Charlie (Jim Carrey), der gutmütige Polizist, denkt von allen Menschen,
die er kennt, nur Gutes. Arglos und mit einer bestechenden Naivität geht
er durch die Welt, ist zu jedem freundlich und ein ungemein geselliger
Zeitgenosse. Auch gegenüber seiner Ehefrau, die schwarze Drillinge zur
Welt bringt, hegt er keinen besonderen Verdacht. Hank (Jim Carrey)
hingegen ist der andere Typ Mann. Ein fluchender und aggressiver
Draufgänger, der keine Provokation auslässt und jede Situation
garantiert zur Eskalation bringt. Doch die beiden grundverschiedenen
Kerle haben eins gemeinsam: Beide lieben die schöne Irene (Renée
Zellweger). Doch damit enden die Gemeinsamkeiten nicht, denn beide
verbindet noch etwas: Sie haben denselben Körper! Seit einem
Nervenzusammenbruch, den der liebenswürdige und harmlose Charlie infolge
des Ehebruchs seiner Frau erlitten hat, gibt es den resolut-robusten
Gegenpart Hank in ihm. Dass diese Konstellation nicht gerade hilfreich
beim Kampf um die Liebe Irenes ist, versteht sich von selbst...
Ich, beide und sie" ist eine Mischung aus Liebeskomödie, Brachialhumor, Road-Movie und Thriller. Ein Film, bei dem Jim Carrey auf dem Höhepunkt seiner Karriere völlig freidrehen darf und in der Rolle eines Schizos zwischen gutmütigem Weichei und vulgärem Arschloch freilich wie prädestiniert ist. Er versucht sein Bestmögliches und reizt die Nummer an das Maximum aus, so dass man als Fan aus dem Lachen nicht mehr herauskommt. Wie er die beiden Persönlichkeiten mit vollem Einsatz bei Mimik und Gestik darstellt, ist einfach nur zum schießen. Die Story hat viel Potenzial, manchmal zu viel Quatsch, aber im Großen und Ganzen absolut interessant und witzig. Unterm Strich wurde wurde all das aber zu einem unterhaltsamen Film gemacht, in dem gerade Jim Carrey richtig überzeugen kann. Teilweise eine richtige Feel-Good-Komödie, teilweise auch einfach stumpfe Unterhaltung, aber auf jeden Fall gut gelungen.
7/10
Quellen:
Inhaltsangabe: Twentieth Century Fox
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