Sonntag, 12. Juli 2026

잠 - Jam - Sleep (2023)

https://www.imdb.com/de/title/tt8209702/
https://letterboxd.com/film/sleep-2023/

"Gemeinsam schaffen wir alles" lautet das Motto der mit ihrem ersten Baby hochschwangeren Immobilienmaklerin Soo-jiin ( Jung Yu-mi) und ihres Ehemannes, des Schauspielers Hyun-su (Lee Sun-kyun). Doch echte Vorfreude mag noch nicht aufkommen, da Hyun-su seit einer Weile unter massiven Schlafstörungen leidet. Alles begann noch ganz harmlos mit Sprechen im Traum. Als er dann aber mit Schlafwandeln beginnt, dabei rohes Fleisch aus dem Kühlschrank herunterschlingt und sogar versucht, sich aus dem Fenster zu stürzen, nimmt die Situation bedrohliche Ausmaße an. Der von dem Paar konsultierte Spezialist verschreibt Hyun-su Medikamente. Doch die helfen ebenso wenig wie andere Ratschläge. Schließlich geht Soo-jiin zu einer Schamanin und erfährt von dieser, dass ihr Mann von einem bösen Dämon besessen sein könnte. So langsam bekommt sie es dabei mit der Angst zu tun - um Hyun-su, sich selbst, vor allem aber um ihr noch ungeborenes Kind. Also beschließt die Frau, entsprechende Maßnahmen zu treffen …

Guter Horror braucht nicht immer Blut, Gekröse oder aufwendige Spezialeffekte. Manchmal reicht schon ein schlafender Mensch. Genau diesen simplen, aber wirkungsvollen Gedanken greift der südkoreanische Film "Sleep" auf und entwickelt daraus einen ebenso unheimlichen wie überraschend vielschichtigen Psycho-Thriller. Regisseur Jason Yu liefert mit seinem Langfilmdebüt einen bemerkenswert sicheren Genrebeitrag ab, der Spannung, schwarzen Humor und Beziehungsdrama gekonnt miteinander verbindet. Im Mittelpunkt stehen die frisch verheirateten Hyun-su (Lee Sun-kyun) und Soo-jin (Jung Yu-mi), deren harmonisches Zusammenleben plötzlich aus den Fugen gerät. Eines Nachts setzt sich Hyun-su im Bett auf und murmelt: "Jemand ist hier drin." Kurz darauf beginnt er, im Schlaf immer seltsamere und zunehmend gefährlichere Verhaltensweisen zu zeigen. Was zunächst wie eine gewöhnliche Schlafstörung wirkt, entwickelt sich zu einer ernsthaften Belastung für die Beziehung des Paares - und schon bald stellt sich die Frage, ob hinter den nächtlichen Vorfällen mehr steckt als ein medizinisches Problem.

Die Atmosphäre von "Sleep" ist dabei absolut stark. Der Film schafft es, aus alltäglichen Situationen eine konstante Anspannung zu erzeugen. Ein Schlafzimmer, eine geschlossene Wohnung oder das Geräusch einer Tür in der Nacht wirken plötzlich bedrohlich. Jason Yu versteht es hervorragend, mit der Angst vor dem Unbekannten zu spielen und sein Publikum immer wieder im Ungewissen zu lassen. Ist Hyun-su krank? Wird er zur Gefahr für seine Familie? Oder steckt tatsächlich etwas Übernatürliches dahinter? Besonders gelungen ist dabei, dass der Film keine vorschnellen Antworten liefert. Statt sich früh auf eine Richtung festzulegen, bewegt sich "Sleep" lange zwischen psychologischem Drama und übernatürlichem Horror. Diese Unsicherheit hält die Spannung über nahezu die gesamte Laufzeit aufrecht und sorgt dafür, dass selbst unscheinbare Szenen eine unangenehme Wirkung entfalten. Auch die beiden Hauptdarsteller tragen entscheidend zum Gelingen des Films bei. Lee Sun-kyun liefert eine vielschichtige Darstellung eines Mannes, der zunehmend die Kontrolle über sich selbst verliert. Gleichzeitig gelingt es ihm, seine Figur sympathisch und verletzlich zu halten. Jung Yu-mi steht ihm in nichts nach und macht die zunehmende Verzweiflung ihrer Figur jederzeit nachvollziehbar. Ihre Darstellung einer Frau, die zwischen Sorge, Angst und Misstrauen schwankt, ist jederzeit nachvollziehbar und glaubwürdig. 

Bemerkenswert ist zudem, wie geschickt "Sleep" seinen Humor einsetzt. Immer wieder lockert der Film die bedrückende Stimmung mit kleinen, schwarzen Humorspitzen auf, ohne dabei die Spannung zu untergraben. Gerade diese Balance verleiht dem Film eine eigene Identität und erinnert daran, wie souverän das südkoreanische Kino oft zwischen unterschiedlichen Tonlagen wechseln kann. Leider verliert "Sleep" im letzten Drittel etwas von seiner anfänglichen Raffinesse und entscheidet sich für Antworten, die nicht vollständig zu der zuvor aufgebauten Prämisse passen wollen. Das Finale wirkt dann auch noch etwas zu abrupt und die zuvor aufgebaute Mehrdeutigkeit wird teilweise aufgegeben. Nicht jede Entscheidung geht hier vollständig auf, doch die Mischung aus Beziehungsdrama, schwarzem Humor und schleichendem Horror macht den Film zu einem der interessantesten Genrebeiträge der letzten Jahre. Trotzdem hätte ich mir an manchen Stellen gewünscht, dass der Film seine Themen - etwa die psychische Belastung junger Eltern oder den gesellschaftlichen Druck innerhalb einer Ehe - noch etwas stärker vertieft. Doch das ist - wie so oft - Meckern auf hohem Niveau, denn die Stärken überwiegen deutlich. "Sleep" beweist eindrucksvoll, wie effektiv Horror sein kann, wenn er aus alltäglichen Ängsten entsteht. Der Film verlässt sich nicht auf permanente Schockeffekte, sondern auf Atmosphäre, starke Figuren und eine stetig wachsende Unsicherheit. Dadurch entwickelt sich eine Spannung, die weit über die eigentliche Handlung hinaus nachwirkt. Ein kleiner, aber äußerst wirkungsvoller Albtraum, der zeigt, dass die größten Schrecken manchmal direkt neben uns im Bett liegen.

7,5/10

Quellen:
Inhaltsangabe: Filmstarts
Poster/ArtworkLewis Pictures/Lotte Entertainment/BY4M Studio

Bangkok Dangerous (2008)

https://www.imdb.com/title/tt0814022/
https://letterboxd.com/film/bangkok-dangerous-2008/

Profikiller Joe (Nicolas Cage) hat sich darauf spezialisiert, Gangster im Auftrag anderer Gangster zu töten. Lokale Kleinganoven dienen ihm dabei als Mittelsmänner, die er für gewöhnlich nach getaner Arbeit zwecks Spurenbeseitigung umbringt. Doch der Killer ist müde geworden und will sich zur Ruhe setzen. Noch vier Aufträge für den Gangsterboss Surat (Nirattisai Kaljaruek) in Thailand, dann ist Schluss. Als Helfer engagiert er den Taschendieb Kong (Shahkrit Yamnarm). Der erkennt, dass sein Chef ein Killer ist und bittet Joe, ihn auszubilden. Entgegen seiner Prinzipien nimmt sich Joe des jungen Mannes an. Und dann verliebt er sich auch noch in die taubstumme Apothekenhelferin Fon (Charlie Yeung). Joe fällt es zusehends schwerer, seine ausstehenden Jobs zu erledigen. Seinen Auftraggebern gefällt das gar nicht...

Mit "Bangkok Dangerous" wagten sich die Pang-Brüder Oxide Pang Chun und Danny Pang Phat an ein englischsprachiges Remake ihres gleichnamigen thailändischen Films aus dem Jahr 1999. Unterstützt von Nicolas Cage entstand ein düsterer Action-Thriller, der weniger auf explosive Daueraction als auf eine melancholische Geschichte über Einsamkeit, Schuld und Erlösung setzt. Das klingt zunächst vielversprechend, doch trotz stimmungsvoller Bilder und einer soliden Hauptrolle bleibt der Film letztlich etwas hinter seinen Möglichkeiten zurück. Schon früh macht der Film deutlich, dass er kein klassischer Hochglanz-Actioner sein möchte. Statt permanenter Schießereien setzen die Pang-Brüder auf eine ruhige, fast melancholische Atmosphäre. Bangkok wird dabei nicht als Postkartenidylle inszeniert, sondern als hektische Millionenmetropole voller Gegensätze. 

Auch Nicolas Cage überzeugt in einer vergleichsweise zurückhaltenden Rolle. Statt exzentrischer Ausbrüche spielt er Joe als einsamen Profi, der über Jahre gelernt hat, jede emotionale Bindung zu vermeiden. Gerade diese ruhige Darstellung funktioniert überraschend gut und verleiht der Figur eine gewisse Tragik. Besonders die Szenen mit Charlie Yeung gehören zu den emotional stärkeren Momenten des Films und zeigen eine verletzliche Seite des ansonsten abgeklärten Killers. Die Action fällt insgesamt bodenständiger aus, als man es von einem Hollywood-Thriller dieser Zeit vielleicht erwarten würde. Einige Verfolgungsjagden und Schießereien sind solide inszeniert und verzichten größtenteils auf übertriebenen Bombast. Stattdessen liegt der Fokus auf Spannung und Atmosphäre, was dem Film grundsätzlich guttut.

Leider kann das Drehbuch dieses Potenzial nicht vollständig ausschöpfen. Viele Handlungselemente wirken vorhersehbar und orientieren sich stark an bekannten Motiven des Auftragskiller-Genres. Der einsame Profi, der durch zwischenmenschliche Beziehungen seine eigene Lebensweise hinterfragt, wurde bereits in zahlreichen Filmen erzählt. "Bangkok Dangerous" fügt dieser bekannten Geschichte nur wenige neue Facetten hinzu. Auch die Figuren neben Joe bleiben oft erstaunlich blass. Kong entwickelt sich zwar im Verlauf der Handlung weiter, erhält aber ebenso wenig erzählerische Tiefe wie mehrere Nebencharaktere. Dadurch fehlt dem Film stellenweise das emotionale Gewicht, das seine dramatischen Momente eigentlich benötigen würden. Hinzu kommt, dass einige Dialoge etwas hölzern wirken und das Erzähltempo besonders im Mittelteil spürbar nachlässt. Dennoch bleibt "Bangkok Dangerous" ein durchaus sehenswerter Thriller. Die gelungene Atmosphäre, die stimmigen Bilder und ein angenehm zurückgenommener Nicolas Cage sorgen dafür, dass der Film über weite Strecken gut unterhält. Wer keine actiongeladene Dauerbeschallung erwartet, sondern einen ruhig erzählten Crime-Thriller mit melancholischem Unterton sucht, wird hier durchaus fündig.

5,5/10

Quellen:
Inhaltsangabe: Filmstarts
Poster/ArtworkVirtual Studios/Saturn Films/Blue Star Pictures/Living Films/Bangkok Dangerous/Initial Entertainment Group/Lionsgate

Minions & Monsters (2026)

https://www.imdb.com/de/title/tt32890033/
https://letterboxd.com/film/minions-monsters-2026/

Die Minions haben mittlerweile tatsächlichHollywood erobert und richten nun als Schauspieler allerlei Chaos an. Als sie vom Regisseur Max (Stimme sowohl im englischen Original als auch in der deutschen Synchronfassung: Christoph Waltz) dazu ermutigt werden, einen Horrorfilm zu produzieren, machen sie sich sofort auf die Suche nach einem dazu passenden Monster. Dazu bedienen sie sich eines alten, magischen Buches und schaffen es tatsächlich, ein Monster zu beschwören. Doch es dauert wenig überraschend nicht sonderlich lange, bis ihr Plan nach hinten losgeht und – wie sollte es auch anders sein? – den ganzen Planeten in Gefahr bringt. Nun müssen die Minions die selbst angerichtete Katastrophe erst mal wieder verhindern. Doch dabei können sie sich natürlich auch gleich als erdenrettende Helden präsentieren. Was soll schon schiefgehen?

Wenn man ehrlich ist, dann kommt man nicht umhin zu denken, dass nach mehreren "Ich - Einfach unverbesserlich"-Filmen und zwei eigenständigen "Minions"-Abenteuern die Luft für die kleinen gelben Chaoten langsam dünner wird. Umso überraschender ist es, dass "Minions & Monsters" nicht nur eine weitere Runde Slapstick liefert, sondern sich als eine der frischesten und kreativsten Fortsetzungen des gesamten Franchise entpuppt. Regisseur Pierre Coffin verlegt die Handlung ins Hollywood der 1920er-Jahre und verbindet den typischen Minions-Humor mit einer liebevollen Hommage an die Frühzeit des Kinos. Das Ergebnis ist ein Familienfilm, der deutlich mehr Charme besitzt, als man zunächst erwarten würde. Was den Film von vielen seiner Vorgänger unterscheidet, ist sein überraschend klarer Fokus. Statt lediglich eine Aneinanderreihung von Gags zu präsentieren, nutzt "Minions & Monsters" seine Kulisse, um die Magie des frühen Kinos zu feiern. Die selbstironische und zugleich liebevolle Annäherung an die Filmgeschichte und insbesondere die Stummfilm-Ära wird mit sichtbarer Begeisterung dargestellt, und zahlreiche Anspielungen auf klassische Monsterfilme, Filmstudios und Hollywood-Legenden verleihen dem Film eine zusätzliche Ebene, die ich, als erwachsener Zuschauer sehr zu schätzen wusste. 

Aber natürlich stehen die Minions weiterhin im Mittelpunkt. Ihre Mischung aus Slapstick, Chaos und unverständlichem Kauderwelsch funktioniert auch nach all den Jahren erstaunlich gut. Der Humor trifft nicht bei jeden Gag ins Schwarze, sorgt aber konstant für gute Laune. Besonders die Szenen rund um die Filmproduktion gehören zu den stärksten Momenten des Films. Die Minions als Schauspieler, Regisseure und unfreiwillige Katastrophenverursacher liefern zahlreiche der gewohnt absurden Einfälle. Auch optisch präsentiert sich der Film auf gewohnt hohem Illumination-Niveau. Die Animationen sind farbenfroh, dynamisch und voller kleiner visueller Details. Vor allem das nostalgische Hollywood-Setting wurde mit viel Liebe gestaltet und hebt sich angenehm von den Schauplätzen früherer Filme ab. Die Monsterdesigns sorgen zusätzlich für Abwechslung und verleihen dem Film stellenweise fast den Charakter eines klassischen Abenteuerfilms. 

Dennoch ist die Handlung letztlich relativ einfach gestrickt und folgt einem vertrauten Muster. Einige Nebenfiguren erhalten wenig Entwicklung, und emotional erreicht der Film nicht ganz die Tiefe der besten "Ich - Einfach unverbesserlich"-Filme. Auch wenn die Hommage an das Kino funktioniert, wird man das Gefühl nicht ganz los, dass die Geschichte zwischenzeitlich etwas zu sehr von ihren Gags lebt. Genau hier zeigt sich, dass "Minions & Monsters" in erster Linie ein Familienfilm und keine große Charakterstudie sein möchte. Trotzdem gelingt dem Film etwas, das vielen späten Franchise-Fortsetzungen nicht mehr gelingt: Er fühlt sich tatsächlich frisch an. Die Verlagerung ins Hollywood der 1920er-Jahre, die Monsterfilm-Thematik und die überraschend herzliche Liebeserklärung an das Kino verleihen dem Abenteuer eine Eigenständigkeit, die man den Minions längst nicht mehr unbedingt zugetraut hätte. "Minions & Monsters" ist eine charmante, witzige und überraschend kreative Fortsetzung, bei der nicht jeder Gag zündet und die Geschichte bewusst leichtgewichtig bleibt, doch die Mischung aus Abenteuer, Monsterfilm-Parodie und nostalgischer Kinoliebe sorgt für beste Unterhaltung. Für Familien ohnehin ein Volltreffer, für langjährige Fans der gelben Chaoten möglicherweise sogar der beste Minions-Film. 

7/10

Quellen:
InhaltsangabeFilmstarts
Poster/ArtworkUniversal Pictures/Illumination

Samstag, 11. Juli 2026

Mara - Mara: Wenn du einschläfst, wird sie dich holen! (2018)

https://www.imdb.com/de/title/tt1773753/
https://letterboxd.com/film/mara/ 

Ein Mann wurde von seiner Frau im Schlaf erwürgt – so scheint es zumindest, als Kriminalpsychologin Kate Fuller (Olga Kurylenko) mit dem Fall betraut wird. Doch als sie die einzige Zeugin der Tat befragt, kommen Zweifel auf: Sophie (Mackenzie Imsand), die achtjährige Tochter des Paares, nennt bei der Täteridentifizierung nur den Namen „Mara“. Was soll das bedeuten? Kate stellt Nachforschungen an und erfährt von anderen, ähnlichen Todesfällen. Eine Gruppe behauptet, dass ein uralter Dämon dahintersteckt, dessen Spezialität es ist, seine Opfer im Schlaf zu töten. Kate recherchiert weiter – und hat plötzlich die gleichen Symptome wie alle Opfer vor ihr. Für die Kriminalpsychologin wird es nun sehr, sehr gefährlich…

Schlafparalyse gehört zu den faszinierendsten und zugleich beängstigendsten Phänomenen überhaupt. Das Gefühl, wach zu sein, sich aber nicht bewegen zu können, bietet eigentlich die perfekte Grundlage für einen Horrorfilm. "Mara" greift genau dieses Thema auf und verbindet es mit einer düsteren Dämonenlegende. Das Ergebnis ist ein Horrorfilm, der mit einer starken Grundidee und stimmungsvollen Bildern beginnt, sein Potenzial jedoch im Laufe der Handlung zunehmend verspielt. Im Mittelpunkt steht die Kriminalpsychologin Kate Fuller (Olga Kurylenko), die den scheinbar gewöhnlichen Mord an einem Familienvater untersucht. Schon bald stößt sie auf Hinweise, dass hinter dem Fall mehr steckt als ein Verbrechen aus Eifersucht oder Wut. Immer mehr Menschen sterben unter mysteriösen Umständen im Schlaf, und alle scheinen zuvor von der rätselhaften Dämonin Mara heimgesucht worden zu sein. Während Kate tiefer in die Ermittlungen eintaucht, wird sie selbst zur Zielscheibe der unheimlichen Kreatur.

Regisseur Clive Tonge setzt dabei weniger auf permanente Schockmomente als auf ein schleichendes Gefühl der Bedrohung. Dunkle Schlafzimmer, flackerndes Licht und die permanente Angst davor einzuschlafen erzeugen immer wieder eine unangenehme Spannung. Gerade die Szenen rund um die Schlafparalyse treffen einen unangenehmen Nerv und nutzen ein alltägliches Phänomen geschickt als Grundlage für den Horror. Auch die Idee hinter Mara ist durchaus reizvoll. Statt auf klassische Geister oder Dämonen zurückzugreifen, entwickelt der Film eine eigene Mythologie, die verschiedene Stadien der Schlafparalyse mit übernatürlichen Ereignissen verbindet. Dieses Konzept hebt "Mara" zunächst angenehm von vielen anderen Genrevertretern ab und weckt echtes Interesse daran, welche Regeln hinter der Kreatur stecken. Leider beginnt genau hier auch das größte Problem des Films. Je mehr über Mara und ihre Hintergründe erklärt wird, desto weniger bedrohlich wirkt die Geschichte. Die anfangs geheimnisvolle Mythologie wird zunehmend kompliziert, ohne wirklich schlüssig zu sein. Statt den Horror aus dem Unbekannten zu ziehen, verliert sich das Drehbuch in Regeln und Erklärungen, die eher verwirren als faszinieren.

Hinzu kommt, dass sich die Handlung häufig nach bekannten Horror-Mustern entwickelt. Zahlreiche Schockeffekte sind vorhersehbar, während einige Wendungen wenig überraschen. Besonders im letzten Drittel verliert der Film deutlich an Spannung und kann das zuvor aufgebaute Mysterium nicht zufriedenstellend auflösen. Das Finale hinterlässt deshalb einen eher zwiespältigen Eindruck. Auch die Nebenfiguren bleiben blass und erfüllen meist nur ihren erzählerischen Zweck. Dadurch fehlt der Geschichte stellenweise das emotionale Gewicht, das nötig gewesen wäre, um die Bedrohung durch Mara wirklich greifbar zu machen. Stattdessen konzentriert sich der Film immer stärker auf seine Mythologie - und verliert dabei den Fokus auf seine Figuren. Doch trotz dieser Schwächen besitzt "Mara" durchaus gelungene Momente. Die düstere Inszenierung, einige wirkungsvolle Albtraumsequenzen und die ungewöhnliche Prämisse sorgen dafür, dass der Film nie völlig belanglos wirkt. Ist okay.

5/10

Quellen:
Inhaltsangabe: Filmstarts
Poster/ArtworkMoon River Studios/ Aloe Entertainment/Lionsgate/Synchronicity Entertainment/Mann Made Films/Digital Ignition Entertainment/A Brighter Headache/Grodnik /Aloe Productions

Brothers - Brothers: Zwei Brüder. Eine Liebe (2009)

https://www.imdb.com/de/title/tt0765010/
https://letterboxd.com/film/brothers-2009/

Sam Cahill (Tobey Maguire) und sein jüngerer Bruder Tommy (Jake Gyllenhaal) könnten unterschiedlicher kaum sein. Der Marine-Captain Sam genießt die ungeteilte Liebe seines Veteranen-Dads Hank (Sam Shepard) und verlebt einen beschaulichen Provinz-Alltag mit Gattin Grace (Natalie Portman) und seinen zwei Kindern. Bankräuber Tommy dagegen kommt frisch aus dem Gefängnis und hat nie einen sicheren Platz im Leben finden können. Dann wird Sam nach Afghanistan eingezogen, gerät in ein Gefecht und wird für tot erklärt. Nach einer symbolischen Beerdigung hat Grace alle Mühe, ihren Alltag zu bewältigen. Jetzt endlich wächst Tommy über sich hinaus und erweist sich als stabilisierendes Element der gelähmten Familie. Gerade, als er und die Witwe seines Bruders sich näherkommen, taucht Sam wieder auf - als tickende Zeitbombe...

Remakes haben es oft schwer, insbesondere wenn sie auf einem international gefeierten Original basieren. "Brothers" von Regisseur Jim Sheridan tritt in die Fußstapfen des dänischen Films "Brødre" von Susanne Bier und erzählt dieselbe Geschichte für ein amerikanisches Publikum. Das Ergebnis erreicht zwar nicht ganz die emotionale Wucht seines Vorbilds, entwickelt aber genügend eigene Stärken, um als intensives Drama zu überzeugen. Vor allem dank eines außergewöhnlich starken Schauspielensembles bleibt der Film lange im Gedächtnis. Die größte Stärke des Films ist zweifellos seine Besetzung. Tobey Maguire liefert hier eine der intensivsten Leistungen seiner Karriere ab. Besonders in der zweiten Filmhälfte zeigt er eindrucksvoll, wie stark Krieg und Gefangenschaft einen Menschen verändern können. Seine Darstellung eines traumatisierten Soldaten wirkt glaubwürdig, erschütternd und frei von übertriebenem Pathos. Jake Gyllenhaal steht ihm in nichts nach. Seine Figur entwickelt sich vom ziellosen Außenseiter zu einem verantwortungsbewussten Familienmenschen, ohne dabei ihre Ecken und Kanten zu verlieren. Gerade die leisen Momente zwischen Tommy und Grace gehören zu den emotional stärksten Szenen des Films. Natalie Portman rundet das Trio hervorragend ab und vermittelt glaubhaft den inneren Konflikt einer Frau, die zwischen Hoffnung, Trauer und Schuldgefühlen hin- und hergerissen ist.

Sheridan konzentriert sich weniger auf den Krieg selbst als auf dessen Folgen. "Brothers" ist kein klassischer Kriegsfilm, sondern ein Familiendrama über Verlust, Traumata und die schwierige Rückkehr in ein Leben, das sich während der eigenen Abwesenheit verändert hat. Besonders das Thema der posttraumatischen Belastungsstörung behandelt der Film mit viel Ernsthaftigkeit und zeigt eindrucksvoll, dass die eigentlichen Kämpfe für viele Soldaten erst nach ihrer Heimkehr beginnen. Auch die Inszenierung bleibt angenehm zurückhaltend. Sheridan verzichtet weitgehend auf spektakuläre Effekte oder große emotionale Ausbrüche und setzt stattdessen auf intensive Dialoge und starke Schauspielkunst. Diese ruhige Erzählweise verleiht der Geschichte eine besondere Authentizität und sorgt dafür, dass die emotionalen Höhepunkte umso stärker wirken. Dafür hätten einige Nebenfiguren - insbesondere die Eltern der Brüder - gern etwas mehr erzählerischen Raum verdient. Auch das Finale wirkt etwas abrupt und hätte den Konflikten ruhig noch etwas mehr Zeit geben dürfen.

Dennoch gelingt es dem Film, seine zentralen Themen eindringlich zu vermitteln. Schuld, Vergebung, familiäre Verantwortung und die psychischen Narben des Krieges stehen stets im Mittelpunkt, ohne jemals belehrend zu wirken. Gerade weil "Brothers" seine Figuren nie als eindeutig richtig oder falsch zeichnet, entsteht ein Drama, das zum Nachdenken anregt und emotional lange nachhallt. Zwar verschenkt der Film einige erzählerische Möglichkeiten, doch die sensible Inszenierung und die glaubwürdige Auseinandersetzung mit den Folgen des Krieges machen den Film zu einem bewegenden und sehenswerten Drama.

7,5/10

Quellen:
Inhaltsangabe: Filmstarts
Poster/ArtworkLionsgate/Relativity Media/Sighvatsson Films/Michael De Luca Productions/Palomar Pictures/Mandate International

The Huntsman: Winter’s War - The Huntsman & The Ice Queen (2016)

https://www.imdb.com/de/title/tt2381991/

Lange vor ihrer schicksalhaften Schlacht gegen Snow White regiert die böse Königin Ravenna (Charlize Theron) gemeinsam mit ihrer Schwester Freya (Emily Blunt) ihr Reich. Doch dann wird Eiskönigin Freya durch einen bitteren Verrat das Herz gebrochen und sie flieht aus ihrer Heimat in einen winterlichen Palast, in dem sie einsam ihr Dasein fristet und ein Heer aus kriegerischen Huntsmen um sich schart. Unter den ihr treu ergebenen Kämpfern sind auch Eric (Chris Hemsworth) und Sara (Jessica Chastain), die jedoch gegen Freyas oberstes Gebot verstoßen, als sie sich ineinander verlieben: Niemand in ihrem Reich darf Liebe empfinden! Die Eiskönigin schickt das Liebespaar in die Verbannung. Als Eric und Sara Jahre später zu Ohren kommt, dass Ravenna in einem magischen Spiel gefangen und von Freya befreit wurde, werden ihre schlimmsten Befürchtungen wahr: Das Schwesternpaar will nun gemeinsam das gesamte Land unterjochen. Doch da haben die Königinnen ihre Rechnung ohne die verbannten Huntsmen gemacht…

Nach dem finanziellen Erfolg von "Snow White And The Huntsman" entschied sich Universal, das Märchenuniversum weiter auszubauen. Statt einer klassischen Fortsetzung entstand mit "The Huntsman: Winter's War" ein Film, der gleichzeitig Prequel und Sequel sein möchte. Regisseur Cedric Nicolas-Troyan setzt erneut auf opulente Bilder, große Fantasywelten und eine prominente Besetzung. Herausgekommen ist ein durchaus unterhaltsames Abenteuer, das optisch beeindruckt, erzählerisch aber kaum bleibenden Eindruck hinterlässt. Im Mittelpunkt steht erneut Eric (Chris Hemsworth), der als junger Krieger von der Eiskönigin Freya (Emily Blunt) ausgebildet wird. Gemeinsam mit der mutigen Sara (Jessica Chastain) verliebt er sich entgegen Freyas striktem Verbot. Jahre später muss Eric nicht nur gegen Freyas Armee antreten, sondern sich auch der Rückkehr seiner früheren Gegenspielerin Ravenna (Charlize Theron) stellen. Beide Schwestern verfolgen ihre eigenen Pläne - und Eric gerät einmal mehr zwischen die Fronten.

Wie schon der Vorgänger überzeugt auch "The Huntsman: Winter's War" vor allem auf visueller Ebene. Die verschneiten Landschaften, aufwendig gestalteten Königreiche und fantasievollen Kreaturen verleihen dem Film eine märchenhafte Atmosphäre. Besonders die Ausstattung und die detailreichen Kostüme gehören zu den größten Pluspunkten der Produktion. Auch die Besetzung kann sich sehen lassen. Chris Hemsworth spielt den titelgebenden Huntsman gewohnt sympathisch und verleiht seiner Figur eine angenehme Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit. Emily Blunt bringt als Eiskönigin Freya überraschend viel Tragik in ihre Rolle und sorgt dafür, dass ihre Figur mehr ist als eine gewöhnliche Märchenbösewichtin. Charlize Theron genießt sichtlich jede Minute als machtgierige Ravenna und stiehlt mit ihrer charismatischen Präsenz erneut viele Szenen. Zusammen mit Jessica Chastain ergibt sich ein Ensemble, das den Film deutlich aufwertet. Ein weiterer Pluspunkt sind die Actionsequenzen. Kämpfe, magische Kreaturen und aufwendig inszenierte Schlachten sorgen immer wieder für kurzweilige Unterhaltung. Gerade in den größeren Fantasy-Momenten zeigt sich, dass hier viel Produktionsaufwand investiert wurde. Auch James Newton Howards stimmungsvoller Soundtrack trägt dazu bei, dass die Welt lebendig und märchenhaft wirkt.

Allerdings krankt der Film wie schon sein Vorgänger an seinem Drehbuch. Die Geschichte wirkt über weite Strecken wie eine lose Aneinanderreihung bekannter Fantasy-Versatzstücke und findet nur selten zu einer eigenen Identität. Dass der Film gleichzeitig Vorgeschichte und Fortsetzung sein möchte, sorgt zusätzlich für erzählerische Unruhe. Manche Entwicklungen wirken konstruiert, andere bleiben überraschend oberflächlich. Auch die Figuren bleiben hinter ihren Möglichkeiten zurück. Eric entwickelt sich im Vergleich zum Vorgänger nur wenig weiter, während die Liebesgeschichte zwischen ihm und Sara vorhersehbar verläuft und selten wirklich berührt. Selbst Freyas interessante Hintergrundgeschichte wird nur teilweise ausgeschöpft. Dadurch fehlt dem Film häufig die emotionale Tiefe, die seine märchenhafte Welt eigentlich verdient hätte. Hinzu kommt, dass "The Huntsman: Winter's War" nur selten eigene Akzente setzt. Vieles erinnert an andere Fantasyfilme der damaligen Zeit oder wiederholt Ideen aus "Snow White And The Huntsman". Trotz einiger gelungener Einfälle bleibt der Eindruck bestehen, dass die Geschichte vor allem als Vehikel dient, um möglichst viele spektakuläre Bilder und Actionmomente miteinander zu verbinden.

Dennoch ist der Film keineswegs misslungen. Wer opulente Fantasy-Abenteuer mit bekannten Märchenmotiven, starken Darstellern und hochwertiger Ausstattung schätzt, wird gut unterhalten. Gerade Emily Blunt und Charlize Theron verleihen dem Film eine Energie, die das eher durchschnittliche Drehbuch immer wieder ausgleicht. So bleibt ein unterhaltsamer, aber letztlich austauschbarer Genrebeitrag, der vor allem durch seine Optik und seine Schauspieler in Erinnerung bleibt.

5/10

Quellen:
Inhaltsangabe: Filmstarts
Poster/ArtworkRoth Films/Universal Pictures/Perfect World Pictures

Freitag, 10. Juli 2026

Snow White And The Huntsman (2012)

https://www.imdb.com/de/title/tt1735898/

"Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?" Doch was die tyrannische Königin (Charlize Theron) zu hören bekommt, gefällt ihr ganz und gar nicht. 'Snow White' (Kristen Stewart) ist das einzige Mädchen weit und breit, dass noch hübscher als die böse Herrscherin des Märchenlands ist. Vor Wut und Neid hält es die Königin kaum mehr aus und beschließt ein grausames Verbrechen zu begehen. Der Jägersmann (Chris Hemsworth) wird ausgesandt, um Schneewittchen in den Wald zu bringen und zu töten. Doch anstatt das unendlich schöne Mädchen umzubringen, wird der Jäger zu ihrem Beschützer und Mentor. Er bringt ihr das Kämpfen bei und bereitet sie auf ihre Mission vor - die böse Königin zu besiegen.

Mit "Snow White And The Huntsman" sollte das klassische Märchen der Gebrüder Grimm eine düstere, epische Neuinterpretation erhalten. Mit Charlize Theron, Kristen Stewart und Chris Hemsworth ist der Film hochkarätig besetzt, die Trailer versprechen bildgewaltige Fantasy und eine etwas erwachsenere Version des bekannten Stoffes. Das Ergebnis ist durchaus sehenswert, bleibt aber deutlich hinter seinen Möglichkeiten zurück. Die Geschichte orientiert sich nämlich nur lose am bekannten Märchen. Die junge Schneewittchen (Kristen Stewart) flieht vor ihrer skrupellosen Stiefmutter Ravenna (Charlize Theron), die ihre Jugend und Schönheit mithilfe dunkler Magie bewahrt. Um die Flüchtige aufzuspüren, schickt die Königin den Huntsman (Chris Hemsworth) in den geheimnisvollen Dunkelwald. Statt sie auszuliefern, stellt er sich jedoch auf ihre Seite und begleitet sie auf ihrem Weg, das Königreich von Ravennas Herrschaft zu befreien. Schon nach wenigen Minuten wird klar, wo die größte Stärke des Films liegt: die Optik. Regisseur Rupert Sanders erschafft eine beeindruckende Fantasywelt voller dichter Wälder, imposanter Burgen und märchenhafter Kreaturen. Besonders der düstere Dark Forest und das kontrastreiche Sanctuary gehören zu den visuell eindrucksvollsten Schauplätzen des Films. 

Auch Charlize Theron ist ein echtes Highlight. Als böse Königin Ravenna dominiert sie nahezu jede Szene mit einer Mischung aus Eleganz, Wahnsinn und verletzlicher Verzweiflung. Ihre Interpretation der Märchenschurkin verleiht der Figur deutlich mehr Tiefe, als man zunächst erwarten würde. Viele Rezensenten waren sich einig, dass Theron den Film über weite Strecken nahezu im Alleingang trägt und die mit Abstand eindrucksvollste Leistung des Ensembles abliefert. Chris Hemsworth überzeugt ebenfalls als Huntsman. Seine Figur erhält mehr Hintergrund als im Originalmärchen und entwickelt sich glaubwürdig vom desillusionierten Söldner zum loyalen Beschützer. Zwischen ihm und Charlize Theron entsteht eine Dynamik, die den Film immer wieder belebt. Problematischer fällt dagegen die Hauptfigur aus. Kristen Stewart spielt Schneewittchen zwar zurückhaltend und ernst, bleibt dabei jedoch häufig zu distanziert. Gerade in den emotionalen Szenen fehlt ihrer Figur die Ausstrahlung, die notwendig gewesen wäre, um die Entwicklung von der verängstigten Gefangenen zur Hoffnungsträgerin eines ganzen Königreichs glaubhaft zu machen. Dieser Kritikpunkt zog sich durch viele zeitgenössische Rezensionen und sorgte dafür, dass die Hauptfigur trotz ihrer zentralen Rolle erstaunlich blass wirkt. 

Auch das Drehbuch kann mit der beeindruckenden Inszenierung nicht Schritt halten. Obwohl die Geschichte interessante Ansätze bietet und bekannte Märchenelemente neu interpretiert, bleibt die Handlung häufig überraschend vorhersehbar. Viele Figuren werden nur oberflächlich eingeführt und erhalten kaum Gelegenheit, sich weiterzuentwickeln. Besonders im Mittelteil verliert der Film spürbar an Tempo und wirkt stellenweise deutlich länger, als es seine Laufzeit vermuten lässt. Hinzu kommt ein unausgewogener Ton. Mal möchte "Snow White And The Huntsman" ein düsteres Fantasy-Epos sein, dann wieder klassisches Märchen oder romantisches Abenteuer. Diese unterschiedlichen Ansätze fügen sich nicht immer harmonisch zusammen. Einige Szenen wirken emotional überraschend kühl, obwohl sie eigentlich große Wirkung entfalten sollten. Dadurch bleibt der Film trotz seiner imposanten Bilder auf emotionaler Ebene häufig erstaunlich distanziert.

Dennoch ist hier nicht alles nur schlecht. Die atmosphärische Musik von James Newton Howard und die hervorragenden visuellen Effekte machen den Film jederzeit sehenswert. Gerade Fantasy-Fans kommen aufgrund der detailreichen Weltgestaltung und der gelungenen Actionsequenzen auf ihre Kosten. Nur gelingt es dem Film eben nicht, aus seiner starken Besetzung und der faszinierenden Optik auch eine ebenso packende Geschichte zu entwickeln. Kurz: Wer opulente Bilderwelten liebt, wird gut unterhalten - wer auf eine ebenso starke Geschichte hofft, dürfte am Ende etwas enttäuscht sein.

5,5/10

Quellen:
Inhaltsangabe: Filmstarts
Poster/ArtworkUniversal Pictures/Roth Films