Posts für Suchanfrage lexx werden nach Relevanz sortiert angezeigt. Nach Datum sortieren Alle Posts anzeigen
Posts für Suchanfrage lexx werden nach Relevanz sortiert angezeigt. Nach Datum sortieren Alle Posts anzeigen

Dienstag, 24. März 2020

Lexx - Lexx: The Dark Zone, Season 01 (1997)

https://www.imdb.com/title/tt0115243/

Zev, Stan und Kai gelangen durch Zufall in den Besitz der Lexx, der mächtigsten Vernichtungswaffe der beiden Universen. Nach ihrer erfolgreichen Flucht vom Cluster, dem Zentralplaneten der Liga der 20.000 Planeten, sind sie unterwegs, um eine neue Heimat zu finden. Kai benötigt Protoblut, um außerhalb seiner Kryokapsel leben zu können. Auf der Suche nach Protoblut kehrt die Lexx wieder zum Cluster zurück, wo sich herausstellt, dass im Inneren des Planeten ein riesiges Insekt überlebt hat. Dieses hat die Regierung (die „Göttliche Ordnung“) sowie den Regenten („Seinen Göttlichen Schatten“) kontrolliert. Auf seine Anweisung hin wurden alle Bewohner der 20.000 Planeten getötet und an das Insekt verfüttert. Dieses will nun seine Metamorphose beginnen. Von diesem „Gigaschatten“ wird Protoblut erzeugt und mit Hilfe von Zev kann Kai seine Vorräte auffüllen. Die Clusterechse Squish wird von Kai im Gehirn des Rieseninsektes platziert und kann dieses so vernichten...

https://www.imdb.com/title/tt0394764/
1.1 Rebellen der Galaxis (I Worship His Shadow)
Der Tyrann "Sein Schatten" beherrscht das gesamte Planetenreich. Jedem, der sich ihm widersetzt, droht die Todesstrafe. So ergeht es Wachmann Stan (Brian Downey), der nur einen Ausweg sieht: die Flucht. Der Zufall führt ihn mit der sexy Amazone Zev (Eva Habermann), dem untoten Kai und Roboterkopf 790 zusammen. Gemeinsam flieht das bunte Grüppchen mit dem gigantischen Raumschiff Lexx vor ihren Verfolgern... - 8/10

https://www.imdb.com/title/tt0631330/
1.2 Super Nova (Super Nova)
Auf der Flucht vor dem Tyrannen "Sein Schatten" kapern Stan (Brian Downey), Zev (Eva Habermann), der untote Prinz Kai und Roboterkopf 790 das riesige Raumschiff Lexx und fliehen in der Dark Zone. Doch lange können sie dort nicht bleiben. Kai ist schwer erkrankt und benötigt dringend ein Heilmittel. Zev will ihn deshalb auf den Heimatplaneten ihrer Vorfahren bringen. Doch der Planet ist dem Untergang geweiht. - 8/10

https://www.imdb.com/title/tt0119043/
1.3 Karussell des Todes (Eating Pattern)
Die Crew der Lexx und auch das halborganische Raumschiff selbst haben furchtbaren Hunger. Doch der einzige Planet in ihrer Nähe ist der Müllplanet Claagya. Dort macht sich die Mannschaft auf die Suche nach etwas Essbarem. Unterdessen erweisen Zev (Eva Habermann) und Stan (Brian Downey) Kai die letzte Ehre. Nach der Bestattung vernehmen die beiden eigenartige Geräusche und folgen ihnen ins Innere des Planeten... - 7,5/10

https://www.imdb.com/title/tt0126927/
1.4 Gigaschatten (Giga Shadow)
Auf dem Cluster herrscht Chaos: Die Priester lehnen sich dagegen auf, dass das Gehirn von "Sein Schatten" jegliches Leben auslöschen will. Während Yottskri (Malcolm McDowell), der Anführer des Aufstandes, versucht das Gehirn von ‚Sein Schatten‘ zu zerstören, gibt es auch auf der Lexx große Probleme: Kai (Michael McManus) braucht dringend neues Protoblut... - 8/10

Quellen:
Inhaltsangabe: Fernsehserien
Poster/Artwork: Salter Street Films/WolfFilm International GmbH

Dienstag, 23. August 2022

Cyst (2020)

https://www.imdb.com/title/tt10611992/

USA in den 1960er-Jahren: Dr. Guy (George Hardy) steht kurz vor einem Durchbruch, der die plastische Chirurgie für immer verändern könnte - denn er arbeitet an einer neuartigen Maschine, die das Entfernen von Zysten einfacher und effektiver als je zuvor machen soll. Und er lässt sich von nichts und niemandem abhalten, seine Apparatur inklusive Laserstrahl und Absaugvorrichtung auf seine Patienten loszulassen. Doch ausgerechnet am letzten Arbeitstag von Krankenschwester Patricia (Eva Habermann) geht ein Eingriff mächtig schief. Denn einer der Patienten verträgt die Behandlung nicht und verwandelt sich schließlich in ein bestialisches Zystenmonster - das schon bald Jagd auf alle macht, die ihm in die Quere kommen...

Nachdem Eva Habermann in den 90ern ihren internationalen Durchbruch mit der Sci-Fi-Serie "Lexx: The Dark Zone" feierte, verschwand sie etwas im Hintergrund und spielte in unzähligen deutschen Fernsehfilmen und Serien mit, bis sie vor kurzem wieder zu ihrer einstigen Leidenschaft zurückgefunden hat - und zwar dem Trashfilm. Dabei schreckt sie offenbar nicht davor zurück, auch Geschmacklosigkeiten über sich ergehen zu lassen. Infolgedessen spritzen ihr in "Cyst" direkt zu Anfang ein Schwall glibbrig-weißer Eiter ins Gesicht, der aufgrund seiner Konsistenz und Farbgebung bestimmt nicht rein zufällig an einen Cumshot erinnert. Das Drehbuch zu "Cyst" kann auch kein allzu dicker Wälzer gewesen sein, denn die überraschungsarme Story mit der absurden Grundidee ist hauchdünn und die Laufzeit beträgt gerade einmal knappe 70 Minuten, in die sich erstaunlicherweise Längen dazwischen quetschen. Das macht sich bereits zur ersten Halbzeit bemerkbar, die nämlich auf ganz schön drögem Niveau herumdümpelt. Besonders einfallsreich ist das nicht gerade, ein paar stumpfe Gags versuchen aber, die Ödnis aufzulockern.

Die Inszenierung macht bedauerlicherweise den Eindruck, dass sie keine Unsummen verschlungen hat. So spielt sich das Ganze an wenigen eintönigen und spärlich dekorierten Schauplätzen ab. Die kargen Räumlichkeiten lassen auch überhaupt keinen Sechzigerjahre-Flair aufkommen. Der Mangel an Budget lässt die Chose lieb- und schmucklos erscheinen und das Zeitkolorit schmerzlich vermissen, aber immerhin weiß die praktische Effektarbeit zu überzeugen. Es gibt nämlich widerwärtigen Body- und Creature Horror, es wird schleimig und richtig blutig. Die farbenfrohe Gestaltung der monströsen Zyste lässt zudem einen drolligen Retrocharme spielen und wenn es durch die Gänge wabbert, regt das eher zum Schmunzeln an, anstatt blanken Horror zu verbreiten. Für Horror soll hier zuallererst der absurde Ekelfaktor herhalten und vielleicht noch das Schauspiel, welches einmal mehr an die Streifen der Siebziger erinnert. Aber wozu große Schauspielkunst, wenn die Handlung nur Alibi ist, alle Beteiligten nacheinander das Zeitliche segnen zu lassen, bis nur noch das offensichtliche Final Girl übrigbleibt?

Zur zweiten Hälfte steigt dann noch das Tempo und man kann zumindest einen Hauch an Unterhaltungswert erahnen. Die schlichte Horrorkomödie hat als einziges Argument eimerweise Eiter und Blut parat um nicht komplett durchzufallen. Das Ganze wirkt wie ein Screentest, welcher nur mit Effekten punkten kann. Als Würdigung an Trashfilme der 60er- und 70er-Jahre, die sich zu keiner Sekunde wirklich ernst nimmt, kann man das eine oder andere Auge zwar zudrücken, zum Kultfilm langt es aber selbst bei niedriger Erwartungshaltung beim besten Willen nicht.

5,5/10

Quellen
Inhaltsangabe: UCM.ONE