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Donnerstag, 18. Dezember 2025

Avatar: Fire And Ash (2025)

https://www.imdb.com/de/title/tt1757678/

Die Sullys finde weiterhin Unterschlupf beim Clan der Metkayina an der Küste Pandoras. Dennoch tun sie sich schwer, zu einer Art Normalität zu finden, denn der Tod von Neteyam (Jamie Flatters) während des Kampfes gegen die Resources Development Administration (RDA) der Menschen wiegt immer noch schwer. Jake (Sam Worthington), Neytiri (Zoe Saldaña), Lo’ak (Britain Dalton), Tuk (Trinity Jo-Li Bliss), Spider (Jack Champion) und Kiri (Sigourney Weaver) müssen alle ihren eigenen Weg finden, mit diesem bitteren Verlust umzugehen. Schließlich entscheiden die Sullys, dass es vor allem für Spider an diesem Ort nicht mehr sicher genug ist. Er soll zurück in die Festung der Omatikaya gebracht werden. Doch auf dem Weg dahin werden sie vom Mangkwan-Clan, dem Volk der Asche, angegriffen. Der Clan hat sich von der Lebensweise der Na'vi abgekehrt, seit ein Vulkanausbruch ihre Heimat in Schutt und Asche gelegt hat. Und auch die RDA hat noch nicht das letzte Wort gesprochen...

Der dritte Teil der "Avatar"-Saga von James Cameron, "Avatar: Fire & Ash", ist ein Triumph der Form und ein Symptom der Erschöpfung zugleich. Er zeigt ein Kino, das technisch immer weiter wächst, aber erzählerisch in seinem eigenen Ökosystem gefangen bleibt. Die Geschichte wird direkt an die Ereignisse in "Avatar: The Way Of Water" angeknüpft (ursprünglich waren beide Filme sogar als ein Teil geplant, erst beim Schreiben des Drehbuchs entschied James Cameron, die Story aufzuteilen, weswegen die Filme besonders eng verbunden sind). Im Verhältnis zu "Avatar" und "Avatar: The Way Of Water" wirkt "Avatar: Fire & Ash" wie der Moment, in dem eine ursprünglich einfache Parabel unter dem Gewicht ihrer eigenen Mythologie zu knirschen beginnt. Der erste Film war im Kern eine geradlinige Kolonialismus-Geschichte: eine "Pocahontas"-Variante im Weltraum, klar, archaisch, bewusst klischeehaft, getragen von der schieren Kraft der Weltentdeckung. "Avatar: The Way Of Water" hat dieses Muster nicht aufgelöst, sondern ausgedehnt: Ein Ortswechsel (Wald zu Ozean), neue Stämme, wieder Familienbedrohung, wieder militärische Präsenz, wieder ein großes Zerstörungsfinale - aber emotional geerdet durch das Familienmotiv und gestützt von einer noch reicheren audiovisuellen Palette. "Avatar: Fire & Ash" ist nun der erste Teil der Reihe, der spürbar unter der Last der Wiederholung steht. Die Welt ist etabliert, die Technik perfektioniert, das zentrale emotionale Thema - Familie als Heiligtum - längst eingeführt. Was fehlt, ist eine echte narrative Entwicklung dieser Prämissen: Stattdessen variiert der Film bekannte Konfliktarchitekturen, verlagert sie auf neue Stämme und Schauplätze und versucht, Intensität vor allem über Quantität zu steigern.

Stärker als seine Vorgänger rückt "Avatar: Fire & Ash" die Perspektive von Spider in den Vordergrund - der menschliche Sohn zwischen den Welten, zerrissen zwischen der Na’vi-Familie, die ihn großgezogen hat, und dem Vater, der in ihm eher ein Werkzeug als ein Kind sieht. Diese Entscheidung ist klug: Sie gibt dem gigantischen Spektakel eine menschliche, verletzliche Mitte und macht einen Konflikt spürbar, der über die einfache Dichotomie "Der Mensch ist böse / die Na’vi sind gut" hinausgeht. Die Frage, was Loyalität bedeutet, wenn Herkunft und Erziehung auseinanderfallen, ist im Keim deutlich komplexer als alles, was der erste "Avatar" sich erzählerisch zugemutet hat. Doch der Film traut dieser Figur nicht immer genug. Wie schon bei Kiri im zweiten Teil wird eine interessante innere Spannung zwar eingeführt, aber selten so konsequent in dramatische Entscheidungen übersetzt, dass der Zuschauer das Gefühl hat: Ohne Spider würde die Geschichte eine andere Richtung nehmen. Stattdessen fällt der Film wieder und wieder auf vertraute Muster zurück - Entführungen, moralische Zwickmühlen, Opfergesten im Finale -, die Spiders Konflikt eher illustrieren, als ihn strukturell zu tragen. Die emotionale Achse ist da, aber sie wird nach dem Lehrbuch belastet, nicht wirklich erforscht.

James Cameron ist ein Regisseur der Klarheit: Seine besten Filme - "Aliens", "The Abyss", "Terminator 2: Tag der Abrechnung", "Titanic" - leben von einer fast brutalen Simplizität in der Dramaturgie, die in der Inszenierung zu opernhafter Größe aufgeladen wird. In "Avatar: Fire & Ash" bleibt diese Klarheit formal erhalten, doch sie kippt zunehmend in Monotonie. Der Film arbeitet wieder mit einer lang vorbereiteten Eskalationsspirale: Ein erster Angriff, ein Rückzug, ein erneuter Vorstoß, eine persönliche Geiselnahme, ein ausgedehntes Finale, das mehrfach scheinbar endet und dann noch eine Steigerungsstufe findet. Was bei "Avatar" noch wie eine klassische, fast altmodische Abenteuergeschichte wirkte und bei "Avatar: The Way Of Water" durch das Meer-Setting und die Einführung der Kinder emotional aufgefrischt wurde, fühlt sich im dritten Anlauf weniger wie Struktur als wie noch mehr Schablone an. Der Zuschauer erkennt die Mechanik: Eine Figur wird isoliert, bedroht, gerettet; ein Clan wird in die Knie gezwungen, sammelt sich, schlägt zurück; Natur und Spiritualität liefern den bildmächtigen, moralischen Unterbau. Die Dramaturgie ist effektiv, aber man spürt, dass sie sich seit Teil Eins kaum verändert hat - sie wurde nur größer, lauter, dichter.

Die größte Stärke der "Avatar"-Reihe war immer das Gefühl, in eine glaubwürdige, sinnlich überladene Welt einzutauchen, in der jedes Biolumineszenz-Partikel, jede Kreatur, jeder Stamm Teil eines konsistenten Ökosystems ist. "Avatar: Fire & Ash" erweitert diese Welt erneut - der Asche-Clan bringt eine visuelle und kulturelle Variante der Na’vi ein, die bedrohlicher, härter, roher wirkt als die bisher bekannten Stämme. Feuer, Ruß, karge Landschaften: Die Bilder stellen eine Art apokalyptisches Spiegelbild der üppigen, wasserreichen Paradiese der Vorgänger dar. Doch genau hier macht der Film seine zentrale Schwäche sichtbar: Das Worldbuilding überragt die Geschichte. Die neuen kulturellen und politischen Spannungen innerhalb der Na’vi bieten enormes Potenzial - eine Abkehr vom einfachen Kolonialismus-Schema hin zu inneren Konflikten, zu Machtverschiebungen, zu der Frage, wie eine bedrohte Kultur selbst Gewalt ausübt. Statt diese Linien konsequent durchzuziehen, nutzt der Film sie oft als Hintergrundtextur für ein vertrautes Grundmuster: Äußerer Feind, innerer Zwist, großes Bündnis im Angesicht der Vernichtung. Es entsteht der Eindruck, dass Pandora immer reicher, die Handlung aber immer dünner wird.

Darstellerisch bleibt die Reihe auf ihrem Niveau, was fast paradoxerweise die erzählerischen Defizite unterstreicht. Zoe Saldañas Neytiri ist weiterhin emotionaler Kern: Wut, Trauer, Schutzinstinkt - alles schlägt direkt durch die digitale Maske, so dass der Zuschauer kaum je vergisst, dass hier echte Körper und Gesichter performen. Stephen Langs Quaritch wird im Verlauf der Trilogie zur tragischeren, innerlich zerrissenen Figur, ohne je komplett seine Funktion als personifizierter Rachetrieb zu verlieren. Oona Chaplin als Varang bringt eine neue, kalte Intensität ins Ensemble; ihr Clan wirkt glaubhaft als Macht, die nicht nur Opfer, sondern auch Täter ist. Der Widerspruch liegt darin, dass diese komplexeren Figurenkonstellationen oft auf relativ simplen Motivketten beruhen: Rache, verletzter Stolz, Loyalität zur Familie, Misstrauen gegenüber dem Fremden. Das ist grundsätzlich nichts Schlechtes - große Mythen funktionieren seit Jahrhunderten nach solchen Schemata -, aber "Avatar: Fire & Ash" suggeriert mit seiner epischen Laufzeit und Weltfülle eine psychologische Tiefenschärfe, die das Drehbuch nicht konsequent einlöst. Man spürt, wie oft Figuren nicht handeln, weil ihre innere Logik sie dazu zwingt, sondern weil der Plot eine bestimmte Konstellation benötigt.

Camerons spätes Werk ist vom Motiv der Familie besessen. Schon in "Avatar: The Way Of Water" wurde das Mantra "Die Sullys halten zusammen" zum emotionalen Leitmotiv, und "Avatar: Fire & Ash" führt diese Linie fort und verschärft sie. Familie ist hier zugleich Schutzraum, moralischer Kompass und Achillesferse: Fast jeder dramatische Höhepunkt entsteht aus einer Bedrohung für Kinder, Partner oder Wahlverwandte. Das verleiht dem Spektakel Bodenhaftung, macht aber auch deutlich, wie eng der thematische Rahmen geworden ist. Während "Avatar" noch eine klassische Reise vom Ich zum Wir war und "Avatar: The Way Of Water" die Verantwortung des Elternseins in einer feindlichen Welt thematisierte, wirkt "Avatar: Fire & Ash" stellenweise wie eine Wiederholung derselben Lektion: Familie ist alles, die äußere Welt ist gefährlich, Loyalität wird im Blut bezahlt. Was fehlt, ist der nächste gedankliche Schritt - etwa die Frage, wann familiäre Loyalität selbst zu einem blinden Fleck wird, der kollektive Verantwortung verhindert. Der Film deutet solche Ambivalenzen an, wenn innerna’vianische Konflikte eskalieren, zieht aber selten die Konsequenz, sie auch moralisch wirklich unbequem zu machen.

Formal bleibt Cameron immerhin auf einem Niveau, das die meisten Blockbuster schlicht alt aussehen lässt: Die Organisation der Action, die räumliche Klarheit, der Einsatz von IMAX, 3D und High Frame Rate, die Präzision des Schnitts - all das ist technisch nahezu makellos. "Avatar: Fire & Ash" bietet Bilder, für die das Kino erfunden worden zu sein scheint: infernalisch leuchtende Schlachtfelder, glühende Asche über schimmernden Körpern, das Nebeneinander von Naturidylle und Kriegstrauma in einer einzigen Einstellung. Doch je weiter die Reihe fortschreitet, desto deutlicher stellt sich eine Frage: Wozu dient das alles? Beim ersten "Avatar" war die Antwort einfach: Wir schauen einem Mann zu, der eine neue Welt entdeckt und dadurch ein besserer Mensch wird. Im zweiten Film lernt eine Familie zu überleben, indem sie sich anpasst und ihre Schwächen eingesteht. Beim dritten Film ist die Antwort weniger klar. Das Spektakel ist atemberaubend, aber es erzählt zunehmend Variationen desselben Konflikts. Der Eindruck entsteht, dass die formale Innovation schneller vorankommt als die Ideen, die sie tragen sollen.

Im Kontext der ersten beiden Filme lässt sich "Avatar: Fire & Ash" als Wendepunkt lesen: Es ist der Moment, in dem die "Avatar"-Reihe endgültig zur eigenen Mythologie wird - reich an Symbolen, Stämmen, Ritualen, bedeutungsschweren Visionen -, ohne sich gleichermaßen um die innere Notwendigkeit jeder neuen Wendung zu kümmern. Die Geschichte entwickelt sich weniger organisch aus den Figuren und mehr aus der Notwendigkeit, eine übergeordnete Saga über mehrere Teile zu spannen. Das Ergebnis ist ein Film, der gleichzeitig beeindruckt und ermüdet. Er demonstriert, wie weit Blockbuster-Kino technisch gediehen ist, und erinnert doch daran, dass selbst die beeindruckendste Welt irgendwann nach einer Geschichte schreit, die mehr ist als eine weitere, wenngleich sehr kunstvoll arrangierte Belagerung. "Avatar: Fire & Ash" ist ein Film, den man sich mit offenem Mund ansieht - und dabei spürt, dass die Augen voller Wunder sind, während der Kopf sich wünscht, das Herz bekäme etwas riskanteres, unerwarteteres zu tun. Dennoch wieder visuell eine Wucht und der Gedanke, dass genau für solche Filme IMAX 3D existiert.

7,5/10

Quellen:
Inhaltsangabe: Filmstarts
Poster/Artwork: Twentieth Century Studios/Disney

Mittwoch, 14. Dezember 2022

Avatar: The Way Of Water (2022)

https://www.imdb.com/title/tt1630029/

Mehr als zehn Jahre nach den Ereignissen des ersten Films haben Jake (Sam Worthington) und Neytiri (Zoe Saldana) eine Familie gegründet. Ihre Kinder sind Neteyam (Jamie Flatters), Lo'ak (Britain Dalton) und Tuktirey (Trinity Bliss), der adoptierte Menschenjunge Miles "Spider" Socorro (Jack Champion) und die adoptierte Na'vi-Teenagerin Kiri (Sigourney Weaver). Doch ihre Heimat ist weiterhin nicht sicher vor den Machenschaften der Resources Development Administration (RDA), die fremde Planeten ausbeutet und dort für die Menschen wichtige Ressourcen abbaut. Nach dem Tod von Colonel Miles Quaritch (Stephen Lang) hat nun General Ardmore (Edie Falco) die Kontrolle über die RDA übernommen. Bald sehen sich Neytiri, Jake und ihre Familie gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen und beim Na'vi-Stamm der Metkayina Zuflucht zu suchen, der an den Küsten und Meeren des Mondes Pandora lebt und von der schwangeren Ronal (Kate Winslet) und ihrem Mann Tonowari (Cliff Curtis) angeführt wird...

Bereits 2006 kündigte James Cameron an, dass er "Avatar" gern als Trilogie herausbringen würde, falls der erste Teil erfolgreich sein sollte. Doch nachdem die Fortsetzung ursprünglich 2015 in die Kinos kommen sollte und das Produktionsstudio Twentieth Century Fox im April 2014 den Kinostart für 2016 ankündigte, gab Cameron im Januar 2015 bekannt, dass sich die Veröffentlichung der Fortsetzung bis Ende 2017 verschieben würde. Nach der Bekanntgabe, dass die Reihe auf eine Tetralogie erweitert wird, wurde bekannt, dass alle drei Fortsetzungen gemeinsam produziert werden sollen, da die Geschichte zwischen allen Filmen geschlossen sei, so Cameron. Später wurde die Filmreihe um einen weiteren Film erweitert, was sie zu einer Pentalogie macht. Und nun standen die Filmfans in den Startlöchern und wussten irgendwann nichtmehr, ob sich die Ankündigungen tatsächlich bewahrheiten sollten. 

Das Budget des Films wird auf rund 250 Millionen geschätzt. Offizielle Angaben zum tatsächlichen Budget gibt es nicht. Auf die Frage, wie teuer der Film gewesen sei, sagte Regisseur James Cameron zum Magazin GQ "very fucking [expensive]," according to Cameron, who told me he’d informed the studio that the film represented "the worst business case in movie history." In order to be profitable, he'd said, “you have to be the third or fourth highest-grossing film in history. That’s your threshold. That’s your break even." Gegenüber dem Produktionsstudio soll Cameron also gesagt haben, dass der Film mindestens auf Platz drei oder vier der finanziell erfolgreichsten Filme aller Zeiten landen müsse, um überhaupt profitabel zu sein. Damit müsste "Avatar: The Way Of Water" über zwei Milliarden US-Dollar einspielen. Das muss man mit einem Film, der 190 Minuten, und damit ca. 20 Minuten länger als der "Extended Collector's Cut" des ersten "Avatar", läuft, erst einmal schaffen. Und zu diesem Zeitpunkt bleibt diese Frage offen. Doch was man sagen kann, ist, dass allein das Bild bahnbrechend ist. So bahnbrechend, dass selbst die in 3D gezeigten Trailer schon eine spürbar andere Bildqualität besaßen als andere, die ebenfalls gezeigt worden. 3D ist tot - aber eben nur im Heimkino. Und man darf durchaus hoffen, dass zumindest "Avatar: The Way Of Water" den Weg auf 3D-Disc findet. Zu wünschen wäre es.

Eines muss man Regisseur James Cameron ja zugute halten: er schafft es immer, dass die Zuschauer vollständig in seine Welten eintauchen. So tief, das sie glauben, dass Aliens außerirdische Killermaschinen sind, dass ein Mensch einen zeitreisende Cyborgs besiegen kann und dass ein Film einen inmitten einer bedeutende historischen Katastrophe versetzen kann. In vielerlei Hinsicht ist der Planet Pandora in "Avatar" seine bislang ehrgeizigste Art, diesen Glauben an die Macht des Kinos zu vermitteln. Kann man alles in seinem Leben hinter sich lassen und einen Film auf eine Art und Weise erleben, die im Zeitalter der Ablenkung immer schwieriger geworden ist? Mit dem technologischen Fortschritt hat Cameron die Grenzen seiner Überzeugungskraft noch weiter ausgedehnt und mit 3D, High Frame Rate und anderen Spielzeugen gespielt, die zu Beginn seiner Karriere noch nicht verfügbar waren. Der Erfolg seines Filmes von 2009 hat die Richtung des digitalen Filmemachens und des Vertriebs stark beeinflusst, und obwohl sich die Welt in den 13 Jahren bis zu dieser Fortsetzung sehr verändert hat, gibt es Dinge, die sich nie ändern - wie zum Beispiel die Art und Weise, wie James Cameron, wenn er sich für eine Fortsetzung entscheidet, die vorangegangene Geschichte auf überraschende und fesselnde Weise erweitert und ausschmückt. "Avatar: The Way Of Water" scheut sich nicht, verdammt schräg zu sein, da er die nackte Sentimentalität des ersten Films verdoppelt, die Handlung auf interessantere Charaktere konzentriert und, ja, es muss gesagt werden, die Höchstmarke für visuelle Effekte im Film wieder einmal setzt. Zusätzlich ist eines der vielen Dinge, die an "Avatar: The Way Of Water" so faszinierend sind, ist die Art und Weise, wie sich Camerons Glaube in Themen manifestiert, die er schon so oft erforscht hat. Dieser äußerst unterhaltsame Film ist keine Neuauflage von "Avatar", sondern ein Film, in dem Fans thematische und sogar visuelle Elemente von "Titanic", "Aliens", "The Abyss" und "The Terminator"-Filmen erkennen können. Es ist, als ob Cameron für immer nach Pandora umgezogen ist und alles mitgebracht hat, was ihm wichtig ist. (Cameron lädt die Zuschauer mit so vielen eindrucksvollen Bildern und phänomenal inszenierten Actionszenen in diese vollständig realisierte Welt ein, dass alles andere in den Hintergrund tritt.

Vielleicht nicht sofort. "Avatar: The Way Of Water" kämpft zu Anfang damit, Fuß zu fassen, und wirft den Zuschauer auf eine erzählerisch schwerfällige Weise zurück in die Welt von Pandora. Man merkt, dass Cameron der Aufbau der Welt in der Mitte des Films am meisten am Herzen liegt, was eine seiner größten Leistungen ist, und so überstürzt er einige der Vorbereitungen, um zu den wesentlichen Dingen zu kommen. Man erfährt, dass Jake Sully (Sam Worthington), der einst den Avatar nur steuerte, nun ein Vollzeit-Na'vi ist und mit Neytiri (Zoe Saldana) zusammenlebt, mit der er eine Familie gegründet hat. Sie haben zwei Söhne namens Neteyam (Jamie Flatters) und Lo'ak (Britain Dalton) und eine Tochter namens Tuk (Trinity Jo-Li Bliss), und sie sind die Vormünder von Kiri (Sigourney Weaver), dem Nachwuchs von Weavers Figur aus dem ersten Film. Das Familienglück wird jäh gestört, als die "Himmelsmenschen" zurückkehren, darunter eine Avatar-Na'vi-Version von Colonel Miles Quaritch (Stephen Lang), der gekommen ist, um zu beenden, was er begonnen hat, einschließlich der Rache an Jake für den Tod seiner menschlichen Gestalt. Er kehrt mit einer Gruppe ehemaliger menschlicher und jetziger Na'vi-Soldaten zurück, die die Hauptgegner des Films sind. Aber sie sind nicht die einzigen. "Avatar: The Way Of Water" stellt einmal mehr die militärischen, planetenzerstörenden Menschen dieses Universums als seine wahren Bösewichte dar, aber die Motive der Bösewichte sind manchmal etwas unklar (bis auf das Rache-Element). Es wird dem Zuschauer auch nicht wirklich klar, warum Quaritch so versessen darauf ist, Jake und seine Familie zu jagen, außer dass es für die Handlung zwingend nötig ist und Lang wirklich verdammt gut darin ist, verrückt zu spielen.

Der größte Teil von "Avatar: The Way Of Water" dreht sich damit um die gleiche Frage, die sich Sarah Connor in den "Terminator"-Filmen stellt - fliehen oder kämpfen, um die Familie zu schützen? Jake entscheidet sich zunächst für Ersteres und führt seine Fmailie in einen anderen Teil von Pandora, wo der Film durch eine von Camerons langjährigen Obsessionen eröffnet wird: Wasser. Und damit wird die Luftaction des ersten Films durch Unterwasseraction in einer Region ersetzt, die von Tonowari (Cliff Curtis), dem Anführer eines Clans namens Metkayina, regiert wird. Als Familienvater - seine Frau wird von Kate Winslet gespielt - ist Tonowari verständlicherweise über die Gefahr besorgt, die von den neuen Na'vi-Besuchern ausgehen könnte, möchte sie aber auch nicht abweisen. Auch hier spielt Cameron mit moralischen Fragen über die Verantwortung im Angesicht eines mächtigen Übels, etwas, das in einer Gruppe von kommerziellen Wilderern von der Erde wiederkehrt. Sie wagen es, heilige Wassertiere in atemberaubenden Sequenzen zu jagen, bei denen man sich immer wieder vor Augen führen muss, dass nichts von dem, was man sieht, real ist.

Obwohl man sich kurz in den Wäldern des ersten Films aufhält, spielt sich der größte Teil von "Avatar: The Way Of Water" im Gebiet der Metkayina ab, und das lebendige Unterwasser-Ökosystem ist eine noch traumhaftere Palette, mit der Cameron arbeiten kann. Die biolumineszierenden Regenbögen der Flora in der Tiefe brechen sich durch die sich bewegende Oberfläche wie das Polarlicht, die Sonnenuntergänge am weiten Horizont prallen an den Wellen ab und tauchen die Ufer in einen violetten Farbton, und die durchdacht gestalteten Meeresbewohner verstärken das Gefühl, dass Pandora eine lebendige, atmende Welt ist, noch mehr als es bei "Avatar" der Fall war. Doch wenn es an der Zeit ist, all diese Ruhe zugunsten von Blockbuster-Action zu zerstören, sollte es nicht überraschen, dass Cameron einfach nur liefert. Selbst die chaotischsten Actionsequenzen sind gut überschaubar, spannend inszeniert und vor allem so, dass man den Blick nicht abwenden kann. Bei einem frühen Überfall auf eine RDA-Ladung entgleist ein Zug, und treibt dem Zuschauer aufgrund der krassen Zerstörungsorgie ein Grinsen ins Gesicht.

In der Mitte des Films verlagert sich der Fokus von Sully/Quaritch auf die Kinder der Region, während Jakes Jungs die Lebensweise des Wasserclans erlernen. Schließlich hat man das Gefühl, dass sich die Welt von Avatar" auf eine Weise ausdehnt, wie es im ersten Film nicht der Fall war. Während sich jener Film mehr auf eine einzige Geschichte konzentrierte, verknüpft Cameron hier mehrere Geschichten auf eine weitaus ehrgeizigere und letztlich lohnendere Weise miteinander. Während einige der Ideen und Handlungsentwicklungen - wie die Verbindung zwischen Kiri und Pandora oder die Entwicklung eines neuen Charakters namens Spider (Jack Champion) - vor allem Vorarbeiten für künftige Filme sind, wird das gesamte Projekt durch die Schaffung einer größeren Leinwand für seine Erzählung bereichert. Man könnte zwar argumentieren, dass in einem Film, in dem Jake und Quaritch über weite Strecken nicht vorkommen, eine stärkere Protagonisten-Antagonisten-Linie nötig ist, aber man könnte dem entgegenhalten, dass diese Begriffe hier absichtlich vage sind. Der Protagonist ist die gesamte Familie und sogar der Planet, auf dem sie leben, und der Antagonist ist alles, was versucht, die natürliche Welt und die mit ihr verbundenen Wesen zu zerstören. Das ist alles nicht neu. Ja. Das hat man schon tausend Mal gesehen. Ja. Jemand kommt in zerstörerischer Absicht, die Protagonisten fliehen, werden widerwillig aufgenommen und am Ende kämpft und besiegt man den einst übermächtigen Feind. Fein. Aber Cameron erzählt diese altbackene Geschichte hier einfach gut.

Da die Sully-Kinder im Mittelpunkt stehen, wird die Rolle von Jake und Neytiri in der Geschichte proportional verkleinert, und das ist auch in Ordnung. Jake ist kein interessanterer Charakter als beim letzten Mal, aber er ist hier als Vaterfigur nützlich. Neytiri fühlt sich an wie die Figur aus einem Vermächtnis, die am wenigsten zu tun hat und sich hauptsächlich für ihre Kinder gegenüber einem kämpfenden Jake einsetzt. Die Anführer des Metkayina-Stammes sind aus einem ganz ähnlichen Holz geschnitzt wie Jake und Neytiri und wirken dadurch oft überflüssig.

Bei einer Laufzeit von 190 Minuten findet "Avatar: The Way Of Water" also fast immer die Zeit, die wichtigsten Handlungselemente zu wiederholen, aber das bedeutet, dass man manchmal nach dem Namen einer Figur oder ihrem Platz in der sozialen Hierarchie suchen muss. Cameron setzt darauf, dass der Zuschauer von dem, was ein Jahrzehnt des technologischen Fortschritts für die Umsetzung von Pandora auf der Leinwand geleistet hat, überwältigt sein werden, und die Ergebnisse sprechen für sich. Man sollte allerdings auch gewarnt sein, denn Camerons Gespür für Dialoge ist nicht besser geworden. Es gibt ein paar Zeilen über die man ungewollt lachen kann, aber sein Ansatz für die Charaktere hat fast etwas Charmantes an sich, der altmodisches Geschichtenerzählen mit bahnbrechender Technologie verknüpft. Massive Blockbuster überladen ihre Welten oft mit unnötigen Mythologien oder Hintergrundgeschichten, während Cameron gerade genug liefert, um sicherzustellen, dass diese unmögliche Welt glaubwürdig bleibt. Seine tieferen Themen über den Umweltschutz und der Kolonialisierung könnten verständlicherweise für einige Zuschauer zu oberflächlich sein - und die Art und Weise, wie er Elemente der indigenen Kultur aufgreift, könnte als problematisch angesehen werden, wogegen nichts einzuwenden ist. Aber wenn eine Familie den Film als Ausgangspunkt für Gespräche über diese Themen nutzt, dann ist er unter dem Strich positiver als die meisten Blockbuster, die überhaupt keine Denkanstöße liefern. Und es ist irgendwie schön, nach Pandora zurückzukehren, nun, da die Superhelden seit einem Jahrzehnt das kino dominieren.

Unterm Strich ist "Avatar: The Way Of Water" eine durchdachte, pompöse Rückkehr nach Pandora, die sowohl die im ersten Film etablierte Mythologie als auch den Platz der Familie Sully darin weiter ausbaut. Es ist vielleicht nicht die beste Fortsetzung, die James Cameron je gemacht hat (was eine sehr hohe Messlatte ist), aber es ist mit Abstand die deutlichste Verbesserung gegenüber dem Vorgängerfilm. Die einfache Geschichte lässt einen vielleicht "Klischee" schreien, aber als Vehikel, um einen in eine andere Welt zu entführen, ist sie erneut gut genug, um ihren Zweck zu erfüllen. "Avatar: The Way Of Water" ist ein James Cameron-Blockbuster, durch und durch. Und letztlich nichts weniger als ein guter, altmodischer Blockbuster, voll von filmischem Spektakel und Herz, und eine leichte Empfehlung für jeden, der für ein dreistündiges Abenteuer in eine andere Welt entkommen möchte.

7,5/10

Quellen: 
Inhaltsangabe: Twentieth Century Fox
Poster/Artwork: Twentieth Century Fox

Freitag, 6. März 2015

Avatar (2009)

http://www.imdb.com/title/tt0499549/

Rund vier Jahre von der Erde entfernt liegt Pandora - ein Planet, dessen reichhaltige Unobtanium-Vorkommen die existenziellen Rohstoff-Sorgen der Menschheit im Jahr 2154 auf einen Schlag lösen würden. So bricht eine Gruppe von Wissenschaftlern auf, um mit den Ureinwohnern Pandoras, den hochgewachsenen und in Stämmen organisierten Na’vi, Verhandlungen über die Kolonisation ihrer Heimat aufzunehmen. Darunter ist der an den Rollstuhl gefesselte Ex-Marine Jake Sully (Sam Worthington). Anstelle seines verstorbenen Bruders schlüpft nun Jake in die Haut eines Avatars - eines geklonten Na’vi-Körpers, der gleichzeitig als Vehikel und als diplomatisches Instrument dient. Bei seinem ersten Ausritt in den Dschungel trifft er auf die Eingeborene Neytiri (Zoe Saldana), zu der er sofort einen Draht findet. Doch die Zeit drängt: Das Militär unter Führung von Colonel Quaritch (Stephen Lang) scharrt längst mit den Hufen...

Wenn man James Cameron's "Avatar" das erste Mal sieht, fühlt man sich in etwas so, wie wenn man zum allerersten Mal "Star Wars" sieht. Damals wie heute ging das Publikum mit gemischten Gefühlen ins Kino und vor allem auch über Camerons Film wurde im Vorfeld wild spekuliert - genau wie über sein "Titanic". Doch genau wie mit "Titanic" brachte Cameron seine Zweifler zum Schweigen, indem er schlicht einen außergewöhnlichen Film abgeliefert hat. Es gibt immer noch mindestens einen Mann in Hollywood, der weiß, wie man 237 Millionen Dollar sinnvoll ausgibt. "Avatar" ist, trotz seiner viel-kritisierten und eigentlich althergebrahcten Story, nicht einfach nur eine sensationelle Unterhaltung, er ist auch ein technischer Durchbruch. Er hat eine durch und durch grüne und Antikriegs-Botschaft. Er ist prädestiniert dafür, einen Kult zu begründen. Er enthält so viele visuelle Details, dass es sich lohnt, ihn mehrmals anzuschauen. Er erfindet eine neue Sprache, Na'vi, wie es "Herr der Ringe" tat, obwohl man gnädigerweise bezweifeln darf, dass diese Sprache von Menschen gesprochen werden kann, selbst von Teenagern. Er schafft neue Filmstars. Er ist ein Ereignis, einer jener Filme, die man unbedingt sehen muss, um mit der Unterhaltung Schritt zu halten. Da es mittlerweile 3 Fassungen von diesem grandiosen Film gibt, schaut man die Kinofassung aber eigentlich - und das muss man schmerzlich zugeben - nur noch wegen dem 3D-Wow-Effekt.

Die Geschichte spielt im Jahr 2154 und handelt von einer Mission der US-Streitkräfte zu einem erdgroßen Mond in der Umlaufbahn um einen massiven Stern. Diese neue Welt, Pandora, ist eine reiche Quelle für ein Mineral, das die Erde dringend benötigt. Pandora stellt nicht einmal eine geringe Bedrohung für die Erde dar, aber wir schicken trotzdem ehemalige Söldner, um sie anzugreifen und zu erobern. Übermütige Krieger setzen Maschinengewehre ein und steuern gepanzerte Luftschiffe auf Bombardierungsflügen. Dass Cameron dies als Allegorie auf die heutige Politik nutzt, ist nur zu offensichtlich. Pandora beherbergt einen Waldplaneten, der friedlich von den Na'vi bewohnt wird, einer blauhäutigen, goldäugigen Rasse schlanker Riesen, von denen jeder vielleicht drei Meter groß ist. Die Atmosphäre ist für Menschen nicht atembar, und die Landschaft macht den Menschen zu Pygmäen. Um in dieser Welt zu existieren, benutzen sie Avatare - Na'vi-Nachbildungen, die organisch gewachsen sind und von Menschen gesteuert werden, die in einem tranceartigen Zustand auf dem Schiff bleiben. Während sie als Avatare agieren, sehen, fürchten, schmecken und fühlen sie wie die Na'vi und verfügen über die gleichen körperlichen Fähigkeiten. Diese letzte Eigenschaft ist für den Helden Jake Sully (Sam Worthington), der querschnittsgelähmt ist, befreiend. Er wurde rekrutiert, weil er genetisch mit einem toten identischen Zwilling übereinstimmt, für den ein teurer Avatar geschaffen wurde. Im Avatar-Zustand kann er wieder gehen, und als Bezahlung für diese Aufgabe erhält er eine sehr teure Operation, um die Beweglichkeit seiner Beine wiederherzustellen. Theoretisch ist er nicht in Gefahr, denn wenn sein Avatar zerstört wird, bleibt seine menschliche Gestalt unversehrt. Theoretisch. Auf Pandora beginnt Jake als guter Soldat und wird dann zum Eingeborenen, nachdem ihm die geschmeidige und mutige Neytiri (Zoë Saldana) das Leben gerettet hat. Er stellt fest, dass es tatsächlich stimmt, was der aggressive Col. Miles Quaritch (Stephen Lang) ihnen gesagt hat, nämlich dass fast jede Lebensform hier ihn zum Mittagessen haben will. Die Na'vi überleben auf diesem Planeten, weil sie ihn gut kennen, in Harmonie mit der Natur leben und die Kreaturen, mit denen sie ihn teilen, gut kennen. In dieser und unzähligen anderen Aspekten ähneln sie den amerikanischen Ureinwohnern. Wie diese zähmen sie eine andere Spezies, um sie herumzutragen - keine Pferde, sondern anmutige, fliegende, drachenähnliche Kreaturen. Die Szene, in der Jake eines dieser großen Biester einfängt und zähmt, ist eine der großartigsten Sequenzen des Films.

Wie damals "Star Wars" und später "Herr der Ringe" setzt auch "Avatar" auf eine neue Generation von Spezialeffekten. Cameron hatte dies angekündigt, und viele haben an ihm gezweifelt. Er tut es. Pandora besteht zu einem großen Teil aus CGI. Die Na'vi werden durch Motion-Capture-Techniken überzeugend verkörpert. Sie sehen wie spezifische, überzeugende Individuen aus, umgehen aber den unheimlichen Uncanny-Valley-Effekt. Und Cameron und seine Künstler meistern die schwierige Herausforderung, Neytiri zu einer blauhäutigen Riesin mit goldenen Augen und einem langen, geschmeidigen Schwanz zu machen, und dennoch - irgendwie sexy. Mit 163 Minuten fühlt sich der Film schon in der Kinofassung nicht zu lang an. Er enthält so viel. Die menschlichen Geschichten. Die Geschichten der Na'vi, denn die Na'vi werden auch als Individuen entwickelt. Die Komplexität des Planeten, der ein globales Geheimnis birgt. Die ultimative Kriegsführung, bei der sich Jake dem Widerstand gegen seine ehemaligen Kameraden anschließt. Kleine anmutige Details wie ein schwebendes Wesen, das aussieht wie eine Kreuzung aus einem wehenden Löwenzahnsamen und einer treibenden Qualle und das Gute verkörpert. Oder erstaunliche schwebende Steininseln. "Avatar" hat zwar genau dasselbe Problem wie viele andere Filme vor ihm, nämlich das im dritten Akt keine Geschichte mehr erzählt wird, sondern nur noch Action über den Zuschauer hereinbricht. Aber bis dahin hat "Avatar" so viel in die Entwicklung seiner Figuren investiert, so dass es wichtig ist, was sie im Kampf tun und wie sie es tun. Es geht um mehr als nur darum, welche Seite gewinnt.

Schlußendlich ist es hier doch so: Jedes Detail, jeder Effekt, alles ist punktgenau eingesetzt und sorgt immer wieder für ein wohliges Gefühl, wenn man in Pandora eintaucht. Mittendrin statt nur dabei ist eindeutig die Devise gewesen und das wurde perfekt und visuell überbordernd erreicht. "Avatar" ist rein Storytechnisch immer noch kein innovativer Film; im Gegenteil. Es ist ein rein optischer und akustischer Augenschmaus. Aber das wurde schon einmal hier im Blog besprochen und das will ich nun nicht weiter ausdehnen. "Avatar" ist und bleibt ein Film zum immer wieder ansehen. Und jede Fassung hat ihre Vor- und Nachteile. Aber der 3D-Effekt hier lässt einen ab und zu doch wieder mal in Pandora reinschauen.

7,5/10

Quellen: 
Inhaltsangabe: Twentieth Century Fox
Poster/Artwork: Twentieth Century Fox

Donnerstag, 21. November 2013

Avatar (Extended Collector's Cut) (2009)

http://www.imdb.com/title/tt0499549/

Rund vier Jahre von der Erde entfernt liegt Pandora - ein Planet, dessen reichhaltige Unobtanium-Vorkommen die existenziellen Rohstoff-Sorgen der Menschheit im Jahr 2154 auf einen Schlag lösen würden. So bricht eine Gruppe von Wissenschaftlern auf, um mit den Ureinwohnern Pandoras, den hochgewachsenen und in Stämmen organisierten Na’vi, Verhandlungen über die Kolonisation ihrer Heimat aufzunehmen. Darunter ist der an den Rollstuhl gefesselte Ex-Marine Jake Sully (Sam Worthington). Anstelle seines verstorbenen Bruders schlüpft nun Jake in die Haut eines Avatars - eines geklonten Na’vi-Körpers, der gleichzeitig als Vehikel und als diplomatisches Instrument dient. Bei seinem ersten Ausritt in den Dschungel trifft er auf die Eingeborene Neytiri (Zoe Saldana), zu der er sofort einen Draht findet. Doch die Zeit drängt: Das Militär unter Führung von Colonel Quaritch (Stephen Lang) scharrt längst mit den Hufen...

Wenn auch nur irgendein Film das Prädikat "Style Over Substance" verdient hat, dann James Cameron's "Avatar". Denn die Story ist eher mau und schon auf tausende verschiedene Arten so dagewesen. Was den Film allerdings so besonders macht, ist die Optik - und die ist wirklich bombastisch!

"Avatar" war das wohl am meisten erwartetet Filmprojekt in der letzten Dekade. Anfangs nur ein Gerücht, dass der Meister der "Aliens" an einem neuen SciFi-Epos arbeitet wurde es im Laufe der Jahre immer stiller um das Projekt, bis es dann plötzlich und pompös offiziell angekündigt wurde und schon mit optiosch beeindruckenden Trailern die Zuschauer zu Millionen ins Kino lockten. Die Erfolgsgeschichte des Films sucht seinesgleichen: es ist der Film, der weltweit bis heute 760 Millionen Dollar eingespielt hat - rund 100 Millionen US-Dollar mehr als Camerons nicht minder erfolgreicher Film "Titanic". Er hält sich bisher unangefochten auf Platz 1 in diversen Kategorien, unter anderem bestes Einspielergebnis eines 3D-Films, eines SciFi-Films, eines CGI-Films. Und er war 34 Wochen im Kino zu sehen - das hat bisher noch kein Film geschafft. Dabei ist die Story alles andere als innovativ. Im Gegenteil: sie ist sogar ziemlich banal und belanglos. Von vielen wird "Avatar" als "Pocahontas" im Weltraum betitelt - und das trifft eigentlich ziemlich gut den Handlungsstrang.

Doch es ist die Welt Pandoras, die den Film so grandios macht. Allein die Bioluminiszenz des Waldes bei Nacht ist ein Kunstwerk, in das man nur zu gern eintaucht. Aber nicht nur die Pflanzen, auch die einheimischen Tiere und das Volk der Na'Vi sind so toll gestaltet und mit so viel Liebe zum Detail umgesetzt, dass es eine Freude ist. Auch die Schauspieler wurden gut gewählt, allen voran Sam Worthington, der den Protagonisten Jake Sully - und später den Avatar - spielt, aber auch Stephen Lang als fieser General Quarich und Zoë Saldana als Neytiri und Sigourney Weaver als Grace machen ihre Sache sehr gut. Selbst Michelle Rodriguez, die eher für Rollen in reinen Actionfilmen bekannt ist, macht eine beeindruckende Figur.  Auch der Score von James Horner untermalt das optische Geschehen in allen Farben und bietet so einen der eindringlichsten und besten Soundtracks der vergangenen Jahre. So werden Schlachten eindrucksvoll begeleitet und ruhige Szenen rühren manchmal zu Herzen. Und doch ist der Film extrem vorhersehbar und hält so kaum Spannung aufrecht. Man weiß sowieso was passieren wird und konzentriert sich daher- und vermutlich gewollt - auf die Natur und Umgebung Pandoras, erfreut sich an der satten Action und trauert um die Zerstörung, die durch die Menschheit angerichtet wird.


Der Film existiert in 3 Fassungen. Der Kinocut, der wohl allen bekannt sein dürfte, der "Special Edition", die den Film schon um gute achteinhalb Minuten verlängert und den heir besprochenen "Extended Collector's Cut", der noch einmal siebeneinhalb Minuten drauflegt, also auf einen Gesamtunterschied von satten 16 Minuten zur Kinofassung ausmacht. Dazu gibt es zwei interessante Schnittberichte. (Kinofassung - Special Edition und Special Edition - Extended Collector's Cut). Die neuen Szenen sind phänomenal und bieten nicht nur stupides Gelaber, sondern beleuchten vielmehr Jake Sullys Vorgeschichte und bringen so ein wenig mehr Substanz in die Story. Die eindrucksvollsten Szenen sind aber die Erweiterungen auf Pandora, zum Beispiel die Jagd auf die "Sturmbeests" oder der Angriff der Hammerkopf Titanotheris.

Es ist also kein Film der Handlung, aber ein optischer und akustischer Augenschmaus. Auch wenn es (bisher) den Extended Collector's Cut nicht in 3D gibt und auch die Special Edition vorerst "nur" ohne Tiefenwirkung auskommen muss, so ist "Avatar"ein Film, den man sich immer wieder ansehen kann. gerade weil Pandoras Natur so glaubhaft und gigantisch gut geworden ist. Und so werden die auch bereits angekündigten Sequels nicht lange mit Informationen auf sich warten lassen. Vielleicht können sie ja den Box-Office-Rekord noch einmal toppen?

8/10

Quellen: 
Inhaltsangabe: Twentieth Century Fox
Poster/Artwork: Twentieth Century Fox

Mittwoch, 4. Mai 2022

Moon Knight (2022)

https://www.imdb.com/title/tt10234724/

Der unscheinbare Museumsangestellte Steven Grant (Oscar Isaac) wird von massiven Schlafstörungen geplagt und sieht immer wieder Dinge, die aus einem anderen Leben zu stammen scheinen. Und bald entdeckt Steven auch den Grund dafür: In Wahrheit handelt es sich bei ihm nämlich um den Söldner Marc Spector, der seit einer Nahtoderfahrung während eines Einsatzes in Ägypten an einer dissoziativen Identitätsstörung leidet. Damals wurde er offenbar vom ägyptischen Mondgott Khonshu gerettet, der ihn zudem mit außergewöhnlichen Kräften ausgestattet hat. Als sich eine Bedrohung zusammenbraut, muss Steven/Marc diese mobilisieren und sich zudem mit noch weiteren Identitäten auseinandersetzen, um schließlich als Anti-Held Moon Knight finsteren Mächten den Kampf anzusagen - auch wenn er dabei häufig selbst fragwürdige Methoden anwendet.

https://www.imdb.com/title/tt11006864/
1.1 Das Goldfisch-Problem (The Goldfish-Problem)
Steven Grant leidet an Schlafstörungen, kann Träume nicht von der Realität unterscheiden und wacht immer wieder an ihm unbekannten Orten auf. Tagsüber jobbt er im Ägyptischen Museum in London, wo er trotz seines weitreichenden Fachwissens nur einfache Tätigkeiten übernimmt und während seiner Arbeit immer wieder von seiner Vorgesetzten Donna drangsaliert wird. Als sich Steve zu einem Date mit seiner Kollegin Dylan verabredet, wacht er plötzlich in den Bayerischen Alpen auf, wo er von Unbekannten verfolgt wird und in einem kleinen Dorf schließlich auf den Sektenführer Arthur Harrow trifft. Dieser nutzt Kräfte der ägyptischen Göttin Ammit, um seine Gefolgsleute basierend auf deren vergangenen sowie zukünftigen Taten in gute und schlechte
Menschen einzuteilen und bei Bedarf umzubringen. Arthur erkennt Steven wieder und fordert von ihm einen gestohlenen Skarabäus zurück. Aus Angst möchte Steven diesem Wunsch nachkommen, wird aber von einer mysteriösen Stimme, die auch seinen Körper kontrollieren kann, daran gehindert. Fortan kommt es zum Kampf mit den Anhängern von Harrow, bei dem Steven immer wieder ohnmächtig wird und beim Aufwachen wie auf wundersame Weise alle Angreifer besiegt hat. Als Steve plötzlich in seiner Londoner Wohnung zu sich kommt, hält er das Geschehene für einen Traum, war das Apartment doch die ganze Zeit verriegelt und er vorsichtshalber an sein Bett gefesselt. Trotzdem findet er in seiner Wohnung hinter einer Wand ein Handy mit zahlreichen Anrufen einer ihm unbekannten Layla, die ihn bei einem Telefonat mit „Marc“ anspricht. Außerdem hat Steven fortan immer wieder Visionen des ägyptischen Mondgottes Khonshu, die ihn zunehmend verängstigen. Am nächsten Tag wird Steven auf seiner Arbeit von Arthur Harrow aufgesucht, wodurch er die Realität der Ereignisse in Deutschland erkennt. Harrow möchte auch über Steven richten und stellt fest, dass dieser Chaos in sich trägt. Als Steven nur wenig später von einer ägyptischen Kreatur angegriffen wird, spricht ihn Marc Spector in Form seines eigenen Spiegelbilds an und überzeugt ihn, die Kontrolle über seinen Körper abzugeben. Steve verwandelt sich daraufhin in den Krieger Moon Knight, der die Kreatur besiegt. - 8,5/10

https://www.imdb.com/title/tt11950074/
1.2 Beschwöre den Anzug (Summon The Suit)
Nach den Geschehnissen des letzten Abends sind Teile des Museums verwüstet. Der auf den Überwachungsvideos zu sehende Marc Spector wird fälschlicherweise für Steven gehalten, weshalb dieser vom Museumsleiter Dornfeld entlassen wird. Im Anschluss macht sich Steven auf die Suche nach einem Lagerraum, für den er einen Schlüssel in einem Versteck in seiner Wohnung gefunden hat. Ein Wachmann erkennt ihn wieder und gewährt im Eintritt, woraufhin er einen Raum mit Militärausrüstung, falschen Pässen und Bargeld vorfindet. Gleichzeitig erscheint auch Marc Spector als Spiegelbild wieder und fordert Steven erneut auf, endgültig die Kontrolle über seinen Körper abzugeben, bis die gesamte Situation unter Kontrolle gebracht werden konnte. Marc führt aus, dass er als Avatar des Mondgottes Khonshu die Wehrlosen der Gesellschaft beschützt, doch Steven möchte nicht in weitere Kriminalität verwickelt werden und flieht. Nur wenig später wird er von Layla El-Faouly abgefangen, die sich als Ehefrau von Marc ausgibt und Steven nur für eine gespielte Fassade hält. In einem Gespräch mit ihr wird Steven klar, dass Layla und Marc zusammen den Skarabäus gestohlen haben, der sich als Kompass zur Grabstätte von Ammit entpuppt. Ehe 
Steven Layla allerdings verdeutlichen kann, dass er nicht der ist, für den sie ihn hält, wird er von Anhängern von Harrow unter einem Vorwand unwissentlich entführt. Der Sektenführer zeigt Steven daraufhin ein durch ihn geschaffenes Wohnviertel in London, das durch fehlende Kriminalität zu einer anscheinend integren Gesellschaft wurde. Harrow offenbart zudem, dass er selbst einmal der Avatar von Khonshu war und in dessen Namen als Moon Knight für Gerechtigkeit kämpfte, sich vom Mondgott später allerdings abwendete, da er dessen Tatenlosigkeit bei Verbrechen nicht ertragen konnte. Um nun den Weg der Gerechtigkeit von Ammit über die Menschheit zu bringen, möchte Harrow die Jenseitsgöttin mithilfe des Skarabäus aus ihrem Grab befreien, doch Steve verurteilt die Absichten des Sektenführers und tritt die Flucht an. Harrow beschwört daraufhin einen ägyptischen Schakal und hetzt ihn auf Steven, welcher unerwartete Hilfe von Layla bekommt. Diese ermutigt ihn, den Moon-Knight-Anzug zu beschwören, doch Steven wird selbst zum Avatar von Khonshu und tritt als „Mr. Knight“ gegen den Schakal an. Im Kampf unterlegen, wird Steven schließlich von Marc überzeugt, die Kontrolle über seinen Körper abzugeben. Marc kann die Kreatur als Moon Knight bezwingen, wird von Khonshu allerdings zur Rechenschaft gezogen, da Steven zuvor den Skarabäus verloren und Harrow ebendiesen gefunden hat. Der Mondgott droht dem Söldner, bei weiteren Verfehlungen Layla als neuen Avataren zu wählen, weshalb Marc zur Vollendung seines Auftrags nach Ägypten reist. - 8,5/10

https://www.imdb.com/title/tt11950096/
1.3 Von der netten Sorte (The Friendly Type)
Harrow und seine Gefolgsleute entdecken in der Wüste den Ort von Ammits Grab. In Kairo erleiden Spector und Grant einen Blackout, während sie die Spur zu Harrows Aufenthaltsort verfolgen. Nachdem es Khonshu nicht gelungen ist, Informationen zu erhalten, beruft er ein Konzil zwischen seinen ägyptischen Götterkollegen und ihren Avataren ein, um sie vor Harrows Plänen zu warnen, aber Harrow weist die Anschuldigungen erfolgreich zurück. Hathors Avatar Yatzil beauftragt Spector, den Sarkophag eines Medjay zu finden, der den Standort von Ammits Grab kennt. Layla findet Spector und bringt ihn zu einem Treffen mit Anton Mogart, einem Bekannten von Layla, dem der Sarkophag gehört. Harrow trifft ein und zerstört den Sarkophag, was Spector, Grant und Layla dazu zwingt, Mogarts Männer abzuwehren und in die Wüste zu fliehen. Grant setzt einige der Sarkophagfragmente zu einer Sternenkarte zusammen, die jedoch zweitausend Jahre veraltet ist. Khonshu nutzt seine Kräfte, um den Nachthimmel kurzzeitig auf die richtige Nacht zurückzustellen, so dass Grant und Layla den Ort von Ammits Grab finden können. Die anderen Götter sperren Khonshu dafür in ein Uschebti ein und lassen Grant und Spectors Körper ohne Khonshus Kräfte zurück. - 8/10

https://www.imdb.com/title/tt11950082/
1.4 Das Grab (The Tomb)
Grant und Layla finden einen verlassenen Lagerplatz an der Stelle von Ammits Grab, das ein Labyrinth in Form des Auges des Horus ist. Sie entdecken, dass einige von Harrows Männern von untoten ägyptischen Priestern getötet wurden, die daraufhin Grant und Layla angreifen. Layla besiegt die Priester, trifft aber auf Harrow, der behauptet, dass Spector einer der Söldner war, die ihren Vater, den Archäologen Abdallah El-Faouly, ermordet haben. Grant findet das Grab und entdeckt, dass Ammits letzter Avatar Alexander der Große war; worauf er Ammits Uschebti aus Alexanders Körper holt. Layla stellt Spector wütend zur Rede, der enthüllt, dass sein Partner Laylas Vater und Spector selbst getötet hat, bevor Khonshu Spector als seinen Avatar wiederbelebte. Harrow trifft ein und erschießt Spector, der in einer psychiatrischen Klinik aufwacht, die von Menschen aus seinem Leben bevölkert ist. Nachdem er Harrow entkommen ist, der in der Klinik als Therapeut auftritt, findet Spector Grant in einem anderen Körper in einem Sarkophag gefangen. Sie sehen auch einen zweiten Sarkophag, in dem noch jemand gefangen ist, bevor sie von einer weiblichen, nilpferdköpfigen Gestalt begrüßt werden. - 8,5/10

https://www.imdb.com/title/tt11950098/
1.5 Psychiatrie (Asylum)
Die nilpferdköpfige Gestalt stellt sich vor als die ägyptische Göttin Taweret und erklärt Spector und Grant, dass sie tot sind. Sie zeigt ihnen auch, dass die psychiatrische Klinik in Wirklichkeit ein Schiff ist, welches durch die Duat fährt. Sie entnimmt Spector und Grant ihre Herzen und legt sie auf die Waage der Gerechtigkeit, um zu prüfen, ob sie nach Sechet-iaru übertreten dürfen. Aufgrund verborgener Erinnerungen sind die Herzen im Ungleichgewicht, sodass Taweret vorschlägt, dass sich Spector und Grant aussprechen. So sieht Grant in einer Erinnerung von Spector, wie dessen kleiner Bruder Randall in einer Höhle ertrinkt und Spectors Mutter ihm die Schuld dafür gibt. Spector zeigt ihm auch die Erinnerung daran, wie er Konshus Avatar wurde, während er auf einer schiefgelaufenen Söldner-Mission zusammen mit seinem Partner Bushman u. a. Laylas Vater tötete. Als Taweret am Horizont zahllose Seelen unkontrolliert in die Duat stürzen sieht, erzählen Grant und Spector ihr von Harrow und Ammit und überzeugen sie, die beiden zurück in die Welt der Lebenden zu schicken; daraufhin dreht Taweret das Schiff um und steuert es zurück in Richtung des Tors von Osiris. Grant sieht jedoch eine weitere Erinnerung, in der Spectors Mutter diesen für den Tod seines Bruders anfängt mit einem Gürtel zu schlagen, worauf Spector letztlich zugibt, dass Grant als Persönlichkeit das Ergebnis dieses Traumas ist, um es verdrängen zu können. So wird auch klar, dass Grants kompletter Charakter auf "Dr. Steven Grant", einer Abenteurer-Figur aus einem von Spectors Lieblingsfilmen, basiert. Ferner erklärt Spector Grant, dass die Vermischung ihrer beiden Persönlichkeiten damit begonnen hat, dass Spectors Mutter gestorben ist. Weil die Herzen auf der Waage immer noch kein Gleichgewicht erreichen und die Zeit der Beurteilung abgelaufen ist, klettern Seelen aus der Duat an Bord und versuchen Spector und Grant über Bord zu werfen. Im Kampf rettet Grant Spector und fällt dabei von Bord; während er versucht, dem Schiff hinterherzulaufen, erstarrt er zu Sand. Dadurch kommt die Waage ins Gleichgewicht und Spector findet sich in Sechet-iaru wieder. - 9/10

https://www.imdb.com/title/tt11950090/
1.6 Götter und Monster (Gods And Monsters)
Layla erhält eine Nachricht von Taweret, die sie auffordert, Khonshu zu finden und zu befreien, damit er Spector wiederbeleben kann. Harrow nutzt Ammits Macht, um die Avatare der anderen ägyptischen Götter abzuschlachten, bevor er Ammit freilässt, die ihn zu ihrem neuen Avatar wählt, während Layla Khonshus Ushabti findet und ihn freilässt. Layla weigert sich, Khonshus neuer Avatar zu werden, und so stellt er sich Ammit allein, wird aber überwältigt. In der Zwischenzeit weigert sich Spector, allein auf dem Schilfrohrfeld zu bleiben, und beschließt stattdessen, in die Duat zurückzukehren und Grant zu retten. Mit Tawerets Hilfe entkommen sie durch die Tore von Osiris und erwachen wieder in ihrem Körper. Khonshu spürt ihre Rückkehr und verbindet sich wieder mit ihnen, heilt ihren Körper und gibt ihnen ihre Kräfte zurück. Layla findet heraus, dass Ammit besiegt werden kann, wenn mehrere Götteravatare sie in einen sterblichen Körper binden, also verbindet sie sich vorübergehend mit Taweret. Harrow, Ammit und ihre Anhänger fangen an, jeden in Kairo zu verurteilen, bis Spector, Grant, Layla und Khonshu eintreffen und sie in einen Kampf verwickeln. Harrow überwältigt Spector und Grant und tötet sie fast, bis sie beide ohnmächtig werden und wieder erwachen, um festzustellen, dass sie ihn irgendwie brutal besiegt haben. Spector und Layla gelingt es, Ammit in Harrows Körper zu versiegeln und sie damit wieder einzusperren. Khonshu drängt Spector, Harrow und Ammit hinzurichten, aber Spector weigert sich und befiehlt Khonshu, ihn und Grant aus ihrem Dienst zu entlassen. Spector und Grant finden sich in der imaginären "Anstalt" wieder, lehnen sie aber ab und beschließen, ihr neues Leben gemeinsam fortzusetzen. In einer Szene nach dem Abspann wird ein verkrüppelter Harrow aus einer psychiatrischen Klinik entführt und von Jake Lockley, dem dritten Alter Ego von Spector und Grant, der noch immer mit Khonshu verbunden ist, hingerichtet. - 9/10

Quellen:
Inhaltsangabe: Disney+
Poster/Artwork: 
Disney+

Montag, 20. Dezember 2021

The Simpsons - Die Simpsons, Season 23 (2012)

https://www.imdb.com/title/tt0096697/

Staffel 23 der US-amerikanischen Zeichentrickserie beinhaltet nicht nur die 500. Episode in der Simpsons-Historie, sondern auch die Auflösung, ob Ned Flanders und Edna Krabappel ein Paar bleiben. Dies konnten die Fans der Serie zuvor im Rahmen einer Onlineabstimmung entscheiden. "Homer Impossible" ist der Titel des Staffelauftakts, in dem Homer einen neuen Mitarbeiter im Atomkraftwerk kennen lernt. Sein Name ist Wayne und er hat keine Freunde. Als Homer eine freundschaftliche Annäherung in die Wege leitet, lässt Wayne ihn eiskalt abblitzen – erst später stellt sich heraus, dass er in Wahrheit ein ehemaliger CIA-Agent ist. Am Ende dieser Folge wird offenbart, dass Ned und Edna zusammenbleiben. Nachdem Skinner scheiterte, soll Oberschulrat Chalmers in "Teddy-Power" Bart unterrichten. Als er feststellt, dass sich Homers Sohn für Theodore Roosvelt interessiert, veranstaltet ein einen Ausflug mit der Klasse. Dabei verletzt sich jedoch Nelson und Chalmers wird aufgrund einer Klage entlassen. Letztendlich ist es Bart, er sich für seine Rehabilitierung einsetzt.  Die 22. "Treehouse of Horror"-Folge trägt den Titel "Spider-Killer-Avatar-Man" und vereint drei schräge Geschichten, die unter anderem die Handlung von "Spider-Man", "Avatar – Aufbruch nach Pandora"; Schmetterling und Taucherglocke aufgreifen. Die Episode "How I Wet Your Mother" greift die Handlungsplot von "Inception" auf und parodiert diesen gleichzeitig. In "Fern der Heimat" muss die Simpsons-Familie erschreckenderweise feststellen, dass sie von den Bewohnern Springfields gehasst werden und sogar aus der Stadt geworden werden sollen. Nur im letzten Moment gelingt es der gelben Familie ihre Existenz in der heimischen Nachbarschaft zu sichern...

https://www.imdb.com/title/tt2000327/
23.1 Homer Impossible (The Falcon And The D’Ohman)
Homer versucht krampfhaft, sich mit seinem coolen neuen Kollegen, dem Sicherheitsmann Wayne, anzufreunden. Der ist allerdings äußerst zurückhaltend und interessiert sich nicht für neue Bekanntschaften. Schließlich gelingt es Homer, Wayne zu einem Bier bei Moe zu überreden – und staunt nicht schlecht, als der Sicherheitsmann plötzlich Geheimdienstqualitäten an den Tag legt. Als sich Wayne wenig später mit Mr. Burns anlegt und seinen Job verliert, zieht er bei den Simpsons ein... - 7/10

https://www.imdb.com/title/tt2047547/
23.2 Teddy-Power (Bart Stops To Smell The Roosevelts)
Bart legt wieder einmal sein schlechtestes Benehmen an den Tag, sodass seine Schule mehr und mehr an ihm verzweifelt. Schulinspektor Chalmers macht Rektor Skinner für Barts flegelhaftes Verhalten verantwortlich. Um sich aus der Affäre zu ziehen, schlägt Skinner vor, dass Chalmer sich höchstpersönlich daran versuchen soll, Bart zu erziehen. Und siehe da: Der Schulinspektor schafft es im Handumdrehen, den verzogenen Bengel für amerikanische Geschichte zu begeistern... - 7/10

https://www.imdb.com/title/tt2083065/
23.3 Spider-Killer-Avatar-Man (Treehouse Of Horror XXII)
Wie jedes Jahr erzählen die Simpsons an Halloween wieder drei Geschichten mit Gänsehaut-Garantie: Flatulenzia (The Diving Bell And The Butterball): Homer erwacht aus einem Koma und stellt fest, dass er vollständig gelähmt ist und nicht sprechen kann. In einer Rückblende erinnert er sich, dass er von einer Spinne gebissen wurde, als er das Haus für Halloween schmücken wollte. Lisa entdeckt, dass Homer seine Blähungen kontrollieren kann. Auf diese Weise diktiert er ihr einen Brief an Marge und veröffentlicht sogar ein Buch. Nach einem weiteren Spinnenbiss erlangt er die Fähigkeit Spinnenfäden zu produzieren und wird nach Vorlage von Spider-Man zum Superheld, obwohl er weiterhin vollständig gelähmt ist.
Bei Anruf Ned (Dial D Dor Diddily): Über einen Lautsprecher in einer Bibel befiehlt Homer Ned Flanders, einige Menschen zu ermorden. Da Ned die Stimme für die Stimme Gottes hält, gehorcht er den Anweisungen und tötet unter anderem Mr Burns, Snake, Patty und Selma. Als Ned dahinterkommt und Homer zur Rede stellt, versucht Homer die Bibel anzuzünden. Da erscheint Gott persönlich und tötet Homer. Als Marge ihn bittet, alles rückgängig zu machen, verweist er kleinlaut darauf, dass dies Satan nicht gefallen würde. Dieser erscheint ebenfalls und mit ihm Maude, Neds verstorbene Frau, die ein Verhältnis mit Satan hat.
Na’vi CIS (In The Na’vi): Auf einem fernen Planeten soll für Krusty den Clown eine Substanz namens "Humorium" beschafft werden. Bart soll als Avatar die Außerirdischen ausspionieren. Dabei kommt es zu einer Affäre mit einer Bewohnerin des Planeten, die er versehentlich schwängert. Er wird zur Humoriumquelle geführt. Dadurch werden auch die übrigen Soldaten zur Quelle geführt und es kommt zur Schlacht zwischen Menschen und Aliens. Bart solidarisiert sich mit den Außerirdischen, die die Schlacht für sich entscheiden können.  - 7/10

https://www.imdb.com/title/tt2083064/
23.4 Das Ding, das aus Ohio kam (Replaceable You)
Roz aus Ohio wird Homers neue Assistentin. Im Nu lässt sich der naive Homer von der charmanten Frau einwickeln, doch schon bald muss er einsehen, dass es Roz nur auf seinen Job abgesehen hat. Als Homer blau macht und sie ihn bei Mr. Burns verpfeift, drehen sich die Rollen um: Homer wird zu Roz’ Assistentin degradiert. Doch schon bekommt Homer unerwartete Hilfe: Ned Flanders kennt Roz aus dem Bibelcamp und weiß über ihre Schwächen Bescheid... - 6,5/10

https://www.imdb.com/title/tt2063514/
23.5 FoodFellas (The Food Wife)
Um in der Gunst ihrer Kinder zu steigen, organisiert Marge ein Spaßwochenende für Bart und Lisa. Versehentlich landen die drei auf einer religiösen Veranstaltung – doch was als große Enttäuschung beginnt, mausert sich schließlich doch noch zu einem gelungenen Tag: Durch Zufall landen die drei in einem äthiopischen Restaurant, wo sie Blogger kennenlernen, die im Internet über exotisches Essen schreiben. Kurzerhand eröffnen Marge, Bart und Lisa ihren eigenen Food-Blog... - 7/10

https://www.imdb.com/title/tt2090363/
23.6 Homers Sieben (The Book Job)
Lisa muss feststellen, dass ihre vermeintliche Lieblingsautorin in Wirklichkeit nur eine Schauspielerin ist, und dass die Angelica-Button-Bücher in Wirklichkeit von einem Team geschrieben werden, die Jugendlektüre nach Marktforschungsgesetzen erstellen. Das bringt Homer auf die Idee, ebenfalls ein Autorenteam zu rekrutieren, um selber ins Geschäft einzusteigen. Mit Patty, Moe, Professor Frink, Rektor Skinner und Bart scheint er das perfekte Team gefunden zu haben... - 7,5/10

https://www.imdb.com/title/tt2098488/
23.7 Der Mann im blauen Flanell (The Man In The Blue Flannel Pants)
Im Haus der Simpsons findet ein Marketing-Event statt, bei dem auch Mr. Burns anwesend ist. Der kommt nicht umhin festzustellen, dass Homer über herausragende Smalltalk-Qualitäten verfügt. Um Homers Talent für sich zu nutzen, ernennt ihn Mr. Burns zum Kontaktmanager der Firma. Von nun an muss sich Homer nicht nur um Großkunden, sondern auch Politiker kümmern. Alles läuft bestens – doch seine Familie ist weniger begeistert: Marge und Co bekommen Homer kaum noch zu Gesicht... - 7/10

https://www.imdb.com/title/tt2107520/
23.8 Agentin mit Schmerz (The Ten-Per-Cent Solution)
Krustys Show befindet sich auf dem absteigenden Ast. Als sich der Clown beim Senderchef beschwert, wird er kurzerhand gefeuert. Unterdessen lernen die Simpsons eine erfolgreiche Agentin kennen, die sie an Krusty vermitteln. Schnell ist klar, dass sich die beiden bereits kennen: Die Agentin hat Krusty einst entdeckt und ins Fernsehen geholt. Da sich der Clown damals unmöglich benommen hat, will sie ihm zunächst nicht helfen. Schließlich lässt sie sich doch noch breitschlagen... - 6/10

https://www.imdb.com/title/tt2107521/
23.9 Weihnachten – Die nächste Generation (Holidays Of Future Passed)
In einer fernen Zukunft: Lisa ist mit Milhouse verheiratet und hat eine rebellische Tochter namens Zia. Bart ist geschieden und hat zwei Söhne, mit denen er sich nicht versteht. Maggie ist hochschwanger – und weiß nicht, wer der Vater ist. Zu Weihnachten kommen die Kinder nach Hause, um den Heiligabend gemeinsam mit Homer und Marge zu verbringen. Nach und nach werden die familiären Probleme aufgerollt... - 8/10

https://www.imdb.com/title/tt2107516/
23.10 Im Rausch der Macht (Politically Inept, With Homer Simpson)
Aufgrund eines verspäteten Flugzeugs rastet Homer vollkommen aus. Klar, dass Bart sofort sein Handy parat hat und die Hassrede seines Vaters filmt. Im Nu landet der Clip auf YouTube, und schon nach kurzer Zeit darf sich Homer über mehrere Millionen Klicks freuen. Homer wird als Held des kleinen Mannes gefeiert und erhält prompt seine eigene Fernsehshow. Dann werden auch noch die Republikaner auf ihn aufmerksam – sie wollen Homer für die anstehende Wahl für sich gewinnen... - 6/10

https://www.imdb.com/title/tt2107517/
23.11 Freundschaftsanfrage von Lisa (The D’oh-cial Network)
Da Lisa Probleme hat, Freunde zu finden, beschließt sie, einen Online-Treffpunkt namens "SpringFace" zu schaffen. Und siehe da: Der Ansturm ist riesig, und schon bald tummeln sich neben Jugendlichen auch immer mehr Erwachsene in dem sozialen Netzwerk. Das nimmt allerdings immer mehr Einfluss auf das richtige Leben in Springfield, und schon bald kommt das reale Geschehen der Stadt vollkommen zum Erliegen. Als Konsequenz findet sich Lisa vor Gericht wieder... - 7/10

https://www.imdb.com/title/tt2107518/
23.12 Der Stoff, aus dem die Träume sind (Moe Goes From Rags To Riches)
Das Rathaus wird gerade von Bettwanzen gesäubert; kurzerhand muss die Bürgerversammlung in Moes Bar stattfinden. Nach dem offiziellen Teil wird es gesellig und das Gespräch kommt auf Freundschaften. Lenny sagt im Scherz, dass Moes bester Freund wohl der Putzlumpen sei, mit dem er immer die Theke wischt. Wenig später, als alle Gäste die Bar verlassen haben, beginnt der Putzlumpen, seine Geschichte zu erzählen. Die ist allerdings etwas skurril... - 5,5/10

https://www.imdb.com/title/tt2107519/
23.13 Unter dem Maulbeerbaum (The Daughter Also Rises)
Lisa lernt einen jungen Autor namens Nick kennen, der ihrer Meinung nach sehr "hemingwayisch" ist. Hals über Kopf verliebt sie sich in ihn und wünscht sich nichts sehnlicher als einen geheimen Kuss. Nach dem Vorbild von Pyramus und Thisbe fährt sie mit ihm auf eine einsame Insel, um ihn dort unter einem Maulbeerbaum zu küssen. Indessen beschließen Bart und Milhouse, zu "Wissensjägern", nach dem Vorbild der Serie "MythCrackers", zu werden – mit verheerenden Folgen. - 6/10

https://www.imdb.com/title/tt2061517/
23.14 Fern der Heimat (At Long Last Leave)
Die Bürger von Springfield haben beschlossen, die Simpsons aus der Stadt zu verbannen, schließlich haben Homers betrunkene Eskapaden, Barts Streiche und Lisas Umweltbemühungen die Stadt fast in den Ruin getrieben. Die Simpsons beugen sich dem öffentlichen Willen und finden Zuflucht in den "Outlands", einer kleinen anarchistischen Siedlung. Homer und die Kinder fühlen sich wohl, nur Marge möchte wieder nach Hause... - 7/10

https://www.imdb.com/title/tt2287235/
23.15 El Barto (Exit Through The Kwik-E-Mart)
Homer ist mal wieder sauer auf seinen Sohn und steckt Bart in den Hasenkäfig. Bart beschließt, sich zu rächen, bastelt eine Bildschablone mit Homers Konterfei und dem Text "Vollidiot" und besprüht die ganze Stadt damit. Als er immer kreativer wird, und die Kunstwerke, die Homer lächerlich machen sollen, immer interessanter werden, ist er schon bald Star der Straßenkünstler-Szene. Bart bekommt sogar eine eigene Ausstellung – sehr zum Leidwesen von Homer. - 7/10

https://www.imdb.com/title/tt2214159/
23.16 How I Wet Your Mother (How I Wet Your Mother)
Homer schwärzt seine Freunde bei Mr. Burns an und steht so wie ein Held da. Das bringt ihm zwar einen freien Tag ein, aber seine Freunde sind stinksauer auf ihn. Wenig später pinkelt er nachts ins Bett. Zunächst vermutet er, dass es einfach schlechtes Karma ist, und bringt die Sache mit seinen Freunden wieder ins Lot, die Bettnässerei jedoch hört nicht auf. Zum Glück hat Professor Frink eine Traummaschine entwickelt, mit der man in die Träume der Menschen eindringen kann... - 7/10

https://www.imdb.com/title/tt2282549/
23.17 Mein Freund, der Roboter (Them, Robot)
Mr. Burns plant, seine Angestellten durch Roboter zu ersetzen, damit das Kernkraftwerk effektiver läuft. Die einzige menschliche Arbeitskraft, die verbleibt, ist Homer, denn einen Angestellten aus Fleisch und Blut braucht Mr. Burns, um ihm im Falle eines Störfalles die Schuld in die Schuhe schieben zu können. Homer versucht, sich mit den Robotern anzufreunden, jedoch ohne Erfolg. Schließlich programmiert Homer die Roboter um – mit verheerenden Folgen... - 7/10

https://www.imdb.com/title/tt2328399/
23.18 Gestrandet (Beware My Cheating Bart)
Jimbo braucht jemanden, der auf seine Freundin Shauna aufpasst, während er sich einen Horrorstreifen anschaut. Die Wahl fällt auf Bart – mit verheerenden Folgen, denn Shauna verliebt sich in den kleinen Bart und die beiden beginnen eine Affäre. Indes kauft sich Homer ein Fitness-Gerät mit einem eingebauten Fernseher. Schon bald hört er auf, darauf zu trainieren und guckt nur noch fasziniert die Serie "Stranded", in der eine Gruppe Menschen auf einer mysteriösen Insel strandet... - 7/10

https://www.imdb.com/title/tt2107522/
23.19 Im Zeichen der Kreuzfahrt (A Totally Fun Thing That Bart Will Never Do Again)
Bart schiebt Frust: Der langweilige Alltag nervt ihn wahnsinnig. Als er eine Werbung für eine Kreuzfahrt sieht, glaubt er, dass diese die Lösung all seiner Probleme sei. Er sammelt Geld, um die Familie auf einen Familienurlaub einzuladen. Die Kreuzfahrt entpuppt sich tatsächlich als das Paradies, von dem Bart geträumt hat. Doch bald wird ihm klar, dass dieser Traum in ein paar Tagen ein Ende hat. Bart versucht, das mit allen Mitteln zu verhindern – die Folgen sind verheerend... - 7,5/10

https://www.imdb.com/title/tt2396247/
23.20 Der Spion, der mich anlernte (The Spy Who Learned Me)
Homer bekommt acht Wochen bezahlten Urlaub, weil er im Kernkraftwerk einen Unfall hatte. Er beschließt, Marge und seinen Kindern nichts zu sagen und die zwei Monate entspannt zu verbringen, indem er so tut, als würde er weiter zur Arbeit gehen. Doch das geht nicht lange gut, und Marge kommt ihm schließlich auf die Schliche. Um sie zu besänftigen, braucht er die Hilfe seines imaginären Superheldenfreundes Stradivarius Cain... - 6,5/10

https://www.imdb.com/title/tt2400823/
23.21 Schlaflos mit Nedna (Ned ‘N Edna’s Blend)
Beim diesjährigen Passionsspiel spielt Homer die Rolle des Jesus Christus. Sein Übergewicht am Kreuz führt dazu, dass er mitsamt demselben auf Ned stürzt und ihn verletzt. Im Zuge der Notversorgung stellt sich heraus, dass Ned und Edna Krabappel verheiratet sind. Marge lässt es sich nicht nehmen, für die frisch Vermählten eine Party zu organisieren. Dort kommt es jedoch zum Eklat zwischen Ned und Edna, die sich zum Thema Kindererziehung total zerstreiten. - 6,5/10

https://www.imdb.com/title/tt2403733/
23.22 Lisa wird gaga (Lisa Goes GaGa)
Lisa wird zur unbeliebtesten Schülerin der Schule gewählt – sie ist völlig frustriert. Wenig später postet der "Wahrheitssager" auf der Viertklässler-Pinnwand positive Dinge über Lisa. Als sich schließlich herausstellt, dass Lisa das gepostet hat, muss sie noch mehr Schimpf und Schande über sich ergehen lassen. Lady Gaga, die zufällig in der Gegend ist, spürt durch übersinnliche Kräfte, dass es Lisa schlecht geht. Sie beschließt, einen Zwischenstopp in Springfield zu machen. - 4/10

Quellen:
Inhaltsangabe: Twentieth Century Fox/Disney+
Poster/Artwork: Twentieth Century Fox/Disney+