Der MI6-Agent Orson Fortune (Jason Statham) wird damit beauftragt, einen äußerst brisanten Waffendeal aufzuklären, doch dabei bleibt es nicht. Dieser Waffendeal ist äußerst gefährlich und könnte die Welt in den Abgrund stürzen, schließlich sind die Waffen mit einer neuen Technik ausgestattet. So ganz nebenbei muss er die Menschheit also vor der Bedrohung durch eine neue Waffentechnologie retten. Rekrutiert von einem globalen Geheimdienst-Bündnis von Großbritannien, Australien, Neuseeland, Kanada und den USA, muss er zusammen mit der CIA-High-Tech-Expertin Sarah Fidel (Aubrey Plaza) den reichen Waffenhändler Greg Simmonds (Hugh Grant) aufspüren und ihn davor bewahren, die Welt ins Chaos zu stürzen. Als Ablenkungsmanöver soll dabei niemand Geringeres als Hollywoodstar Danny Francesco (Josh Hartnett) dienen, der so ganz nebenbei auch als einer der besten Agenten der Welt gilt.
Mit "Operation Fortune: Ruse de Guerre" kehrte Regisseur Guy Ritchie 2023 zu jenem Terrain zurück, das ihm besonders liegt: elegante Gauner, scharfzüngige Dialoge, internationale Schauplätze und Figuren, die selbst in Lebensgefahr noch einen lockeren Spruch auf den Lippen haben. Das Ergebnis ist ein Spionage-Abenteuer, das sich unverkennbar an klassischen Agentenfilmen orientiert, dabei jedoch die typische Ritchie-Mischung aus britischem Humor, exzentrischen Charakteren und selbstironischem Stilbewusstsein einbringt. Die Kritiker reagierten zwar gespalten, während das Publikum deutlich positiver urteilte, doch gerade diese Diskrepanz macht den Film interessant. Im Mittelpunkt steht der Elite-Agent Orson Fortune, gespielt von Jason Statham. Gemeinsam mit seinem Team soll er den Verkauf einer geheimnisvollen Technologie verhindern, die das globale Machtgefüge destabilisieren könnte. Um an den exzentrischen Waffenhändler Greg Simmonds heranzukommen, muss die Gruppe einen ungewöhnlichen Plan verfolgen: Sie rekrutiert den berühmten Hollywood-Star Danny Francesco als Lockvogel. Was folgt, ist eine weltumspannende Mission voller Täuschungen, Identitätswechsel und doppelter Spiele.
Letztlich ist "Operation Fortune: Ruse de Guerre" kein großer Wurf im Spionagegenre. Doch er versucht auch gar nicht, mit diesen Schwergewichten zu konkurrieren. Stattdessen liefert Guy Ritchie einen entspannten, selbstbewussten und oft amüsanten Agentenfilm ab, der sich vor allem auf seine charismatischen Darsteller verlässt. Wer nach einer tiefgründigen Spionagegeschichte sucht, dürfte enttäuscht werden. Wer jedoch Lust auf zwei Stunden voller internationaler Schauplätze, trockener Pointen, stilvoller Inszenierung und sichtbar spielfreudiger Stars hat, findet hier einen Film, der genau weiß, was er sein möchte - und genau deshalb über weite Strecken ausgesprochen vergnüglich ist.







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