Posts für Suchanfrage Fast & Furious 7 werden nach Relevanz sortiert angezeigt. Nach Datum sortieren Alle Posts anzeigen
Posts für Suchanfrage Fast & Furious 7 werden nach Relevanz sortiert angezeigt. Nach Datum sortieren Alle Posts anzeigen

Dienstag, 7. April 2015

Furious 7 - Fast & Furious 7 (2015)

http://www.imdb.com/title/tt2820852/

Nach den Ereignissen in "Fast & Furious 6" sinnt Deckard Shaw (Jason Statham) auf Rache für seinen Bruder Owen (Luke Evans). Er will alle aus der Crew von Dom (Vin Diesel) tot sehen: Brian (Paul Walker), Mia (Jordana Brewster), Letty (Michelle Rodriguez),Tej (Ludacris) und Roman (Tyrese Gibson). Die Bleifüße merken, wie ernst es Shaw ist, als der Anschläge in Doms Umfeld verübt, die auch den Bundesagenten Luke Hobbs (Dwayne Johnson) bedrohen. Um ihren gefährlichen Gegner auszuschalten, gehen Dom & Co. einen Deal mit einem mysteriösen Regierungsagenten (Kurt Russell) ein. Sie sollen Ramsey (Nathalie Emmanuel) befreien, die entführt wurde, weil sie ein Überwachungsprogramm namens "God's Eye" entwickelt hat. Gelingt es der Gang, Ramsey zu retten, dürfen sie "God's Eye" dazu benutzen, Shaw aufzuspüren. Teil der Mission sind - wie immer - diverse halsbrecherische Aktionen mit schnellen, teuren Autos...

Nach dem tragischen und plötzlichen Ableben von Paul Walker lag erst einmal kein guter Stern auf dem Franchise. Die Fans und die Crew waren geschockt und keiner hatte so recht eine Idee wie es weitergehen könnte - ohne Paul. Doch es ist der Einsatzbereitschaft seiner Brüder zu verdanken, dass es einen siebten und (vielleicht) letzten Teil geben konnte. "Furious 7" nimmt die Geschehnisse aus Teil 6 nahtlos auf - die Szene nach dem dortigen Abspann gab ja auch schon genug Interpretationsansätze - und mit Jason Staham als rachesuchender Bruder hat man auch eine weiteren würdigen Gegener für die Crew rund um Dominic Toretto gefunden. Natürlich liegt sich seit dem Quasi-Remake "Fast & Furious" der Fokus nicht mehr so sehr auf den Autos, wenngleich diese immer noch die heimlichen Hauptdarsteller sind, seit ebendiesem Teil ist einfach die Story rund um die Crew besser, inhaltsvoller und actionlastiger geworden. Auch wenn hier oft die Physik aussser Acht gelassen wird und Landebahnen mal eben um Dutzende Kilometer verlängert werden müssen, nur damit man einen Showdown mit Wucht hin bekommt. Aber an erster Stelle will man mit der Reihe ja auch unterhalten. Und das schafft man seit dem angesprochenen Teil 4 immer und immer besser.

Und da stand nun Regisseur James Wan nun also vor der traurigen Aufgabe, in "Furious 7" nicht nur den während der Dreharbeiten verstorbenen Paul Walker zu würdigen und mithilfe seiner Brüder noch zu einem akzeptablen Abgang zu führen, sondern auch den bis dato bestgeschmücktesten Cast der Reihe ordentlich zu verarbeiten. Der siebte Teil der "Fast & Furious"-Reihe schlägt dabei einmal mehr gekonnt den Bogen zum Vorgänger und während des Films sogar noch zu dem ungeliebten "Tokyo Drift" und anderen Teilen. Dabei wird man gleich zu Beginn regelrecht von explosiver Action überfahren, wenn Jason Stathams Antagonist Deckard Shaw eingeführt wird. So genial überzogen die Anfagszene auch sein mag, so wird sie leider auch zum Sinnbild des Films. Der Streifen verebbt nämlich im Verlauf zunehmend in Wirrwar und Konfusion. Die aufgemotzten Fahrzeuge werden nur noch zum dekorierenden Beiwerk wenn eine Verfolgungsjagd der nächsten weicht und der Gedanke, sich immer weiter toppen zu müssen, immer weiter fortgesetzt wird. Speziell wenn man sich die Vorgänger schaut, fällt auf, wie der Zwang sich in der Action stets zu übertrumpfen im nun 7. Teil des Franchises seinen Höhepunkt findet. Natürlich braucht es eine angehobene Toleranzschwelle, um in der abgedrehten Autoaction noch etwas irrwitzig Gutes zu zeigen, doch in "Furious 7" wurde eben diese Grenze leider nicht nur einmal übertreten. Natürlich legt Wan Wert darauf, wieder und wieder etwas Neues zu zeigen und das Rad stets neu zu erfinden, doch diesmal wurde es einfach zu viel. Wo es im 6. Teil noch relativ subtil, dafür aber mit ungewohnter Härte zur Sache ging, wird hier nun aus sämtlichen Auspuffsrohren gefeuert. Es bleibt kaum Frischluft zum verschnaufen, auf prägende Charaktermomente ist nun beinahe ganz verzichtet worden. Und das ist enorm schade, gerade in Hinblick auf die Teile 5 und 6, die neben gepimpten Autos auch eine im Vergleich spannende Handlung präsentierten, die für Ausgleich im steten Handgemenge und somit für einige ruhige Momente abseits der Straße sorgen konnte.

Dagegen ist die Handlung hier so fußlahm, dass sie lediglich dazu taugt, müde die netten Gags (vor allem wieder zwischen Tyrese Gibson und Ludachris) miteinander zu verbinden. Was am Anfang noch eine knallharte Racheaktion verspricht, wenn Jason Statham und Dwayne "The Rock" Johnson in feinster Choreographie die Muskeln spielen lassen und gleich ein gesamtes Büro zerlegen, wird im weiteren Verlauf zu einer lahmenden Nummer, die hier und da zwar etwas an Fahrt gewinnt, aber doch ungewöhnlich lasch und lieblos präsentiert wird. Das liegt nicht unmittelbar an Statham selbst, sondern an einem viel grundlegenderem Problem des aktuellen Teils: der Cast. Die Gruppe rund um Toretto und O'Connor ist ja schon nicht gerade klein. Allerdings wurde nun versucht, das Nonplusultra herauszuholen, indem möglichst viele bekannte Namen noch dazu gewürfelt worden.

Kurt Russell als cooler Mr. Nobody und Jason Statham passen in das Konstrukt, beide machen ihre Sache gut und bekommen auch genau die passende Screentime, um der Geschichte ein paar frische Einwürfe zu liefern. Doch neben ihnen ist da noch Djimon Hounsou als absolut unnötiger Charakter sowie Ronda Rousey (die man aus "The Expendables III" kennen mag) als kleines, aber nicht minder unnötiges Schmankerl. Da freut es einen doch, Tony Jaa zu Gesicht zu bekommen und schon folgt die nächster Ernüchterung, denn der "Muay Thai Warrior" hat einmal viel zu wenig Screentime und darf dann auch nur in begrenztem Maße seine Fähigkeiten zur Schau stellen. Einem solchen Martial-Arts-Künstler eine Schusswaffe in die Hand zu drücken ist in etwa so als würde man einem Origamikünstler ein Stück Wellpappe geben. Statt sich also allein auf Statham als Gegenspieler Deckard Shaw zu konzentrieren, wird ein vollkommen unnötiger Nebenstrang mit Djimon Hounsou kreiert, der einzig und allein dazu dient, die ohnehin schon angespannte Aktion noch weiter auszureizen und einen Showdown aufzubauen, der ohne ihn vermutlich noch reizvoller geworden wäre, einzig aus dem Grund, weil man so nicht schon mit einer Reizüberflutung in die finalen Minuten eingestiegen wäre. Ein Fakt, der in diesem Teil des Franchises einer harten Geduldsprobe gleichkommt und mich letzten Endes leider mehr gelangweilt als unterhalten hat. Und das ist nicht der ganze Ärger. Allein schon mit der Jagd nach einem wahnsinnig wichtigen und noch dazu noch allumfassenden Spionagesystem ("God's Eye"), dass dabei helfen soll, Shaw auszuschalten ist reichlich fragwürdig. Da nämlich der Herr Statham aber auch bei jedem Versuch, dieses Spionagesystem an sich zu nehmen, auftaucht, hätte man ihn doch einfach dort in die Konfrontation zwingen können? Hm. Aber der Logik- und vor allem Physikindex verhielt sich ja schon längst reziprok zur steigenden Zahl der Reihe. Die Jagd über 3 Kontinente nach "God's Eye" wirkt dann dementsprechend zu aufgesetzt und konstruiert. Man auch ferner das Gefühl, dass Abu Dhabi sich zum Magnet der Filmindustrie entwickelt und jeder Film auf Biegen und Brechen undbedingt eine Sequenz in der prachtvollen Wüstenstadt haben muss. Dass das nicht immer passt und die Location hier sogar nur als Fundament für eine einzige große Actionszene dient, dürfte wohl den wenigsten sauer aufstossen. Die gewohnt basslastige Musik, begleitet von Brian Tylers krachenden Klängen tut dann ihr übriges, um die Action zu untermalen. Hier hat er sich kein Bein ausgerissen, sondern auf "altbewährt" gesetzt. 

Doch obwohl "Furious 7" die meiste Zeit über enorm hektischt wirkt, ist er keinesfalls ziellos. Die Action ist trotz der schnellen Schnitte gerade noch im Rahmen der Übersichtlichkeit gehalten und beeindruckt mit Stunts und vollkommen lächerlichen Einlagen, die hier ihren vorläufigen Höhepunkt finden. War man es von den Vorgängern doch sowieso schon gewohnt, dass diese immer die eine Viertelmeile weiter rasen und dabei über das Ziel hinausschießen, so wird hier eine völlig neue Ebene erreicht. Und doch kommt man nicht umhin, bei den überzeugenden Momenten einfach loszulachen und zu staunen und sich zu fragen, wie James Wan sowas überhaupt bewerkstelligen kann. An coolen Sprüchen mangelt es noch dazu in keinster Weise, eine gewisse gelungene Dramatik lässt sich dem Film ebenso wenig absprechen, wenn es um die Familie und den Beginn eines neuen Lebensabschnitts geht und der Abschied von Paul Walker ist zwar etwas kitschig, aber als Verabschiedung durchaus in Ordnung. Ich hätte es zwar allein bei der Szenen gelassen, in der die beiden Fahrzeuge getrennte Wege fahren, aber gut. Alles in allem ist "Fast & Furious 7" sicher kein schlechter Film. Er treibt das Franchise auf eine neue Actionebene, überzeugt mit ebenjener vollkommen überzogenen 08/15-Handlung, auf die man sich wirklich einlassen muss, um diese genießen zu können. Wem das nicht gelingt, der wird ordentlich an dem Film zu knabbern haben. Wer es doch schafft, wird mit überbordender Action, Supergadgets und den röhrenden Motorensounds belohnt, bei denen es nicht nur um Geschwindigkeit und gutes Aussehen geht. Zwar ist es schade, dass zu viele neue Figuren eingebaut werden, die sich stattdessen besser über die kommenden Teile verteilt hätten um effektiver agieren zu können. So werden viele nahezu verpulvert und strecken den sonst so sehenswerten Film. Ansonsten gefällt wieder einmal die ernste Härte im Franchise, sowie die erneute Zusammenführung der Familie, die einem - ob man nun will oder nicht - im Laufe der Reihe ans Herz gewachsen ist.

7/10

Quellen
Inhaltsangabe: Universal Pictures

Freitag, 25. August 2017

The Fate Of The Furious - Fast & Furious 8 (Extended Director's Cut) 2017)

http://www.imdb.com/title/tt4630562/

Können Dom (Vin Diesel) und seine Freunde, die er Familie nennt, endlich ein normales Leben haben? Nach dem Rückzug von Brian und Mia hat er sich mit Letty (Michelle Rodriguez) in die Flitterwochen verabschiedet und die restliche Crew ist von allen Vergehen aus der Vergangenheit freigesprochen worden. Doch dann taucht die mysteriöse Cyber-Terroristin Cipher (Charlize Theron) auf, verführt Dom und macht ihn zu ihrem Partner bei einer Reihe von Verbrechen. Mr. Nobody (Kurt Russell) bittet die Gang um Letty, Roman (Tyrese Gibson), Tej (Ludacris) und Co., zu helfen. Gemeinsam mit Hobbs (Dwayne Johnson), der wegen Doms Verrat im Knast sitzt, und Todfeind Deckard Shaw (Jason Statham) müssen sie bei einer Jagd rund um den Globus eine Anarchistin stoppen, die Chaos in die Welt bringen will. Und wichtiger: Sie müssen den Mann nach Hause holen, der sie zu einer Familie machte...

Es gibt nicht viele Filmreihen, die bis auf einen achten Teil oder gar darüber hinaus heranwachsen und keine oder kaum Verschleißerscheinungen zeigen. Horror-Franchises fanden früher oder später bei ihrer einstmals großen Fanbasis keinen sonderlichen Anklang mehr und der Innovationskraft in der Filmbranche tun solche Entwicklungen auch nur gut. Aber vielleicht hängt es bei Reihen auch am genre an sich und was sich das Publikum davon verspricht. Die "Fast & Furious"-Reihe setzte aber von Anfang an neben Auto-Actionlementen, die man in ihrer Kreativität stets zu steigern wusste, immer auch auf das Mittel der Teamchemie oder "Familie", wie es immer gepredigt wird. Das kam und kommt an bei Fans rund um den Globus und gab auch erzählerisch viel Spielraum. Nicht zuletzt die tragische Note des echten Todes von Darsteller Paul Walker befeuerte diesen Zusammenhalt zwischen Konsumenten und Produkt noch etwas weiter und katapultierte seinen letzten Beitrag "Fast & Furious 7" zu einem weltweiten Kinoeinspielergebnis von für unmöglich gehaltenen 1,5 Milliarden Dollar.


Dass die zugrunde liegende Formel mittlerweile aber doch langsam zu erlahmen droht, erkennt man auch an den immer ausgefalleneren Actionkonstrukten, die man sich ausdenkt, um noch einen oben drauf zu setzen. In "Fast & Furious 8" ist es ein U-Boot. Geht es in der Größenordnung weiter, bleibt wenig übrig. Dass man quasi das Asphalt-Pendant zu den populären Comichelden-Teams geworden ist, ist den Machern offenbar auch selbst klar. Demnach steht laut Produzenten auch dem Weg ins All nichts entgegen, wenn man einen passenden Storyaufhänger dafür finden würde. Bis zu Teil 10 reiche der Masterplan aktuell, aber man wird sicherlich Wege finden, die Cashcow weiter zu melken. Ein Anfang ist mit dem Spin-Off für die Figuren von Dwayne "The Rock" Johnson und Jason Statham ja bereits in der Mache.

Ob Regisseur F. Gary Gray in dieser Fassung namens "Extended Director's Cut" wirklich mehr von seiner Vision einbringen konnte, darf man bezweifeln. Vin Diesel ist nicht nur Hauptdarsteller, sondern auch ausführender Produzent und hat diesen Einfluss auch schon während der Dreharbeiten geltend gemacht. Meldungen zufolge soll es zwischen ihm und Johnson atmosphärische Störungen gegeben haben, was dazu führte, dass Diesel ein paar für seinen Kollegen vorgesehene Szenen in letzter Minute strich, bevor sie gedreht werden sollten. Und auch die ursprünglich schon als Post-Credit-Zugabe geplante Szene zwischen The Rock und Statham ließ er offenbar wutentbrannt aus den bereits an viele Kinos ausgelieferten Screenern und Kinorollen entfernen. Da ist wohl doch nicht alles so familiär wie gedacht. Der "Extended Director's Cut" von "Fast & Furious 8" wirkt auf den ersten Blick wie ein enormer Zugewinn zur Kinofassung, zumindest beim Blick auf die Laufzeitdifferenz. Satte 13 Minuten läuft der "Extended Director's Cut" länger als die ohnehin schon etwas langatmige Kinofassung. Für echte Liebhaber aber natürlich schön, wenn sich denn dahinter auch echter Mehrwert bieten würde. Man darf aber gerne großzügig zwei Drittel des Laufzeitunterschieds für Zeitersparnis für die Kinovorführungen abziehen. Unzählige Szenen laufen im "Extended Director's Cut" geringfügig länger, weil man es sich auch einfach erlauben kann. Die Szenen, die tatsächlich neu sind, zielen vor allem auf Charakterzeichnung ab, manchmal sind es auch nur hinzugefügte Sätze. So bekommt der ohnehin schon schrille Roman noch ein paar Momente für seine egomanische Hysterie, Cipher und Dom duellieren sich verbal ein wenig mehr und fast jeder andere Charakter bekommt zumindest eine kleine Erweiterung. Gewaltzensur ist hier allenfalls ein kleiner Randaspekt. Ob die zusätzlichen Actionszenen zur Sicherung der PG-13-Freigabe in der Kinofassung fehlten, bleibt Spekulation.

Was dagegen richtig sauer aufstößt, ist die Tatsache, dass der "Extended Director's Cut" in Deutschland zum aktuellen Zeitpunkt ausschließlich als Digital Download / Ultraviolet angeboten wird. So hat man als Kunde - völlig zurecht - das Gefühl von den Firmen "erpresst" zu werden. Gerade Sammlern von analogen Datenträgern ist die neue Art der Verbreitung von exklusiven Filmversionen ein Dorn im Auge und auch bei Inhabern von nicht allzu leistungsfähigen Internetverbindungen wird diese Suppe nicht schmecken. Aber will man die erweiterte Fassung sehen, hat man augenblicklich keine große Wahl. Man kann nur hoffen, dass diese Verbreitung von Medien erst wirklich komplett Mode wird, wenn auch die Verbindungen allerortens auch so große Datenmengen in entsprechender Geschwindigkeit zulassen.

6,5/10

Quellen
Inhaltsangabe: Universal Pictures

Freitag, 16. August 2019

Fast & Furious Presents: Hobbs & Shaw (2019)

https://www.imdb.com/title/tt6806448/

Secret-Service-Agent Luke Hobbs (Dwayne Johnson) und Ex-Elitesoldat Deckard Shaw (Jason Statham) mussten in der Vergangenheit zwar bereits zusammenarbeiten, taten dies jedoch immer zähneknirschend. So richtig grün sind sich die beiden Muskelprotze nicht und lassen auch keine Gelegenheit aus, um sich gegenseitig zu triezen. Doch die Sicherheit des Planeten hat natürlich Vorrang vor den Querelen der beiden und als der internationale Terrorist Brixton (Idris Elba) auf der Bildfläche auftaucht, sind Hobbs und Shaw gezwungen, einmal mehr zusammenzuarbeiten. Brixton ist nicht nur hochintelligent, sondern durch genetische und kybernetische Weiterentwicklung sogar eine Art Supersoldat, dem ein einzelner Mann nichts entgegensetzen könnte. Doch im Doppelpack haben Hobbs und Shaw eine Chance – und Deckard ist nicht der einzige aus der Shaw-Familie, der ein Hühnchen mit Brixton zu rupfen hat. Denn auch seine Schwester, die abtrünnige MI6-Agentin Hattie Shaw (Vanessa Kirby), ist hinter dem Terroristen her...


Die "Fast & Furious"-Reihe macht aus ihrer eigenen übertriebenen Dummheit ja selten einen Hehl und insofern bleibt das Spin-Of "Hobbs & Shaw" durchaus bei den Wurzeln der Serie. Es geht darum, möglichst laut möglichst viel kaputt zu machen, es geht um die Aufrechterhaltung eines sehr, nun ja, traditionellen Männlichkeits-Verständnis und es geht natürlich auch um Familie und die Reiberein dazwischen.


Die Tonalität dieses Edel-Action-Trashfestes wird schon in den ersten Minuten gesetzt, wenn "The Rock" vor einem Drogenhändler bierernst doziert, dass er dessen Aktivitäten monatelang im DarkNet verfolgt haben will (man stelle sich das kurz bildlich vor). Sobald die beiden Streithähne dann aufeinander losgelassen werden, entwickelt sich eine Art Hochglanz-Bud-Spencer-und-Terrence-Hill-Ripoff, in dem sich die beiden durch eine seidentuchdünne Handlung prügeln, kalauern, und Schwanzvergleichen. Die Trefferquote der Pointen ist dabei auch durchaus okay, auch wenn das permanente Gedisse irgendwann zu viel wird. Und damit schwankt der Humor zwischen 'überraschend clever' und 'tiefergelegter als Shaws 2017er McLaren 720S'. Anders gesagt: Man muss als Zuschauer teilweise eine hohe Affinität für sehr schlichten Humor mitbringen, inklusive Penis- und Deine-Mudda-Jokes. Im Grunde wirkt der Film häufig wie eine freie Actionfilm-Adaption von Adam McKays Meisterwerk "Die Stiefbrüder", dessen Witz darauf fußt, dass sich zwei Mitvierziger wie Achtjährige aufführen dürfen.


Die Action ist überwiegend kreativ choreographiert, spektakulär, herrlich drüber, aber für David-Leitch-Verhältnisse sehr CGI-lastig und mitunter sogar unübersichtlich zerschnitten. Das stört jedoch nicht groß, da der Film jeden Anflug von Realismus oder Physik peinlichst genau vermeidet. Es torpediert allerdings die Strahlkraft des Bösewichtes zusehend, dass gefühlt jeden Actionszene damit endet, dass die Helden dem Bösewicht in letzter Sekunde entkommen können.


So weit, so überraschungsfrei, glücklicherweise hat Regisseur David Leitch neben Vanessa Kirby und Idris Elba noch ein paar weitere Edeljoker im Ärmel, deren Cameos an dieser Stelle nicht verraten werden. Bleiben wir also bei Kirby und Elba. Erstere bestätigt ihren tollen Actionfilm-Einstand in "Mission: Impossible: Fallout" hier in jeder Form. Dabei bleiben allerdings weniger ihre etwas vorhersehbaren "Black Widow"-Moves, sondern vielmehr ihr immer etwas linkisches und stets unberechenbares Charisma im Gedächtnis. Idris Elba gibt einen wunderbaren und extrem coolen Bösewicht, vielleicht den besten der gesamten "Fast & Furious"-Reihe, dessen Obsession für transhumanistische Optimierungen und Medienmanipulation einen perfekten Gegenpol für urkonservatives Weltbild unserer Helden bildet. Dazu gehören neben Fake-Media-Rufen eine ambivalente Fortschrittsangst, die undifferenziert zwischen Technikphobie und -begeisterung schwankt. 


Deshalb bedienen sich Hobbs und Shaw einerseits ganz selbstverständlich neuester Automobile und Spionagegadgets, der körperlich optimierte Supersoldat Brixton Lore geht ihnen dann aber doch 10 Schritte zu weit (obwohl sie ihren eigenen Körper im Fitnessstudio und durch Anabolika ja selbst optimieren). Hinzu kommt die auffällige Rückbesinnung auf die eigenen Wurzeln, Familie, Tradition und insbesondere auf Mutti. Das mag der "Fast & Furious"-Reihe geschuldet sein, aber es ist schon auffällig, dass sowohl Hobbs, als auch Shaw am Ende vor allem ihre Mutter stolz machen wollen. Einer wild gewordenen Technikbegeisterung und unübersichtlichen Konfliktlinien setzen unsere urkonservativen Haudegen eine archaische Stammeskultur (wortwörtlich) und klar umrissene Familienwerte entgegen. Das ist immerhin sehr konsequent und stimmig zu ende gedacht und natürlich bis ins Mark reaktionär.

7,5/10

Von UNIVERSAL kommt der Film im Steelbook, welches den Film sowohl als 4K Ultra-HD Blu-ray und auch als Blu-ray enthält.   


Quellen
Inhaltsangabe: Universal Pictures

Donnerstag, 13. August 2015

Furious 7 - Fast & Furious 7 (Extended Version) (2015)

http://www.imdb.com/title/tt2820852/

Nach den Ereignissen in "Fast & Furious 6" sinnt Deckard Shaw (Jason Statham) auf Rache für seinen Bruder Owen (Luke Evans). Er will alle aus der Crew von Dom (Vin Diesel) tot sehen: Brian (Paul Walker), Mia (Jordana Brewster), Letty (Michelle Rodriguez),Tej (Ludacris) und Roman (Tyrese Gibson). Die Bleifüße merken, wie ernst es Shaw ist, als der Anschläge in Doms Umfeld verübt, die auch den Bundesagenten Luke Hobbs (Dwayne Johnson) bedrohen. Um ihren gefährlichen Gegner auszuschalten, gehen Dom & Co. einen Deal mit einem mysteriösen Regierungsagenten (Kurt Russell) ein. Sie sollen Ramsey (Nathalie Emmanuel) befreien, die entführt wurde, weil sie ein Überwachungsprogramm namens "God's Eye" entwickelt hat. Gelingt es der Gang, Ramsey zu retten, dürfen sie "God's Eye" dazu benutzen, Shaw aufzuspüren. Teil der Mission sind - wie immer - diverse halsbrecherische Aktionen mit schnellen, teuren Autos...

Schon im April habe ich ein Review zur Kinofassung veröffentlicht und im Großen und Ganzen alles zum Film selbst geschrieben - auch retrospektiv. Und hier nun - im Heimkino - in der "Extended Version". Mit nur knapp zweieinhalb Minuten ist die neue erweiterte Fassung (die es übrigens ausschließlich auf Blu-ray und nicht auf DVD gibt) sicherlich kein Highlight und bringt die Geschichte auch um keinen Millimeter weiter als es die Kinofassung tat. Dennoch wurden einige sinnvolle Erweiterungen eingefügt, die die bis dato letzte Runde des erfolgreichen Franchises, doch ein µ besser macht.

Da wäre unter anderem die Bereinigung eines ganz groben Dialog-Filmfehlers, die größte Änderung jedoch findet man gleich zu Anfang, wenn Deckart Shaw (Jason Statham) langsam aus dem offensichtlich von ihm verwüsteten Krankenhaus heraus geht. Ansonsten wurde beim Nahkampf zwischen Letty und Kara sowie bei Shootout in der Halle ein wenig an Gewalt hinzugefügt. Blut sucht man eigentlich im ganzen Film immer noch vergeblich, obwohl es ja ganz schön zur Sache geht. Einen ausführlichen und bebilderten Schnittbericht findet man hier: schnittberichte.com.

Eines hat man aber auf der Blu-ray (und vermutlich auch auf der DVD) gewaltig versaut:  Am Ende wird doch tatsächlich der Song "See You Again" von Whiz Khalifa mit nicht ausblendbaren deutschen Untertiteln im Film versehen, die gerade dieses besondere Ende ganz schön versauen und demzufolge sauer aufstoßen. Das hätte nicht sein gemusst, Universal!

7/10

Quellen
Inhaltsangabe: Universal Pictures

Sonntag, 31. August 2014

Fast Five - Fast & Furious Five (2011)

http://www.imdb.com/title/tt1596343/

Dwayne Johnson spielt den entschlossenen Agenten Luke Hobbs, der mit einem Eliteteam auf der Jagd nach Dominic Toretto (Vin Diesel) und Ex Cop Brian O’Conner (Paul Walker) ist. Nachdem letzterer Dominic aus dem Gefängnis befreit hatte, befinden sich die beiden auf der Flucht vor dem Gesetz. Jetzt sind sie in Rio de Janeiro, mit dem Rücken an der Wand, dazu gezwungen noch einen letzten Job durchzuziehen, bevor sie für immer von der Bildfläche verschwinden wollen. Doch wenn wir aus den vorangegengenen Fast & Furious-Filmen etwas gelernt haben, dann dass Domininic und Brian mit dem Rücken zur Wand und dem Fuß auf dem Pedal am besten funktionieren...

"Fast & Furious Five" ist für mich bisher der beste Teil der "The Fast And The Furious"-Reihe. Denn die drei Vorgänger fande ich bis auf den ersten Film nur unterdurchschnittlich. der vierte Teil wertete dann alles mit einem Quasi-Reboot wieder etwas auf und damals war ich umso gespannter auf den fünften Ableger, der mir im Endeffekt (und auch jetzt noch) von allen bisher am besten gefallen hat.

Vor allem die Tatsache, dass sich der Film nur noch beschränkt auf Autorennen konzentriert hat mir sehr gut gefallen. Insgeheim habe ich regelrecht gehofft, das man irgendwann eine solche Richtung einschlägt. Im Film gibt es (natürlich) rasante Verfolgungsjagden, aber eben auch coole Mann gegen Mann-Fights und explosive Schießereien - eben all das, was für mich einen guten Actionfilm schon mal definiert. Was den Film dann aber noch viel besser macht, ist die spannende Story. Auch wenn diese erwartungsgemäß nicht sonderlich originell ist, so hat sie mir im großen und ganzen doch sehr gut gefallen. Es müssen ja nicht immer biszur Unkenntlichkeit verschachtelte Storys sein.

Der Cast trägt auch seinen Teil zum positiven Gesamtbild des Filmes bei. Ob Vin Diesel, Paul Walker oder Tyrese Gibson , der Cast weiß zu überzeugen. Dwayne "The Rock" Johnson passt ohne Wenn und Aber perfekt in den Film, in manchen Szenen ging er mir aber dennoch mit seiner übermäßigen Coolness ein ganz klein wenig auf die Nerven. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Vor allem der Kampf gegen Vin Diesel ist genial inszeniert. Ob handwerkliche Arbeit im Sinne von coolen Bildern mit genialer Musik von Brian Tyler und fetten Ohrwürmern oder die schauspielerischen Leistungen von Größen wie Vin Diesel und Dwayne Johnson - alles mit Abstand (und im Vergleich/Hinblick auf die Vorgänger) einfach nur wesentlich besser!

Auch mit Rio als Kulisse des Filmes wurde ein neuer Schauplatz etabliert, der einges bieten kann. Wie schon gesagt, für mich bisher ganz klar der beste Teil. Tolle Unterhaltung. "Fast Five" ist ein testosterongeschwängertes Macho-Vehikel mit Hochglanzoptik für die breite Masse. Allerdings wird der Film durch eine bessere Story, bessere Action und mehr Dynamik gegenüber seinen Vorgängern ziemlich aufgewertet.

7,5/10

Quellen
Inhaltsangabe: Universal Pictures

Mittwoch, 25. September 2013

Fast & Furious 6 (Extended Verion) (2013)

http://www.imdb.com/title/tt1905041/

Nachdem Dominic Toretto (Vin Diesel) und Brian O’Connor (Paul Walker) in Rio de Janeiro nur Schutt und Asche hinterließen, sind die beiden auf der Flucht. Doch sie hassen es, nie wieder nach Hause zurückkehren zu können. Währenddessen versucht FBI-Agent Luke Hobbs (Dwayne Johnson) eine Bande gefährlicher und geldgieriger Fahrer aufzustöbern, deren Boss (Luke Evans) Hilfe von seiner rechten Hand bekommt, die keine andere ist als Doms totgeglaubte Geliebte Letty (Michelle Rodriguez). Die einzige Möglichkeit die kriminelle Organisation zu besiegen, ist gegen sie anzutreten. Deshalb bittet Hobbs Dom und Brian um Hilfe. Im Gegenzug werden ihnen alle Straftaten abgesprochen, was bedeuten würde, dass die beiden wieder nach Hause zurückkehren könnten.

Nach dem guten fünften Teil stellte sich für mich gar keine Frage, ob man sich jetzt unbedingt den sechsten geben müsse. Die Geschichte geht im Grunde dort nahtlos weiter, wo der Vorgänger aufhörte - und steigt unmittelbar mit großer Action ein. Ab dem Zeitpunkt kommt der Film auch kaum noch zur Ruhe - nur ganz wenige Szenen lassen Luft zum Verschnaufen zwischen all den Raserien durch belebte Innenstädte, explosiven Shootouts und Prügelorgien zwischen immer größer werdenen Muskelbergen. Allzu viel Story darf man bei dieser Reihe natürlich eh nicht erwarten. Zu Anfang muss man natürlich gleich sagen, dass man keine Oscarreifen Leistungen erwarten darf! Jeder Macht seine Sache gut und ist vor allem mit Spaß dabei. Ohne Spoilern zu wollen weiß man jedoch sofort wo die Geschichte hingeht. An sich ist aber das Grundgerüst in Ordnung: Totgeglaubte Liebe taucht wieder auf, die Crew geht einen Deal ein, muss Rennen fahren, legt sich mit den bösen Jungs an - Standard halt. Und, so will ich betonen, nicht schlecht! Denn wenn ich in einen Actionfilm gehe, will ich eines sehen: Action! Die hat mit der Film zu Hauf geboten, wenn auch für meinen Geschmack etwas zu unproportional verteilt. Denn für mich gabs zu viele Schlägereien und zu wenig Auto. Das ist aber mein kleinster Kritikpunkt. Die zwei größeren Kritikpunkte sind ganz andere.

Erstens: Die Logik und Glaubwürdigkeit. Dass in einem Hollywood-Action-Kracher nicht alles total logisch und vor allem realistisch ist, ist klar. Dass da der coole Typ aus dem brennenden Wrack steigt, nur mit einem kleinen Kratzer an der Stirn - klar. Wenn aber die hanebüchenen Actionszenen so weit gehen, dass man da sitzt und sich denkt: "Niemals!" - dann ist es einfach zu viel. Und davon hatte der Streifen genau drei Szenen. Übertriebene Action - vollkommen okay. Aber die physikalischen Gesetze vollkommen und so offensichtlich außer Kraft setzen - das geht einfach nicht.

Zweitens: Die Dramatik. Denn wo "Fast Five" temporeich, leicht und schnell war, da wird "Fast & Furious 6" streckenweise doch sehr wortlastig und übertrieben dramatisch. Jeder längere Dialog der Hauptdarsteller hat irgendwas schwülstig an sich, überall wird auf krampf versucht Tiefgang einzubauen. Dass die Crew wie eine Familie ist, wissen wir alle. Da muss man nicht so rumschmachten.

Doch - bevor ich gänzlich zum Schluß komme - noch ein paar interessante Fakten aus dem Film:
- Spanien besitzt die längste Landebahn Europas
- Klaus ist immer ein mindestens 2,80m großer Deutscher mit Armen wie Oberschenkel
- Mann kann nie zu wenig und zu normale Action einbauen (Panzer...)
- Dwayne "The Rock" Johnsons Oberarme werden vermutlich irgendwann platzen

Fazit also: Coole Schauspieler zu cooler Musik, neben schönen Autos, Frauen und jeder Menge brachialer Action. Wem dieses Konzept oder die Vorgänger-Filme nicht gefallen, der wird auch hier nicht auf seine Kosten kommen.  Und obwohl das alles ganz ganz weit weg ist von dem ursprünglichen "The Fast And The Furious" ist es eine kurzweilige actionlastige Unterhaltung mit vielen fetzigen Szenen und noch krasseren Stunts.

7/10

Quellen
Inhaltsangabe: Universal Pictures

Mittwoch, 22. Februar 2023

Malignant (2021)

https://www.imdb.com/title/tt3811906/

Madison (Annabelle Wallis) wurde einst als traumatisiertes Mächen von einer liebevollen Pflegefamilie adoptiert. Als erwachsene Frau wird sie nun von ihrer tragischen Vergangenheit eingeholt, denn Gabriel, ihr vermeintlich imaginärer bester Freund aus Kindheitstagen, scheint sehr wohl zu existieren. Allerdings verfolgt ihr einstiger Wegbegleiter keineswegs gute Absichten, sondern reißt Madison vielmehr mit in einen dunklen Strudel hinab: Gabriel begeht nämlich eine Reihe brutaler Morde, die Madison aufgrund ihrer besonderen Verbindung zu ihm mitansieht, als wäre sie live selbst mit dabei. Aber geschehen die Taten wirklich oder existieren die blutigen Vorfälle nur in ihren Gedanken? Die Grenze zwischen Wahrheit und Einbildung sind längst verschwommen... 

James Wan. Mit "Saw" machte er das Terror-Kino der 70er Jahre wieder populär, mit "Insidious" und "Conjuring" verhalft er dem altmodischen Spuk-Grusel zu einem Comeback. Nebenbei führte er auch mal bei "Fast & Furious 7", sowie bei "Aquaman" Regie, was deutlich zeigen dürfte, dass Wan nicht auf ein Genre festgefahren, sondern vielschichtig ist. Schön ist dabei jedoch, dass er den Finger trotzdem nicht vom Horror-Stoff lassen kann und bei "Malignant" konnte er sich offenbar richtig austoben - was ihm allerdings auch geteilte Kritiken einbrachte. Während einige eine überraschende Meisterleistung in diesem Werk sahen, empfanden andere ihn als albern. Letzteres ist verständlich, denn "Malignant" macht wirklich keinen Spaß, wenn man die Wendungen einmal kennt. Am Anfang wirkt alles noch sehr nach einem normalen Geisterspuk-Filmchen, doch schon bald gesellen sich weitere Elemente der verschiedenen Subgenre hinzu und obwohl man sich irgendwann den finalen Twist denken kann, überrascht Wan mit einem selbst für seine Verhältnisse äußerst blutigem und überbordendem Finale. Dass das alles nicht immer logisch zusammenpasst - drauf gepfiffen. Wan schafft es nämlich, einer recht bekannte Geschichte eine originelle Umsetzung zu verpassen. 

Sowieso ist es vor allen Dingen die visuelle Umsetzung, die aus "Malignant" etwas Besonderes macht. Hat man schon viele Filme von Wan gesehen, kennt man seine Stil-Mittel, die man auch hier serviert bekommt. Sehr einprägsam sind da immer diese Kamerafahrten. Trotzdem kopiert sich der Regisseur nicht einfach selbst, sondern bedient seine Markenzeichen gekonnt. So erhält man leichte Haunted-House-Elemente, aber auch Slasher-Motive. Eine verzerrte Stimme ist vorhanden, auch gruseliges Ambiente wird geboten. Das ist zwar niemals so richtig unheimlich, aber darum geht es dem Werk im Endeffekt ja auch gar nicht. In der stilsicheren Art und Weise, wie Wan sein Finale zelebriert, macht es einen reichlich spaßigen Eindruck. Wenn dann plötzlich die Action dominiert und noch reichlich gesplattert wird, wirkt das irgendwie dermaßen unpassend, dass es schon wieder cool ist. Denn obwohl man es bei "Malignant" mit einem Mainstream-Horrorfilm zu tun hat, pfeift der Film auf jegliche Konventionen. 

Unterm Stich sind die 110 Minuten Laufzeit zu keinem Zeitpunkt langweilig. Das Geschehen verändert sich stetig und zögert nicht zu lange. Die größte Spannung kommt zwar nicht auf, aber es gibt genügend stark gemachte Szenen, um stetig am Ball bleiben zu wollen. Hinzu gesellen sich solide Darsteller. Annabelle Wallis hat als einzige mehr zu tun, was sie souverän erledigt, aber auch alle anderen gehen völlig in Ordnung. Mit einer ausgeprägten Figurenzeichnung braucht man hier nicht zu rechnen, denn es stehen andere Dinge im Fokus. Doch alleine die optische Gestaltung des Killers gegen Ende ist eigenständig genug, um hier von Originalität sprechen zu können. Abgerundet wird das Ganze von einer gesunden Härte und einem gelungenen, treibenden Score, der stellenweise sofort das Nostalgie-Herz berührt.

7/10

Quellen
Inhaltsangabe: Warner Bros.
Poster/Artwork: Warner Bros.

Montag, 18. Mai 2015

Mad Max: Fury Road (2015)

http://www.imdb.com/title/tt1392190/

In einer trüben Wüstenlandschaft, wo die Menschheit verkommen und fast jeder bereit ist, für das Überlebensnotwendige bis an die Grenzen zu gehen, leben zwei Außenseiter: Max (Tom Hardy), ein Mann der Tat und weniger Worte, der nach dem Verlust seiner Frau und seines Kindes Seelenfrieden sucht – und die elitäre Furiosa (Charlize Theron), eine Frau der Tat, die glaubt, dass sie ihr Überleben sichern kann, wenn sie es aus der Wüste bis in ihre Heimat schafft. Als Max gerade beschlossen hat, dass er alleine besser dran ist, trifft er auf eine Gruppe in einem Kampfwagen, hinter dessen Steuer Furiosa sitzt. Die Flüchtlinge, darunter Splendid (Rosie Huntington-Whiteley) und andere Ex-Sklavinnen (Riley Keough, Zoë Kravitz, Abbey Lee, Courtney Eaton), sind dem Warlord Immortan Joe (Hugh Keays-Byrne) entkommen, der ihnen nun nachstellt – denn Frauen sind zur Ware geworden, wertvoll wie Wasser und Benzin. Die Konfrontation zwischen Immortan Joes Banden und den Flüchtlingen führt zum temporeichen, staubigen Straßenkrieg…

Die drei "Mad Max"-Filme gehören ohne Zweifel zu den großen Actionklassikern der 80er Jahre. Nicht nur, weil sie dem damals noch unbekannten Mel Gibson die Türen nach Hollywood öffneten, sondern insbesondere aufgrund der packenden Actionszenen und des immer wieder durchschimmernden Wahnsinns in absoluter Einöde und Trostlosigkeit. Nun, ganz exakt 30 Jahre nach "Mad Max: Jenseits der Donnerkuppel" lässt Regisseur George Miller (der auch alle drei vorigen Teile inszenierte) den knallharten Ex-Cop Max Rockatansky erneut auf das Publikum los.

Und eines kann man schon vorweg sagen: Bei "Mad Max: Fury Road" handelt es sich nicht um den peinlichen Versuch eines alternden Regisseurs, noch ein Mal auf einer längst vergangenen Erfolgswelle zu reiten. Es ist ein brachiales wie geniales Comeback des alten Recken und Actionunterhaltung vom Allerfeinsten! Auch wenn das Drehbuch locker auf eine halbe DIN-A4-Seite passt: genau so muss Actionunterhaltung aussehen!


"Mad Max: Fury Road" erklimmt mit seinem postapokalyptischen Roadtrip beinahe schon epische Gipfel des Unterhaltungskinos. Man hat in letzter Zeit selten so schräge Charaktere und einfallsreiche Actionchoreographien gesehen, die zu allem Krach und Bumm dazu noch solch grandiosen optische Schauwerte liefern. "Mad Max: Fury Road" unterhält einen von der ersten bis zur letzten Minute, ohne langweilig zu werden. Die 121 Minuten vergehen wie im Rausch. Nur wenige Stellen unterbrechen die rasante Action, gehen dabei aber mit Handlung und Spannung Hand in Hand. Die herrliche Absurdität ist selbstreferentieller Grundbestand und ästhetische Maxime zugleich. Die Welt von "Mad Max" wird nach den Grundelementen Metal, Benzin, Blut und Muttermilch vermessen und wirkt auf alle Sinnesebenen des Zuschauers ein, nie bleibt der Sehsinn allein berührt. Durch Sandstürme und Dreck bekommt man Atemnot, brüllende Motorengeräusche und Zündaussetzer versetzen den  gesamten Körper in Ekstase.


Man könnte jetzt den Einwand bringen, dass dieser Film an Dialog- und folglich an Handlungsarmut leidet, wie einst "Conan der Barbar". Aber es ist genau das Gegenteil. In diesem Film werden lästige Funktionsdialoge, die dem Zuschauer noch das letzte Detail eines Szenarios vorkauen, glücklicherweise vermieden. In einem Gespräch zwischen Max und Furiosa fragt Max, "was mit denen da ist". Und Furiosa antwortet: "Die suchen nach Hoffnung." Statt also breit zu erklären, wer was wie wo wann gemacht hat, werden Dialoge auf abstrakte Begriffe hingeführt, um sie dann zu beenden. Danke dafür! Denn viele Worte sind weder nötig, noch angebracht. Die Charaktereigenschaften der allesamt interessanten Figuren werden - via perfekt fokussierender Kameraarbeit - über Symbole, Taten und Gesten definiert. Miller lässt den Zuschauer selbst eine Art auf Entdeckungsreise gehen und über die liebevoll, aber auch schonungslos dargestellten Details in die Seele dieser dem Abgrund nahen, degenerierten Welt hereinschauen. Das hält die Aufmerksamkeitsspanne auf eine angenehme Weise immer auf einem hohen Level, gerade weil man als Zuschauer ernstgenommen wird und keine vorgefertigte Kost vorgesetzt bekommt. Hauptakteure Theron und Hardy spielen ihre Rollen voller Elan und merkt man deutlich, dass sie Spaß bei der Arbeit hatten. Der Bösewicht ist - so wie man es im Grunde erwartet - herrlich fies und noch dazu gut gezeichnet; die Atemgeber-Knochenmaske tut ihr Übriges. Selbst seine Handlanger sind so herrlich absurd und skurril, allen voran der Metaller mit der Gitarre.

 

Aber es wurde mit dem neuen "Mad Max" nicht nur ein furioser, bombastischer Actionfilm erschaffen, der frei von Konventionen des üblichen Action-Einheitsbreis ist, sondern Regisseur George Miller zeigt, dass er es noch kann und rettet (was für eine Wohltat!) gerade mal eben im Alleingang das aktuelle Actionkino. "Mad Max" ist tatsächlich so etwas wie ein Weckruf für das moderne Actionkino und eine kräftige Ohrfeige für alle die redundaten Actionfilme der letzten Jahre und Streifen wie "Transformers: Ära des Untergangs" oder etwa "Fast & Furious 7". Hoffen wir, dass ihm andere Regisseure folgen werden.

"Mad Max: Fury Road" ist in allen Belangen ein herrliches Oldschool-Kino und dennoch technisch auf dem allerhöchsten Niveau. Ein 3D, dass absolut positiv auffällt; gestochen scharfe Bilder; ein brachialer Soundtrack von Junkie XL und eine atemberaubende Regieleistung von George Miller. Kurzum: der Film fetzt einfach.

8,5/10

Exklusiv bei amazon.de gab es den Film im 3D-Steelbook. 


Quellen
Inhaltsangabe: Warner Bros.
Poster/ArtworkWarner Bros.

Freitag, 21. Dezember 2018

Aquaman (2018)

https://www.imdb.com/title/tt1477834/

Aquaman (Jason Momoa), der mit bürgerlichem Namen Arthur Curry heißt, ist als Sohn seines menschlichen Vaters Tom Curry (Temuera Morrison) und seiner atlantischen Mutter Atlanna (Nicole Kidman) berechtigt, den Thron von Atlantis zu besteigen. Doch aktuell regiert sein Halbbruder Orm (Patrick Wilson) das Unterwasserkönigreich und dieser möchte auch die anderen sechs Königreiche der Meere um sich scharen, um gemeinsam einen Krieg gegen die Menschen an der Erdoberfläche zu führen, die seit vielen Jahren die Ozeane verschmutzen. Gemeinsam mit Mera (Amber Heard) macht sich Aquaman auf die Suche nach dem Dreizack des ersten Königs von Atlantis, der seinen Anspruch auf den Thron untermauern würde. Doch das kann Orm nicht zulassen und so hetzt er den beiden den Piraten David Kane alias Black Manta (Yahya Abdul-Mateen II) auf den Hals, der mit Aquaman noch eine Rechnung zu begleichen hat...

"Aquaman" - der Hawkeye des DC-Universums, zumindest wird er mit diesem oft scherzhaft so verglichen. Ein gehasster und geliebter Superheld. Gleichermaßen. Und irgendwie eine Randerscheinung - so gemein das auch klingen mag. Und nun sein erster Solo-Film. Nachdem im letzten Jahr die "Justice League" den Aquaman recht schnell, überhastet und kaum logisch als Teil der Gerechtigkeitsliga einführte, war es ja nur eine Frage der Zeit, bis die Origin-Story nachgeschoben wurde. Doch genau hier liegt wieder einmal der Hase im Pfeffer. Origin-Stories sollte niemals nachgeschoben werden. Und das hat auch einen Grund: die meisten Zuschauer gehen nämlich mit einer gewissen Erwartungshaltung und einem Vorwissen aus dem Mash-up in diesen Streifen. Damit verbaut man sich Möglichkeiten der Entfaltung, weil irgendwo alles schon vordefiniert sein muss. Natürlich ist irgendwo klar, dass der Held (nahezu) immer als Sieger hervorgeht, hier ist der Weg das Ziel. Trotzdem ist die Vorgehensweise von DC/Warner nicht gerade sehr geschickt - um das mal vorsichtig auszudrücken.

Mit James Wan fand man immerhin einen erfahrenen Regisseur, der zwar ursprünglich aus dem Segment Horror-/Gruselfilm kommt, aber mit "Fast & Furious 7" bewiese, dass er auch Action kann.Und wie. Man stelle sich vor, jemand würde die größten Action-Sequenzen der letzten Jahrzehnte Hollywoods zusammenschneiden, was zu einem Brei aus "Tron: Legacy", "Avatar", "Clash Of The Titans", "Superman", "Jurassic Park" und "Gladiator" führte. Man stelle sich einen Film vor, in dem ein Oktopus ein Schlagzeugsolo bekommt und dies eben nicht zu den verrücktesten Momenten zählt. Willkommen bei "Aquaman", wo man anfangs schon keine Ahnung hat, was hier los ist, aber auch aus unerfindlichen Gründen nicht wegschauen kann. Und eigentlich ist "Aquaman" auch keine Origin-Story, sondern knüpft an "Justice League" an, um, gespickt mit vielen kleinen Rückblenden, zu erzählen, wie aus Arthur Curry der König von Atlantis wird.

Der Held ist der titelgebende Aquaman , bzw. sein Alter Ego Arthur Curry, ein reines Porträt eines Superhelden, der anfänglich noch mit seinem Vater in einer Bar herumhängt, über und über tätowiert, immer einen locker-flockigen Spruch auf den Lippen und irgendwie auch nicht die hellste Kerze auf der Torte. Zumindest sorgen seine Aussagen im Film teilweise für ungläubiges Kopfschütteln. Doch Schwamm drüber, denn das Mitglied der "Justice League" (was im Film glücklicherweise kaum erwähnt wird) muss ja erst einmal über sich hinauswachsen, die Welt retten und über wie unter Wasser kräftig aufräumen, damit Frieden herrscht. Jason Momoas Version des Arthur Curry wirkt, als wäre er gerade aufgestanden, zum Strand gefahren, auf dem Surfbrett über ein paar Wellen geritten und dann direkt zum Set gefahren - und komischerweise passt das wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Dabei ist Momoa kein wirklich guter Schauspieler. Er wirkt durch Präsenz, Physis und Aussehen. Dass er - ohne Frage - ein sympathischer Typ ist, spiegelt sich zwar in seinem Charakter wieder, und das hilft auch dem Film ungemein weiter. Trotzdem holpert er wieder etwas. Und das liegt auch am Aufbau. Denn gerade wenn der Film Hunger auf mehr macht, gibt es einen harten Cut und man befindet sich in einem ermüdenden und schier endlosen politischen Entscheidungsfindungsprozess in Atlantis.


Und auch one Gegenspieler geht es nicht. Und "Aquaman" hat gleich zwei davon. Patrick Wilsons' König Orm, Arthurs Halbbruder, schwebt mit seinem an einen Plesiosaurus erinnernden Kreatur (warum auch nicht?) durch die Tiefsee und will einen Krieg mit der Menschheit entfesseln. Er führt also einen U-Boot-Angriff auf Atlantis unter falscher Flagge durch - just in dem Moment, an dem sich die anderen Herrscher der Unterwasservölker gerade einig waren, dass ein krieg gegen die Menschen Unsinn wäre. Gutes Timing. Allein dies könnte einen anderen Helden auf eine filmlange Suche führen, um die Unschuld der Menschheit zu beweisen, aber hier wird es kaum noch erwähnt. Es ist einfach wie es ist und Arthur Curry muss diesem Möchtegern-König das Handwerk legen - und dann schwimmen ja noch größere, *hüstel*, Fische im Teich.

Also befinden wir uns auf zwei parallelen, aber gleichermaßen knackigen Quests. Orm muss sein Königreich Atlantis mit den Armeen aus Dolph Lundgrens Seepferdchen, Djimon Hounsous Meermännern und Brian Blessed's Krabbenviechern zu vereinen. In der Zwischenzeit muss Arthur in feinster "Tomb Raider"-Manier dem mystischen Geheimnis hinterher jagen, um den verborgenen Dreizack von Atlantis zu finden, um sich damit den Thron als rechtmäßiger Erbe zu verdienen und den Krieg zu beenden. Seine vorwiegend menschliche Erziehung bedeutet auch, dass er nach dem Verschwinden seiner Mutter Atlanna (Nicole Kidman) erst einmal wieder mit dem Wasser und seiner wahren Natur auseinandersetzen muss. Um diesen Quests noch ein wenig Orientierung, Witz und Sinn zu verleihen, verlässt sich Arthur ausschließlich auf seinen Sidekick Mera, gespielt von Amber Heard, die wie der Cosplayer der kleinen Meerjungfrau Arielle aussieht und seinen Dreh- und Angelpunkt darstellt.


Die Handlung ist damit und ehrlich gesagt ein reines Chaos, dazu übertrieben kompliziert und trotzdem vorhersehbar. Was den Film passiv unterhaltsam macht, ist, dass Regisseur James Wan erstaunlich viel Action und unglaublich geile Szenen auf die Leinwand wirft und vieles davon bleibt als "Wow, cool!" tatsächlich im Gedächtnis haften. Es ist diese Art an Unterhaltung, die hervortritt, wenn man etwas so unverschämt Übertriebenes sieht, wie ein Milchlastwagen, der unter Wasser explodiert. Gerade wenn man glaubt, man hätte alles gesehen, setzt Wan noch einen drauf und etwas noch bizzareres passiert. Allein der Angriff der Trench ist so fetzig und voller wuchtiger Bildgewalt, dass man glaubt es geht nicht mehr, nur um dann zu sehen, wie ein riesiges Monster, dass aus einem der "Godzilla"-Film entsprungen sein könnte, in der finalen Schlacht unter allen Parteien aufräumt oder eine Schlacht auf dem Meeresboden, die mehr an "Star Wars" erinnert, als an irgendetwas anderes. Fernab davon haben es die Amerikaner mit Geografie offenbar nicht so, denn an welchen Orten einzelne Szenen stattfinden (und vor allem innerhalb welchen Zeitraums), kann einfach nicht stimmen. Aber auch hier: Schwamm drüber.


Denn das ist alles so quietschbunt und atemlos, dass es erstaunlicherweise von vorn bis hinten Spaß macht. Trotz völliger Überlagerung der Szenerie, des Chaos und dem CGI-Overkill, schafft Wan es, den Zuschauer über die zweieinhalb Stunden Laufzeit bestens zu unterhalten. Der Soundtrack von Harry Gregson-Williams ist ungewohnt elektrolastig (auch für einen Superheldenfilm) und erinnert über kleine Strecken immer mal wieder an die Klänge von Daft Punk aus "Tron: Legacy". Dafür ist das von Pitbull gecoverte "Africa" (Original von Toto) wohl nur im Film, um diese grausame Verstümmelung von Liedgut zu promoten. Es passt sogar irgendwie rein, will aber nicht fetzen.

Natürlich nimmt Momoa jeden Zentimeter Raum ein, den ihm der Film gibt, und legt nochmal eine ganze Schippe auf seinen sowieso schon schelmischen Charme. Es ist wie es ist: Wan ist ein ausreichend begabter Action-Regisseur, der nicht nur mit der Erwartungshaltung der Zuschauer spielt, sondern auch weiß, wie man diesen regelmäßig überraschen kann. Letztlich ist zwar alles zu viel und wer nach diesem Film eine Ruhepause mit Ambientmusik in einem dunklen Zimmer braucht, dem sei gesagt: er ist nicht allein, aber "Aquaman" ist nach "Wonder Woman" endlich mal wieder eine fetzige Comic-Verfilmung. Und die Post-Credit-Sequenz legt den Grundstein für eine weitere Verfilmung mit dem Aquaman. Und warum auch nicht? Wenn es läuft...

8/10

Von WARNER BROS. Home Entertainment kommt der Film auch als "Limited 2-Disc-Edition" mit Ultra HD Blu-ray und Blu-ray im Steelbook.


Quellen:
Inhaltsangabe: Warner Bros.
Poster/Artwork: Warner Bros.