Fünf alte Kriegskameraden kommen wieder zusammen, um noch einmal alles zu riskieren: Tom "Redfly" Davis (Ben Affleck), William "Ironhead" Miller (Charlie Hunnam), Santiago "Pope" Garcia (Oscar Isaac), Francisco "Catfish" Morales (Pedro Pascal) und Ben Miller (Garrett Hedlund) waren bei den US-amerikanischen Spezialkräften, wo sie sich aus vielen brenzligen Situationen befreien konnten und für ihr Land alles riskiert haben, ohne dass sich dafür jemand groß bedankt hätte. Jetzt versammeln sie sich zu einer Mission, die sie nur für sich selbst machen: Im Dreiländereck von Paraguay, Argentinien und Brasilien will das Team eine große Menge Geld stehlen. Problem: Das Geld gehört dem gefährlichsten Drogenkartell des Planeten. Als die Nummer nicht läuft, wie geplant, werden die Fähigkeiten der Ex-Soldaten getestet wie nie zuvor - und jeder muss sich fragen, ob moralische Grenzen und Loyalitäten nun noch irgendeinen Wert haben…
"Triple Frontier" versammelt ein Star-Ensemble ehemaliger Special-Forces-Soldaten für einen hochbrisanten Raubüberfall in den gesetzlosen Grenzlanden Südamerikas - und liefert straffe Action inmitten moralischen Sumpflands, doch dünne Charaktere verhindern einen echten Griff ans Herz. J.C. Chandor inszeniert diesen Netflix-Thriller nach einem Drehbuch, das er mit Mark Boal schrieb, und verwebt brüderliche Bande mit Gier im titelgebenden Dreiländereck, wo Paraguay, Brasilien und Argentinien kollidieren. Das Ensemble knistert mit authentischer Chemie - Isaacs charismatischer Pope lenkt den moralischen Kompass, Affleck verleiht Redflys Verzweiflung wuchtige Tiefe, Hunnam und Hedlund verkörpern brüderliche Rauheit überzeugend. Pascal bringt scharfen Biss als Catfish, doch die dünnen Charaktere, die eine tiefere Bindung verhindern, trotz gelegentlicher Funken, sind wirklich zu bedauern. Dennoch wirkt ihre Wiedervereinigung echt und gibt der bekannte Prämisse wenigstens etwas Drive.
Letztlich bietet "Triple Frontier" starke Thrills und ein Mörder-Cast, was den Film irgendwo zu einem soliden Genre-Ritt macht, doch das Drehbuch von der Stange und unterentwickelte Charaktere dämpfen den Impact etwas. Für Actionfans dennoch einen Blick wert.







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