Lt. Frank Drebin Jr. (Liam Neeson) ist der Einzige, der das nötige Talent zum Chaos mitbringt, um die Spezialeinheit der Polizei zu leiten und die Welt zu retten. Nach einem Banküberfall, der als Ablenkung zum Diebstahl des sogenannten „P.L.O.T. Device“ dient, wird Drebin von Chief Davis (CCH Pounder) wegen seiner unkonventionellen Methoden suspendiert. Während er dem Tod des Softwareingenieurs Simon Davenport (Jason MacDonald) nachgeht, begegnet er dessen Schwester Beth (Pamela Anderson), einer Krimiautorin, und stößt auf den zwielichtigen Tech-Milliardär Richard Cane (Danny Huston). Cane plant, mit dem gestohlenen Gerät die Menschheit zu manipulieren. Drebin und Beth geraten in eine turbulente Verkettung von Ermittlungen, chaotischen Verfolgungsjagden und absurden Zwischenfällen. Am Ende müssen sie Cane stoppen, bevor die Stadt im völligen Chaos versinkt – und Drebin erhält dabei unerwartete Hilfe...
"Die nackte Kanone" überrascht als temporeicher Neustart, der dem Witz und Geist der Original-Trilogie ausgesprochen treu bleibt und dennoch eine frische Note mitbringt. Liam Neeson verkörpert Frank Drebin Jr. mit beeindruckender Ernsthaftigkeit und ist sich für die absurdesten Gags nicht zu schade; sein Spiel bleibt dabei sympathisch steif und liefert genau jene unbewusste Komik, die das Original schon auszeichnete. Pamela Anderson, als Beth Davenport, glänzt mit Charme und Selbstironie: Sie stiehlt in manchen Szenen Neeson regelrecht die Schau und erinnert in besten Momenten an Priscilla Presley aus den Vorgängern. Danny Huston als Bösewicht liefert ein herrlich überdrehtes Abziehbild eines Techmoguls, das so nahtlos ins filmische Universum passt, dass man ihm gerne zusieht. Auch wenn die Grundidee, bzw. der "böse Plan" etwas zu sehr an "Kingsman" erinnert. Im Vergleich zu den alten Teilen fällt auf, wie konsequent das Drehbuch das Prinzip "ein Gag pro Minute" verfolgt - mal subtil, oft brachial, manchmal nostalgisch: Viele Witze funktionieren auf mehreren Ebenen und sind mit Anspielungen auf moderne Technik und Popkultur gespickt, während einige klassische Slapstick-Momente gezielt reanimiert werden, ohne sich in purer Nostalgie zu verlieren. Handwerklich ist das Remake solide: Die Kameraarbeit bleibt schnörkellos und dient als ruhige Bühne für die eskalierenden Albernheiten, dabei manchmal überraschend verspielt - etwa wenn mit spiegelnden Oberflächen oder plötzlichen Zooms absurde Pointen gesetzt werden oder der Spruch auf den Polizeiwagen so verändert wurde, dass er einen völlig anderen Sinn ergibt ("To protect and serve" wurde zu "To warm and serve"). Der Soundtrack zitiert nicht nur das berühmte Hauptthema, sondern variiert es mit jazzigen und swingenden Elementen, wodurch das musikalische Grundgefühl der Reihe treu fortgesetzt und doch modernisiert wird. Gerade die rhythmische Untermalung zahlreicher Gags sorgt als Pointenverstärker für einige Lacher. Insgesamt beweist der Film, dass gelungene Komödien immer auch von spielfreudigen Darstellern leben: Besonders die Hauptbesetzung trägt das Feuer der Reihe weiter und die hohe Gagdichte macht Lust auf mehr. Im direkten Vergleich zu den Vorgängern fehlt zwar manchmal das überraschend anarchische Timing eines Leslie Nielsen, doch das Gesamtpaket aus treffsicheren Darstellerleistungen, liebevollen Hommagen und neuem Humor macht diese Fortsetzung zu einem der besseren Reboots der letzten Jahre.Dienstag, 5. August 2025
The Naked Gun - Die nackte Kanone (2025)
Mittwoch, 14. September 2022
2001: A Space Travesty - 2002: Durchgeknallt im All (2000)
In Amerika ist der Teufel los, denn Präsident Bill Clinton (Damien Masson) wurde entführt und durch einen geklonten Doppelgänger ausgetauscht. Das können die Amerikaner nicht auf sich sitzen lassen und schicken ihren besten Mann Richard 'Dick' Dix (Leslie Nielsen) und Cassandra Menage (Ophélie Winter) hinter dem Entführer Dr. Griffin Pratt (Peter Egan) her. Die Spur führt auf den Mond, wo Dr. Pratt an geheimen Experimenten arbeitet. In seiner abgeschotteten Basis hält er auch Bill Clinton gefangen. Dix und Menage gelingt es, auf dem Erdtrabanten zu landen, wo sie sich an die Befreiung des amerikanischen Präsidenten machen. Dabei haben sie aber mit den verschiedensten Schwierigkeiten zu kämpfen, zu denen auch die Verführungskünste Dr. Uschi Künstlers (Alexandra Kamp) zählen, die Dix für ihre Zwecke einspannen will. Aber Dix und Menage sind mit viel zu vielen Wassern gewaschen, um sich davon irritieren zu lassen...
Es ist fast schon traurig: seit dem Erfolg von "Die nackte Kanone" hatte Leslie Nielsen nichts anderes mehr gemacht als in flauen Abklatschen und Nachahmerfilmen herumzualbern - allerdings ohne jemals den Erfolg oder die Qualität seiner Rolle als Frank Drebin zu erreichen. Genauso traurig ist, dass nahezu jeder Film schlechter als sein Vorgänger ist und man sich jedes Mal sicher ist, dass dies der absolute Tiefpunkt ist - um dann vom nächsten wieder unterboten zu werden.
Und auch "2002: Durchgeknallt im All" ist da keine Ausnahme. Was sich auf der Raumstation und später auf der Erde abspielt, sind anderthalb doofe Stunden Film, die von so dummen Gags durchsetzt sind, dass es fast schon weh tut. Zuweilen sind zwar mal ein paar brauchbare Lacher dabei, aber diese sind zu rar gestreut, als dass es sich deswegen lohnt, den Film zu sehen. Das einzige, was den Film vielleicht erwähnenswert macht, ist die deutsche Beteiligung: Alexandra Kamp spielt eine böse Wissenschaftlerin, die in einer Szene versucht, Nielsen zu verführen. Außerdem darf Verona Feldbusch in zwei kurzen Szenen durchs Bild huschen und schnell ihre Klamotten verlieren. Aber ansonsten ist hier nichts zu finden, was den Hund hinter dem Ofen hervporlockt. Es ist handlungsfreier Nonsens mit vielen missratenen und wenigen guten Gags - leider.4/10
Quellen:
Inhaltsangabe: Neue Visionen Filmverleih
Dienstag, 23. Februar 2021
Spy Hard - Agent 00: Mit der Lizenz zum Totlachen (1996)
15 Jahre sind vergangen, seit Geheimagent Dick Steele (Leslie Nielsen) zuletzt mit seinem Erzfeind kämpfte, General Rancor (Andy Griffith). Steeles Partnerin kam dabei ums Leben, weswegen er seinen Beruf aufgab. Nun jedoch ist General Rancor wieder da und droht, die Welt mit einer Rakete zu zerstören. Um seinen Plan in die Tat umzusetzen, benötigt er jedoch einen speziellen Computerchip, der von dem Wissenschaftler Prof. Ukrinsky (Elya Baskin) entwickelt wurde. Dick Steele (Leslie Nielsen) wird reaktiviert und dem Fall zugeteilt, um das Schlimmste zu verhindern. Der ist mit seiner Rückkehr äußerst zufrieden, kann es seinem alten Feind doch jetzt endlich richtig zeigen. Steele verbündet sich mit Ukrinskys Tochter Veronique (Nicollette Sheridan), die, wie sich herausstellt, eine KGB-Agentin ist...
Leslie Nielson war in "Agent 00: Mit der Lizenz zum Totlachen" bereits 70 Jahre alt, und auch wenn er top aufgemöbelt ist und sich bemüht, er hat nicht mehr die Leichtigkeit eines Lieutenant Frank Drebin in "Die nackte Kanone". Doch die Gags sitzen hier wie eine Eins, nur wenige sind nicht aushaltbare Flachwitze oder Rohrkrepierer. Der Aufwand des Produktionsteams ist jedenfalls enorm. Denn was hier mit großen Kulissen persifliert wird, geht von "James Bond" bis "True Lies" und "Kevin: Allein zu Haus" oder "Jurassic Park" u.a. mächtig zur Sache. Nielsens Minenspiel ist wie immer erstklassig. Aufgemöbelt und durchfrisiert kann er den größten Scheiß daherreden, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken.
Die Besetzung selbst ist ebenfalls prominent, man kennt eigentlich alle Gesichter. Anscheinend wollte jeder bei dem Spaß dabei sein. Was mal wieder beweist, wie viel Spaß es gereiften Akteuren macht, die Kunst über Bord zu werfen und einfach nur kindisch und infantil zu sein. Zudm ist der Score von Bill Conti eines John Barry ebenbürtig. Unterm Strich bleibt mit "Agent 00: Mit der Lizenz zum Totlachen" eine etwas angegraute Lachnummer aus Slapstickzeiten, die sich heute niemand mehr traut. Film- und Fernsehregisseur Rick Friedberg riskiert was, landet aber bei den typischen "Torte im Gesicht"-Gags und Flachwitzen ohne Ende.6/10
Quellen:
Inhaltsangabe: Buena Vista
Dienstag, 14. April 2015
Airplane! - Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug (1980)
Kampfpilot Ted Striker (Robert Hays) ist keiner, der schnell aufgibt. Seine Ex Elaine (Julie Hagerty) mag ihm gerade einen Korb gegeben haben - doch das hindert ihn nicht daran, seiner Verflossenen auf dem Flug von Los Angeles nach Chicago zu folgen. Für den Mann mit gebrochenem Herz gar nicht so leicht, leidet er schließlich unter traumatisch begründeter Flugangst. Teds Unbehagen wird jedoch nebensächlich, sobald eine Fischvergiftung den großen Teil der Passagiere nebst Cockpitbesatzung in einen bemitleidenswerten Zustand versetzt. Laut Mitpassagier und Arzt Dr. Rumack (Leslie Nielsen) gibt es nur einen Ausweg: Ted muss seine Angst überwinden und die Maschine landen...
Der erste wirkliche Spielfilm des Zucker-Abraham-Zucker-Geschwaders nach "Kentucky Fried Movie", welcher eigentlich nur eine Best-Of-Show aus Gags und Sketchen und dem phytonschen "And Now For Something Completely Different" nicht ganz unähnlich ist. Doch hier, in "Airplane!", lässt sich schon wunderbar das Erfolgsgeheimnis erkennen, mit dem das Trio später Kinogeschichte schreiben sollte. Noch nicht ganz so hoch in der Niederschlagsfrequenz der Gags und mit ein winzig mehr Luft zwischen den einzelnen Sketchen, lässt sich "Airplane!" prima als Vorlage für die Karriere von Charakteren wie Frank Drebin und Topper Harley erkennen.
"Captain, wie schnell können Sie landen?" - "Nun, das kann ich nicht sagen!" - "Mir können Sie es sagen, ich bin Arzt!" - "Nein, ich meinte ich weiß es nicht!" - "Sie können aber doch raten!" - "Tja, nicht innerhalb der nächsten 2 Stunden" - "Sie können es innerhalb der nächsten 2 Stunden nicht raten?"
Weniger als eine völlig neue Art des Genres zu erfinden, schmissen die Zuckers und Abrahams einfach alle Spielarten der Komödie in einen Topf und rührten einmal kräftig darin herum. Slapstick, Screwball, Wortwitz, Überhöhung. Von dem platten Haudraufhumor der drei Stooges über die ironische Betrachtung der Marx-Brüder bis hin zu dem bildlichen Humor der Chaplin-Filme und den völlig aus jeder logischen Verankerung gerissenen Spontanhumor der erwähnten Phytons, hier geht einfach alles. Fühlte man sich in Komödien ansonsten ab spätestens der Hälfte des Filmes in sicheren Händen und wusste ziemlich genau, was von dem ablaufenden Film zu erwarten und in welchen Humorgewässer man den Rest des Filmes zu verbringen hatte, so war mit "Airplane!" jegliche Humorkohärenz über Bord geworfen.
"Was ist mit dir?" - "Mein Einsatzbefehl ist da. Mein Geschwader hat Startbefehl für morgen früh. Wir bonbardieren die Lagerdepots in Dagreen, so etwa 6 Uhr. Wir fliegen von Norden her ein. Unter ihrem Radar." - "Und wann kommst du wieder zurück ?" - "Das kann ich dir nicht sagen. Das ist geheim, weisst du?"
"Airplane!" funktioniert genau innerhalb dieser Logik, verlässt zwar dutzende Male die eigentliche Geschichte und eskaliert doch innerhalb der Regeln des Katastrophenfilms, aber besitzt - im Gegensatz zu späteren Werken - auch noch Kunstpausen. Die größten Lacher hat wohl der völlig durchgeknallte Stephen Stucker als Johnny, der aus wirklich jeder Situation mit kindlicher Naivität und absolut wortgetreuem Denken einen Brüller holt.
Während also in der "Die nackte Kanone"-Trilogie später Brachial-Humor zu sehen ist, so ist bei der Reise im Flugzeug doch an vielen Stellen wirklich viel Herzblut dabei. Ob nun in der Bar-Szene mit "Staying Alive" oder bei der komplett überzogenen Lovestory... Charme begleitet den Slapstick-Humor, und das ist etwas, was diesen Streifen so außergewöhnlich macht.
8/10
Sonntag, 19. Januar 2014
Police Squad! - Die nackte Pistole (1982)
Der dümmste Polizist von Los Angeles bei der Arbeit. Er löst die Fälle auch dann nicht, wenn der Täter mit rauchender Pistole vor ihm steht. Da helfen auch der eigenbrötlerische Laborant Mr. Olson und der allwissende Schuhputzer Johnny nichts mehr!
Eigentlich DIE Comedy-Serie schlechthin und die Vorlage für die wohl beste Comedy-Trilogie im Kino: "Die nackte Kanone". Auch hier gibt es geniale Wortspiele, schöne fast verborgene Hintergrundgags und jede Menge Slapstick und Missverständnisse, auf die man erst einmalkommen muss! Besonderes Highlight ist immer der Abspann, bei die Figuren versuchen, ein eingefrorenes Bild zu simulieren – mit zweifelhaftem Erfolg, oder der Running Gag mit Johnny, dem Schuhputzer, der immer alle, aber auch wirklich alle Antworten parat hat sind göttlich! Meine absolute Lieblingsserie. Die Folgen haben übrigens, zumindest im Original, zwei Titel: Während der eigentliche Titel eingeblendet wird, wird ein anderer Titel vorgelesen. Schade, dass es nur 6 Folgen gab.
http://www.imdb.com/title/tt0676274/
1. Ein Fall für alle Fälle (A Substantial Gift (The Broken Promise))
Wer steckt hinter dem Doppelmord im Kreditinstitut? Mit souveräner Tolpatschigkeit ermittelt Kommissar Frank gegen Zahnärzte und die Einzelkämpferin Sally. Weil diese ihre Arztrechnung nicht bezahlen konnte, hat sie einfach zwei Männer erschossen. - 8,5/10
Allein in dieser Folge zeigt sich ein Wortspiel der besonderen Art, welches ich hier gern zitieren würde. Beim Verhör der einzigen Zeugin des Mordes spielt sich folgendes ab:
Frank Drebin: "Wo waren Sie als das alles passierte?"
Sally Decker: "Ich saß hier am Schreibtisch und arbeitete."
Frank Drebin: "Und wann haben Sie gemerkt, dass da was nicht stimmt?"
Sally Decker: "Als ich den Schuß hörte. Da drehte ich mich um und sah Jim fallen."
Capt. Ed Hocken: "Jim ist der Kassierer, Frank."
Frank Drebin: "Jim Fallen?"
Sally Decker: "Nein, Jim Johnsen."
Frank Drebin: "Und wer ist Jim Fallen?"
Capt. Ed Hocken: "Jims Vorgesetzter, Frank"
Sally Decker: "Der hatte eine Erkältung, darum musste Jim einspringen."
Frank Drebin: "Einspringen?"
Capt. Ed Hocken: "Ja, Harry Einspringen, das ist der Nachtwächter hier."
Sally Decker: "Wäre Harry doch nur hier gewesen..."
Frank Drebin: "Moment mal, jetzt komm ich nicht mehr durch. Zweimann kam, erschoß den Kassierer und Jim Fallen?"
Sally Decker: "Nein, er erschoß nur den Kassierer, Jim Johnsen, Fallen ist ja krank."
Frank Drebin: "Also er erschoß den Kassierer und Sie erschossen Zweimann?"
Sally Decker: "Nein, ich hab nur einen Mann erschossen?"
Capt. Ed Hocken: "Zweimann ist der Räuber."
Sally Decker: "Ja, dann hab ich Zweimann erschossen."
Frank Drebin: "... Dann sieht das alles ganz anders aus!"
Sally Decker: "Nein, ich hab zwei Mann erschossen, nachdem ich Jim fallen sah."
Frank Drebin: "Sie haben Zweimann UND Jim Fallen erschossen?"
Sally Decker: "Nein, als ich Jim fallen sah, hab ich Zweimann esschossen."
Frank Drebin: "Sie hat zwei Mann erschossen?"
Sally Decker: "Nein, einen!"
Capt. Ed Hocken: "Einen ist der Inhaber einer Reifenfabrik, Frank."
Frank Drebin: "Okay. Einen ist der Inhaber einer Reifenfabrik und der hat zwei Mann erschossen. Erst den Kassierer und dann wen?"
Sally Decker: "Zweimann."
Frank Drebin: "Sie sahen Jim Fallen und erschossen zwei Mann?"
Sally Decker: "Nein, einen."
Frank Drebin: "Hm. Okay, das wärs erstmal, Mrs. Decker."
Capt. Ed Hocken: "Wir brauchen Sie nur nochmal für ein Protokoll im Präsidium."
Sally Decker: "Aber selbstverständlich."
Frank Drebin: "Sie haben uns sehr geholfen. Es ist jetzt klar wies war."
Sally Decker: "Oh, Wies kanns nicht gewesen sein, der kommt nicht vor Freitag."
Frank Drebin: "Hm. Also nochmal vielen Dank, Mrs. Decker." (zu Ed Hocken): "Freitag?"
Capt. Ed Hocken: "Sam Freitag, er ist der Chef der Firma, Frank."
http://www.imdb.com/title/tt0676274/
2. Kampf der Fäuste (Ring Of Fear (A Dangerous Assignment))
Ein Schlag, ein Sieg. Doch lange kann sich der neue Box-Champ Mike über seinen Erfolg nicht freuen. Denn gleich darauf wird er von einem üblen Typen mit brennender Kanone ins Himmelreich befördert. Ein neuer Fall für Superchaos-Cop Frank Drebin! - 8/10
http://www.imdb.com/title/tt0676270/
http://www.imdb.com/title/tt0676272/
http://www.imdb.com/title/tt0676271/
5. Hals- und Beinbruch (Rendezvous At Big Gulch (Terror In The Neighborhood))
Eine Gaunerbande erpresst alle Ladeninhaber der Umgebung mit Schutzgeldzahlungen. Komissar Frank Drebin will dem Terror ein Ende setzen. Gemeinsam mit seinem pflichtbewussten Kollegen Norberg lockt er die Verbrecher in eine raffinierte Falle. - 8,5/10
http://www.imdb.com/title/tt0676275/
Inhaltsangabe: Paramount
Poster/Artwork: Paramount
Sonntag, 6. Oktober 2013
Naked Gun 33 1/3: The Final Insult - Die nackte Kanone 33 1/3 (1994)

http://www.imdb.com/title/tt0110622/
Eigentlich hat sich Lieutenant Frank Drebin
(Leslie Nielsen) von der Spezialeinheit, mittlerweile mit seiner Angebeteten Jane (Priscilla
Presley), ja zu Ruhe gesetzt. Doch er wird überredet, einen
Undercover-Auftrag im Staatsgefängnis zu übernehmen. Dort findet er
heraus, dass auf die Oscar-Verleihung ein Bombenanschlag verübt werden
soll…
"Frank, wo warst Du gestern beim Kohlrouladen-Wettessen? - War nicht
möglich, ich war beim Village-People-Konzert. Die Jungs hau'n Dir den
Rucksack vom Rücken!"
Ja, schon irgendwie noch "ganz gut", aber Meilenweit entfernt von den
ersten beiden Teilen. Hat immer noch einige richtige Brüllerszenen
drinnen (die Miami Vice Parodie ist zum schießen und das "Mother Theresa"
Musical erinnerte mich stark an die Dinger, die die Pythons gemacht haben), die sind jedoch von der
Schlagzahl recht spärlich gesetzt. Man merkt deutlich: es schleichen sich in den dritten Teil der Reihe so einige
Abnutzungserscheinungen ein und die Gags zünden nicht mehr so intensiv,
wie in den beiden Vorgängern.
"Wir haben eine Menge Jungs zusammen erschossen. Das war toll!"
6,5/10
Quellen:
Inhaltsangabe: Paramount
Poster/Artwork: Paramount
Donnerstag, 3. Oktober 2013
The Naked Gun 2½: The Smell Of Fear - Die nackte Kanone 2 1/2 (1991)
http://www.imdb.com/title/tt0102510/
Lieutenant Frank Drebin von der Spezialeinheit (Leslie Nielsen) muss mal
wieder die Kohlen aus dem Feuer holen: Ein Wissenschaftler, dessen
Publikationen entscheidend für die Stromindustrie sind, wird kurzerhand
im Auftrag von machtgierigen Konzernbossen entführt und durch einen
Doppelgänger ersetzt. Drebin nimmt die Ermittlungen auf und trifft dabei
auf seine alte Flamme Jane (Priscilla Presley)...
"Ich musste mich an die Sache herantasten wie ein Blinder beim Gruppensex."
"Dieser Film ist so gut, dass die Macher glatt noch einen halben draufgesetzt haben!" - so wurde damals der Titel erklärt und man muss ehrlichweise sagen: der zweite (zweieinhalbte) Teil steht dem ersten Teil tatsächlich in Nichts nach. Ist zwar weniger innovativer, aber im Endeffekt geht es ja darum, möglichst viele Gags aneinanderzureihen und so den Zuschauer zum Lachen zu bringen - und das gelingt wieder einmal sehr famos. Leslie Nielssen (Rest in Peace) als Lieutenant Frank Drebin, Spezialeinheit hattes einfach inne, Millionen
Zuschauer mit seinem unwiderstehlichen Charme und
seiner unverwechselbaren Gestik und Mimik zum Lachen zu bringen. Die Gebrüder Zucker und Jim Abrahams schufen mit diesem Humor einen Meilenstein der Komödien.
Die Dialoge sind teilweise zum schießen. Einfache Wortverwechslungen, Falschdeutungen von Satzgefügen, dazu die tumbe Verwirrung der Situation, großartig. Eine der Komödien, die mich (genau wie der Vorgänger) immer wieder zum Lachen bringen kann - selbst wenn man die Gags mittlerweile aus dem FF kennt. Dennoch ist auch Teil 2 immer noch ein köstlicher Spaß, der zwar die gleichen Elemente aufweist, nur dass George Kennedy (als Ed Hocken) hier noch cooler und komischer ist. Legendäre Szenen und Sprüche gibt es natürlich auch wieder en masse, meine Highlights sind das Treffen in der Bar (erst mit Ed, dann mit Jane) und Drebins Running Gag mit Barbara Bush und die ganze Verwechslungsgeschichte, die immer in Chaos und derben Peinlichkeiten ausartet. Genial.
9/10
Quellen:
Inhaltsangabe: Paramount
Poster/Artwork: Paramount
The Naked Gun: From The Files Of Police Squad! - Die nackte Kanone (1988)

http://www.imdb.com/title/tt0095705/
Die englische Königin Elizabeth II. ist auf Stippvisite in Los Angeles.
Zum Schutz ihrer Majestät wird ihr der tollpatschige Lieutenant Frank
Drebin (Leslie Nielsen)
zur Seite gestellt. Durch Zufall kommt Drebin einem Mordkomplott des
zwielichtigen Industriellen Vincent Ludwig auf die Spur und setzt alles
daran, das geplante Attentat auf die Queen zu vereiteln. Da keiner
seiner Kollegen Drebin Glauben schenkt, muss er irgendwie versuchen,
diese im Alleingang zu retten.
"Die Königin bei ihrem Besuch hier zu beschützen ist eine Aufgabe, die
sehr gern von der Spezialeinheit übernommen worden ist. Wie albern und
verblödet uns der Gedanke eine Königin zu haben auch vorkommen mag, als
Amerikaner müssen wir freundliche und rücksichtsvolle Gastgeber sein."
Was ist das nur für eine geniale Komödie, die mich auch nach Jahren und nach zig Sichtungen immer wieder zumindest zum Lachen bringen kann? Vielleicht nicht mehr so stark wie bei den ersten paar mal, aber doch noch mehr als bei so mancher jüngeren Komödie!
Leslie Nielsen ist einfach unverschämt komisch als trotteliger Lieutenant Frank Drebin der nicht nur in jedes noch so kleines
Fettnäpfchen tritt,
sondern dies sogar bis zur Schmerzgrenze ausreizt und immer noch
wenn man denkt schlimmer kann es nicht werden einen drauf setzt.
Die Gags fliegen einem hier im Sekundentakt um die Ohren und machen vor nichts halt.
Frank Drebin: "Hey Ed, sieh´ dir das an! Der fehlende Beweis im Fall Kessler..., mein
Gott... Er war unschuldig!" - Ed Hocken: "Er war vor zwei Jahren aufm
elektrischen Stuhl." - Frank: "Naja, wo ist da der Sinn?"
Die Gespräche, die Mimiken und natürlich der Slaptstick sind in diesem
Film absolut unübertroffen und ich bezweifle das es jemals wieder einen
Film geben wird, der so verdammt lustig ist.
Dass bei dieser Menge an Witzen nicht alle zünden und sich auch genügend Rohrkrepierer eingeschlichen haben ist da unvermeidlich.
Trotzdem sind die guten Gags weit in der überzahl und das berühmte
Team Zucker - Abrahams - Zucker liefert hier mit Stammschauspieler wohl ihren
besten Film ab!
9/10
Quellen:
Inhaltsangabe: Paramount
Poster/Artwork: Paramount











