufhin Lawson ihn deaktiviert. Maul und seine Anhänger erwarten Lawson und seine Truppe. Maul bietet an, Janix vor dem Imperium zu beschützen, wenn Lawson sie in Ruhe lässt. Lawson lehnt ab, und es kommt zu einem Feuergefecht. Daki und Devon treffen ein und kämpfen gegen Maul, doch dieser ist ihnen beiden überlegen, obwohl Daki eines seiner kybernetischen Beine beschädigt. Maul und seine Anhänger ziehen sich zurück, als Klyce mit Verstärkung eintrifft. Lawson findet Daki und Devon und erkennt, dass sie Jedi sind. Er rät ihnen zu fliehen, bevor die Verstärkung sie entdeckt. Lawson trifft bald wieder auf Two-Boots, der nach seiner Reaktivierung das Imperium kontaktiert hat; ein imperialer Sternenzerstörer trifft über Janix ein. - 9/10

https://www.imdb.com/title/tt39389425/
5. Kapitel 5: Inquisition (Chapter 5: Inquisition)
Truppen des Galaktischen Imperiums unter der Führung von Lieutenant Blake übernehmen die Leitung der Suche nach Maul. Janix wird vom Imperium abgeriegelt und die Bewohner nach Mauls Verbleib befragt. Nachdem Chief Klyce nach einem Verhör versetzt wurde, wird auch Lawson von Inquisitor Marrok verhört, der auf Maul angesetzt. Daki und Devon beschließen derweil, unterzutauchen, können einer Kontrolle durch Sturmtruppen jedoch nur knapp entkommen. Lawsons Sohn Rylee sorgt sich unterdessen um seinen Vater und nimmt Kontakt zu seiner Mutter Drea auf, die ihn jedoch zur Kooperation mit dem Imperium anhält. Maul ist weiterhin auf der Suche nach Devon, während es zu Spannungen zwischen den Mandalorianern kommt. Schließlich wird Lawson nach dem Verhör freigelassen und trifft in seiner Wohnung auf Rylee und die beiden untergetauchten Jedi. - 8/10

https://www.imdb.com/title/tt39389436/
6. Kapitel 6: Nacht der Gejagten (Chapter 6: Night Of The Hunted)
Auch in der Wohnung sind die beiden Jedi, Lawson und Rylee nicht sicher, als Marrok kurze Zeit später auftaucht und die beiden Jedi in einen kurzen Kampf verwickelt. Nachdem die Gruppe aufs Dach flüchtet, entkommen die Vier mit einem imperialen Kanonenboot und können kurz darauf auch ihre Verfolger abschütteln. Maul weist derweil seine Untergebenen weiterhin an, sich an seinen Plan zu halten und keinen Rückzieher zu machen. Marrok nimmt unterdessen die Spur von Maul auf, wird aber nicht fündig. Lawson, Rylee und die beiden Jedi versuchen wiederum von Janix zu fliehen, indem sie den Nachtclub seiner Informantin Sul aufsuchen und diese um Hilfe bitten. Als die Sturmtruppen allerdings auftauchen und den Club durchsuchen, bleiben Lawson und Daki zurück, um so Rylee und Devon die Flucht zu ermöglichen. Kurz danach erreichen die beiden einen Zug, wo sie erneut von Marrok angegriffen werden. Dieser verlangt nach dem Aufenthaltsort von Maul und droht sie zu überwältigen, im letzten Moment eilt ihr jedoch Maul zur Hilfe. Nachdem Devon die Kupplung eines Waggons durchtrennt, entkommen sie, Rylee und Maul knapp. Marrok berichtet wenig später seinem Meister Darth Vader von Maul, dessen gewachsener Stärke und Bündnis mit den Jedi. - 9/10

https://www.imdb.com/title/tt39389465/
7. Kapitel 7: Zur Vergessenheit bestimmt (Chapter 7: Call To Oblivion)
Auf Janix verhängt das Imperium eine Ausgangssperre, während Maul, Devon und Rylee durch den Untergrund fliehen und einige Zeit später zu Mauls Gefolgschaft stoßen. Lawson und Daki befinden sich ebenfalls auf der Flucht. Derweil trifft der Elfte Bruder, ein weiterer Inquisitor, auf Janix ein und setzt gemeinsam mit Marrok die Suche nach Maul fort. Als das Imperium schließlich fündig wird, kommt es auf einer Brücke im Untergrund zu einem erbitterten Feuergefecht zwischen Mauls Verbündeten und den Sturmtruppen, wobei erste zahlenmäßig unterlegen sind. Mehrere mandalorianische Söldner sagen sich dabei von Maul los und versuchen in dessen Schiff zu fliehen, werden allerdings von einem Kanonenboot abgeschossen. Im entstandenen Chaos wird Rylee von Sturmtruppen verschleppt und trotz Bemühen von Devon es zu verhindern, fortgebracht. Maul setzt sich währenddessen gegen die beiden Inquisitoren zur Wehr, wird jedoch kurz danach in einer Höhle in die Enge getrieben und bietet seine Kapitulation an. Als die Inquisitoren erwidern, dass Palpatine seinen Tod will, lässt Maul einen Teil der Höhle einstürzen. - 9/10

https://www.imdb.com/title/tt39389472/
8. Kapitel 8: Die erstickende Furcht (Die schleichende Angst) (Chapter 8: The Creeping Fear)
Knapp den beiden Inquisitoren entwischt flüchtet Maul mit einem Sprung in die Tiefe, wo er sich mit einer Reihe von Visionen und Alpträumen konfrontiert sieht. Darth Sidious entriss ihn einst seiner Familie, setzte ihn einem erbarmungslosen Training aus und ermordete ebenfalls seinen Bruder Savage Opress. Durch seinen Hass auf Sidious findet Maul schließlich zu neuer Stärke und zu seinen Verbündeten zurück. Derweil wird Rylee durch den Elften Bruder verhört, kann jedoch keinerlei Informationen preisgeben. Als Two-Boots von der Ermordung von Chief Klyce erfährt, beschließt er Rylee zu retten und eskortiert ihn nach draußen, wo Lawson bereits wartet. Nachdem Devon ein Transportmittel stiehlt, gelingt der Gruppe nach einer kurzen Verfolgungsjagd die Flucht. Sul arrangiert parallel die Flucht vom Planeten, jedoch erkennt Lawson auf dem Weg zum Schiff, dass sie vom Imperium geschnappt wurde. Kurz bevor die beiden Inquisitoren den Aufzug inspizieren, entkommt die Gruppe, während Sul die anwesenden Sturmtruppen überwältigt. Maul und seine dezimierte Gefolgschaft suchen derweil Unterschlupf in den Räumlichkeiten des getöteten Nico Deemis. Vario eröffnet Maul dabei, dass Dryden Vos von Crimson Dawn um eine Audienz bei ihm bittet. - 8,5/10

https://www.imdb.com/title/tt39389479
9. Kapitel 9: Ungewöhnliche Allianz (Chapter 9: Strange Allies)
Der per Holo-Übertragung zugeschaltete Dryden Vos bietet Maul an, persönlich seine Flucht zu sichern, im Gegenzug müsse er jedoch den derzeitigen Anführer von Crimson Dawn töten und Vos an die Spitze setzen. Nachdem Maul zustimmt und Vos Koordinaten für den Treffpunkt sendet, schlägt erster die Flucht aus der Stadt vor. Lawson äußert allerdings Skepsis und schlägt stattdessen eine Alternativroute vor. Bei einem See von giftigen Abfällen angekommen, beginnt Mauls Gefolgschaft die schrittweise Überfahrt der Flüchtlinge. Kurz darauf treffen jedoch Marrok und der Elfte Bruder ein und verwickeln Maul sowie Devon und Daki in Kämpfe, während die Sturmtruppen die Gefolgschaft unter Beschuss nehmen. Mauls Droide Spybot, Icarus und alle verbliebenen Mandalorianer bis auf einen sowie Rook lassen dabei ihr Leben. Nachdem die Flüchtlinge den Transporter zerstören und somit das Übersetzen der beiden Inquisitoren verhindern können, fliehen die Überlebenden in den Dschungel, wobei Maul zuvor vom Elften Bruder erneut am Bein verletzt wird. Rook und ihr Begleiter suchen daraufhin die Umgebung nach Gefahren ab, werden allerdings nach kurzer Zeit getötet. Als Daki eine dunkle Präsenz verspürt, tritt Darth Vader den verbliebenen Überlebenden gegenüber. - 9,5/10

https://www.imdb.com/title/tt39389486/
10. Kapitel 10: Der Dunkle Lord (Chapter 10: The Dark Lord)
Im Dschungel leisten Maul, Devon und Daki erbitterten Widerstand gegen Darth Vader und bekämpfen ihn gemeinsam, scheinen ihm aber deutlich unterlegen zu sein. Lawson, Rylee, Two-Boots und Vario versuchen derweil die imperialen Truppen, die sich an ihre Fersen geheftet haben, zu überwältigen. Die drei Machtnutzer fliehen unterdessen in einen nahegelegene Tempelruine, werden jedoch schon nach kurzer Zeit von Darth Vader sowie den beiden Inquisitoren eingeholt. Im Verlauf des Kampfes kann Daki Marrok über eine Klippe stoßen, sieht sich allerdings unmittelbar danach mit Darth Vader konfrontiert. Als Devon in Bedrängnis gerät, entscheidet sich Maul ihr zu helfen, wodurch Daki den unerbittlichen Hieben Vaders allein ausgesetzt ist und schließlich überwältigt wird. Kurz darauf muss Devon den Tod ihres Meisters durch Vaders Hand hilflos mit ansehen, woraufhin sie endgültig Gefühle der Dunklen Seite der Macht zulässt und mit Maul gegen den Elften Bruder zurückdrängt. Im Inneren der Tempelruinen wird Devon von Vader überrascht, entkommt ihm aber knapp gemeinsam mit Maul. Dryden trifft schließlich ein und rettet die Überlebenden, wobei Lawson Two-Boots aufträgt Rylee zu seiner Mutter zu bringen, während er selbst sein Leben opfert. Maul versichert Dryden nach ihrer Flucht seinen Teil der Abmachung ebenfalls zu halten. Devon erklärt Maul gegenüber schließlich, bereit zu sein. - 9,5/10

Quellen:
InhaltsangabeFilmstarts
Poster/Artwork: Disney+

Sonntag, 3. Mai 2026

Star Trek: Strange New Worlds, Season 03 (2025)

https://www.imdb.com/title/tt12327578/

"Star Trek: Strange New Worlds" spielt zu der Zeit, in der Captain Christopher Pike das Ruder der U.S.S. Enterprise führte. Die Serie zeigt Fan-Lieblinge aus der zweiten Staffel von "Star Trek: Discovery": wie zum Beispiel Anson Mount als Captain Christopher Pike, Rebecca Romijn als Nummer Eins und Ethan Peck als Wissenschafts-Offizier Spock. Die Serie folgt Captain Pike und der Besatzung auf ihrem Weg durch unerforschte Welten in der Galaxie. 

https://www.imdb.com/title/tt27335023/
3.1 Hegemonie, Teil II (Hegemony, Part II)
Diese Folge ist die Fortsetzung der Folge 10 aus der 2. Staffel: Captain Christopher Pike und die Besatzung der USS Enterprise platzieren einen Peilsender auf dem Gorn-Schiff, das die Sicherheitschefin La'An Noonien-Singh, Dr. Joseph M'Benga, die Pilotin Erica Ortegas, den Xenoanthropologen Sam Kirk und viele menschliche Kolonisten gefangen genommen hat. Trotz des Befehls der Sternenflotte, im Raum der Föderation zu bleiben, erlaubt Admiral Robert April der Enterprise, dem Peilsender zu folgen. Mit Hilfe des Gorn-Transponders von Ingenieur Montgomery Scott finden sie ein unbekanntes Doppelsternsystem, in dem sich die Heimatwelt der Gorn und eine große Invasionsstreitmacht verbergen. Da die Gorn empfindlich auf stellare Aktivitäten reagieren, lösen sie einen langen Winterschlaf aus, indem sie einen künstlichen koronalen Massenauswurf erzeugen. La'An, M'Benga, Ortegas und Sam entkommen mit Transportercodes für die Kolonisten, so dass die Enterprise sie retten kann. Ortegas wird bei der Flucht schwer verwundet, und die Enterprise erleidet schwere Schäden. In der Zwischenzeit neutralisieren der vulkanische Wissenschaftsoffizier Spock und die Krankenschwester Christine Chapel die Gorn-Eier in Pikes Freundin, Captain Marie Batel, mit Hilfe des Ersten Offiziers Una Chin-Riley / Number One's augmentiertem illyrischem Blut. - 8/10

https://www.imdb.com/title/tt27335038/
3.2 Hochzeitsglocken-Blues (Wedding Bell Blues)
Drei Monate nach dem Gorn-Konflikt ist die Enterprise auf Sternenbasis Eins repariert worden und die Besatzung bereitet sich auf die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Föderation vor. Nach ihrem Forschungsstipendium mit dem Archäologen Dr. Roger Korby kehrt Chapel zur Enterprise zurück und bringt Korby als ihren neuen Liebespartner mit. Spock ist davon enttäuscht, da er gehofft hatte, seine Beziehung zu ihr wieder aufleben zu lassen. Spock erhält von einem unbekannten vulkanischen Barkeeper einen Drink, und am nächsten Tag wacht er in einer anderen Realität auf, in der die Besatzung seine und Chapels Hochzeit feiern wollen. Das gleiche unbekannte Wesen erscheint nun als andorianischer Hochzeitsplaner. Korby ist sich der Veränderung bewusst und konfrontiert Spock, der seine Erinnerungen zurückerlangt, nachdem er Korby geschlagen hat. Bei der Hochzeitszeremonie erlangt Chapel ihre Erinnerungen zurück, nachdem Spock ein Gedicht rezitiert hat, das Korby ihr einst vorgelesen hat. Sie konfrontieren den Hochzeitsplaner, der sich als kindliches außerdimensionales Wesen entpuppt und von seinem Vater zurechtgewiesen wird. Die Wesen verschwinden und die Realität kehrt zur Normalität zurück. Die Besatzung feiert, bis auf Ortegas, die durch ihre Erfahrung mit den Gorn emotional gezeichnet ist. - 7/10

https://www.imdb.com/title/tt27335045/
3.3 Shuttle nach Kenfori (Shuttle To Kenfori)
Die Gorn-DNA in Batels Körper wird reaktiviert und ihre einzige Überlebenschance ist eine seltene Chimera-Blüte auf dem Planeten Kenfori, der eine Sperrzone an der Grenze zwischen der Föderation und dem Klingonischen Reich ist. Pike und M'Benga fliegen mit einem Shuttle zu dem Planeten, während die Enterprise in der Nähe wartet. Sie finden die Blüte, die eine Gruppe von Wissenschaftlern und Klingonen in Zombies verwandelt hat. Pike ist entsetzt, als er erfährt, dass Batel, Spock und M'Benga planen, Batel mit Hilfe des Wirkstoffes der Blüte in einen Mensch-Gorn-Hybriden zu verwandeln, was er am Ende widerwillig als ihre Entscheidung akzeptiert. Als ein klingonischer Schlachtkreuzer eintrifft, beschließt Nummer Eins, sich dem Planeten langsam zu nähern, um nicht entdeckt zu werden. Ortegas missachtet den Befehl, wodurch die Klingonen auf ihre Anwesenheit aufmerksam werden und eine riskantere Annäherung erzwingen. Pike und M'Benga werden von Bytha, der Tochter des klingonischen Botschafters Dak'Rah, verfolgt, die M'Benga töten will, um die Ehre ihrer Familie wiederherzustellen. M'Benga gesteht den Mord an Dak'Rah und besiegt Bytha in einem Duell, verschont aber ihr Leben. Sie opfert sich, um M'Benga und Pike die Flucht vor den Zombies zu ermöglichen. Später rügt Nummer Eins Ortegas für ihre Ungehorsamkeit und entlässt sie für zwei Wochen aus dem Dienst. - 8/10

https://www.imdb.com/title/tt27335085/
3.4 Weltraumabenteuerstunde (A Space Adventure Hour)
La'An soll das „Holodeck“ (einen neuen holografischen Simulator) testen und bittet den Computer, einen Mordfall nach dem Vorbild der Kriminalgeschichten von Emelia Moon für sie zu generieren, während die Enterprise einen Neutronenstern untersucht. Der Computer erstellt ein Szenario mit der Besetzung und der Besatzung einer Science-Fiction-Serie aus den 1960er Jahren mit dem Titel "The Last Frontier" ("Die letzte Grenze"), wobei er die Abbilder von Crewmitgliedern verwendet. Als die Geschichte immer komplizierter wird, bittet La'An Spock um Hilfe. Scotty versucht im Alleingang, die große Menge an Energie, die für den Betrieb des Holodecks benötigt wird, mit den anderen Bedürfnissen des Schiffes in Einklang zu bringen, und die Enterprise entgeht so nur knapp der Beschädigung durch den kollabierenden Neutronenstern. Als La'An im Holodeck gefangen ist und die Sicherheitsprotokolle versagen, schickt Scotty eine Nachricht, in der er ihr erklärt, dass sie den Fall lösen muss, um die Simulation zu beenden. La'An, die sich in den letzten Monaten während des Tanzunterrichts mit Spock angefreundet hat, erkennt, dass der Spock, mit dem sie im Holodeck gefangen ist, selbst ein Hologramm und der Mörder ist. Die Simulation endet, und La'An empfiehlt Holodecks vorläufig nicht für den allgemeinen Gebrauch auf aktiven Schiffen zuzulassen, bis die Technologie verbessert wurde. Nummer Eins ermutigt Scotty, in Zukunft um Hilfe zu bitten. Während einer weiteren Tanzstunde küssen sich La'An und der echte Spock. - 7/10

https://www.imdb.com/title/tt27335167/
3.5 Durch die Linse der Zeit (Through The Lens Of Time)
Der junge medizinische Junioroffizier Dana Gamble und Ortegas' Dokumentarfilmbruder Beto schließen sich einer archäologischen Expedition auf Vadia IX (kontrolliert von den M'Kroon) an, die von Chapel und Korby geleitet wird, um ein altes Gebäude zu erforschen, von dem Korby glaubt, dass es das Geheimnis der Unsterblichkeit birgt. Als Gamble eine leuchtende Kugel aufhebt, explodiert sie und zerstört seine Augen. Er wird zurück auf die Enterprise transportiert, während der Rest des Außenteams mit Spock und La'An in dem Gebäude gefangen wurden. M'Benga gelingt es nicht Gambles Augen wiederherzustellen und Scans zeigen, dass Gamble hirntot ist, obwohl er bei Bewusstsein zu sein scheint. Das Außenteam findet heraus, dass es sich bei dem Gebäude um ein Gefängnis für extradimensionale parasitäre Wesen namens Vezda handelt. Das Team macht sich die ungewöhnlichen metaphysischen Eigenschaften des multidimensionalen Gebäudes zunutze, um zu entkommen. Batel erkennt durch ihre Gorn-DNA, dass Gamble von einem Vezda besessen ist und greift ihn an. Gamble wird vom Sicherheitspersonal festgenommen und in die Arrestzelle gebracht. Er tötet seine Wache, entkommt und nimmt Scotty, Sam Kirk und Chefingenieur Pelia als Geiseln, um zu versuchen die Kontrolle über das Schiff zu übernehmen und die anderen Vezda zu befreien. Pelia schießt mit einem Phaser auf Gamble, tötet ihn dabei und zwingt die Vezda aus ihm heraus. Scotty fängt die Vezda-Entität und sperrt sie im Transporterpuffer ein. - 8/10

https://www.imdb.com/title/tt27335229/
3.6 Der Sehlat, der sich in den Schwanz biss (The Sehlat Who Ate Its Tail)
Die USS Farragut wird von einer Planetenexplosion, die von einem riesigen hochentwickelten Plündererschiff ausgelöst wird, in Mitleidenschaft gezogen und ein Großteil der Besatzung wird verletzt, darunter auch Captain V'Rel. Die Enterprise trifft ein, um zu helfen. Spock, Chapel, Scotty und Uhura schließen sich dem amtierenden Captain James T. Kirk als seine vorläufige Kommandocrew an. Die Enterprise wird von dem Plündererschiff gekapert und die Farragut verfolgt dieses bis der Antrieb ausfällt, kommt dabei aber vor deren Flugbahn. Das Plündererschiff beginnt, der Enterprise Energie zu entziehen und unterbricht die Kommunikation; die Besatzung benutzt drahtgebundene Telefone aus dem 20. Jahrhundert und manuelle Kontrollen, um dies zu umgehen, während Pike und La'An die Verbindung zum Plündererschiff unterbrechen und zwei der Plünderer töten. Kirk kämpft mit dem Druck des Kommandos, aber mit Unterstützung der anderen entwickelt er einen Plan, um die Plünderer auszutricksen und deren Schiff vorübergehend außer Gefecht zu setzen. Während die Enterprise flieht, feuert die Farragut auf das Schiff der Plünderer und zerstört es und tötet dabei deren Besatzung aus ca. 7000 Individuen. Beide Crews sind schockiert, als sie entdecken, dass die Plünderer Menschen sind, Nachkommen von Wissenschaftlern aus der Mitte des 21. Jahrhunderts, die die Erde nach dem Dritten Weltkrieg mit einem Raumschiff (Registrierungsnummer XCV-100) verlassen hatten. Kirk wird von seinen Kommandoentscheidungen heimgesucht und erhält den Rat von Pike, dass man oft gar nicht so anders ist als sein Feind. - 8,5/10

https://www.imdb.com/title/tt27335310/
3.7 Was ist die Sternenflotte? (What Is Starfleet?)
Beto dreht einen Dokumentarfilm über die Sternenflotte, während die Enterprise den Nicht-Föderationsplaneten Lutani VII in seinem Krieg mit dem Nachbarplaneten Kasar unterstützt. Die Enterprise erhält den Auftrag, einen Jikaru, ein von den Lutani zu einer Waffe umgebautes Wesen, in das Kriegsgebiet zu transportieren. Beto befragt die Besatzung aggressiv und versucht, die Sternenflotte in ein negatives Licht zu stellen. Die Mission wird erschwert, als ein Schiff der Lutani-Wissenschaftler, die die Veränderungen an der Kreatur bedauern, die Jikaru angreift und ihr die Flucht von der Enterprise ermöglicht. Spock liegt im Koma, nachdem er versucht hat, mit dem Jikaru telepathisch zu kommunizieren. Uhura nimmt Kontakt mit der Kreatur auf und erfährt, dass sie leidet und seine Existenz beenden möchte. Die Enterprise kommt dem Wunsch der Jikaru nach und bringt sie zu einem Stern. Die Föderation bietet an, die Heimatwelt der Jikaru zu schützen, damit ihre Kinder nicht in ähnlicher Weise von den Lutani verändert werden. Uhura hält Beto vor Augen, dass er die Sternenflotte für seine entfremdete Beziehung zu Ortegas und die Verletzungen, die sie im Kampf gegen die Gorn erlitten hat, verantwortlich macht. Mit einer neuen Perspektive lobt Beto in seinem Dokumentarfilm schließlich die Sternenflotte und ihr Personal. - 6/10

https://www.imdb.com/title/tt27335395/
3.8 Vier und ein halber Vulkanier (Four-And-A-Half Vulcans)
Pike, Chapel, Uhura und La'An werden für eine spezielle Mission in Vulkanier verwandelt und beschließen danach, Vulkanier zu bleiben. Pike wird besessen von Effizienz und Sauberkeit; Uhura manipuliert Beto, damit er einer Gedankenverschmelzung zustimmt, um ihre Kompatibilität für eine mögliche Beziehung zu verbessern; Chapel beendet alle ihre Freundschaften und ihre Beziehung zu Korby, um sich auf die Arbeit zu konzentrieren; und La'An entwickelt romulanische Tendenzen und wird zu einem finsteren Kriegstreiber. Bei einer Besprechung, in der es um Batels Antrag geht, aus dem Krankenurlaub an ihren Arbeitsplatz in der Justizabteilung der Sternenflotte zurückzukehren, erklärt Pike Vizeadmiral Pasalk, dass ihre Rückkehr unlogisch wäre, woraufhin Batel gegenüber beiden die Beherrschung verliert. Scotty und James Kirk, der von der Farragut beurlaubt ist, freunden sich an, während sie zusammenarbeiten, um La'An aufzuhalten. Mit der Hilfe von Nummer Eins' vulkanischem Ex-Freund Doug verbindet sich Spock mit den Katras (spirituelle Essenz) der vier Besatzungsmitglieder und überredet sie, sich zurückzuverwandeln. Sie leisten Wiedergutmachung für ihre Taten. Zu Batels Überraschung bietet Pasalk ihr nach seiner bevorstehenden Pensionierung eine Beförderung zum Leiter der Justizabteilung an, da er von ihrer unverblümten Ehrlichkeit beeindruckt war. - 7/10

https://www.imdb.com/title/tt27335500/
3.9 Terrarium (Terrarium)
Während Ortegas ein Shuttle für eine Forschungsmission fliegt, wird sie durch ein Wurmloch gezogen und stürzt auf einem kargen Mond ab, der einen Gasriesen umkreist. Sie wird von einer gestrandeten Gorn-Pilotin vor den Gefahren des Mondes beschützt. Trotz Ortegas' anfänglichem Misstrauen freunden sich die beiden an, da sie Gemeinsamkeiten finden und zusammen überleben. Die Enterprise hat den dringenden Auftrag, Impfstoffe an eine Kolonie zu liefern, was die Zeit für die Suche nach Ortegas einschränkt. Uhura schlägt vor, mit der Enterprise in die Mitte der Wurmlochöffnung zu fliegen, um sie zu finden, und übertreibt die Erfolgsaussichten der Mission, um Pike zu überzeugen. Ortegas und die Gorn entzünden die Atmosphäre des Mondes, um der Enterprise ein Signal zu senden. Als sie herunterbeamen, um Ortegas zu retten, verwechselt La'An die Gorn mit einem Feind und tötet sie. Ein Metron (rätselhaftes gottähnliches Wesen) erscheint Ortegas und erklärt, dass sie beide zusammengebracht haben, um zu sehen, ob Frieden zwischen Menschen und Gorn möglich ist. Aufgrund von La'An's heftiger Reaktion glauben sie, dass weitere Untersuchungen notwendig sind. Der Metron löscht Ortegas' Erinnerungen an ihr Gespräch, sie erinnert sich an alles andere und trauert um die Gorn. - 8/10

https://www.imdb.com/title/tt27335626/
3.10 Neues Leben und neue Zivilisationen (New Life And New Civilizations)
Als Batel sich darauf vorbereitet, die Enterprise zu verlassen, um ihre neue Aufgabe anzutreten, entdeckt die Crew, dass die Vezda aus dem Transporter-Musterpuffer entkommen ist und Gambles Körper rekonstruiert hat. Korby findet Gamble an einer Tür zum Gefängnis der Vezda, und die Enterprise macht sich auf, um ihn zu retten. Dies ist jedoch eine Falle, um M'Benga herauszulocken, da er und Gamble zusammen sein müssen, um die Tür zu öffnen. Die Crew erfährt, dass die einzigartige Kombination der DNA in Batel mit der Biologie der Beholder-Statue übereinstimmt, die das Gefängnis bewacht. Um die Tür ohne M'Benga und Gamble zu öffnen, entwickelt die Crew einen Plan, gleichzeitig von der Enterprise und der Farragut aus darauf zu feuern; Spock führt eine Gedankenverschmelzung mit Kirk durch, damit die beiden ihre Aktionen perfekt synchronisieren können. Pike und Batel betreten das Gefängnis und konfrontieren Gamble, der den Beholder zerstört und die anderen Vezda befreit. Mit ihrer neu entdeckten Kraft erschafft Batel eine Illusion, in der sie und Pike ein erfülltes und glückliches Leben zusammen führen. Dann sperrt sie alle Vezda im Gefängnis ein und wird selbst zum Beholder. Pike fällt es schwer, ohne Batel weiterzumachen, als die Enterprise zu einer neuen fünfjährigen Mission aufbricht, um unbekannte Planeten zu erforschen. Als die Enterprise abfliegt, sieht Pike eine Sternschnuppe, von der Batel ihm in der Illusion gesagt hatte, dass sie ein Zeichen dafür sei, dass sie über ihn wacht. - 8/10

Quellen
Inhaltsangabe: Paramount Pictures
Poster/ArtworkParamount Pictures