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Mittwoch, 17. April 2019

Wrong Turn 2: Dead End (Unrated) (2007)

https://www.imdb.com/title/tt0804555/

Eine Survival-Fernsehshow ("The Ultimate Survivalist") bringt ein Fernsehteam plus sechs junge Kandidaten in die Wälder West Virginias. Im Dickicht gilt es, diverse Aufgaben zu lösen. Nur einem winkt die Siegerprämie. Doch nicht nur die Wildnis steht zwischen den Kandidaten und dem Sieg - auch der untereinander herrschende Konkurrenzkampf erschwert das Vorankommen. Das größte Problem aber wartet mit den im Wald hausenden, aus "Wrong Turn" bekannten Kannibalen, die genauso hungrig und gefährlich sind, wie man sie kennt...

Was man dem zweiten Teil der "Wrong Turn"-Reihe auf jeden Fall zu Gute halten muss, er tut das, was beim ersten Teil etwas vermissen könnte: er drückt - nach einem schon sehr saftigen Beginn und einer kurzen Einführung - mächtig aufs Gas. Die Survival-TV-Show-Idee ist ansprechend, die Charaktere sogar ein bisschen interessanter, wenn auch sehr stereotyp, als im Vorgänger, die Gore-Szenen zahlreicher - trotzdem will das ganze nicht so richtig zünden.

Dies mag vielleicht daran liegen, dass man es kaum mehr mit Horror zu tun haben, sondern der Fun-Splatter überwiegt - angereichert mit ein bisschen Porn. Der Vergleich mit dem ersten Teil, der viel mehr Thriller und Slasher war, fällt dementsprechend auch schwer. Durchaus gespickt mit vielen guten Einfällen fehlt dann einfach auch der rote Faden. Die Ideen poppen andauernd mal auf, aber schaffen es dann oft nicht sich zu einem Gesamtbild zusammen zu fügen. Der Film sieht ein wenig nach Low-Budget aus, jedoch wurde das Geld an den richtigen Stellen ausgegeben. Gerade die teilweise schon absurd krassen Metzeleffekte und die detailverliebte Darstellung der inzestuösen Freaks sind schon recht ordentlich umgesetzt. In "Wrong Turn 2: Dead End" wird ein konstant hohes Erzähltempo an den Tag gelegt, was solch einem Klischee-Horrorfilm einfach gut tut. Denn viel Wert auf eine Handlung wird hier kaum gelegt. Dafür passiert immer etwas anderes und die Jugendlichen befinden sich auf ständiger Flucht vor den Freaks. So kommt nie Langeweile auf. Hier wird der erstmals Trend der "Wrong Turn"-Reihe sichtbar. Einfach nur blutige Todesszenen zu zeigen.

Schlussendlich bleibt ein anständiger, witziger Splatter-Horror, der sich aber auch nicht sonderlich hervortut, nur bedingt spannend und eigentlich gar nicht gruslig ist und wohl einzig als Teil des "Wrong Turn"-Franchises Beachtung finden wird.

6/10

Von NAMELESS Media kommt der Film in HD im auf 333 Stück limitierten Mediabook:

Dienstag, 23. April 2019

Wrong Turn 4: Bloody Beginnings (Unrated) (2011)

https://www.imdb.com/title/tt1865567/

Tief in der Wildnis West Virginias richten drei deformierte Mutanten in einem einsam gelegenen Krankenhaus ein Blutbad an, der zum Ausbruch sämtlicher Patienten führt. Jahrzehnte später nutzt eine Gruppe junger Freunde die Winterferien für spaßige Touren mit Ski und Schneemobil. Doch als sie eine falsche Abzweigung nehmen, verirren sie sich in den Bergen. Als ein Blizzard aufzieht suchen sie Zuflucht in einer verlassenen alten Heilanstalt. Rasch machen sie es sich in dem Gebäudekomplex bequem. Was sie nicht ahnen: Sie befinden sich in jener verlassenen Psychiatrie, die dreißig Jahre zuvor Schauplatz eines Blutbades geworden war und inzwischen zur Heimstätte grausig entstellter Mutanten mit Appetit auf Menschenfleisch geworden ist. Nun heißt es für die gar nicht mehr so partygestimmten Jugendlichen: Zurückschlagen oder Sterben!

Der neueste Teil der "Wrong Turn"-Reihe lässt von Beginn an erneut die Handschrift von Declan O'Brien erkennen, der auch schon bei "Wrong Turn 3" die Regie übernommen hatte. Und so ist es wenig verwunderlich, dass man es nicht unbedingt mit einer tiefsinnigen Geschichte zu tun bekommt, denn wie schon in Teil 3 ist die Story im Prinzip eine leicht ausgedünnte Rahmenhandlung ohne viel Substanz. Dafür wird der Horror- und Splatterfilmfan einmal mehr mit jeder Menge teil ultra-blutigen Passagen verwöhnt, die man allerdings nur in der ungeschnittenen (und in Deutschland indizierten) Version des Streifens sehen kann. Und auch wenn dies nun der vierte Teil der "Wrong Turn"-Reihe ist, kann man diesen Film allein schon wegen der Tagline "Bloody Beginnings" als eine Art Prequel ansehen, selbst wenn die einzelnen Filme der Reihe in sich abgeschlossen sind und ansonsten kaum einen Bezug zueinander aufweisen.

"Wrong Turn 4" bedient so ziemlich sämtliche Klischees, die man sich nur vorstellen kann. So sind natürlich die handelsüblichen sexgeilen, trinkenden und kiffenden Jugendlichen mit an Bord, die sich in unlogischen Handlungsweisen gegenseitig unterbieten, sodass man sich als Zuschauer ein ums andere Mal an den Kopf greift. Irgendwie macht dies aber auch teile des Genres aus. Trotz der Vorhersehbarkeit der Ereignisse wartet der Film dann mit einem recht guten Spannungsaufbau auf und entfacht in der ehemaligen Irrenanstalt auch eine herrlich bedrohliche Grundstimmung, denn die Location sorgt doch für den ein oder anderen Gänsehaut-Moment. Die teils düstere, dreckige Optik verstärkt die Intensität, die zudem streckenweise extrem hart in Szene gesetzt wurden.

Das äußert sich schon in der Anfangs-Sequenz des Filmes, die zeitlich gesehen im Jahre 1974 spielt. Hier wird man Zeuge einer Stacheldraht-Vierteilung. Bei der Ansicht dieser Szene bekommt man selbst vor dem heimischen Bildschirm dezente Gelenkschmerzen und fühlt sich nicht ganz wohl in seiner Haut. Ganz generell hat Declan O'Brien hier das Hauptaugenmerk auf den Härtegrad gelegt, was einem in der Folge mehr als eindrucksvoll unter Beweis gestellt wird. Geschickt werden so Schwächen im Inhalt und Story kaschiert. Im darstellerischen Bereich gibt es keine Wunder zu erwartet, jedoch ist das Schauspiel der akteure für einen Film dieser Art jederzeit vollkommen ausreichend. Damit ist "Wrong Turn 4" letztendlich und sicherlich keine filmische Offenbarung und beinhaltet ziemlich wenig Story und Substanz. Doch im Bezug auf den Unterhaltungswert gibt es rein gar nichts zu beanstanden; ein äußerst ansehnlicher Härtegrad tut sein Übriges. Kurzum: ein handelsüblicher Backwood-Slasher mit viel Blut und sehenswerten SFX ist manchmal vollkommen ausreichend, um einen guten Gesamteindruck zu hinterlassen. Wer jedoch auch im Bezug auf die vorhandene Geschichte etwas höhere Ansprüche stellt, wird in vorliegendem Fall eher enttäuscht sein. Mehr als eine klischeebeladene Rahmenhandlung ist nicht drin, aufgrund anderer Qualitäten kann man aber sicher großzügig darüber hinwegschauen.

7/10

Von NAMELESS Media kommt der Film in HD im auf 333 Stück limitierten Mediabook:

Montag, 29. April 2019

Wrong Turn 6: Last Resort (Unrated) (2014)

https://www.imdb.com/title/tt3612032/

Es ist eine unruhige, kalte Nacht: Ein unerwartetes und mysteriöses Erbe führt Danny (Anthony Ilott) mitsamt seinen Freunden nach Hobb Springs, einem vergessenen Urlaubsort in den West Virginia Hills. Dort soll er das Familienhotel übernehmen, das einst eine Nervenheilanstalt war. Danny hatte noch kurz zuvor an der Wall Street gearbeitet, bis ihn ein Nervenzusammenbruch aus der Bahn geworfen hatte. Von der neuen Herausforderung erhofft er sich nun, sein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen. Die Geschwister Jackson (Chris Jarvis) und Sally (Sadie Katz) schauen in Hobb Springs nach dem Rechten und haben für Danny ihre ganz eigenen Pläne, denn sie stellen ihm seine Familie vor, die er bis dato nicht kannte. Bald steht Danny vor einer markerschütternden Entscheidung, denn er muss eine Wahl zugunsten seiner Familie oder seinen Freunden treffen...

Wer beim sechsten Teil einer bis dato recht harten und blutigen Direct-To-DVD-Serie (mal abgesehen von "Wrong Turn", dem ersten Teil, der ursprünglich sogar im Kino lief) wirklich eine kreative oder gar originelle Fortsetzung erwartet, ist vermutlich noch nicht lange im Genre Horrorfilm unterwegs. Man weiß im Grunde doch genau, was man kriegt und dieser Film ist dabei keine Ausnahme, obwohl er das Umfeld und die Beziehung zwischen den Figuren wieder etwas umbaut. Mit einer Nuance hier und einem ortswechselk dort suggeriert man damit ein "völlig neues Erlebnis". Das ist in "Wrong Turn 6" nicht anders. Es gibt natürlich ein paar der obligatorischen Szenen in den Wäldern, trotzdem spielt der Film hauptsächlich in einem geerbten Hotel - und dieses Mal ist die Hauptfigur nicht ständig auf der Flucht vor dem Kannibalen-Trio, sondern entpuppt sich als entfernter Verwandter, der sich im Verlauf des Films - und dies ist kein Spoiler - sogar überlegt sich dem inzsetuösen Treiben anzuschließen. Von diesem beinahe originellen Twist mal ganz abgesehen liefert der Film ansonsten genau das zu erwartende Blutbad, ein paar mehr nackte Brüste und für eine FSK-18-Freigabe sogar erstaunlich viel grafisches Gekröse.

"Wrong Turn 6" ist damit genau die blutige Sinnlosnummer die man unter dem Titel erwartet. Der Film hat nicht viel zu bieten und ist deshalb noch etwas schwächer als seine beiden Vorgänger. Dass es kaum eine Story gibt ist zu verschmerzen. Dass die Figurenzeichnung sehr dünn ist, ebenfalls. Aber dass der Spaßfaktor ausbleibt und man die Kulissen nicht ausreichend zu nutzen wusste und nicht viel mehr als den obligatorischen Standard-"Scare" herausholte, stört immens. Von der Inszenierung her ist "Wrong Turn 6" auch noch recht okay, sieht nicht zu billig aus, selbst die Darsteller machen ihre Sache gar nicht mal so schlecht. Auch die meisten Effekte stammen von Hand, doch selten empfindet man das Geschehen als richtig brutal und wünschte sich doch einen Hauch mehr Splatter. Das hätte den Film noch auf den Durchschnitt retten können, doch da der Film so gut wie gar nicht in die Gänge kommt. Da man sich so von einer Sex- zur nächsten Kill-Szene rettet, bleibt "Wrong Turn 6: Last Resort" leider nur ein billiges Filmchen und der Tiefpunkt der Reihe.

4,5/10

Von NAMELESS Media kommt der Film in HD im auf 333 Stück limitierten Mediabook:

Sonntag, 21. April 2019

Wrong Turn 3: Left For Dead (Unrated) (2009)

https://www.imdb.com/title/tt1261978/

Diesmal ist es die junge Fonda (Janet Montgomery), die mit ihren Freunden zu einem ausgelassenen Campingurlaub in die Wälder Virginias aufbricht. Kaum dort angekommen, entwickelt sich der Aufenthalt zum blanken Albtraum. Einer nach dem anderen wird vom blutrünstigen Mutanten Three-Fingers (Borislav Iliev) abgeschlachtet und gefressen. Während Fonda nur knapp dem Tod entfliehen kann, wird auch ein durchfahrender Gefängnis-Transport in den einsamen Wäldern von Three-Fingers attackiert. Gerade noch rechtzeitig kann sich der Justizvollzugsbeamte Nate Wilson (Tom Frederic) mit einer Gruppe Sträflinge ins Dickicht flüchten. Bald werden sie sich wünschen, hinter Gittern geblieben zu sein...

Irgendwie erinnert "Wrong Turn 3: Left For Dead" mehr an einen Action-, denn an einen Horrorfilm. Interessant und neu ist, dass sich dieses Mal nur Anfangs Jugendliche im Wald verirren und den deformierten Wahnsinnigen zum Opfer fallen, später kommen mit Cops und Häftlingen, bei denen es sich um brandgefährliche und brutale Kriminelle handelt, eine etwas frischere Komponente zum Genre hinzu. Man gewinnt zumindest zu Beginn das Gefühl, dass es aufgrund dessen nämlich eine gewisse Chancengleichheit geben könnte - gegen Three Finger, den ca. 1,70m großen Menschenfresser (der aber ebenso wieder die Stärken der Vorgängerfilme in sich trägt: Unverwüstlichkeit und kein Schmerzempfinden) Und das macht die Sache interessant, ist mal was anderes, wobei es mehr Survival-Feeling gegeben hätte, wenn es doch harmlose jugendliche gewesen wären, was der 3. Teil der "Wrong Turn"-Reihe damit ausgleicht das die Sympathieträger (also die Cops und die überlebende Jugendliche) zwei Gruppen ausgesetzt sind.

Der dritte Teil der Reihe hat das alles gut hinbekommen ist aber nicht der Beste und auch nicht der härteste. Alles in allem wenn man sich die Vita von dem Regisseur Declan O'Brien ansieht so hat er doch bei einigen soliden bis guten Filmen Regie geführt. "Wrong Turn 3: Left For Dead" unterhält durch die Bank weg. Mit nicht nur teils sehr blutigen bis splattrigen Einlagen hält er von Anfang bis Ende ein gutes Niveau. Mit den teils etwas hässlichen CGI-Szenen kann man gut leben, die handgemachten Effekte überzeugen da schon eher. Alles in allem ein guter Vertreter seiner Zunft.

6,5/10

Von NAMELESS Media kommt der Film in HD im auf 333 Stück limitierten Mediabook:

Freitag, 26. April 2019

Wrong Turn 5: Bloodlines (Unrated) (2012)

https://www.imdb.com/title/tt2375779/

In einer kleinen Stadt in West Virginia wird zu Halloween das legendäre Mountain Man Festival ausgetragen – ein Spaß, den man sich nicht entgehen lassen sollte. So macht sich auch eine Gruppe von Jugendlichen um Billy (Simon Ginty) und die schöne Lita (Roxanne McKee) auf ins eigentlich beschauliche Örtchen, wo sich bereits allerhand Partygänger in den ausgefallensten Kostümen tummeln und sich auf eine wilde Nacht mit viel Tanz und zahlreichen Albernheiten freuen. Doch auch dem Weg fährt die Gruppe einen Landstreicher an, was fatale Folgen hat: Denn bei diesem handelt es sich um Maynard (Doug Bradley), das Oberhaupt einer gefährlichen Inzucht-Familie. So nimmt der Party-Spaß beim Mountain Man Festival bald ein abruptes Ende, als die Hinterwäldler-Kannibalen-Familie von Maynard aufkreuzt, um die angereisten Studenten einem nach dem anderen genüsslich zu verspeisen...

Mit "Wrong Turn 5: Bloodlines" entwickelt sich die Reihe mittlerweile zum puren Trash und ist leider nur mäßig lustig. Mit Horror hat das alles nicht mehr viel zu tun. Spannung kommt kaum bis gar nicht auf, man wartet im Prinzip nur auf die nächste noch brutalere Tötung eines Protagonisten. "Wrong Turn 5: Bloodlines" ist ein Funsplatterfilm durch und durch, bei dem der Fun leider oftmals zu kurz kommt. Die Szene auf dem Fußballplatz macht in dieser Hinsicht durchaus Laune und auch das gestörte Dauerlachen der Kannibalen, vor allem von Three Finger,  ist einfach nur idiotisch. Auch an schrägen Ideen mangelt es nicht. Da kann es schon mal vorkommen, dass jemand mit seinen eigenen Eingeweiden gefüttert wird. Damit retten quasi die derben Einlagen den Film vor dem völligen Verriß.

Dennoch: dem Film sieht man von Anfang bis Ende an wie billig er inszeniert wurde. Gerade die Bauten in der Kleinstadt wirken wie Serienrequisiten der 1960er Jahre. Die Masken der Kannibalen wirken weitaus weniger bedrohlich und sehen tatsächlich, nun ja, nach Masken aus. Und dass während eines laufenden Festivals tagsüber Hunderte von Leuten auf der Strasse sind, während Nachts keine Sau zu sehen ist... so darf man den Zuschauer nicht einmal im Rahmen eines Slashers veräppeln. "Wrong Turn 5: Bloodlines" ist gewiss kein guter Film. Dafür ist die Story zu dünn, die Darsteller spielen nicht gut genug, die Figurenzeichnung ist zu banal, die Inszenierung zu langweilig und die Atmosphäre zu wenig präsent. Allerdings bekommt der Fan genau das, was er erwartet: Selbstzweckhafte Gewalt um der Gewalt Willen. Das ist sehr grafisch, derb und zum Glück sind die Effekte gut. Dazu gibt es noch einen schön fiesen Doug Bradley und mir wurde hier einfach nicht langweilig. Für Splatterfreaks also kurzweilige Unterhaltung für zwischendurch, für alle anderen wahrscheinlich nur ganz großer Schund.

4,5/10

Von NAMELESS Media kommt der Film in HD im auf 333 Stück limitierten Mediabook:

Dienstag, 17. Dezember 2013

Wrong Turn (2003)

http://www.imdb.com/title/tt0295700/

Der Medizinstudent Chris hat es eilig. Er ist auf dem Weg zu einem Vorstellungsgespräch. Doch ein Stau auf dem Highway kommt ihm in die Quere. Auf einer alten Umgebungskarte findet Chris eine Abkürzung. Diese Alternativroute führt ihn zwar weg von dem Stau, jedoch immer tiefer in das riesige Waldgebiet in West-Virgina. Er verliert die Kontrolle über seinen Wagen und knallt in den Jeep von Jassie, die eine Reifenpanne hat. Sie war mit ihren Freunden Carly, Scott, Francine und Evan in den idyllischen Wäldern unterwegs, um ein ruhiges Camping-Wochenende zu verbringen. Die Fahrt findet jedoch ein plötzliches Ende: Ein Stacheldraht, der über die Fahrbahn gespannt war, verursachte die Reifenplatten. Der Totalschaden beider Autos lässt sie gemeinsam losziehen, um Hilfe zu suchen. Sie stoßen auf eine Holzhütte, doch statt Telefon oder Funkgeräte vorzufinden, machen sie in der Hütte eine grauenvolle Entdeckung. Eine sadistische und atemlose Hetzjagd um Leben und Tod beginnt…

Einer der besseren Backwood-Slasher. "Wrong Turn" ist ein harter Schocker um ein paar Teenagern die mit ihrer Karre im finsteren Wald hängen geblieben sind und die kurzerhand von enstelten Hinterwäldler-Kannibalen gejagt werden. Deren Lache ist dreckig, ihre Gesichter hässlich, die Abschlachtungen brutal und blutig und der Wald endlos und dunkel. Und doch ist alles daran einfach nur gut gemacht. Der Nervenkitzel, der von Minute zu Minute ansteigt; die Angst und das Unwohlsein, das rasch zunimmt; der Ekel, der Besitz ergreift und der pervers-geniale Spaß der nicht mehr aufhören soll.

Ja, "Wrong Turn" ist wie fast jeder Backwood-Slasher vorhersehbar, die Schauspieler verhalten sich auch zu oft zu dämlich und das Gehirn darf man gar nicht erst mal versuchen anzuschalten. Originell ist das alles irgendwie auch nicht, aber dafür effektiv und straff inszeniert. Und damit ist der Streifen überdurchschnittlich gelungen, denn es passt einfach auch alles: Insgesamt ein wirklich sehr sehenswerter, spannender und fesselnder Horrorstreifen.

7/10

Von NAMELESS Media kommt der Film in HD im auf 333 Stück limitierten Mediabook: