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Die britische Journalistin Amy Klein (Kari Wuhrer) beschäftigt sich für einen Artikel mit der Untersuchung von cracksüchtigen Junkies. Während ihrer Recherchen stolpert sie über eine bizarre Aufnahme auf einem Videoband. Ihrem Redakteur Charles Richmond (Simon Kunz) wurden die Aufnahme durch eine unter der Erde hausende Gruppe von Jugendlichen in der rumänischen Hauptstadt Bukarest zugespielt. Es stellt sich heraus, dass die jungen Leute durch die Macht ihres Anführers Winter (Paul Rhys) zu Zombies mutierten. Marla (Georgina Rylance), ein Mitglied des mysteriösen Zirkels, möchte Amy ihre Geschichte erzählen. Die junge Journalistin nimmt die Herausforderung an und reist nach Rumänien. Sie findet Marla tot auf, in der Hand einen Puzzle-Würfel. In der Hoffnung auf die Lösung des Rätsels nimmt Amy den Gegenstand mit in ihr Hotelzimmer, nicht ahnend, dass sie damit ihre Reise in die Hölle auslöst...
Mit dem siebten Teil der langlebigen "Hellraiser"-Reihe setzte Miramax den Kurs der Direct-to-Video-Fortsetzungen konsequent fort. Wie bereits bei den Vorgängern entstand auch "Hellraiser: Deader" aus einem ursprünglich eigenständigen Drehbuch, das nachträglich an das "Hellraiser"-Universum angepasst wurde. Das merkt man dem Film über weite Strecken deutlich an. Zwar bringt Regisseur Rick Bota einige interessante Ansätze und eine angenehm düstere Atmosphäre mit, doch letztlich bleibt "Hellraiser: Deader" ein Film, der nie wirklich weiß, ob er psychologischer Mystery-Thriller, Okkult-Horror oder klassische "Hellraiser"-Fortsetzung sein möchte. Auch hier ist die Ausgangsidee noch der größte Pluspunkt: Eine okkulte Sekte, die mit Tod und Wiedergeburt experimentiert und dabei möglicherweise Verbindungen zur Hölle besitzt, hätte hervorragend in das "Hellraiser"-Universum gepasst. Tatsächlich erzeugt der Film zu Beginn eine angenehm geheimnisvolle Stimmung. Gerade die Szenen in den heruntergekommenen Straßen und Gebäuden Bukarests vermitteln eine beklemmende Atmosphäre, die sich wohltuend von den eher austauschbaren Schauplätzen der unmittelbaren Vorgänger abhebt.
Bota setzt auf entsättigte Farben, düstere Kulissen und eine fast schon traumartige Bildsprache. Einige Sequenzen entwickeln dadurch tatsächlich eine Atmosphäre, die an die surrealen Albträume der ersten beiden "Hellraiser"-Filme erinnert. Einzelne praktische Effekte und Make-up-Arbeiten können sich ebenfalls sehen lassen, auch wenn das Budget deutlich begrenzter ausfällt als bei den frühen Kinofilmen. Leider bleibt es größtenteils bei guten Ansätzen. Das Drehbuch verliert sich immer wieder in kryptischen Dialogen und Symbolik, ohne daraus eine wirklich fesselnde Geschichte zu entwickeln. Statt Spannung aufzubauen, erzeugt der Film häufig Verwirrung. Viele Szenen wirken eher rätselhaft als bedeutungsvoll, sodass sich die Handlung zunehmend im Kreis dreht. Hinzu kommt das altbekannte Problem der späteren "Hellraiser"-Fortsetzungen: Pinhead ist erneut kaum mehr als ein Gastauftritt. Doug Bradley liefert zwar wie gewohnt eine souveräne Performance ab, doch seine ikonische Figur spielt für die eigentliche Handlung nur eine untergeordnete Rolle. Statt den mythologischen Kern der Reihe auszubauen, wird Pinhead erst spät in die Geschichte integriert - eher aus Verpflichtung gegenüber dem Franchise als aus erzählerischer Notwendigkeit. Auch das Erzähltempo stellt Geduld auf die Probe. Gerade der Mittelteil verliert sich in langen Traumsequenzen und Dialogen, die nur selten echte Spannung erzeugen. Das Finale bemüht sich zwar um eine größere philosophische Aussage über Schuld, Erlösung und den Tod, wirkt dabei aber eher überladen als tiefgründig. Was als faszinierender Okkult-Thriller beginnt, endet letztlich in einer Reihe von Erklärungen, die kaum befriedigen. Man findet hier durchaus einige interessante Ansätze und atmosphärische Momente. Als eigenständiger Horrorfilm oder würdiger "Hellraiser"-Teil bleibt "Hellraiser: Deader" jedoch deutlich hinter seinen Möglichkeiten zurück und zählt zu den schwächeren Einträgen der langlebigen Horrorreihe.

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