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Dienstag, 16. Juni 2026

Operation Fortune: Ruse de Guerre - Operation Fortune (2023)

https://www.imdb.com/title/tt7985704/

Der MI6-Agent Orson Fortune (Jason Statham) wird damit beauftragt, einen äußerst brisanten Waffendeal aufzuklären, doch dabei bleibt es nicht. Dieser Waffendeal ist äußerst gefährlich und könnte die Welt in den Abgrund stürzen, schließlich sind die Waffen mit einer neuen Technik ausgestattet. So ganz nebenbei muss er die Menschheit also vor der Bedrohung durch eine neue Waffentechnologie retten. Rekrutiert von einem globalen Geheimdienst-Bündnis von Großbritannien, Australien, Neuseeland, Kanada und den USA, muss er zusammen mit der CIA-High-Tech-Expertin Sarah Fidel (Aubrey Plaza) den reichen Waffenhändler Greg Simmonds (Hugh Grant) aufspüren und ihn davor bewahren, die Welt ins Chaos zu stürzen. Als Ablenkungsmanöver soll dabei niemand Geringeres als Hollywoodstar Danny Francesco (Josh Hartnett) dienen, der so ganz nebenbei auch als einer der besten Agenten der Welt gilt.

Mit "Operation Fortune: Ruse de Guerre" kehrte Regisseur Guy Ritchie 2023 zu jenem Terrain zurück, das ihm besonders liegt: elegante Gauner, scharfzüngige Dialoge, internationale Schauplätze und Figuren, die selbst in Lebensgefahr noch einen lockeren Spruch auf den Lippen haben. Das Ergebnis ist ein Spionage-Abenteuer, das sich unverkennbar an klassischen Agentenfilmen orientiert, dabei jedoch die typische Ritchie-Mischung aus britischem Humor, exzentrischen Charakteren und selbstironischem Stilbewusstsein einbringt. Die Kritiker reagierten zwar gespalten, während das Publikum deutlich positiver urteilte, doch gerade diese Diskrepanz macht den Film interessant. Im Mittelpunkt steht der Elite-Agent Orson Fortune, gespielt von Jason Statham. Gemeinsam mit seinem Team soll er den Verkauf einer geheimnisvollen Technologie verhindern, die das globale Machtgefüge destabilisieren könnte. Um an den exzentrischen Waffenhändler Greg Simmonds heranzukommen, muss die Gruppe einen ungewöhnlichen Plan verfolgen: Sie rekrutiert den berühmten Hollywood-Star Danny Francesco als Lockvogel. Was folgt, ist eine weltumspannende Mission voller Täuschungen, Identitätswechsel und doppelter Spiele.


Wer bei diesem Szenario an eine Mischung aus James Bond, "Mission: Impossible" und den leichteren Spionagefilmen der 1960er-Jahre denkt, liegt nicht falsch. Ritchie interessiert sich weniger für politische Komplexität oder realistische Geheimdienstarbeit als für die Freude am Spiel. "Operation Fortune" lebt von seinem Tempo, seinem Glamour und dem offensichtlichen Vergnügen, das die Darsteller an ihren Rollen haben. Dabei profitiert der Film besonders von seinem Ensemble. Statham bewegt sich souverän innerhalb jener Rolle, die er in den vergangenen Jahren perfektioniert hat: der professionelle, wortkarge Spezialist, der jede Situation unter Kontrolle zu haben scheint. Überraschenderweise gehört die eigentliche Show jedoch anderen Darstellern. Vor allem Hugh Grant stiehlt beinahe jede Szene, in der er auftritt. Als milliardenschwerer Waffenhändler Greg Simmonds bewegt er sich irgendwo zwischen charmantem Lebemann, selbstverliebtem Geschäftsmann und gefährlichem Opportunisten. Auch Josh Hartnett sorgt für einige der unterhaltsamsten Momente. Seine Darstellung des Filmstars Danny Francesco bringt eine selbstironische Komponente ins Geschehen, die hervorragend mit Ritchies Humor harmoniert. Der Film gewinnt immer dann an Leichtigkeit, wenn er sich auf das Zusammenspiel seiner Figuren konzentriert und weniger auf die eigentliche Geheimoperation. Visuell erfüllt "Operation Fortune" nahezu alle Erwartungen an einen modernen Agententhriller. Luxushotels, Privatjets, exotische Schauplätze und maßgeschneiderte Anzüge sorgen für eine elegante Atmosphäre. Ritchie inszeniert das Geschehen mit gewohnt sicherem Gespür für Rhythmus und Stil. Die Actionsequenzen sind kompetent umgesetzt, auch wenn sie selten jene Wucht oder Kreativität erreichen, die man aus den besten Genrevertretern kennt. Genau hier liegt allerdings auch die größte Schwäche des Films. Trotz seiner Attraktivität bleibt die Handlung erstaunlich dünn. Die Geschichte ist zwar elegant verpackt, aber letztlich wenig substanziell. Der Film ist unterhaltsam, aber oberflächlich - ein Werk, das sich stärker auf Stil und Starpower als auf Spannung oder erzählerische Tiefe verlässt. Das zentrale Mysterium um die ominöse Technologie bleibt bewusst vage, die Gegenspieler besitzen nur begrenzte Konturen, und manche Wendungen wirken eher funktional als wirklich überraschend. Gleichzeitig scheint dies jedoch eine bewusste Entscheidung zu sein. "Operation Fortune" möchte kein komplexer Agententhriller sein. Er versteht sich vielmehr als leichtfüßige Unterhaltung, die ihre Figuren und ihren Humor über die Logik der Handlung stellt.

Letztlich ist "Operation Fortune: Ruse de Guerre" kein großer Wurf im Spionagegenre. Doch er versucht auch gar nicht, mit diesen Schwergewichten zu konkurrieren. Stattdessen liefert Guy Ritchie einen entspannten, selbstbewussten und oft amüsanten Agentenfilm ab, der sich vor allem auf seine charismatischen Darsteller verlässt. Wer nach einer tiefgründigen Spionagegeschichte sucht, dürfte enttäuscht werden. Wer jedoch Lust auf zwei Stunden voller internationaler Schauplätze, trockener Pointen, stilvoller Inszenierung und sichtbar spielfreudiger Stars hat, findet hier einen Film, der genau weiß, was er sein möchte - und genau deshalb über weite Strecken ausgesprochen vergnüglich ist. 

6/10

Quellen:
Inhaltsangabe: Filmstarts
Poster/Artwork: Miramax/STXfilms/Toff Guy Films

Sonntag, 22. Februar 2026

Cold Storage (2026)

https://www.imdb.com/de/title/tt8879928/

Teacake (Joe Keery) und Naomi (Georgina Campbell), zwei junge Angestellte eines Selfstorage-Unternehmens auf dem Gelände eines ehemaligen US-Militärstützpunkts, erleben ihre turbulenteste Nachtschicht, als ein parasitärer Pilz aus der versiegelten untersten Ebene ausbricht, wo er vor Jahrzehnten von der Regierung eingeschlossen wurde. Mit steigender Temperatur im Untergrund vermehrt sich der hoch ansteckende, schnell mutierende Mikroorganismus und entfesselt seinen gehirnkontrollierenden, körperzerstörenden Schrecken auf Menschen und andere Lebewesen. Gemeinsam mit einem ergrauten, pensionierten Bioterror-Agenten versuchen Teacake und Naomi, die Bedrohung einzudämmen und das drohende Aussterben der Menschheit zu verhindern.

"Cold Storage" ist ein Film, der genau weiß, was für ein Publikum er bedienen möchte, sodass er sich gar nicht erst mit Zwischentönen aufhält: Er ist Horror-Komödie, Seuchenthriller und Buddy-Movie in einem - und meistens funktioniert dieser Eigenbau besser, als man erwarten dürfte. Die Ausgangslage könnte direkt aus einem vergessenen 90er-Videothekenregal stammen: In den 1980ern wird in einem australischen Nest ein parasitärer Pilz entdeckt, der ganze Körper übernimmt, aufbläht und platzen lässt - ein winziger, schleimiger Weltuntergang, den ein Bioterror-Spezialist der Regierung in einem unterirdischen Bunker einfriert. Jahrzehnte später ist dieser Bunker längst zur Basis eines Self‑Storage-Unternehmens umfunktioniert worden, der militärische Vorbau zur banalsten Form der Spätkapitalismus-Architektur: Abstellräume für das, was keiner mehr sehen will. Hier arbeiten Teacake (Joe Keery) und Naomi (Georgina Campbell), zwei Nachtkräfte, die eher mit Kleinkram und Kundenproblemen rechnen als mit der Apokalypse; doch als steigende Temperaturen das Tiefkühlgefängnis des Pilzes destabilisieren, bahnt sich das Organismus seinen Weg nach oben. In dem Moment, in dem die ersten Infektionen auftreten, betritt auch der gealterte Spezialist aus der Vergangenheit die Bühne - ein wettergegerbter Bioterror-Operative, der ganz genau weiß, was hier auf dem Spiel steht.

Regisseur Jonny Campbell findet rasch einen Ton, der an "Tremors" erinnert: ein Horror-Szenario, das nur knapp neben der Farce vorbeischrammt, sich aber nie ganz der Parodie hingibt. Das Prolog-Kapitel im australischen Outback setzt diesen Akzent: groteske Tode, ein Hauch Science-Fiction der alten Schule, dazu eine leicht überdrehte Ernsthaftigkeit, die das Publikum einlädt, zu lachen und zusammenzuzucken - oft innerhalb derselben Einstellung. Diese Doppelspur - Schauer und Schmunzeln - trägt sich in die Haupthandlung hinüber, wenn die Lagerhalle zum Labyrinth wird: "Cold Storage" ist nicht subtil, er ist kinetisch, fast trotzig frontale Genreunterhaltung. Campbell inszeniert die Gänge, Fahrstühle und Metalltüren als klaustrophobische Spielwiese, in der der Film von Jumpscare zu Körperschock zu Slapstick schaltet, manchmal innerhalb einer Szene. Joe Keery und Georgina Campbell spielen Teacake und Naomi als zwei Menschen, die man eher in einer Indie-Komödie über prekäre Jobs erwarten würde als im Kampf gegen einen Pilz mit Weltherrschaftsambitionen. Ihre Dynamik lebt von Sticheleien, gegenseitigem Überbieten und einem unterschwelligen Verbündetsein; sie sind nicht die Ursache der Katastrophe, sondern jene, die am schnellsten begreifen, dass man sich der Realität stellen muss, wenn sie schon einen Spind weiter lauert. Liam Neeson tritt als abgekämpfter Bioterror-Profi auf, dessen Präsenz fast schon ein eigenes Subgenre evoziert: der Mann, den man anruft, wenn alle anderen längst weggelaufen sind. Er bringt eine Schwere in den Film, die nicht ironisch gebrochen wird, sondern wie ein Anker wirkt - jede seiner Szenen erinnert daran, dass hinter der Komik eine echte, wenn auch pulpige, Bedrohung steht. Die Nebenrollen - darunter Sosie Bacon, Vanessa Redgrave und Lesley Manville - verleihen der Pilz-Pandemie jene Gesichter und Stimmen, die aus einer abstrakten Gefahr eine Reihe sehr konkreter menschlicher Einsätze machen. 

"Cold Storage" lebt von der Lust am Übertreiben: Körper schwellen an, platzen, werden zu unförmigen Wirtshüllen eines Bewusstseins, das nur einen Instinkt kennt - Ausbreitung. Der Film genießt diese Exzesse, aber er versucht zugleich, sein Publikum nicht mit Zynismus zu bestrafen; er zeigt, was passiert, wenn ein Mikroorganismus ganze Lebensläufe verschlingt, und findet dennoch immer wieder Momente echter Sympathie für seine Figuren. Dabei ist er, und das darf man ihm ankreiden, manchmal allzu sehr ein Kind des digitalen Zeitalters: Wo schleimige Practical Effects das Potenzial zum Kultfilm hätten, vertraut "Cold Storage" etwas zu häufig auf CGI, das eher funktional als denkwürdig wirkt. Die digitale Überformung nimmt einigen Bildern das Gewicht, das ein Film mit dieser Körperfixierung eigentlich haben könnte, und doch bleibt der Gesamteindruck: ein zombie-naher, ausgelassener Filmspaß, der versteht, dass die eigentliche Energie aus der Interaktion seiner Figuren kommt, nicht aus jedem einzelnen Effektshot.

David Koepp, der nicht nur die Romanvorlage schrieb, sondern auch das Drehbuch, kennt das Terrain der Genre-Großformate; seine Arbeit an "Jurassic Park" und "Mission: Impossible" zeigt sich hier in der Fähigkeit, komplexe Bedrohungen in klar strukturierten, publikumsfreundlichen Setpieces zu organisieren. "Cold Storage" erreicht nie die Klasse der großen Horror-Komödien, die er zitiert - die Balance aus Schrecken und Witz ist nicht immer makellos, manches Setpiece wirkt nach Formel mehr als nach Inspiration. Aber wie bei vielen Filmen, die sich unerschrocken in die zweite Reihe des Genres stellen, liegt sein Reiz in der Art, wie er mit seinem Publikum kommuniziert: Er will, dass wir lachen, wenn es knallt, uns ekeln, wenn es schwappt, und doch genug mit diesen Menschen fühlen, um den Ausgang nicht gleichgültig hinzunehmen. "Cold Storage" ist vielleicht kein Klassiker, aber ein guter Abend im Kino - ein Film, der das Rad nicht neu erfindet, sondern es verflüssigt, mutiert und uns ins Gesicht schleudert, und der damit ziemlich genau das hält, was sein Versprechen vermuten lässt. 

7/10

Quellen:
Inhaltsangabe: Filmstarts
Poster/Artwork: Studiocanal/Ciné+OCS/Bibi Film tv

Sonntag, 25. Mai 2025

Mission: Impossible: The Final Reckoning (2025)

https://www.imdb.com/de/title/tt9603208/

Die Jagd ist noch nicht vorbei: Ethan Hunt (Tom Cruise) und sein Team von der legendären Impossible Mission Force (IMF) sehen sich weiterhin einer extrem mächtigen und die Welt bedrohgenden künstlichen Intelligenz, die nur die „Entität" genannt wird, gegenüber. Dafür müssen sie das den Namen „Sewastopol“ tragende russische U-Boot finden, dem eine Schlüsselrolle in diesem brodelnden Konflikt zukommt. Doch mit diesem Ziel sind Hunt und sein Team natürlich nicht alleine: Auch Gabriel (Esai Morales), letztlich ein Handlanger der Entität, sucht fieberhaft nach der Sewastopol. Denn für ihn ist sie der Schlüssel, der sozusagen das Tor zur Hölle auf Erden öffnet, mit dem die Welt ins Chaos gestürzt werden kann. Gabriel scheint in diesem erbitterten Kampf eine Geheimwaffe in der Hinterhand zu haben, denn er und Hunt haben offenbar eine gemeinsame Vergangenheit, die den IMF-Agenten nun endgültig einholt...

Die Popkultur neigt seit jeher zur Überfrachtung. "Mission Impossible" ist eine jener Popkultur-Erfindungen, die 1966 als straff-unprätentiöse einstündige Fernsehserie mit einem fantastischen Thema von Lalo Schifrin begann. 1996 wurde daraus ein 110-minütiger Film mit dem Megastar Tom Cruise und dem Autorenregisseur Brian De Palma, der die alberne Geschichte mit großen, knalligen Actionszenen würzte. Und nun sieht der Zuschauer die letzte Mission, "The Final Reckoning", und alles führt zu diesem Punkt. Und das wird nicht nur einmal im achten und voraussichtlich letzten Agententhriller der "Mission: Impossible"-Reihe erwähnt.Und man kommt nicht umhin, dies für bare Münze zu nehmen, denn der aktuelle Teil wirkt auch wie das letzte Segment eines futuristisch anmutenden Raumschiffs, das dann ionosphärisch in einem Feuerball nach oben schießt, während Tom Cruise in einen Zustand jenseits von Ruhm und geistigem Eigentum aufsteigt. Mit der KI-feindlichen und internetskeptischen Botschaft des Films und der atemberaubenden letzten Luftszene wiederholt Cruise seine Forderung nach einem echten Kinoerlebnis. Natürlich vollführt er seine übermenschlichen Stunts selbst - aus demselben Grund, wie er selbst einmal treffend formulierte, aus dem Gene Kelly selbst tanzte. Wie erwartet ist dieser neue Film aufgebauscht, hat eine alberne Handlung, ist vollgestopft mit erklärenden Dialogen und maßlos selbstgefällig.


Aber er macht auch Spaß. Mit seinem riesigen Budget - man rast vom touristischen London über norwegische Schneelandschaften ins sonnenverwöhnte Südafrika - bietet dieser aufgemotzte Thriller die verantwortungslose Fahrt, die sich die meisten von Hollywood-Blockbustern wünschen. "Mission: Impossible: The Final Reckoning" ist eine neue und ultimative Mission (genauer gesagt die zweite Hälfte der Mission aus dem vorherigen Film), in der Cruises taffer und einfallsreicher IMF-Agent Ethan Hunt auf eine letzte, eigenwillige, aber undurchsichtige Mission geht, um seine steifen Vorgesetzten in Washington und Langley zur Verzweiflung zu bringen und zugleich einzuschüchtern. Und was könnte das sein? Natürlich die Rettung der Welt, wie alle anderen Missionen.


Mit seinem altbaknnten, tapferen Team, darunter Grace (Hayley Atwell), Luther (Ving Rhames) und Benji (Simon Pegg), muss Hunt sich nun einem finsteren und metastasierenden KI-Gehirn namens "Die Entität" stellen, dem ultimativen MacGuffin-Bösewicht, der mit Lügen und Deepfakes die Wahrheit auf der ganzen Welt untergräbt, Nationen gegen Nationen und Atommächte gegen Atommächte aufhetzt und so zum Anti-Gott, dem bösen Herrscher über alles wird. Und um ihn aufzuhalten, muss Ethan den einfachen „Kreuzschlüssel“, den er im letzten Film geborgen hat, an der "Podkova"-Maschine anbringen, die sich an Bord des gestrandeten russischen U-Boots "Sewastopol" irgendwo auf dem Meeresgrund befindet. Die Kombination aus beidem ergibt eine "Giftpille", die die Entität vernichten wird.


Da dies angeblich der letzte Teil ist - es sei denn, er bringt ein Vermögen ein -, legt "Mission: Impossible: The Final Reckoning" großen Wert darauf, die gesamte Serie zusammenhängend zu gestalten und ihr emotionales Gewicht zu verleihen. Es ist ein etwas albernes, aber unglaublich unterhaltsames Abenteuer, das den Zuschauer in regelmäßigen Abständen mit einer Greatest-Hits-Rückblende aus den anderen sieben Filmen des Mission: Impossible"-Franchise beschenkt - und trotzdem gibt es eine brandneue Szene, in der Cruise durch die Straßen Londons sprintet, ohne die es auch nicht "Mission: Impossible" wäre. Darüber hinaus präsentiert dieser achte Film eine grandiose neue Figur: den US-U-Boot-Kommandanten Captain Bledsoe, der mit Eleganz und einem Hauch von Ungehorsam gespielt wird und der das Zeug zu einem weiteren Teil von "Mission: Impossible" hat, wann immer das passiert.

Und so wie es kein "Mission: Impossible" ohne eine Sprintszene wäre, wäre es kein "Mission: Impossible" ohne Tom Cruise, der in unerreichbarer Höhe um sein Leben kämpft; hier klammert er sich an die Tragfläche eines altmodischen Propellerflugzeugs. Klar. Wofür Cruise - und damit auch Ethan - lebt, sind atemberaubende Stunts. Und das schon seit dem ersten Teil von "Mission: Impossible", in dem er sich an der Außenseite eines Hochgeschwindigkeitszuges festklammerte, der durch den Eurotunnel von England nach Frankreich brauste. "Mission: Impossible: The Final Reckoning" bietet zwei gigantische Actionsequenzen - eine Unterwasserszene, die unglaublich spannend (und vor allem zum Ende hin etwas unglaubwürdig) ist, und einen wahrhaft bravourösen Höhepunkt, in dem Cruise sich an der Tragfläche eines Doppeldeckers festhält, der durch und über den Blyde River Canyon in Südafrika saust. Diese Szene wird jedem in Erinnerung bleiben. Und natürlich wird man darüber reden, dass Cruise diesen Stunt selbst gemacht hat. Wie Anthony Hopkins es schon in "M:I-2" formulierte: "Nun, das ist keine schwierige Mission, Mr. Hunt, es ist eine unmögliche Mission." ("Well, this is not mission difficult, Mr. Hunt, it's mission impossible").


Spätestens an diesem Punkt wird dem Zuschauer klar, dass Tom Cruise weniger Gene Kelly als vielmehr der übermenschliche Actionheld Harold Lloyd ist, der 1923 in "Ausgerechnet Wolkenkratzer!" an der Uhr hing, am Minutenzeiger baumelte, ihn daran hinderte, auf die 12 zu steigen, der Schwerkraft trotzte und die Zeit anhielt. Genau das hat Cruise getan: ewig jung, ewig fit, niemals aufgeben angesichts dieser absurden Weltuntergangsuhr. Cruise ist seit über 40 Jahren an der Spitze, so lange wie John Wayne, länger als Cary Grant. Er ist kein großartiger Schauspieler, aber ein großartiger Filmstar. Obwohl man ihm mit 62 langsam sein Alter ansieht, besitzt er immer noch die jungenhafte Energie und das Engagement seines jüngeren Ichs. Egal, ob er an Big Ben vorbeisprintet, ohne Neoprenanzug in eiskaltes Wasser springt oder sich einfach vom Film vergöttern lässt - Cruise spielt den Helden, und - meine Güte - er ist verdammt gut darin. Und trotz der 169 Minuten Laufzeit muss man am Ende neidlos anerkennen: Was für ein Rausch! 

7,5/10

Quellen:
Inhaltsangabe
: Paramount Pictures
Poster/Artwork: 
Paramount Pictures

Sonntag, 16. Februar 2025

Sonic The Hedgehog 3 (2024)

https://www.imdb.com/de/title/tt18259086/

Die Erde ist mal wieder einer übergroßen Gefahr ausgeliefert: Shadow (Stimme im englischen Original: Keanu Reeves). Kaum jemand scheint etwas über diese finstere Gestalt zu wissen. Aber eins ist schnell klar: Shadow verfügt über extreme Macht und ist fast blind vor Wut und Rachegelüsten. Und so liegt es mal wieder an Sonic (Ben Schwartz), Knuckles (Idris Elba) und Tails (Colleen O'Shaughnessey), die Welt zu retten. Doch das ist einfacher gesagt als getan. Denn dieses Mal ist auch das Trio am kürzeren Hebel. Also braucht es einen neuen, unerwarteten Verbündeten...

Obwohl die drei "Sonic The Hedgehog"-Filme ihren ganz eigenen Charme haben, haben sie auch eindeutig von einer Reihe glücklicher Zufälle profitiert, um ihren Status als beliebte Franchise zu erreichen. Die allgemein schlechte Erfolgsbilanz früherer Videospieladaptionen; die Veröffentlichung des ersten Films, bevor COVID die Kinos schloss, und des zweiten kurz nachdem sich das Kinopublikum wieder normalisierte; die Ermüdung der Fans von Genrefilmen angesichts der schieren Menge an Marvel-Kontinuität; Sonic-nostalgische 90er-Jahre-Kids, die anfangen, selbst Kinder zu bekommen - all dies hat dazu beigetragen, die Tatsache zu kompensieren, dass die Sonic-Filme dazu neigen, schlampige, plappernde, halb unsinnige Angelegenheiten zu sein. Die Serie könnte tatsächlich einer bizarren Formel unterliegen: Je lockerer und unterschiedlicher die Teile eines Sonic-Films sind, desto besser hält das Ganze irgendwie zusammen. Das würde zumindest erklären, warum "Sonic The Hedgehog 3" bisher der coolste Film ist.


Auf dem Papier basiert "Sonic the Hedgehog 3" auf einer Reihe unüberlegter Tonalitätswechsel. Einerseits liefert das neu gegründete Team der computeranimierten Sonic (Ben Schwartz), Tails (Colleen O’Shaughnessey) und Knuckles (Idris Elba) einige halbherzige Samstagmorgen-Lektionen über die Bedeutung von Teamwork, als sie von einer zwielichtigen Regierungsbehörde für eine Mission zur Rettung der Welt rekrutiert werden. Andererseits ist ihr gefährlicher Gegner Shadow (Keanu Reeves), im Wesentlichen eine dunkle Version von Sonic, der vor Kurzem aus einer 50-jährigen Starre erwacht ist und bereit ist, seine Trauer und Wut über den Verlust eines geliebten Menschen in die völlige Zerstörung des Planeten Erde zu kanalisieren. Und dann ist da noch Jim Carrey, der als der schurkische Dr. Robotnik zurückkehrt und auch als Robotniks steinharter Großvater Gerald debütiert, der sich wie zwei Verrückte zum Preis von einem verhält.


Wie kommt es, dass Carrey bisher nie einen Eddie Murphy abgezogen und mit einer durch Effekte duplizierten Version seiner selbst gespielt hat? Normalerweise finden seine Duette mit sich selbst in einem einzigen, elastischen Körper statt, sei es durch seine Verwandlung in "Die Maske" oder die duellierenden Selbste in "Der Dummschwätzer" und "Ich, beide & Sie". Robotnik war als klassische Carrey-Figur nie so gut definiert und in Sonic 3 bleibt er mehr oder weniger The Riddler Lite. Aber Carrey arbeitet hart, obwohl er kaum mit anderen Schauspielern aus Fleisch und Blut zusammen auftritt, vom Trällern von "The Way We Were" und Grimassenschneiden zur Melodie von "Firestarter" über das Herumtollen mit seinem älteren Ich bei einer Reihe von Virtual-Reality-Bindungsübungen bis hin zu einem ausgedehnten Siegestanz, nachdem er einen Raum voller Sicherheitslaser besiegt hat. Der jüngere Robotnik arbeitet in großen Teilen des Films tatsächlich mit den Guten zusammen, aber die meiste Zeit steht Carrey abseits und führt ein herrlich verrücktes Ein-Mann-Musical mit zwei Figuren auf.


Das sollte in krassem Widerspruch zu der absoluten Aufrichtigkeit stehen, die Reeves Shadow verleiht, dem außerirdischen Igel, der ein Avatar einsamer, ausgehöhlter Wut ist und es gleichzeitig schafft, niedlich auszusehen. (Sogar sein Design ist ein Tonkonflikt.) Wie üblich schwelgt der neueste Sonic-Film in dem billigsten Pathos, das sich drei Drehbuchautoren leisten können, indem er einige Charaktere wiederholt und offensichtlich vorgetäuscht in Gefahr bringt, während er andere nur zu dem Zweck erschafft, eine tragische Hintergrundgeschichte aufzupeppen. Aber verdammt, wenn Reeves Shadow nicht zu einem seltsam sympathischen kleinen Schmerzball im Mittelpunkt des Ganzen macht, während er kocht, zuschlägt und an einer Stelle das Akira-Motorrad die Seite eines Tokioter Wolkenkratzers hochrutschen lässt. Seine Reise ist im Grunde eine extremere Version von Knuckles' Reise im vorherigen Film, und erfahrene Erwachsene können vermuten, dass die Sonic-Reihe eine Gegner-Konversionsrate beibehalten wird, die irgendwo in der Nähe von My Little Pony: Freundschaft ist Magie liegt (ein schmeichelhafter Vergleich, um das klarzustellen).


"Sonic The Hedgehog 3" ist immer noch ein Speedrun durch den Schrottplatz der Franchise. Es gibt ein paar verkürzte Mythen im Marvel-Stil (einschließlich, ja, mehrerer Szenen mit dem Abspann), eine billige Mission: Impossible-Einbruchssequenz, die offensichtlich einen Witz über Tom Cruise liefert, und all diese drittklassigen DreamWorks-Cartoon-Sprüche, die von Sonic selbst kommen. James Marsden und Tika Sumpter haben als menschliche Wächter von Sonic und Co. immer noch undankbare Aufgaben zu erledigen, und die Art und Weise, wie der Film unnötigerweise zusätzliche menschliche Darsteller aus der Vergangenheit einbezieht, ist bestenfalls verwirrend. Was das betrifft, scheint selbst (oder besonders) den Filmemachern unklar, was die Newcomerin Krysten Ritter in diesem Film macht. Aber Regisseur Jeff Fowler, der auch die ersten beiden Filme gedreht hat, hat das Tempo weiter gestrafft, und der Film vergeht wie im Flug in einem albernen, angenehmen Nebel.

Kinder verdienen wahrscheinlich ein besseres Franchise mit Pseudo-Superhelden; Carrey jedenfalls tut es. Aber manchmal sind miese Kinderfilme trotz allem ziemlich unterhaltsam. Das ist nur eine weitere Phase von Sonics überragendem Glück.

7/10

Quellen:
Inhaltsangabe
: Paramount Pictures
Poster/Artwork: Paramount Pictures

Mittwoch, 17. Januar 2024

The Beekeeper (2024)

https://www.imdb.com/title/tt15314262/

Mr. Clay (Jason Statham) hat sich auf den ersten Blick ganz der Imkerei verschrieben. Doch als seine Nachbarin bei einer Telefon-Abzocke um ihr ganzes Erspartes erleichtert wird und sich daraufhin das Leben nimmt, müssen seine Bienen zurückstehen. Denn nun ist einzig und allein die Rache sein Fokus. Auch wenn er jeden Finger jedes Beteiligten einzeln abtrennen muss, er wird nicht stoppen, bis er die ganze für die Scams verantwortliche Organisation zerstört hat. Schnell stellt er auf seinem Rachefeldzug jedoch fest, dass die Betrüger mächtiger als zunächst vermutet sind. Doch auch seine Gegner müssen bald schmerzlicht lernen, dass sie es hier nicht mit einem einfachen Imker, sondern einem ehemaligen Spezialagenten einer mysteriösen Organisation, die den Namen "Beekeepers" trägt, zu tun haben...

David Ayers "The Beekeeper", das neueste Actionfeuerwerk mit Jason Statham, hat mit Bienen nur wenig zu tun. Nun ja, nicht wenig, aber eigentlich ist mit einem "Beekeeper" hier etwas anders gemeint. So ähnlich wie bei "King's Man", bei dem die Schneiderei lediglich die Ausstattung der coolen Geheimagenten bereitstellt. In "The Beekeeper" spielt Statham ein ehemaliges Mitglied der titelgebenden "Beekeepers": eine dieser außergerichtlichen Superspionage-Regierungsbehörden, die man (zu) oft in Filmen wie diesem sieht, die ihre Arbeit erledigen, wenn niemand sonst es mehr kann (siehe auch das sagenumwobene IMF aus "Mission: Impossible"). Und aus irgendeinem Grund war sein öffentliches Leben eine für den Zuschauer unglaubliche Tarnung! Ein Imker, nur um die ganze Idee mit den Bienen auf den Punkt zu bringen. Das Drehbuch von Kurt Wimmer (der auch für Stathams letzten Film, "The Expend4bles" mitverantwortlich war), lässt keine Gelegenheit aus, den Zuschauer daran zu erinnern, dass Bienen das Schlüsselthema sind. Kein Kalauer wird ausgelassen. "Du warst ein fleißiges Bienchen", bemerkt eine Figur. "Du hast in den Bienenstock getreten!" sagt ein anderer. "Wer zum Teufel sind Sie, Winnie Pooh?" ist da noch eine der besseren One-Liner. Ein tapferer Versuch eines altmodischen Actionfilm-Einzeilers (welche auch nur im englischen Original zu funktionieren scheint) ist hingegen katastrophal ungeeignet. Das Drehbuch und Ayers Regie scheinen unbedingt an dem Witz beteiligt sein zu wollen. 

Es ist allerdings beeindruckend und bemerkenswert, dass Statham es irgendwie schafft, ein Imker-Outfit machohaft aussehen zu lassen. Aber selbst er kann dieses Zeug nicht steigern. Wie bei seinem "Hobbs & Shaw"-Co-Star Dwayne Johnson herrscht in Stathams Rollen eine Art sich wiederholende Homogenität: alles scheinbar austauschbare harte Kerle, alle mit dem gleichen seltsamen mittelatlantischen Knurren, die gleichen sorgfältig gepflegten Stoppeln, die gleiche unversöhnliche Grimasse, die gleiche Unempfindlichkeit gegenüber Kugeln. Statham ist also ebenso schroff überzeugend wie sonst (obwohl es 20 Minuten dauert, bis er überhaupt jemandem in den Arsch treten darf), aber die Actionszenen sind wie immer brachial: gut im Nahkampf, ansonsten etwas zu zahm - selbst für die FSK-Freigabe. Nicht falsch verstehen: hier werden immer noch Finger abgesägt und Körper zerteilt, dennoch fehlt der gewisse letzte Schliff. Doch ja, Statham killt mit ordentlicher Härte ein paar böse, gesichtslose Buben. Wenn das alles ist, was man sucht, sollte man mit "The Beekeeper" durchaus zufrieden sein - man muss sich nur einige Analogien über Bienen gefallen lassen.

7,5/10

Quellen: 
Inhaltsangabe: LEONINE
Poster/Artwork: Miramax

Freitag, 12. Januar 2024

Lift (2024)

https://www.imdb.com/title/tt14371878/

Cyrus Whitaker (Kevin Hart) ist Kopf einer international operierenden Gangsterbande, die sich auf spektakuläre Raubüberfälle spezialisiert hat. Als er eines Tages Besuch von seiner Ex-Freundin Abby Gladwell (Gugu Mbatha-Raw) erhält, ahnt er zunächst nichts Böses. Doch Abby eröffnet ihm, dass sie nun Bundesagentin ist und ihm und seinen Komplizen lange Gefängnisstrafen für ihre Taten drohen. Sie bietet ihm allerdings schnell einen Deal an, mit dem er der Haft entgehen kann: Die Gang soll im Auftrag des FBI Gold im Wert von einer halben Milliarde Dollar stehlen, das zu einer Terrorzelle befördert werden soll, die einen verheerenden Anschlag plant. Schwierig genug, doch der wahre Haken an der Sache ist, dass die Barren im Rumpf eines Passagierflugzeugs von London nach Zürich transportiert werden. Cyrus nimmt widerstrebend an und tüftelt mit seinen Kumpanen in Windeseile einen Plan aus, um die halsbrecherische Mission zu erfüllen.

Eigentlich sollte man ja prinzipiell keine Filme schauen, in denen Kevin Hart mitspielt. Doch irgendwie war der Trailer ganz interessant und, nun ja, irgendwann ist "Lift" ja auch ein Heist-Actioner, und die gehen eigentlich immer, und so weiter und so fort. Doch wie so oft sollte man sich auch bei diesem Werk mit Kevin Hart, der auch als Produzent mit seiner Firma "Hartbeat" hinter diesem schlecht geschriebenen Actionfilm steht, auf sein Bauchgefühl verlassen. In "Lift" tritt Kevin Hart als Held gegen einen Ökoterroristen-Bösewicht an - und der Film ist trotz der aktuellen Prämisse einfach nur langweilig.

Kevin Hart spielt Cyrus, einen Meisterdieb, in dem unausgereiften Heist-Actionfilm "Lift" unter der Regie von F. Gary Gray. Der von Daniel Kunka geschriebene Film besteht aus luxuriösen Schauplätzen und optischen Leckerbissen, wie der Toskana und Venedig und aufwändigen Versatzstücken, einschließlich einer Verfolgungsjagd mit einem Schnellboot in der Eröffnungsszene, die jedoch weder von Spannung noch von Gefahr durchdrungen sind. Der Film basiert auf einem Cartoon-Bösewicht, dem Ökoterroristen Lars Jorgensen (Jean Reno), der die Börse austricksen will, indem er einigen zwielichtigen Hackern eine halbe Milliarde Dollar in Goldbarren zahlt, um die Wasserversorgung der Welt zu unterbrechen. Abgesehen von dem Glücksfall, den Jorgensen durch den Leerverkauf von Aktien von Wasserversorgern erzielen wird, ist unklar, welchen Nutzen er aus dieser ausgeklügelten List zieht.

Eine Interpol-Agentin, Abby (Gugu Mbatha-Raw), beauftragt Cyrus, das Passagierflugzeug mit den Goldbarren zu stehlen, bevor der Plan aufgeht und Schaden angerichtet werden kann. Obwohl Abby und Cyrus alte Bekannte sind, nimmt der Film dank der als Scherze durchgehenden Szenen auch keine auch nur angedeutete romantische Stimmung an.


Obwohl er versucht, Cyrus in der Form von Tom Cruise in "Mission: Impossible" oder Robert Redford in "Sneakers" (zwei ähnlich angelegte Raubüberfallfilme) zu spielen, bleibt Hart als Hauptdarsteller in der Neutralität stecken. Man versteht nie, warum Abby sich in ihn verliebt oder warum sein Team, das aus breiten Charakteren besteht, die scheinbar nur als Quelle für Gags und Witze dienen, so standhaft ist. Hart besitzt weder das Charisma von Cruise noch den Charme von Redford, die nötig wären, um diese Actionfilm-Mechaniken zu schultern, ein Misserfolg, der zeigt, was passiert, wenn Charakterdarstellern gesagt wird, sie seien Filmstars.

4,5/10

Quellen: 
Inhaltsangabe: Netflix
Poster/Artwork: Netflix