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Ein Jahr nach den blutigen Ereignissen scheint der Schrecken am texanischen See noch immer nicht vorbei zu sein. Als erneut Menschen spurlos verschwinden und immer mehr Hinweise auf eine tödliche Bedrohung im Wasser auftauchen, müssen Spencer Timms (Thom Hallum), Nolan Holt (Billy Blair) und Sheriff Wilcox (Tom Zembrod) ein letzztes Mal gegen ihren gefährlichsten Gegner antreten. Doch diesmal lauert nicht nur ein einzelner Bullenhai in den Tiefen des Sees. Während die Bewohner um ihr Überleben kämpfen, entwickelt sich der Kampf gegen die gnadenlosen Jäger zu einer alles entscheidenden Konfrontation, bei der Mut, Zusammenhalt und jede Sekunde zählen.
Mit "Bull Shark 3" schließt Regisseur Brett Bentman seine Low-Budget-Hai-Trilogie ab - und liefert dabei den wohl unterhaltsamsten, aber längst nicht besten Teil der Reihe. Diesmal sieht sich die Kleinstadt in Texas gleich mehreren Bullenhaien gegenüber, was zumindest für etwas mehr Tempo und eine höhere Angriffsdichte sorgt als in den beiden Vorgängern. Positiv fallen erneut die sympathischen Hauptfiguren um Spencer Timms und Nolan Holt sowie die ländliche Kulisse auf, die der Reihe einen eigenen Charme verleiht. Die kurze Laufzeit verhindert größere Längen, und Fans klassischer B-Movies dürften an den bewusst einfachen Creature-Feature-Qualitäten durchaus ihren Spaß haben.
Die bekannten Schwächen bleiben jedoch bestehen. Das geringe Budget ist jederzeit sichtbar: Die CGI-Haie wirken oft unfertig, die Dialoge bleiben hölzern und die Handlung wiederholt viele Ideen der ersten beiden Filme, ohne dem Finale einen echten Höhepunkt zu spendieren. Die vorhersehbare Geschichte und die insgesamt niedrigen Produktionswerte sorgen nach wie vor nicht für einen guten Film - nicht einmal auf B-Movie-Niveau. Damit beendet "Bull Shark 3" die Trilogie solide, ohne dabei echte Akzente zu setzen. Wer bereits die ersten beiden Filme mochte, bekommt noch einmal genau das, was er erwartet – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Für Fans günstiger Tierhorrorfilme reicht das zu kurzweiliger Unterhaltung, für alle anderen bleibt der Film ein austauschbarer Genrevertreter.

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