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Hammett (David Hasselhoff) wird nicht umsonst der Schlangenjäger genannt. Der erfahrene Ex-Bademeister hat schon so manches Biest wieder eingefangen. Aber diesmal hat er es mit einer ganz besonders schweren Aufgabe zu tun. Aus dem Forschungslabor des wohlhabenden Murdoch (John Rhys-Davies) ist eine Anakonda entkommen, die zu Untersuchungszwecken mit allerlei Mitteln behandelt wurde. Das aggressive Tier stellt nun eine Gefahr für die Umgebung dar, zumal die meisten der Wissenschaftler bereits dran glauben mussten, die in dem Labor tätig waren, als die Schlange entkommen ist. Hammett und seine Leute müssen nun all ihr Können und ihren gesammelten Wagemut an den Tag legen, um das Schlimmste zu verhindern. Denn das Tier muss unschädlich gemacht werden, bevor es sich vermehren kann. Aber sie haben nicht damit gerechnet, dass Murdoch eventuell noch andere Pläne verfolgt, die er ihnen nicht mitgeteilt hat.
So billig wie das Kinoposter ist auch der Film. Mit "Anaconda 3: Offspring" verabschiedet sich die Reihe endgültig vom Kinomonsterfilm und landet beim billigen TV-B-Movie. Ein todkranker Milliardär (John Rhys-Davies) lässt genetisch veränderte Anakondas züchten, die als mögliches Heilmittel gegen Krankheiten dienen sollen. Als die Tiere entkommen, übernimmt Söldner Hammett (David Hasselhoff) die Jagd. Die Prämisse ist typischer Monster-Trash, doch Drehbuch und Figuren bleiben erschreckend schematisch. Hasselhoff sorgt mit seinem völlig überzeichneten Auftritt immerhin für unfreiwilligen Unterhaltungswert, während Rhys-Davies aus seiner undankbaren Rolle kaum etwas herausholen kann. Die Handlung besteht ansonsten hauptsächlich aus bekannten Genre-Versatzstücken und vorhersehbaren Opfersequenzen. Größtes Problem sind die Effekte und die Inszenierung. Die CGI-Schlangen wirken selbst für einen Fernsehfilm ihrer Zeit billig und rauben den Monstern fast jede Bedrohlichkeit. Einige blutige Kills sorgen zwar für Gore-Unterhaltung, doch die Action bleibt ebenso uninspiriert wie die Figuren. Selbst die grundsätzlich passende Monsterjagd verliert im letzten Drittel deutlich an Tempo und Spannung.Hasselhoffs Trash-Faktor, die blutigen Effekte und die grundsätzlich unterhaltsame Schlangenprämisse sind amüsant, dafür fehlt es jedoch an fast allem, was einen funktionierenden Creature-Feature ausmacht: Spannung, glaubwürdige Figuren, vernünftige Effekte und eine überzeugende Inszenierung. "Anaconda 3: Offspring" ist billig, vorhersehbar und technisch schwach - als unfreiwillige Trash-Komödie besitzt der Film dank David Hasselhoff aber zumindest einen gewissen Unterhaltungswert.


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