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Freitag, 5. November 2010

[COLLECTION] Gollum (Premium Format Figure) (The Lord Of The Rings: The Return Of The King)

https://www.sideshowtoy.com/

Sideshow Collectibles präsentiert: die Gollum Premium Format Figur, welche sich dank eines austauschbaren Oberkörpers in Sméagol verwandeln kann. Komplettiert wird das Set mit Namensschildern, die an der detailliert gestalteten und von Hand bemalten Base angebracht werden können, sodass jeder Sammler und Fan der Reihe seinen "Liebling" ausstellen kann.


Jedes Statue ist individuell und von Hand bemalt, um den anspruchsvollen Standards jedes Sammlers zu genügen. Die Details entsprechen dabei exakt dem Auftreten der Figur in den Filmen. Komplett mit einer zusätzlichen Display-Basis zur Präsentation der unbenutzten Persona neben Ihrer vollständigen Abbildung Display, ist die atemberaubende und umfassende Gollum Premium Format Figur eine hervorragende Ergänzung zu jeder "The Lord Of The Rings" -Sammlung. 
 

"We wants it, we needs it. Must have the precious. They stole it from us. Sneaky little hobbitses. Wicked, tricksy, false!  It came to me, my own, my love... my... preciousssss!"

Dienstag, 18. August 2009

[COLLECTION] Uruk-hai Berserker (Premium Format Figure) (Exclusive Edition) (The Lord Of The Rings: The Fellowship Of The Ring)

http://www.sideshowtoy.com/

Die "Uruk-Hai Berserker" Premium Format Figur ist ein atemberaubendes Stück in Museumsqualität. Im Maßstab 1: 4 gefertigt, kommt der Berserker mit einem riesigen, aus Metall gefertigtem Schwert in der Hand und gespickt mit Pfeilen in Brust une Rücken. Die "Uruk-Hai Berserker"-Statue selbst (ohne Basis) ist 23 Zoll hoch, was in etwa 59 cm entspricht und steht auf einer detailliert ausgearbeiteten Base. Aus hochwertigem Polystone handgefertigt und handbemalt ist der "Uruk-hai Berserker" ein Prachtstück in jeder Sammlung. Jede Basis ist individuell und authentisch von Hand nummeriert. Die sich in meinem Besitz befindliche exklusive Version der "Uruk-Hai Berserker" Premium Format Figur wird in sieben Einzelteilen angeliefert. Die Base, die Figur, eine Wechselhand mit Pfeilen, eine Wechselhand mit abgeschlagenem Kopf, das Schwert und 2 Pfeilen. 


Zusammen mit Lurtz ist der Uruk-Hai Berserker die beste Veröffentlichung aus der Herr der Ringe Premium-Format Serie von Hersteller Sideshow Collectibles. Für den Kaufpreis von 299 bw. 319 US $ bekommt der Sammler eine sehr detailierte Figur, die in allen Bereichen sauber ohne Mängel gearbeitet ist. Die Stärke dieser Figur liegt  ganz klar in ihrem Ausdruck. Die Dynamik der Pose ist einfach genial eingefangen und umgesetzt. Der Lurtz gewinnt wegen der größeren Anzahl an Details den direkten Vergleich mit dem Berserker und verteidigt knapp die Spitzenposition in der Herr der Ringe Premium Format Serie. Das Preis-Leistungs-Verhältnis und die Ausstrahlung sind bei diesem Collectible einfach spitze. Der Kaufpreis wird in den nächsten Wochen und Monaten mit Sicherheit steigen. Bei Kaufinteresse sollte man also nicht mehr zu lange warten und zeitnah zuschlagen. Für mich ist der Berserker jetzt schon eins der Highlights aus dem Collectible-Jahr 2009. Bei dieser fast perfekten Figur bekommt der Käufer eine Menge an authentischer Herr der Ringe Filmgeschichte.
 

Donnerstag, 13. März 2025

The Lord Of The Rings: The War Of The Rohirrim - Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim (2024)

https://www.imdb.com/de/title/tt14824600/

Fast 200 Jahre vor dem Ringkrieg und der Vernichtung des einen Rings in den Feuerwogen des Schicksalsberges in Mordor sind die Völker der Menschen von Mittelerde mit Konflikten untereinander beschäftigt. Wulf (Stimme im englischen Original: Luke Pasqualino) ist ein Fürst der Dunländer und davon besessen, den Tod seines Vaters zu rächen. Dafür scheut er auch nicht vor dem legendären König von Rohan, Helm Hammerhand (Brian Cox), zurück. Wulf greift Hammerhand und sein Gefolge an und die drängt sie dabei in die alte Hornburg-Festung, die später als Helms Klamm in der Westfold thronen sollte. Alles läuft auf eine letzte große Schlacht in der Hornburg hinaus. Auch Helms Tochter Héra (Gaia Wise) muss schließlich zu den Waffen greifen, um zu überleben - aber nicht nur das. Letztlich ist es an ihr - ihrem Mut und ihrer Befehlsgewalt über die Rohirrim -, Wulf und seine Dunländer endgültig niederzuschlagen...

Das Spin-Off zur phantastischen "Herr-der-Ringe"-Reihe (inkl. "Der Hobbit") kommt leider nicht als Realverfilmung, sondern als animiertes Abenteuer. Und obwohl es an der künstlerischen Qualität der Animation an sich kaum bis gar nichts auszusetzen gibt, fühlt sie sich überflüssig bis geschmacklos an, und, darüber hinaus, wie die schamlose Plünderung von J.R.R. Tolkiens Buch, dass eine Fußnote zu einem schleppenden, über 2-stündigen Abenteuer macht. Und das fühlt sich auch so sehr lahm an, obwohl es viele Referenzen an die Filme gibt.

Sicher, die Anime-Version von "Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim" hat etwas Schönes und fast Greifbares, die handgezeichneten japanischen Stile, die Mittelerde nach ihrem Geschmack neugestalten. Das ist jedoch kein ausreichender Grund, sich ein freudloses Spin-off anzuschauen, das nach Peter Jacksons "Herr der Ringe" und "Der Hobbit"-Trilogien und der Amazon-Prequel-Serie "Die Ringe der Macht" Inhalte aus Tolkiens Büchern nutzt. Genau hier hat uns die grenzenlose Plünderung geistigen Eigentums und die begrenzte Vorstellungskraft einer Branche, die Algorithmen nachjagt, hingeführt. Und so gesehen klingt es nach einem lukrativen Schachzug, die Zielgruppe anzulocken, die Anime heute so beliebt macht wie nie zuvor. Das Problem ist: Die Animation in "Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim" wirkt nicht so, als würde sie über die Territorien Tolkiens hinausgehen, die der Zuschauer nicht bereits erkundet hat. Stattdessen wirkt die Geschichte, eine Fußnote in der Mythologie des Herrn der Ringe, eingeengt von allzu vertrauten und viel zu eingeschränkten Pinselstrichen.

"Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim" basiert auf dem Anhang zu Tolkiens "Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs" und führt den Zuschauer fast zwei Jahrhunderte vor den Ringkampf zwischen Frodo und Gollum. Hier graben wir die Hintergrundgeschichte Rohans aus, des Königreichs, das im Mittelpunkt der Schlachten in "Der Herr der Ringe: Die zwei Türme" steht. In Jacksons Interpretation in "Der Herr der Ringe: Die zwei Türme" lernten wir Miranda Ottos Éowyn kennen, die Nichte des Königs von Rohan, die ihr Volk während der Belagerung beschützte. In "Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs" reitet als Mann verkleidet in die Schlacht. Miranda Otto kehrt als Éowyn zurück und fungiert als Erzählerin in diesem Film, der Geschichten über ihren Vorfahren Helm Hammerhand erzählt. Brian Cox spricht den König in seiner knurrigen Art und spielt erneut einen Patriarchen, der die Menschen, die direkt auf seinen Thron zusteuern, in die Flucht schlägt. Doch in Helms Fall kommt die Meuterei nicht aus seinem eigenen Haus. 

Ein rivalisierender Lord namens Freca (Shaun Dooley) schlägt seinem Sohn Wulf (Luke Pasqualino) vor, Helms Tochter Hèra zu heiraten. Helm weist den Vorschlag zurück, woraufhin es zu einer heftigen Schlägerei kommt, bei der Freca stirbt und Wulf, einst Hèras Jugendfreund, Rohan Rache schwört. Hèra (gesprochen von Gaia Wise) wird in der Vorlage namentlich gar nicht erwähnt. Diese Beleidigung - ihre Existenz kaum anzuerkennen - verstärkt ihre Geschichte in "Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim" nur noch mehr. Sie drängt sich zwischen all den arroganten Männern auf, die für sie sprechen – darunter der überhebliche Vater, der ihren Rat ignoriert, und der Jugendfreund, der toxisch und boshaft wird, als sie seine romantischen Annäherungsversuche zurückweist.

Diese verächtlichen Männer lösen den Krieg aus, in dessen Folge Rohans Volk in einer Festung in den Bergen Zuflucht sucht - demselben Ort, den Fans als Helms Klamm kennen. Dort wartet Hèra den Winter ab, während die Männer ihrer Familie einer nach dem anderen fallen, bevor sie ihren großen Moment findet, Schwert und Schild zu schwingen und so den Weg ihrer Nachfahrin Éowyn zu wiederholen. Ja, dies ist der feministische "Der Herr der Ringe"-Film, in dem Hèra als Heldin im Mittelpunkt steht. Das hindert sie jedoch nicht daran, hier wie so viele weibliche Anime-Figuren aufzutreten, die Fans zum Schwärmen bringen. Mit ihren übergroßen Augen, dem zierlichen Mund, der spitzen Nase und den kräftigen Oberschenkeln unterscheidet sie sich kaum von ihren objektivierten Gegenstücken in "Ghost In The Shell" oder "Battle Angel Alita". Bezeichnenderweise ist dies ein Look, den man in Filmen von Studio Ghibli selten oder nie sieht.

Die Animation kann sich gelegentlich wie eine willkommene Abwechslung zu Jacksons harter Hand in der CGI-Abteilung anfühlen, die sich im Wesentlichen zum Standardproduktionsmodus für alles von "Star Wars" bis Marvel entwickelt hat. Aber sie fühlt sich auch viel zu sehr ihrem Material verpflichtet. Die abwechselnd sensationellen und markanten expressionistischen Akzente, denen sich Anime oft hingibt, ganz zu schweigen davon, wie schwindelerregend das Genre Fantasy und Übernatürliches umarmt, weichen etwas Ernsterem und weitgehend Bodenständigem. In "Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim" gibt es keinen Sauron, keine Zauberer, die die Kraft der Sonne nutzen, und Geisterarmeen, die aus Höhlen aufsteigen - eigentlich genau das, was man von Animes erwarten würde, aber vielleicht nicht von Regisseur Kenji Kamiyama. Er stellt sterbliche Armeen, riesige Elefanten und Adler sowie grausames Wetter in warmen Farben, aber mit begrenztem Einfallsreichtum dar; sein Film ist in einem opernhaften Drama verankert, in dem weder die Charaktere noch die Animation Raum finden, Persönlichkeit zu entwickeln. Schade.

6/10

Quellen:
Inhaltsangabe
: Warner Bros.
Poster/Artwork: Warner Bros.

Sonntag, 24. November 2013

The Lord Of The Rings: The Return Of The King - Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (Extended Edition) (2003)

http://www.imdb.com/title/tt0167260/

Während Mittelerde sich noch von den letzten Angriffen Saurons erholt, macht sich bereits neues Unheil breit. Saurons Armee marschiert gen Minas Tirith, der Hauptstadt Gondors, dessen wahrer König Aragorn (Viggo Mortensen) ist. Dieser muss all seinen Mut und seine ganze Kraft zusammen nehmen, um diesen letzten großen Angriff stand zu halten. Gleichzeitig muss auch Sauron von den Ereignissen am und im Schicksalsberg abgelenkt werden, wo sich Frodo (Elijah Wood) und Sam (Sean Astin) kurz vor der Erfüllung ihrer Mission befinden, den Einen Ring zu zerstören. Also sammeln sich die Gefährten zu einer letzten großen Schlacht, während Frodo den schwersten Gang der gesamten Reise antritt, denn die Macht des Ringes hat schon längst von ihm Besitz ergriffen. Am Ende steht der Untergang Mittelerdes – oder ein neuer Anfang.

Der dritte und letzte Teil der geradezu epischen Saga um den einen Ring, mit dem man Mittelerde beherrscht. Genau wie die beiden Vorgänger bietet der Film viele mitreißende Momente, beeindruckende Landschaften, gute schauspielerische Leistungen, einen bombastischen Soundtrack und natürlich unglaubliche Schlachten mit gerade noch genügend filmischer Tiefe, um die Trilogie zu einem grandiosen Ende zu führen. Klar gibt es wieder Auslassungen im Vergleich zum Buch und wieder wurden Szenen hinzugedichtet und mir persönlichfehlt der Auftritt Tom Bombadils auch in diesem Teil, aber alles in allem ist es doch ein Film, den man sich immer wieder ansehen kann, der einen immer wieder gut unterhält und der vor allem in den letzten Szenen genügend gefühlsduselige Szenen bietet, damit man Mittelerde auch ja vermisst.

Die Extended Version oder erweiterte Fasung bietet mehr als 47 Minuten neues Fillmmaterial, welches folgender Schnittbericht gut zusammenfasst. Schnittbericht Teil 1/Schnittbericht Teil 2. Hier ist besonders der Tod Sarumans, der in der Kinofassung gänzlich gefehlt hat, interessant. Übrige Szenen sind geringe Handlungserweiterungen, und ein paar Gags zwischen Gimli und Legolas, mehr Dialog, aber auch tiefere Einblicke in manche Abenteuer, wie etwa der Suche nach dem König der Toten oder der Kampf Gandalfs gegend en Hexenkönig von Angmar. Darüber hinaus gibt es ein paar Gealtschnitte in den Schlachten, die auch für eine höhere Einstufung des Films gesorgt haben. So sieht man, wie Gothmog, der Anführer der Orks, auf dem Schlachtfeld zerhackt wird, oder wie der Sauron's Herold vor die schwarzen Tore tritt, um den Untergang der Welt zu verkünden. Diese Extended Version lohnt sich also durchaus.

Natürlich zieht man unweigerlich Vergleiche zu den beiden Vorgängern und gerade im Hinblick auf die herausragende Entwicklung der Figuren in Teil 1 erscheint dieser Teil nicht so sehr gelungen. Natürlich sieht man, wie sich die Charaktere zu dem mausern, die sie später zu sein haben, aber dies geschieht eher zufällig und ist nicht so toll ausgearbeitet. Hauptaugenemerk liegt eindeutig auf den beinahe schon ausufernden Schlachten um Mittelerde.  Die Schlacht um Minas Tirith und auf den Pelennorfeldern ist eine der besten und am besten choreografierten der Filmgeschichte - jedenfalls für mich. So erkennt man auch beim 4. oder 5. Mal schauen immer noch ein wniziges Detail, was einem bisher verborgen war. Auch erwähnenswert ist für mich das Entzünden der Leuchtfeuer von Minas Tirith mit einer der besten Kamerafahrten über die Landschaft und der dazugehörigen Gänsehaut verursachenden Musik.

Aber auch so ist die Rückkehr des Königs packend, mitreißend und spannend erzählt (unabhängig von den zahlreichen Gefechten) - genau wie die Vorgänger auch. Während dem über 3 Stunden langen Filmmaterial taucht man in diese epische Geschichte ein, wird Teil von ihr. Und wenn dann auf einmal der Abspann beginnt, fragt man sich wieso der Film schon wieder vorbei ist. Die Zeit vergeht wie im Flug. Andere Filme von dieser Länge sind zäh und langatmig, nicht doch die "Herr der Ringe"-Filme. Sie sind irgendwie einzigartig. Meiner Meinung nach wird es so ein einzigartiges Filmerlebnis nicht so schnell noch einmal geben und im Moment gibt es auch nichts was sich mit dem "Herr der Ringe" messen könnte. Dafür sorgt wieder einmal auch der passende und mittlerweile bekannte Score von Howard Shore, der akustisch immer den Punkt trifft und genau das vermittelt, was das Gezeigte schon andeutet. Großartig!

Es hieß ""Der Herr der Ringe" könne nie verfilmt werden", doch Peter Jackson hat es geschafft, er hat sich an diese Aufgabe herangewagt und etwas geschaffen, was ohne weiter zu überlegen, den Namen die beste Filmtrilogie der Filmgeschichte verdient hat. Einzigartig. Vielen Dank Peter Jackson und J.R.R Tolkien für dieses epische Meisterwerk!

9/10

Von WARNER BROS. erschienen die 3 Teile in einer stark limitierten Edition, welche die Kinofassungen und die Extended Versions in 4K Ultra-HD beinhalten.

Quellen: 
Inhaltsangabe: Warner Bros.
Poster/Artwork: Warner Bros/New Line Cinema