http://www.imdb.com/title/tt2333784/
Barney Ross (Sylvester Stallone), Lee Christmas (Jason Statham)
und das restliche Team der Söldnertruppe The Expendables müssen sich im
dritten Teil der Actionfilm-Reihe mit dem brutalen Waffenhändler Conrad
Stonebanks (Mel Gibson)
auseinandersetzen, der die Expendables einst gemeinsam mit Barney
gründete und dann die Seiten wechselte. Stonebanks und seine Mannen
haben sich mittlerweile in einem verfallenen osteuropäischen
Hotelkomplex verschanzt. Für die dritte Expendables-Mission muss Barney
nun ein neues Team zusammenstellen, um Stonebanks das Handwerk zu legen.
Und natürlich hat Barney noch eine private Rechnung mit Stonebanks zu
begleichen.
Und wieder einmal haben sich Stallone und Co. zusammengefunden, um mit möglichst vielen coolen Sprüchen und viel Blei die Zuschauer zu unterhalten. Schon im Vorfeld war über die sozialen Netzwerke bekannt geworden, dass Regisseur und Autor Sylvester Stallone den dritten Teil der unterhaltsamen Actionreihe auf ein lukrativers PG-13-Rating (hierzulande ab 16 Jahren freigegeben) heruntergeschnitten hatte. Gleichzeitig kündigt er eine für Heimkino ungeschnittene und härtere Version des Streifens an, was umgehend zu Unmut in der Fangemeinde führte und viele den Kinobesuch boykottierten. Und so hatte auch ich meine Erwartungen heruntergeschraubt und harrte nun der Dinge die da kommen.
"Never send a man to do a boys job" so die Tagline unter dem neuesten Streich der alten Recken. Und irgendwie hat man das Gefühl, dass hier auch ein "Boy" auf dem Regiestuhl saß. Der Film ist mit seinen stolzen 126 Minuten auch unterhaltsam, keine Frage, aber man merkt deutlich, das Regisseur Patrick Hughes noch keine großartigen Action-Blockbuster gedreht hat. Hatte "The Expendables" noch mit brachialster blutiger Action und Anspielungen auf die Filme der alten Herren punkten können, und "The Expendables 2" da sogar noch einen drauf gesetzt, so fehlt es hier vor allem - tatächlich - an blutiger Action. Wer will einem schon weiß machen, dass ein Schwarzenegger mit einem 50er Kaliber auf 5 Meter Entfernung auf Leute schießt, und die einfach nur schnöde umfallen? Wieso hämmert ein dahinrasender Zug unter einem gespannten Stahlseil durch und die Männer werden davon nur vom Zug heruntergestoßen? Wo sind die Infights, Mann gegen Mann?
"The Expendables 3" macht eigentlich viel richtig. Punkt 1: neue Charaktere. Mit Wesley Snipes und Harrison Ford (der leider viel zu wenig Screentime hat) punkten zwei weitere alte Stars der Actionszene. Punkt 2: Mit Mel Gibson als Gegenspieler hat Stallone eigentlich genau den richtigen Gegner, der noch dazu schön fies und herrlich zynisch ist. Man hat das Gefühl, dass Herr Gibson regelrecht in solchen Antagonistenrollen aufblüht. (Das bewies er ja zuletzt in "Machete Kills"). Punkt 3: Die Story. Diese ist in völlig sich in Ordnung und kann man für einen Actionfilm durchaus annehmen. Punkt 4: der Score von Brian Tyler, der das altbekannte Thema aufgreift und militärisch zackig von sich hin dröhnt.
Aber dennoch fehlt der Witz, auch wenn einige Gags (gerade die Anspielung auf Snipes Gefängnisaufenthalt wegen Steuerhinterziehung ist sehr nett eingearbeitet) gut gesetzt sind, so fehlen hier Anspielungen auf andere Filme fast völlig. Statham schießt sich durch den halben Film und bekommt kaum noch einen Infight, was ich sehr schade finde. Und Antonio Banderas quatscht einfach zu viel. Zu viel Müll. Er wirkt wie ein zurückgewiesener DSDS-Kandidat, der immer wieder versucht in die Sendung zu kommen. Dabei hat doch gerade er mit Filmen wie "Desperado", "Assassins" oder "Once Upon A Time In Mexico" bewiesen, dass er zu mehr fähig sein kann, aber das gab wohl seine Rolle nicht her. Jedes Mal, sobald er den Mund aufmachte, dachte ich an "Gestiefelten Kater" (aus "Shrek", den er dort ja auch spricht). Schlimm. Liegt aber vielleicht auch an der deutschen Synchro. Die Jungspunde Rousey, Lutz, Ortiz und Powell sind nett anzusehen aber auch durch jeden beliebigen anderen trainierten Recken auszutauschen. Völlig begeistert hat mich keiner von ihnen.
Nichtsdestoweniger kann "The Expendables 3" gut unterhalten, auch wenn er - und das muss man sich ehrlich eingestehen - der schlechteste Teil der Reihe ist. Er hat von all dem oben angesprochenen entweder zu wenig oder zu viel und enttäuscht aufgrund der etwas zurückgehaltenen Gewaltdarstellung, gerade wenn man bedenkt, warum diese Reihe ja eigentlich ins Leben gerufen wurde. "The Expendables 4" ist ja bereits angekündigt und man kann nur hoffen, dass sich die alten Herren doch noch einmal zu einer etwas härteren Gangart aufraffen können. Schön wärs.
6,5/10
Von NAMELESS Media kommt der Film in HD im auf 222 Stück limitierten Mediabook:
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Sonntag, 24. August 2014
The Expendables 3 (2014)
Freitag, 19. Dezember 2014
The Expendables 3 (Extended Director's Cut) (2014)
http://www.imdb.com/title/tt2333784/
Barney Ross (Sylvester Stallone), Lee Christmas (Jason Statham) und das restliche Team der Söldnertruppe The Expendables müssen sich im dritten Teil der Actionfilm-Reihe mit dem brutalen Waffenhändler Conrad Stonebanks (Mel Gibson) auseinandersetzen, der die Expendables einst gemeinsam mit Barney gründete und dann die Seiten wechselte. Stonebanks und seine Mannen haben sich mittlerweile in einem verfallenen osteuropäischen Hotelkomplex verschanzt. Für die dritte Expendables-Mission muss Barney nun ein neues Team zusammenstellen, um Stonebanks das Handwerk zu legen. Und natürlich hat Barney noch eine private Rechnung mit Stonebanks zu begleichen.
Nachdem der dritte Teil deas sonst erfolgreichen Action-Franchises im Kino aufgrund der FSK-16-Freiugabe erbärmlich unterging, enscthloss man sich schon während der Film noch im Kino lief, eine "härtere, brutalere" Fassung für den Heimkinomarkt zu veröffentlichen. Und hier ist er nun, der "Extended Director's Cut" von "The Expendables 3". Um eins gleich vorweg zu nehmen: sonderlich "härter" oder "brutaler" (als die Kinofassung) ist diese Fassung nicht und mir ist auch reichlich schleierhaft, warum hier eine FSK-18 auf dem Cover prangt. Die Unrated-Fassung hält zwar etwas längere Action-Erweiterungen bereit, in denen sich beispielsweise Jason Statham etwas ausgiebiger austoben darf und ein paar Soldaten hier und da mehr Leben lassen.
Was aber immer noch am stärksten auffällt, ist die immer noch nahezu völlige Abwesenheit von Blutspritzern. Zugegeben wirkte bei den Vorgängern der Einsatz von CGI-Blu oft reichlich übertrieben, unterstrich aber das Statement der Filmemacher, sich eben gegen den zahmeren Mainstream zu positionieren. Der "Extended Director's Cut" ist in dieser Hinsicht eine weitere echte Enttäuschung. Dass man nun sieht, wie die Kugeln ihre Ziele auch treffen und dass der reine Bodycount nochmal ziemlich angehoben wird, steht außer Frage und wenn man sich das so auch erhofft hat, wird man sicher zufrieden sein. Ich bin es nicht. Mir fehlt hier der gewisse Funke. Wer darüber mehr erfahren möchte, für den gibt es einen ausführlichen bebilderten Vergleich zwischen der Kinofassung und dem hier besprochenenen "Extended Diretor's Cut" hier: schnittberichte.com.
Das Fazit fällt kurz aus: "The Expendables 3" bleibt für mich der schlechteste Teil eder Reihe.
6,5/10
Von NAMELESS Media kommt der Film in HD im auf 222 Stück limitierten Mediabook:
Barney Ross (Sylvester Stallone), Lee Christmas (Jason Statham) und das restliche Team der Söldnertruppe The Expendables müssen sich im dritten Teil der Actionfilm-Reihe mit dem brutalen Waffenhändler Conrad Stonebanks (Mel Gibson) auseinandersetzen, der die Expendables einst gemeinsam mit Barney gründete und dann die Seiten wechselte. Stonebanks und seine Mannen haben sich mittlerweile in einem verfallenen osteuropäischen Hotelkomplex verschanzt. Für die dritte Expendables-Mission muss Barney nun ein neues Team zusammenstellen, um Stonebanks das Handwerk zu legen. Und natürlich hat Barney noch eine private Rechnung mit Stonebanks zu begleichen.
Nachdem der dritte Teil deas sonst erfolgreichen Action-Franchises im Kino aufgrund der FSK-16-Freiugabe erbärmlich unterging, enscthloss man sich schon während der Film noch im Kino lief, eine "härtere, brutalere" Fassung für den Heimkinomarkt zu veröffentlichen. Und hier ist er nun, der "Extended Director's Cut" von "The Expendables 3". Um eins gleich vorweg zu nehmen: sonderlich "härter" oder "brutaler" (als die Kinofassung) ist diese Fassung nicht und mir ist auch reichlich schleierhaft, warum hier eine FSK-18 auf dem Cover prangt. Die Unrated-Fassung hält zwar etwas längere Action-Erweiterungen bereit, in denen sich beispielsweise Jason Statham etwas ausgiebiger austoben darf und ein paar Soldaten hier und da mehr Leben lassen.
Was aber immer noch am stärksten auffällt, ist die immer noch nahezu völlige Abwesenheit von Blutspritzern. Zugegeben wirkte bei den Vorgängern der Einsatz von CGI-Blu oft reichlich übertrieben, unterstrich aber das Statement der Filmemacher, sich eben gegen den zahmeren Mainstream zu positionieren. Der "Extended Director's Cut" ist in dieser Hinsicht eine weitere echte Enttäuschung. Dass man nun sieht, wie die Kugeln ihre Ziele auch treffen und dass der reine Bodycount nochmal ziemlich angehoben wird, steht außer Frage und wenn man sich das so auch erhofft hat, wird man sicher zufrieden sein. Ich bin es nicht. Mir fehlt hier der gewisse Funke. Wer darüber mehr erfahren möchte, für den gibt es einen ausführlichen bebilderten Vergleich zwischen der Kinofassung und dem hier besprochenenen "Extended Diretor's Cut" hier: schnittberichte.com.
Das Fazit fällt kurz aus: "The Expendables 3" bleibt für mich der schlechteste Teil eder Reihe.
6,5/10
Von NAMELESS Media kommt der Film in HD im auf 222 Stück limitierten Mediabook:
Sonntag, 30. November 2014
The Raid 2: Berandal - The Raid 2 (2014)
http://www.imdb.com/title/tt2265171/
Kaum hat es Rama (Iko Uwais) mit letzter Kraft aus dem Hochhaus geschafft, das er mit seiner Spezialeinheit in "The Raid" erstürmen sollte, schon kündigt sich neuer Ärger an. Er muss erkennen, dass seine Gegner selbst nur kleine Marionetten in einem viel größeren Spiel waren. Um sich und seine Familie zu schützen, muss er untertauchen und seinen Kampf in einer verschworenen Spezialeinheit fortsetzen. Unter seiner neuen Identität Yuda soll er für seine Vorgesetzten eine der berüchtigtsten Mafia-Familien Jakartas infiltrieren. Hier soll er Informationen über korrupte Cops sammeln, die auf der Gehaltsliste der Kriminellen stehen. Sein Weg in die Unterwelt beginnt, indem er als unbekannter Häftling im härtesten Gefängnis Jakartas die Aufmerksamkeit des Clans wecken muss. Kaum aus dem Gefängnis entlassen, schafft es durch seine Kampfkünste schnell einen starken Eindruck zu hinterlassen. Doch ehe er sich auf die Suche nach korrupten Cops machen kann, wird das fragile Gleichgewicht der Clans in Jakarta durch den skrupellosen Aufsteiger Bejo gekippt und ein Krieg um die alleinige Macht entbrennt.
Was für ein Brett von einem Actionfilm! "The Raid 2" ist etwas anders als sein Vorgänger, weil er eine Story um die Kämpfe strickt. Und die ist sogar ziemlich gelungen. Es wird mehr investiert in den Protagonisten Rama und seine Geschichte, aber man muß ihr schon aufmerksam folgen, um nicht irgendwann den faden in dieser für einen Actionfilm recht komplexen Erzählung zu verlieren. Die perfekte Balance zwischen Kämpfen und Geschichte liegt in der Mitte zwischen beiden Filmen, der erste Teil hätte meiner Meinung nach etwas mehr Story vertragen können (auch wenn das nicht wirklich gestört hat) und hier war es nun ein klein wenig zu viel. Aber nun zum Hauptgrund, warum jeder den Film guckt: Die Kampfszenen.
Alter Schwede, sind die wieder genial und brachial. "The Raid 2" bietet noch aufwändigere Choreographien, eine tolle Kameraführung und eine Vielzahl an Locations, natürlich noch krasseren Gegnern und Waffen und übertrifft in dem Hinblick noch mal seinen Vorgänger - und das nicht nur um ein klein wenig. Der Gewaltgrad ist unfassbar hoch (und damit ist es überhaupt ein Wunder, dass der Film ungeschnitten eine FSK-18-Freigabe erhielt) für einen Actionfilm. Genau so und nicht anders hätte "The Expendables 3" aussehen müssen! Hier gibt es so unglaublich brutale und gleichzeitig blutige Szenen, dass man es oft gar nicht fassen kann, dass die FSK bei uns den Film tatsächlich ungeschnitten durchgehen liess. Die Kämpfe bleiben auch stets ernst, auch wenn manchmal die Grenze zum Comichaften leicht überschritten wird, aber das fällt in keinster Weise negativ auf, weil es auch so elektrisierend ist wie auch Spaß macht, wenn man Rama bei der "Arbeit" zusieht.
Ob in einem Auto, in einer Küche (die Szene ist der Hammer!) oder in einem Lagerraum - man spürt wieder regelrecht richtig den Impact der Schläge und zuckt
hin und wieder angesichts des Gezeigten zusammen. Regiesseur Gareth Evans weiss die Arbeit seiner Kameraleute mehr als zu
schätzen und lässt diese mit Bildern und Kamerafahrten arbeiten, die man
so wohl noch nie gesehen hat. Mehr als einmal kommt man sich vor als
wäre man selber mitten im Geschehen und würde mit Rama und Co.
mitkämpfen. Auch der Soundtrack ist hervorragend und weiß mit jeder Note auf eine Situation hinzuweisen, noch bevor sie eigentlich beginnt. Das zeiht die Spannung unglaublich an und schafft ein geniale fesselnde Atmosphäre. Obwohl der Streifen mit 150 minuten recht lang ist, hätte er wohl auch nicht kürzer sein dürfen, um seine geschichte zu erzählen. Aber die letzte halbe Stunde ist ein reines Vergnügen.
In seinem Genre wird "The Raid 2" (wie auch schon sein Vorgänger) vermutlich ein Meilenstein sein und in puncto Martial-Arts-Action auch erst mal einige Jahre der Maßstab bleiben. Das ist mal sicher. Mehr davon!
8,5/10
Die "Ultimate Edition"von "The Raid 2" erschient von KOCH Films in einer schicken Box, die den Film in der ungeschnittenen FSK-18-Fassung (welche ein Wunder ist angesichts des Gewaltgrades) enthält. Dazu gibt es den zackigen Soundtrack von Joseph Trapanese, Aria Prayogi und Fajar Yuskemal.
Kaum hat es Rama (Iko Uwais) mit letzter Kraft aus dem Hochhaus geschafft, das er mit seiner Spezialeinheit in "The Raid" erstürmen sollte, schon kündigt sich neuer Ärger an. Er muss erkennen, dass seine Gegner selbst nur kleine Marionetten in einem viel größeren Spiel waren. Um sich und seine Familie zu schützen, muss er untertauchen und seinen Kampf in einer verschworenen Spezialeinheit fortsetzen. Unter seiner neuen Identität Yuda soll er für seine Vorgesetzten eine der berüchtigtsten Mafia-Familien Jakartas infiltrieren. Hier soll er Informationen über korrupte Cops sammeln, die auf der Gehaltsliste der Kriminellen stehen. Sein Weg in die Unterwelt beginnt, indem er als unbekannter Häftling im härtesten Gefängnis Jakartas die Aufmerksamkeit des Clans wecken muss. Kaum aus dem Gefängnis entlassen, schafft es durch seine Kampfkünste schnell einen starken Eindruck zu hinterlassen. Doch ehe er sich auf die Suche nach korrupten Cops machen kann, wird das fragile Gleichgewicht der Clans in Jakarta durch den skrupellosen Aufsteiger Bejo gekippt und ein Krieg um die alleinige Macht entbrennt.
Was für ein Brett von einem Actionfilm! "The Raid 2" ist etwas anders als sein Vorgänger, weil er eine Story um die Kämpfe strickt. Und die ist sogar ziemlich gelungen. Es wird mehr investiert in den Protagonisten Rama und seine Geschichte, aber man muß ihr schon aufmerksam folgen, um nicht irgendwann den faden in dieser für einen Actionfilm recht komplexen Erzählung zu verlieren. Die perfekte Balance zwischen Kämpfen und Geschichte liegt in der Mitte zwischen beiden Filmen, der erste Teil hätte meiner Meinung nach etwas mehr Story vertragen können (auch wenn das nicht wirklich gestört hat) und hier war es nun ein klein wenig zu viel. Aber nun zum Hauptgrund, warum jeder den Film guckt: Die Kampfszenen.
Alter Schwede, sind die wieder genial und brachial. "The Raid 2" bietet noch aufwändigere Choreographien, eine tolle Kameraführung und eine Vielzahl an Locations, natürlich noch krasseren Gegnern und Waffen und übertrifft in dem Hinblick noch mal seinen Vorgänger - und das nicht nur um ein klein wenig. Der Gewaltgrad ist unfassbar hoch (und damit ist es überhaupt ein Wunder, dass der Film ungeschnitten eine FSK-18-Freigabe erhielt) für einen Actionfilm. Genau so und nicht anders hätte "The Expendables 3" aussehen müssen! Hier gibt es so unglaublich brutale und gleichzeitig blutige Szenen, dass man es oft gar nicht fassen kann, dass die FSK bei uns den Film tatsächlich ungeschnitten durchgehen liess. Die Kämpfe bleiben auch stets ernst, auch wenn manchmal die Grenze zum Comichaften leicht überschritten wird, aber das fällt in keinster Weise negativ auf, weil es auch so elektrisierend ist wie auch Spaß macht, wenn man Rama bei der "Arbeit" zusieht.
Ob in einem Auto, in einer Küche (die Szene ist der Hammer!) oder in einem Lagerraum - man spürt wieder regelrecht richtig den Impact der Schläge und zuckt
hin und wieder angesichts des Gezeigten zusammen. Regiesseur Gareth Evans weiss die Arbeit seiner Kameraleute mehr als zu
schätzen und lässt diese mit Bildern und Kamerafahrten arbeiten, die man
so wohl noch nie gesehen hat. Mehr als einmal kommt man sich vor als
wäre man selber mitten im Geschehen und würde mit Rama und Co.
mitkämpfen. Auch der Soundtrack ist hervorragend und weiß mit jeder Note auf eine Situation hinzuweisen, noch bevor sie eigentlich beginnt. Das zeiht die Spannung unglaublich an und schafft ein geniale fesselnde Atmosphäre. Obwohl der Streifen mit 150 minuten recht lang ist, hätte er wohl auch nicht kürzer sein dürfen, um seine geschichte zu erzählen. Aber die letzte halbe Stunde ist ein reines Vergnügen.In seinem Genre wird "The Raid 2" (wie auch schon sein Vorgänger) vermutlich ein Meilenstein sein und in puncto Martial-Arts-Action auch erst mal einige Jahre der Maßstab bleiben. Das ist mal sicher. Mehr davon!
8,5/10
Die "Ultimate Edition"von "The Raid 2" erschient von KOCH Films in einer schicken Box, die den Film in der ungeschnittenen FSK-18-Fassung (welche ein Wunder ist angesichts des Gewaltgrades) enthält. Dazu gibt es den zackigen Soundtrack von Joseph Trapanese, Aria Prayogi und Fajar Yuskemal.
Quellen:
Inhaltsangabe: Koch Films
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