Der von Wissenschaftlern genetisch auf Kampfmaschine gepolte und von einer geheimen Bruderschaft aufgezogene Killer "Agent 47" (Timothy Olyphant) steht plötzlich auf der anderen Seite der gezückten Pistolenläufe. Nachdem er den russischen Präsidenten Mikhail Belicoff (Ulrich Thomsen) eliminiert hat, ist nicht nur der russische FSB auf seinen Fersen. Interpol-Agent Whittier (Dougray Scott) sitzt ihm ebenfalls im Nacken und seine Auftraggeber wollen nichts mehr von ihm wissen. Agent 47 zeigt eine ungewohnte Sentimentalität, als er die Augenzeugin Nika (Olga Kurylenko) am Leben lässt. Die Prostituierte war Belicoffs Eigentum und ist nun eine weitere Bedrohung. Verzwickter wird der Fall, als Agent 47 feststellt, dass Belicoff trotz gezieltem Kopfschuss noch lebt. Entweder hatte der Präsident einen nun toten Doppelgänger oder ein Doppelgänger führt das Leben des Staatsoberhaupts weiter. Ehe er sich versieht befindet sich Agent 47 inmitten eines brisanten politischen Machtspiels...

Stellenweise etwas übertrieben dargestellt und mit ein paar inhaltlichen und geographischen Logiklöchern ist der Film dann doch zumindest kurzweilig und unterhält passabel. Im Endeffekt kann der Film trotzdem zumindest in sofern die Erwartungen übertreffen, als dass der Plot solide und nicht allzu stumpf daherkommt. Als Umsetzung der Spielereihe taugt "Hitman" allerdings nicht, als losgelöster Film dafür schon.
6/10
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