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Mittwoch, 21. Juni 2017

Austin Powers in Goldmember - Austin Powers in Goldständer (2002)

http://www.imdb.com/title/tt0295178/

Dr. Evil (Mike Myers) und seinem Komplizen Mini-Me (Mike Myers) gelingt es, aus dem Gefängnis zu fliehen. Das ruft den "Swinging International Man of Mystery" auf den Plan. Als Austin Powers (Mike Myers) tritt er in Aktion, um seine beiden Widersacher wieder hinter Gitter zu wissen. Aber der schrille Agent hat es nicht nur mit Dr. Evil zu tun. Denn sein Vater Nigel Powers (Michael Caine), ein altgedienter Agent, wurde von dem holländischen Bösewicht Goldständer (Mike Myers) entführt. Der unberechenbare Schurke plant eine Teufelei, die den Fortbestand des Planeten gefährdet. Sowohl die Sorge um die Erde als auch die persönliche Schmach, dass sich Goldständer an der Familie Austin Powers' vergreifen konnte, will der Agent nicht ungesühnt lassen. Passenderweise arbeiten Goldständer und Dr. Evil zusammen, so dass Austin Powers mit einem Kampf gleich zwei Gegner in die Schranken weisen kann.

Die ersten beiden Austin Powers-Teile waren durchaus sehr sehenswerte Agenten-Parodien, auch wenn der zweite Teil bereits sehr schamlos daher kam und mit viel Fäkalhumor um sich schmiss, was dem Erfolg jedoch keinen Abbruch tat - im Gegenteil. Kein Wunder also, dass sich der dritte Teil "Austin Powers in Goldständer" dem Prinzip Malen nach Zahlen verschrieben hat und das Erfolgsrezept der beiden Vorgänger mehr oder weniger einfach nur kopiert. Entsprechend werden die meisten Gags lediglich recycelt und sind dem Zuschauer bereits bekannt. Das wäre jedoch nur halb so schlimm, wenn die Figuren wenigstens mit Herz bei der Sache wären. Sind sie allerdings nicht. Stattdessen werden die Jokes völlig routiniert, größtenteils sogar lustlos von den Darstellern präsentiert. Immerhin erwies es sich als ein guter Kniff, "Mini-Me" ein wenig mehr Leinwandzeit zu geben. Dieser hat nämlich sichtlich Spaß bei der Arbeit und sorgt für nennenswerten Lacher. Die anderen Nebenfiguren bleiben hingegen fast komplett blass, sogar Michael Caine.

Insgesamt fehlte einfach spürbar der Charme, den beide Vorgänger noch aufwiesen. Genauso wie Einfallsreichtum und Kreativität, obwohl doch einige Gags gut zünden. Dabei fing der Film mit seiner genialen Anfangssequenz wirklich famos an. Tom Cruise als Austin Powers und Kevin Spacey als Dr. Evil sind nicht nur zum Brüllen komisch, sondern auch eine geniale Idee. Es ist das absolute Glanzstück des Films und man fragt sich, warum dieses Konzept nicht im weiteren Verlauf eine Rolle spielt. Schade, denn damit bleibt der Abschluss der Trilogie auch der schwächste Teil der Reihe.

6,5/10 

Quellen:
Inhaltsangabe: Warner Bros.

Montag, 21. Januar 2013

Austin Powers: The Spy Who Shagged Me - Austin Powers: Spion in geheimer Missionarsstellung (1999)

Samstag, 13. Juni 2015

Austin Powers: International Man Of Mystery - Austin Powers: Das Schärfste, was Ihre Majestät zu bieten hat (1997)

http://www.imdb.com/title/tt0118655/

London, 1967: Die Swinging Sixties erleben gerade ihren Höhepunkt, er ist die Zeit der freien Liebe und psychedelischen Musik. Mittendrin: Austin Powers (Mike Myers). Fotograf, Geheimagent und immer am Puls der Zeit. Im Namen ihrer Majestät bekämpft er das Verbrechen, nur der glatzköpfige und bösartige Dr. Evil (Mike Myers) geht dem schrillen Agenten immer wieder durch die Lappen. Als sich sein Gegenspieler einfrieren lässt, um sein Unwesen auf die 90er Jahre zu vertagen, begibt sich Austin in den Gefrierschrank des Secret Service und lässt sich ebenfalls auf Eis legen. Nach 30 Jahren wird er wieder aufgetaut um Dr. Evil endgültig das Handwerk zu legen. Dieser hat die Welt als Geisel genommen und droht mit ihrer Vernichtung, sollten seine Forderungen nicht erfüllt werden. Gemeinsam mit der Tochter seiner ehemaligen Sekretärin, Miss Kensington (Elisabeth Hurley), macht sich der britische Geheimagent ans Werk. Doch sein wahrer Feind ist die Gegenwart: Freie Liebe und die Ideale der Hippiegeneration haben hier keinen Platz. Und auch Dr. Evil hat seine Schwierigkeiten, sich in diese neue Welt einzufinden...

Ein knallig-satirischer Auftakt, des wohl brustbehaartesten Agenten der Geschichte. Mike Myers Hang zum Narzissmus wird zum positiven Antriebsmotor und sollte so weitere Fortsetzungen beflügeln. "Austin Powers" sollte man als Dauerparodie auf die Agentenfilme der 60er und insbesondere auf die "James Bond"-Reihe sehen. Die überzeichnet-plumpe Gag-Orgie auf teilweise untertänigster Etage lässt die Filme um das "Schärfste, was seine Majestät zu bieten hat", zu einem originellen Machwerk werden. Die Story ist schlicht und beruht im Wesentlichen auf dem ständigen klassischen Duell Gut gegen Böse. Indem sich der größte Teil der Szenen aus Bond-Parodien zusammensetzten, besitzt der Film einen noch größeren Spaßfaktor, wenn man eben diesen Filmen bewandert ist.

Der schräge, aber liebenswerte Charakter des psychedelischen Britagenten Austin Powers in schrillem Anzug und Rüschenhemd, welcher durch seinen Mojo-angetriebenen Charme den Mädels den Atem und dem Bösewicht die Freiheit versucht zu entrauben, spielt Mike Myers äußerst überzeugend. Er zeigt mit seiner Rolle des unerschrockenen Womanizers, dass man nicht unbedingt jährliche Zahnarztbesuche über sich ergehen lassen muss, um schöne Frauen in die Horizontale zu verlagern. Des Weiteren demonstriert er mit der Darstellung seines Gegenspielers, dem Bösewicht Dr. Evil, dass er durchaus auch einer Doppelrolle gewachsen ist. Das erste Powers-Girl der Filmgeschichte sollte Elizabeth Hurley sein, welche nicht 100% passt, aber dennoch mit ihrer anfangs zugeknöpften selbstbewussten Art einen witzigen Gegenpol zur Männlichkeit in Person, miemt.

In weiteren Nebenrollen sind unterhaltungstechnisch vielversprechende Figuren zu bestaunen, wie zum Beipeil den Evil-Sprossling Scoot Evil, der ohne Vater aufggewachsen, diesen nicht akzeptiert. Generell war die Darstellung der gesamten Charaktere, besonders die Mitstreiter um Dr. Evil, sehr amüsant und gelungen. Als interessantes Detail: Der Wachmann wurde von Christian Slater gespielt. "Austin Powers" ist im Großen und Ganzen eine gelungene Komödie mit hohem Unterhaltungswert, wenn man diesen etwas gewöhnungsbedürftigen Humor auch sein Eigen nennen kann.
 
7/10 

Quellen:
Inhaltsangabe: Warner Bros.

Dienstag, 12. Januar 2016

OSS 117: Le Caire, Nid D'espions - OSS 117: Der Spion, der sich liebte (2006)

http://www.imdb.com/title/tt0464913/

Wir schreiben das Jahr 1955: Gamal Abdel Nasser übernimmt die Macht in Ägypten und gibt seiner Politik eine panarabische Ausrichtung. Die Sueskrise spitzt sich langsam zu. Aufgrund der strategisch und wirtschaftlich wichtigen Position des Sueskanals zeigten sich der britische Geheimdienst und die französischen Kolonialherrscher wenig erfreut über die Ereignisse. Als dann auch noch Jack Johnson (Philippe Lefebvre), ein Agent des amerikanischen Nachrichtendienstes spurlos verschwindet, wird OSS 117 (Jean Dujardin) nach Kairo entsandt, auf dass er das Fass vorm Überlaufen bewahre...

"OSS 117: Der Spion, der sich liebte" ist eine herrlich amüsante Parodie auf gängige Agentenfilme. Herrlich allein schon deswegen, weil bisherige Vertreter dieser Sparte, wie "Johnny English" oder dem wesentlich besseren "Austin Powers", sich vor allem durch einen recht platten und albernen Humor und wenig Respekt vor der Vorlage auszeichneten. Doch "OSS 117: Der Spion, der sich liebte" geht einen ganz anderen Weg. Man vergisst während des Films irgendwann beinahe, dass der Film nicht tatsächlich aus den 60ern ist. Aufbau des Bildes, Schnitt, Kamerafahrten, Kulissen, Ausstattung - das alles ist so liebevoll und akkurat an die "James Bond"-Filme der 60er angelehnt, dass einem als Kenner und Fan dieser Filme wirklich das Herz aufgeht.

Dazu kommt noch der herrliche Charakter des französischen Geheimagenten OSS 117. Eine Parodie auf den frühen James Bond und wie dieser auch rassistisch, sexistisch, gewalttätig, ignorant, arrogant und obendrein ein Arschloch. Dennoch gelingt es dem Film, seinen Hauptcharakter nie komplett unsympathisch erscheinen zu lassen. Das liegt zum einen an der sehr naiven, fast kindlichen Freude, die die Figur an Fremden Dingen und kindischen Spielereien hat und zum anderen am genialen Jean Dujardin, der charmant und witzig wie selten spielt und den Zuschauer sofort in seinen Bann zieht.

Auch die Handlung des Films ist unglaublich skurril und bietet immer wieder einen gut platzierten Gag, der nicht mit der Brechstange herbeigeführt, sondern ganz geschickt eingesetzt wird. Hühnerkämpfe, sowjetische U-Boote und Nazi-Archäologen ergeben zusammen eine extrem abgedrehte und witzige Handlung, die aber gar nicht so weit von den oft genauso absurden Geschichten der frühen "Bonds" entfernt ist und sie oft genug treffend parodiert. Zudem muss man unbedingt ein Wort zur Synchronisation verlieren, denn Oliver Kalkofe macht hier einen unglaublich guten Job. Die deutsche Synchronisation sprüht nur so vor Witz und man merkt hier wieder einmal Kalkofes Liebe zu Filmen. "OSS 117: Der Spion, der sich liebte" ist eine wirkliche Filmperle für alle Bondfans und diejenigen, die feine, liebevoll gemachte Filme zu schätzen wissen. Tatsächlich - und wer hätte das geahnt? - eine der besten Agentenfilm-Parodien.

7,5/10 

Quellen: 
Inhaltsangabe: Koch Films

Sonntag, 10. April 2016

Moonwalkers (2015)

http://www.imdb.com/title/tt2718440/

Swinging Sixties in London: Der sture CIA-Agent Kidman (Ron Perlman), der von seinen Vietnam-Flashbacks geplagt wird, ist auf der Suche nach Stanley Kubrick, um ihn dafür zu bezahlen, in einem Top-Secret-Projekt eine Mondlandung zu filmen - falls mit der Apollo 11 nicht alles nach Plan verläuft. Kidman soll einen mit Geld gefüllten Koffer zu Kubricks Agenten Derek (Stephen Campbell Moore) bringen, um ihn von dem Deal zu überzeugen. Doch der CIA-Agent trifft auf Jonny (Rupert Grint), einen erfolglosen Band-Manager, der sich als Kubricks Agent ausgibt, um an das Geld zu kommen. Schon bald nachdem Jonny mit dem Geld weg düst und beginnt, es wie ein echter Rockstar auszugeben, wird ihm der Rest von den Mitgliedern einer Rockerbande abgenommen, denen er Geld schuldet. Da Kidman ihn bedroht und etwas für sein Geld sehen will, muss Jonny zusammen mit seinem zugedröhnten Freund Leon (Robert Sheehan) und ein paar schwierigen Künstlern eine Mondlandung nachstellen...

Schon von der ersten Minute an bietet Antoine Bardou-Jacquets "Moonwalkers" eine geniale Prämisse. Einen Hinweis auf die bis heute andauernde Verschwörungstheorie, dass Stanley Kubrick tatsächlich eine gefälschte Mondlandung inszenierte und die Amerikaner nie auf dem Mond landeten. Der Film ist Antoine Bardou-Jacquets äußerst humorvolle Abrechnung mit dieser irrsinnigen und zudem haltlosen Theorie und eine herrlich skurrile Inszenierung, die den Film nicht nur als reine Komödie durchgehen lässt. "Moonwalkers" besitzt beinahe den Charme eines Filmes der Coen-Brüder, da die Geschichte einzigartige und unvorhersehbare Wendungen nimmt, die letztlich irgendwie ans Ziel führen und den Zuschauer am Ende sogar noch mit einem gut gemeinten Schlag auf den Hinterkopf nach Hause schicken. Der Film nutzt immer mal wieder psychedelische Bilder und macht keine Hehl aus der Bewegung der 60er im "swinging" England, wie es schon Mike Myers so treffend in der "Austin Powers"-Trilogie persiflierte und kann am besten als bizarre, bösartige Komödie bezeichnet werden.

"Moonwalkers" leistet zudem außergewöhnlich gute Arbeit mit der Verschleierung der Mondlandung. Durch planlose Produktion im Film und (unsichtbare) Arbeit der NASA auf der anderen Seite errät der Zuschauer nie, ob nun die Landung echt ist oder nicht. Das Ergebnis ist eine reizvolle Hin-und-Her-Beziehung, mit mehreren guten Wendungen. 
Die Charaktere sind maßgeschneidert. Perlman spielt den prüden Vietnam-Veteran, gefangen zwischen zwei Gefühlswelten: dem gezeichneten Helden und dem trainierten CIA-Agenten, Rupert Grint mimt den erfolglosen Agenten, der alles daran setzt, um a) an Kohle zu kommen und b) selbst nicht umgebracht zu werden. Hinzu kommt ein herrlicher Sidekick in Form des immer bekifften Leon (Robert Sheehan), der immer wieder - und sei es nur im Hintergrund - für einen Lacher sorgt. Leider wird "Moonwalkers" manchmal auch von seinen verrückten Possen weggetragen. So hat die Band einen eigenen Sub-Plot, der die Haupthandlung etwas ins Straucheln geraten lässt. Glücklicherweise beendet das Finale die meisten anderen Handlungsstränge in befriedigender Weise. Am Ende ist "Moonwalkers" eine unterhaltsame Fahrt, die effektiv Spiel und "Was wäre, wenn ...?" verknüpft. Und dank der knapp anderthalbstündigen Laufzeit kommt auch keine Langeweile auf. "Moonwalkers" hat alle Voraussetzungen eines Kult-Klassikers. Bardou-Jacquet liefert eine potente Mischung aus schwarzer Komödie und überraschend rücksichtsloser Gewalt - und das in seinem Debütfilm. Hut ab.

7,5/10

Quellen: 
Inhaltsangabe: Filmstarts
Poster/Artwork: Partizan Films/Nexus Factory/Potemkino

Mittwoch, 18. September 2019

Meet The Spartans - Meine Frau, die Spartaner und ich (2008)

https://www.imdb.com/title/tt1073498/

Sparta, irgendwann A.D., der große Pinguin-Bezwinger und Anführer von Sparta Leonidas muss gegen die übermächtige Armee des Perserkönigs Xerxes in den Krieg ziehen. Zwar haben nicht alle 300 tapferen Krieger Spartas Zeit für diese gefährliche Mission, aber dafür stehen 13 muskel-bepackte Sandalenhelden hinter Leonidas. Und der Gegner, der auf sie wartet, hat es in sich, denn in den Reihen der Perser tummelt sich so manch sagenhafter Superheld der Neuzeit: Von Ghost Rider über Rocky bis zu den Transformers. Und während die Männer ihre heißen Lenden riskieren, mischt Queen Margo im spartanischen Männer-Plenum mit. "Meine Frau, die Spartaner und ich" steht in bester Tradition der so genannten Spoof Filme wie "Scary Movie" oder auch "Austin Powers", die nicht nur einzigartig komisch sind, sondern auch alles auf die Schippe nehmen, was derzeit im Kinotrend liegt oder sich selbst zum Abschuss freigegeben hat. So bekommen nicht nur Kinohighlights wie "Borat", "Spider-Man" und "300" ihr Fett weg, sondern auch geschätzte Persönlichkeiten wie Britney, Paris und Lindsay.

"Meine Frau, die Spartaner und ich" ist erneut eine leider eher enttäuschende Parodie. Das erste Drittel mag noch einigermaßen unterhaltsam sein, aber dann wiederholt sich der Film leider in seinen Gags und ab diesem Punkt macht er nicht mehr so wirklich Spaß, obwohl sich immer mal wieder Ansätze für mich wirklich guter Witze bemerkbar machen. Dann nimmt er nämlich teilweise die Schwächen der Original-Filme auf wirklich sehr bissige Art und Weise aufs Korn. Aber unterm Strich werden ordentliche Lacher eher zum Ausnahmefall. Dieses pure Chaos, welches hier an den Tag gelegt wird, die Regisseure toben sich aus, ohne sich darin halten zu lassen und man merkt, dass sie Spaß an ihrem Handwerk haben ist auch der einzige Pluspunkt. Übertriebene Jugendsprache und allzu derbe Unter-der-Gürtellinie-Gags sorgen für Unwohlein und viele Fremdschäm-Momente. Trotzdem ist der Film keine einzige Katastrophe, denn ein paar Gags retten ihn über die Mindestanforderungen. Hätten sich die Macher mit Schwulen- und Pipi-Kacka-Witzen noch etwas mehr zurückgehalten, wäre aus "Meine Frau, die Spartaner und ich" tatsächlich noch was geworden. Auch ohne allzu offensichtliches Nippel-Tape.

3,5/10
 
Quellen: 
Inhaltsangabe: Twentieth Century Fox

Mittwoch, 9. März 2022

Pam & Tommy (2022)

https://www.imdb.com/title/tt13659418/

Pam und Tommy: Das waren Mötley-Crüe-Schlagzeuger Tommy Lee (Sebastian Stan) und "Baywatch"-Ikone Pamela Anderson (Lily James), die in den 1990er-Jahren für Furore in den Schlagzeilen sorgten. Begonnen damit, dass sie heirateten, nachdem sie sich nur 96 Stunden gekannt hatten. Nachdem dann auch noch ein Sextape ihrer Hochzeitsreise im Internet veröffentlicht wurde, standen sie mehr denn je im Mittelpunkt des medialen Interesses. Mit dem Einblick in ihr Liebesspiel sorgten sie ungewollt für das erste virale Video der Welt: Die Aufnahme, welche eigentlich nur für die Augen der beiden bestimmt war, wurde von einem Elektriker (Seth Rogen) aus ihrem Haus entwendet und einem Porno-Produzenten zugespielt, um damit Geld zu machen. Der Rest ist Geschichte: Millionenfach wurde es weltweit angesehen und geteilt.

https://www.imdb.com/title/tt13848840/
1. Bohren und Hämmern (Drilling And Pounding)
Der Handwerker Rand Gauthier arbeitet an der Renovierung von Tommy Lees Haus. Gauthier ist häufig genervt von Lees Forderungen in letzter Minute und von der Tatsache, dass Lee ihm das mit Gauthiers eigenem Geld gekaufte Baumaterial verspätet erstattet. Als Gauthier und der Bauunternehmer Lonnie ihre Bezahlung einfordern, bezeichnet Lee ihre Arbeit als schäbig und entlässt sie. Gauthier vergisst seinen Werkzeugkasten und kehrt zurück, um ihn zu holen. Doch als Lee eintrifft und das Werkzeug mit vorgehaltener Waffe beschlagnahmt, beschließt Gauthier, sich zu rächen, und kehrt mit Lonnie spät in der Nacht zurück, um einen Safe aus der Garage zu stehlen. Darin befindet sich ein Sexvideo, das Gauthier seinem ehemaligen Chef, dem Pornoregisseur Uncle Miltie, vorführt. - 8/10

https://www.imdb.com/title/tt13848844/
2. Ich liebe dich, Tommy (I Love You, Tommy)
Rückblende. Zwei Monate zuvor lernt Pamela Anderson Tommy Lee in einem Nachtclub kennen. Er folgt ihr nach Cancún, wo die Baywatch-Darstellerin an einer Konferenz der Produzenten der Serie teilnimmt. Lee überredet Anderson, das Geschäftsessen zu verlassen, und die beiden verbringen eine wilde Nacht voller Ausschweifungen. Obwohl Lee frisch geschieden ist, macht er ihr impulsiv einen Heiratsantrag, den sie annimmt. Sie heiraten vor den Augen ihrer Freunde am Strand. Nach ihrer Rückkehr in die Vereinigten Staaten lernen die beiden den Geschmack des anderen kennen und entscheiden, wo sie leben sollen. Sie ziehen in Lees Haus in Südkalifornien, wo er mit einer Renovierung beginnt. Nach einem Treffen mit den Bauunternehmern verkündet Lee, dass er seine Meinung über das Thema und die Einrichtung der neuen Suite geändert hat. - 8/10

https://www.imdb.com/title/tt13848846/
3. Jane Fonda (Jane Fonda)
Miltie und Gauthier beschließen, das Sexvideo von Lee und Anderson zu verkaufen, werden aber von verschiedenen Pornoverleihern abgelehnt, weil diese rechtliche Schritte seitens des Paares befürchten. Bei dem Versuch, die Toilette seiner entfremdeten Pornostar-Ehefrau zu reparieren, bestellt Gauthier ein relativ seltenes Schwimmernapf-Ventil auf einer Website, was ihn auf eine Idee bringt. Gauthier und Miltie treffen sich mit dem Produzenten und Kredithai von "Deep Throat", Butchie Peraino. Als sie ihn davon überzeugen, dass sie das Sextape vertraulich über eine Website verkaufen und weltweit versenden können, erklärt sich Peraino bereit, ihr Vorhaben zu finanzieren. Anderson hat inzwischen genug von ihrer Behandlung am Baywatch-Set. Sie nimmt an Besprechungen zur Promotion ihres kommenden Spielfilms "Barb Wire" teil und stellt freudig fest, dass sie mit Lees Kind schwanger ist. - 8/10

https://www.imdb.com/title/tt13848848/
4. Das Master Beta (The Master Beta)
Die Website von Gauthier und Miltie wird ein Riesenerfolg. Tommy entdeckt schließlich, dass sein gesamter Safe verschwunden ist und ruft die Polizei. Als das LAPD Lee mitteilt, dass sein Fall nicht ihre oberste Priorität ist, gerät Anderson in Panik, weil sie sich daran erinnert, dass sich ihr Sextape in dem Safe befand. Sie überredet Lee, den Privatdetektiv Anthony Pellicano zu beauftragen, das Band zu finden und zurückzuholen. Als er sich Lees lange Liste von Leuten anhört, die er im Laufe der Jahre verärgert hat, vermutet Pellicano, dass Gauthier der wahrscheinliche Dieb ist. Pellicano spürt ihn in seiner Wohnung auf, schlägt Gauthier zusammen und verlangt die Herausgabe der Kassette, wenn er in ein paar Tagen zurückkehrt. Pellicano teilt Lee und Anderson mit, dass Gauthier sein Hauptverdächtiger ist und versichert ihnen, dass er die Kassette bis zum Wochenende haben wird. Am Set von Baywatch ist Anderson jedoch entsetzt, als sie feststellt, dass sich die Crewmitglieder bereits das Sexvideo ansehen. Sie und Lee finden Milties Website und erfahren, dass das Band bereits landesweit im Umlauf ist. Ein wütender Lee schickt eine Biker-Gang zu Milties Studio und Gauthiers Wohnung. Miltie flieht nach Europa, während Gauthier im Haus seiner Ex-Frau Zuflucht sucht. Anderson erleidet eine Fehlgeburt und fährt mit Lee aus der Praxis. Als sie einen Verfolger bemerken, schlägt sie wütend die Windschutzscheibe des Paparazzos ein. - 8/10

https://www.imdb.com/title/tt13848850/
5. Onkel Jim und Tante Susie in Duluth (Uncle Jim And Aunt Susie In Duluth)
Lee verfällt in Depressionen, weil er glaubt, dass seine goldenen Zeiten an ihm vorbeigegangen ist, während Anderson weiterhin Erfolg hat und Interviews für das "Glamour Magazine" gibt. Nachdem ein betrunkener Lee in eine öffentliche Auseinandersetzung im "Viper Room" gerät, wird Anderson von ihrem Agenten vor der negativen Publicity gewarnt, die ihr Mann ihrer Karriere bringen könnte. Nachdem er entdeckt hat, dass der übliche Aufnahmeraum von "Mötley Crüe" von den Newcomern "Third Eye Blind" besetzt worden ist, beginnt Lees neidische Haltung, seine Beziehung zu Anderson zu belasten. Das Sextape des Paares macht ihnen zu schaffen, vor allem nachdem Lee erfährt, dass es in die Hände von Bob Guccione, dem Besitzer von "Penthouse", gefallen ist. Lee und seine Anwälte sind sich über dessen Absichten nicht im Klaren und verklagen Guccione gegen Andersons Willen vorsorglich wegen Verletzung der Privatsphäre. Als Vergeltung verlangt Guccione die Veröffentlichung von Standbildern aus dem Video. Lees Klage landet in der LA Times, wodurch Hugh Hefner, Glamour und der Internetpornograf Seth Warshavsky auf das Sexvideo aufmerksam werden. Das Paar ist außerdem entsetzt, als Jay Leno in der Tonight Show Witze über das Band macht. Als die Klage des Paares fortschreitet, wird nur Anderson darüber informiert, dass sie gegen Penthouse aussagen wird.- 7/10

https://www.imdb.com/title/tt13848852/
6. Pamela im Wunderland (Pamela In Wonderland)
1989, Vancouver. Anderson geht mit ihrem Freund zu einem Spiel der Canadian Football League, wo sie auf dem Jumbotron erscheint. Sie wird von einem Vertreter der Labatt Brewing Company angesprochen, der sie fragt, ob sie deren neues Model werden will. Nachdem sie zugesagt hat, wird Anderson vom Playboy kontaktiert, um einige Testaufnahmen für sie zu machen. Anderson reist mit ihrer Mutter zur Playboy Mansion und hat Spaß bei den Aufnahmen. Hugh Hefner rät Anderson, sich daran zu erinnern, dass der Preis für ihre Arbeit als Model nicht dasselbe ist wie ihr Wert als Mensch. 1995 fahren Anderson und Lee in die Flitterwochen an den Lake Mead, wo sie sich beim Sex auf Lees Boot filmen. Nach seiner Rückkehr erklärt Lee Anderson, dass er das Video aus sentimentalen Gründen behalten möchte. In der Gegenwart sagt Anderson bei der eidesstattlichen Aussage aus und ist zunehmend verärgert über die aufdringlichen und verurteilenden Fragen, die ihr gestellt werden. Nachdem der Penthouse-Anwalt Teile ihres Flitterwochenvideos vorgespielt hat, entschuldigt sich Anderson, geht auf die Toilette und übergibt sich. Am Ende des Tages teilt Anderson ihrem Anwalt mit, dass sie sich weigert, wiederzukommen und weitere Fragen zu beantworten. - 7/10

https://www.imdb.com/title/tt13848858/
 7. Zerstörer der Welten(Destroyer Of Worlds)
Lee und Anderson erfahren, dass ihre Klage abgewiesen wurde und der Richter zu Gunsten von Penthouse entschieden hat. Anderson erkennt, dass das Urteil sie für ihre Karriereentscheidungen als Schlampe vorverurteilt. Sie tut ihr Bestes, um die bevorstehende Premiere von "Barb Wire" zu promoten, während sie vehement die Fragen der Interviewer zu dem Video abwehrt. Die Situation spitzt sich zu, als Jay Leno sie live in der Tonight Show mit dem Band konfrontiert. Bei der Premiere sehen sich Anderson und Lee den Film staunend an, während sich andere hinter ihrem Rücken über ihre Leistung lustig machen. Auf dem Heimweg überredet Lee sie, sich in ein normales Kino zu schleichen, um das Publikum zu überraschen, nur um festzustellen, dass alle über den Film lachen. Gauthier übernachtet derweil immer noch in Ericas Haus. Da immer mehr Raubkopien auftauchen, ist Gauthiers Geschäft am Boden, sehr zum Ärger von Butchie, der behauptet, Gauthier schulde ihm 50.000 Dollar. Da er Miltie in Amsterdam nicht erreichen kann, wendet sich Gauthier an Lee. Die beiden treffen sich auf dem Parkplatz des Dodger-Stadions, wo Lee das Geld bringt, das er Gauthier für die Renovierung schuldet. Lee weist darauf hin, dass Gauthiers Wunsch nach Rache Pamelas Leben ruiniert hat, bevor er das Geld in Brand setzt. Um seine Schulden zu begleichen, beschuldigt Butchie Gauthier zum Anführer. Später in der Nacht ist Gauthier verzweifelt, als Erica zugibt, dass sie durch das Sexvideo mit Lee sympathisiert hat. Gauthier bricht zusammen und gibt zu, dass er das Band gestohlen und weitergegeben hat, um sich an Lee zu rächen, weil er ihn schlecht behandelt hat. Eine empörte Erica wirft Gauthier aus dem Haus. Ein überforderter Gauthier lässt seinen Frust an einem von Butchies Schuldnern (Brian Huskey) aus, von dem er zuvor kein Geld eintreiben konnte. In der Zwischenzeit versucht Warshavsky, einen Weg zu finden, um die niedrigen Zuschauerzahlen seiner Cam-Girls zu bekämpfen. - 7,5/10

https://www.imdb.com/title/tt13848856/
8. Seattle (Seattle)
Eine hochschwangere Anderson kämpft nach dem Misserfolg von "Barb Wire" um Arbeit und wird für "L.A. Confidential" und "Austin Powers: International Man Of Mystery" abgelehnt. Lee hat mit einem ähnlichen Karriereknick zu kämpfen, als Mötley Crüe TV-Auftritte an neuere Grunge-Bands verliert. Die beiden finden heraus, dass eine Raubkopie ihres Bandes auf Warshavskys Website Clublove.com kostenlos gestreamt wird, wodurch Millionen von Menschen freien Zugang zu dem Material erhalten. Die beiden versuchen, Warshavsky zu verklagen, sehr zu seiner Freude, doch der Fall wird schnell fallen gelassen, da die Website kostenlos ist. Warshavsky versucht, dem Paar die exklusiven Streaming-Rechte für das Band abzukaufen, und erklärt, dass er, sobald er die Rechte besitzt, Gebühren pro Ansicht erheben wird, was wiederum die Anzahl der Personen, die Zugang zu dem Band haben, begrenzen wird. Obwohl Anderson bereit ist, die Rechte abzugeben, lehnt Lee das Angebot entschieden ab. Gauthier ist entsetzt über die Arbeit, die er geleistet hat, um seine Schulden zu begleichen, so dass Butchie zustimmt, alle Unstimmigkeiten als Gegenleistung von zehn Riesen zu bereinigen. Während er einen Spieler ausnimmt, entdeckt Gauthier Warshavskys Website. Gauthier will Warshavsky zunächst zur Rede stellen, doch nach einer Tarot-Lesung bei einer Hellseherin in einem Einkaufszentrum wird ihm klar, dass er seine Taten wiedergutmachen muss. Gauthier versucht, sich bei Lee und Anderson zu entschuldigen, als sie ihr Haus verlassen, und wird dabei überfahren. Dann entschuldigt er sich bei Erica, die ihm versichert, dass er kein schlechter Mensch ist. Gauthier fährt zu Warshavsky, der ihm anbietet, das Originalband für zehn Riesen zu kaufen. Gauthier lässt sich auf den Deal ein, um Butchie auszuzahlen, gibt das Geld aber stattdessen Erica, damit sie ihre Scheidung abschließen kann. Anderson beschließt, Lee zu verlassen, aber er überredet sie, stattdessen in den Urlaub zu fahren. Als sie in einem Hotel Halt machen, werden sie sofort erkannt und von der Öffentlichkeit verfolgt. Lees schlägt temperamentvoll um sich, sehr zum Ärger von Anderson. Später ertappt sie ihn dabei, wie er in der Hotelbar mit dem Video prahlt, was sie dazu veranlasst, ohne Lee nach Hause zu fahren. Als Lee endlich nach Hause kommt, bittet Anderson ihn, die Rechte an ihrem Band zu überschreiben. Lee bekommt einen heftigen Wutanfall, lenkt aber schließlich ein und unterschreibt den Vertrag. Anderson sagt ihm unter Tränen, dass es vorbei ist. Letztlich lassen sich Anderson und Lee nach der Geburt ihres Sohnes scheiden. - 7,5/10

Quellen:
Inhaltsangabe: Disney+
Poster/Artwork: Disney+

Montag, 18. Juli 2016

Bridge Of Spies - Bridge Of Spies: Der Unterhändler (2015)

http://www.imdb.com/title/tt3682448/

1957, als der Kalte Krieg auf einem Höhepunkt ist, gelingt den USA die Verhaftung des Sowjetagenten Rudolf Abel (Mark Rylance). Er wird vernommen, verweigert aber die Zusammenarbeit. Als Pflichtverteidiger bekommt er jemanden zur Seite gestellt, dessen Fähigkeiten außer Frage stehen, der jedoch als Versicherungsanwalt wenig Expertise für seinen neuen Auftrag mitbringt: James Donovan (Tom Hanks). Der Jurist ist skeptisch, zumal die Verteidigung eines feindlichen Agenten von vielen als Landesverrat angesehen wird und damit sein Leben und vor allem das seiner Frau Mary (Amy Ryan) und das seiner Tochter Jan (Eve Hewson) bedrohen kann. Donovans persönliche Lage spitzt sich zu, als ihn der CIA-Beamte Hoffman (Scott Shepherd), beindruckt von Donovans Auftritten im Gerichtssaal, mit einer neuen Mission betraut. Das U-2-Spionage-Flugzeug des US-Piloten Francis Gary Powers (Austin Stowell) wurde über der Sowjetunion abgeschossen. Donovan soll nach Ost-Berlin, um mit den Sowjets die Freilassung zu verhandeln - und einen Gefangenenaustausch zu initiieren...

Wenn man es schafft "Bridge Of Spies" zu verzeihen, dass er aus seiner priviligierten Stellung der einzig wahren Weltmacht USA mit leicht hämischen Blick auf die rückständige UDSSR und die noch viel lächerlichere DDR herab schaut, die Augenbraue stirnrunzelnd anhebt und mit einem leichten Grinsen seine, niemals auch nur annähernd angefochtene, Dominanz zeigt, dann hat man in ihm einen hervorragenden Film. Es lohnt sich für die rund 141 Minuten alle Vorurteile gegen dererlei Regime ad acta zu legen und sich in eine Zeit entführen zu lassen, welche sich durch huttragende Gentlemen und einer weltweiten Paranoia auszeichnet.

Wo Steven Spielberg und Tom Hanks draufsteht ist auch Steven Spielberg und Tom Hanks drin. Im Guten wie im Schlechten. Inhaltlich erzählt "Bridge Of Spies" die Geschichte eines vermeintlich russischen Spions, der einen Strafverteidiger gestellt bekommt. Die "Agentenbrücke", im ehemaligen West-Berlin gelegen, wurde im Kalten Krieg dazu benutzt, gefangene Spione und politische Gefangene auszutauschen. Eine dieser Tauschaktionen wird in "Bridge Of Spies" zur (leider nur phasenweise fesselnden) Geschichtsstunde. Es wird viel geredet, die Action ist auf ein Minimum beschränkt. Dramaturgisch ist der Streifen auf ansehnlichem Niveau und selten bis nie langweilig. Trotzdem wäre Spielberg ein bisschen mehr Mut zu einem Schritt aus einer Komfortzone gut gestanden. "Bridge Of Spies" bietet dafür zu viel vom Bekannten und zu wenig Innovatives.

Während Tom Hanks, routiniert wie eh und je, den Familienmenschen und Anwalt spielt, so ist Mark Rylances Performance (als russischer Spion) wirklich brilliant, der Sympathieträger des Filmes und verdienter Oscargewinner. Doch auch hier wird, obwohl Rylances‘ Charakter das Herz von "Bridge Of Spies" ist, zu wenig tief gegraben. Der Charakter von Rylance wird wenig durchleuchtet und bleibt bis zum Schluss diffus. "Bridge Of Spies" ist dennoch ein optimales Zusamenspiel von Regisseur, Schauspielern und einer netten amerikanischen Pathos-Geschichte und damit wohl einer der besten Mainstream-Filme, den die meisten niemals sehen werden, weil er nicht wirklich mit der Aufmerksamkeit vermarktet wurde, die er verdient gehabt hätte. Also für alle Skeptiker: einfach noch einmal den Trailer anschauen und sich anstecken lassen.

8/10 

Quellen: 
Inhaltsangabe: Twentieth Century Fox