Jon Baker (Dax Shepard) und Frank „Ponch“ Poncherello (Michael Peña)
landen aus unterschiedlichen Gründen bei der California Highway Patrol
(CHP), die auf Motorrädern die Schnellstraßen Kaliforniens bewacht. Jon
ist ein Profi-Motorradfahrer, doch nach zahlreichen Verletzungen, ebenso
vielen Operationen und einer gescheiterten Ehe mit Karen (Kristen Bell)
wird es für ihn langsam Zeit für einen etwas weniger halsbrecherischen
Beruf. Ponch hingegen ist ein arroganter FBI-Agent, der von seinem
Vorgesetzten Peterson (Isiah Whitlock Jr.) undercover bei der CHP
eingeschleust wird, um zu überprüfen, ob einige der Motorrad-Cops
korrupt sind und an einem Überfall beteiligt waren. Die ungleichen
Neulinge werden zu Partnern und obwohl sie sich anfangs wenig leiden
können, bilden sie mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten bald ein
schlagkräftiges Team: Baker mit seiner Erfahrung auf dem Motorrad und
Ponch mit seiner Herkunft aus den Problemvierteln Los Angeles'...
Die 2017er Kinoadaption folgt der Idee von Staffel 1 der gleichnamigen Serie Ende der 70er/Anfang der 80er, gibt allerdings den
beiden Hauptfiguren einen komplett anderen Hintergrund als in der Serie.
So ist Baker ein psychisch labiler Ex-Motocross-Champion und "Ponch"
Undercover-Agent des FBI. Die Arbeit bei der California Highway Patrol
bringt sie zusammen und sie ermitteln wegen einer Reihe Überfälle auf
Geldtransporter. In Abwesenheit einer wirklich nennenswerten Handlung kommt es bei "CHiPs" nur auf die Chemie
zwischen den Buddies Michael Peña und Dax Shepard, die Gags und das
witzig wirken wollende Nonsense-Geschwurbel an. Herausgekommen ist eine kurzweilige Buddy-Cop-Action-Komödie, die mit zumindest einigermaßen motivierten Schauspielern, ein paar guten Action-Sequenzen und ein paar wirklich gut getroffenen Gags glänzen kann.
6,5/10
Quellen:
Inhaltsangabe: Warner Bros.
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