Mittwoch, 10. Oktober 2018
Trespass - Trespass: Auf Leben und Tod (2011)
Als die maskierten Männer in ihr Haus stürmen und Kyle Miller brutal niederschlagen, ist seine Frau Sarah zunächst wie erstarrt vor Entsetzen. Doch je mehr sich die beängstigende Situation zuspitzt, weil der Diamantenhändler den Safe nicht öffnen will, desto sicherer wird sich Sarah, dass sie einen der Maskierten kennt. Da war doch dieser junge attraktive Handwerker, der ein ganz eindeutiges Interesse an ihr hatte ... Und sie an ihm! So unauffällig wie möglich versucht sie, mit dem Mann Kontakt aufzunehmen. Ein hochriskanter Weg, denn wenn seine Komplizen bemerken, dass sie weiß, wer hinter der Maske steckt, wäre das nicht nur ihr eigenes sicheres Todesurteil ...
Montag, 8. Oktober 2018
Jeepers Creepers 3 (2017)
https://www.imdb.com/title/tt1139592/Dan Tashtego (Stan Shaw), Sheriff des kleinen Städtchens Poho County, steht vor einem Rätsel als er und sein Team einen LKW voller Leichen finden. Bei ihrer Untersuchung finden sie zahlreiche tödliche Fallen an dem Fahrzeug. Und damit hat das Grauen noch kein Ende. Addison Brandon (Gabrielle Haugh) wird von einem Dämonen verfolgt, so auch Buddy Hooks (Chester Rushing), ein weiterer Jugendlicher aus dem Ort. Immer mehr Menschen aus ihrer Umgebung werden scheinbar von dem Dämon geschnappt. Hilfe scheint ausgerechnet die alte, als verrückt geltende Frau Gaylen (Meg Foster) zu bieten. Sie verlor ihren Sohn vor 23 Jahren und glaubt nun zu wissen, wie man das Monster stoppen kann. Dabei könnte auch der alte Polizei-Veteran Davis Tubbs (Brandon Smith) eine wichtige Hilfe sein. Er hat Erfahrung im Kampf mit dem Creeper (Jonathan Breck) und unterstützt Sheriff Tashtego...
Die negativen Kritikpunkte fangen schon bei der Story an. Salva schrieb bisher immer die Drehbücher selbst und da verwundert es schon, dass er dennoch einige Logikfehler in seine Chronologie einbaut. Warum muss "Jeepers Creepers 3" denn auch unbedingt zwischen dem ersten und zweiten Teil spielen? Man hätte doch auch einfach so eine Fortsetzung machen können, dann wären Anschlussfehler nicht entstanden. Dass der dritte Teil zwischen seinen beiden Vorgängern spielt, ist übrigens ziemlich egal und sorgt für keine zusätzliche Dramaturgie. Es wirkt ziemlich beliebig und die Entscheidung ist nicht nachzuvollziehen. Sowieso hat die Story nichts mehr, was irgendeinen Reiz ausmachen würde. Hier und da ein paar halbwegs gelungene Ideen reichen bei weitem nicht aus, um den Film interessant zu gestalten, denn an sich bekommt man nur Klischees und einen dünnen Plot geboten, der den Vorgängern nichts hinzuzufügen hat. Salva führte natürlich auch selbst wieder Regie undoptisch ist "Jeepers Creepers 3" eigentlich ganz gut, besonders aufwendig wirkt er trotzdem nicht. Dann gibt es noch ein paar recht billige Computereffekte und schon ist der Eindruck bestätigt, dass es hier an Budget gemangelt hat. Ein paar Szenen hat Salva ganz cool gestaltet und die Sache mit den Waffen im Fahrzeug sorgt für ein paar kreative Momente.
Viel mehr Positives kann man über die lustlose Inszenierung allerdings nicht berichten. Was dem Werk allerdings am meisten fehlt, ist eine Atmosphäre. Der Creeper sieht zwar immer noch cool aus, aber wie ein Horrorfilm wirkt "Jeepers Creepers 3" nun kaum noch. Da entsteht keine echte Bedrohung und so muss man sich durch eine Laufzeit von guten 100 Minuten quälen. Einziger Lichtblick ist hier Meg Foster, die als Darstellerin gut zu gefallen weiß. Dass Jonathan Breck erneut in die Rolle des Creepers schlüpft, ist natürlich auch schön. Wo aber die vielen bekannten Gesichter aus den Vorgängern sind, ist nicht erkennbar. Bis auf Gina Philips in einer kleinen Rolle schaut eigentlich niemand vorbei. Trotzdem sind die Darsteller noch ganz brauchbar. Was man vom Unterhaltungswert nicht gerade behaupten kann. Der Einstieg fällt zwar temporeich aus, doch schon hier sprang überhaupt kein Funke mehr über. Danach nimmt "Jeepers Creepers 3" das Tempo jedoch erst mal komplett heraus, versucht eine Story zu erzählen, die allerdings völlig uninteressant ist. Die Action wirkt auch recht lahm. In der letzten halben Stunde wird das Tempo zwar wieder angezogen und es ist mehr los, doch da hat der Film auch den interessiertesten Zuschauer längst verloren. Da können auch ein paar nette Splatter-Einlagen nichts mehr dran ändern. Wenigstens waren die Effekte aber hier ganz brauchbar.
"Jeepers Creepers 3" hätte es auf keinen Fall mehr gebraucht, zumindest nicht so. Salva hat sich hier komplett verrannt und schadet seiner eigenen Reihe. Er tut sich schon alleine damit keinen Gefallen, das Geschehen chronologisch zwischen die anderen beiden Teile zu verfrachten, aber auch sonst ist die Handlung kaum zu gebrauchen. Die Inszenierung wirkt einfallslos, die Charaktere interessieren einen kaum und der Unterhaltungswert ist viel zu schlecht. Lediglich die brauchbaren Darsteller und ein paar ganz gut gemachte Szenen schützen hier vor einer Totalkatastrophe, aber Fans der Vorgänger werden dennoch maßlos enttäuscht sein.
4/10
Von SPLENDID erschien die Trilogie im limitierten DigiPak:
Samstag, 6. Oktober 2018
Incredibles 2 - Die Unglaublichen 2 (2018)
Nachdem die Superheldenfamilie von Bob Parr (Stimme von Craig T. Nelson) und Helen (Stimme von Holly Hunter) durch eine etwas aus dem Ruder gelaufene Aktion gegen den "Tunnelgräber" (Stimme von John Ratzenberger) wieder in den Schlagzeilen gelandet ist, wird das Schutzprogramm gegen sie aufgelöst. Superhelden sind teuer und machen mehr Schaden als sie nützen. Gegen dieses Urteil will ein schwerreicher Unternehmer namens Winston (Stimme von Bob Odenkirk) der Familie unter die Arme greifen. Mithilfe von Publicity-Aktionen von Elastigirl (Frau Parr) soll die Legalisierung der Superhelden finanziert werden. Unterdessen bleibt Bob (alias Mr. Incredible) zu Hause und beobachtet seine Kinder Violetta und Flash und entdeckt Jack-Jacks bis dahin verborgene Superkräfte. Die Familie ist gemeinsam mit dem Superhelden Frozone gezwungen, sich einem neuen Bösewicht, dem "Screenslaver", der ein düsteres Komplott geschmiedet hat, gegenüberzustellen.
14 Jahre sind vergangen, seit "The Incedibles" ihr erstes Leinwandabenteuer bestritten. "Die Unglaublichen", so der deutsche Titel, sind die Pixar-Superhelden-Familie, die in Teilen an "Mr. Fantastic" oder gar "Superman" erinnern - und soweit es den Autor / Regisseur Brad Bird betrifft, ist an dieser Stelle gar keine Zeit vergangen. Der Epilog des ersten Films ist nun gleichzeit der Prolog des zweiten und der Superschurke "Underminer" ("Tunnelgräber") schickt sich gerade an, Metroville zu unterjochen und die Incredibles setzen all ihre Superkräfte ein, um ihn aufzuhalten. Damit allein ist diese augenblickliche Fortsetzung gewissermaßen ein geschickter Weg, den jüngsten Superheldenboom des Kinos nicht anzuerkennen - es gibt kein Zwinkern oder Nicken zu den lukrativen Kinouniversen, die in der Zwischenzeit entstanden sind. Im Universum der Unglaublichen war und ist das goldene Zeitalter der Superhelden vorbei.
In mancher Hinsicht wünscht man sich fast, dass sich die Dinge etwas weiter bewegt hätten. Nach der blendenden Eröffnung fühlt sich "The Incredibles 2" anfangs übervorsichtig an den Herzschlag des ersten Films gebunden: Superhelden sind immer noch illegal und unsere Heldenfamilie verlässt sich immer noch auf mysteriöse, wohlwollende Milliardäre, um über die Runden zu kommen und sich gleichzeitig versteckt zu halten. Aber es gibt auch bedeutende Unterschiede: Hier sind die wohlhabenden Wohltäter die Geschwister Evelyn und Winston Deavor, die alle ihre eigenen Gründe haben, der Familie zu helfen, den Status eines Bürgers zweiter Klasse zu überwinden. Die Deavors bieten ein wenig PR-Rotation im "Incredibles"-Universum, indem sie Ressourcen, Lobbyisten und eine Menge Versicherungen zur Verfügung stellen, um ihr öffentliches Image wiederherzustellen, wobei Elastigirl, deren dehnbare Kräfte sie am wenigsten zerstörerisch für die alte Garde machen, die Galionsfigur ist. Und so beginnt eine neue Mission - aber wie dem Zuschauer die Grillfeste bei "The Fast And The Furious" bewusst gemacht haben, ist "Familie eben alles" und das ist auch (wie immer) das Credo dieses Familienfilms. Das Jonglieren von Verbrechensbekämpfungsaufgaben mit häuslichen Verpflichtungen stellt so manche Gelegenheit für nette Witze bereit, ebenso wie die komplexe Dynamik einer 5-köpfigen Familie, die immer Sekunden von einer neue häuslichen Krise entfernt ist. Mit Helen als neuem Boss bleibt Bob als "Ersatzelternteil" zurück, und er hat alle Hände voll mit einem launischen Teenagermädchen, einem verzweifelten Vorschuljungen und einem wilden und unberechenbaren Baby. Diese Neuaufteilung passt recht gut ins aktuelle Weltbild, wo es eben schon längst nicht mehr eine klassische Rollenverteilung gibt. Und das ist sehr gut so.
Die meisten Gags hat wie immer die Nebenfigur. Jack-Jacks wahnsinnig unbekannte, vielgestaltige Kräfte stehlen mehr als eine Szene, aber der Film findet auch Zeit für ruhigere, familieninterne Momente, wenn die Eltern sich beispielsweise Sorgen machen, zwischen Zahnpasta zu entscheiden oder einen neuen Job anzunehmen, eben Szenen, die Familien überall genau erkennen werden. Das Wunderbare mit dem Alltäglichen zu verbinden, war die eigentliche Errungenschaft von Pixar im Allgemeinen und dieser Charaktere im Besonderen, und es ist hier ein besonderes Highlight. Wenn es nun ein Ärgernis im zweiten Teil gibt, ist es diese beständige
Superhelden-Filmkrankheit: der unterschwellige Bösewicht. Im Gegensatz
zum ersten Film, der das verstimmte ehemalige Fan-Syndrom (einen
brillanten, gut abgerundeten Feind) zeigte, ist es hier der schwer fassbare
"Screensaver", einer libertären und anarchischen Figur, die die Ätherwellen
übernimmt, die Zuschauer hypnotisiert und sie beschimpft, alles über
ihre Smartphones oder Fernsehbildschirme aus zweiter Hand zu erleben. Es ist zwar ein passender Bösewicht, dessen Motive aber leider erst ziemlich spät im Film
bekannt werden und dessen wahre Identität viel zu früh in Richtung Zuschauer telegrafiert wird. Aber all das bewegt sich mit solch
freudiger Geschwindigkeit und Energie, dass es vielleicht auch egal ist.Einige Skeptiker hatten sich gefragt, ob Pixar nach dem sexuellen Fehlverhaltensskandal um Gründer John Lasseter seine Magie verlor. "The Incredibles 2" lässt solche Sorgen absurd erscheinen. Der Beweis dafür, dass die Magie, die seine größten Filme auszeichnete, nicht im Mindesten nachgelassen hat. Das Geschick von Brad Bird für wild-kinetische, geniale Sequenzen bleibt nämlich ungetrübt, und sogar die verrückteren Momente halten geschickt das Gleichgewicht. Im Endeffekt gibt es ein paar Kleinigkeiten in einem über-vertrauten Setup und einen unterversorgten Bösewicht, über die man sich beschweren könnte, aber warum sollte man das, bekommt man doch insgesamt eine herrlich-lustige Familienparabel geboten, die so unterhaltsam wie jeder Superheldenfilm ist, den man dieser Tage sehen kann.
8/10
In der Schweiz gibt es den Film schon jetzt auf Disney 3D-BD, und während wir hierzulande noch knapp 2 Wochen warten müssen, kann man das schicke und limitierte Steelbook jetzt schon in den Händen halten.
Quellen:
Inhaltsangabe: Filmstarts
Poster/Artwork: Disney/Pixar
Rampage - Rampage: Big meets Bigger (2018)
Mit seinen Mitmenschen kommt der renommierte Primatenforscher Davis Okoye (Dwayne Johnson) nicht besonders gut zurecht, mit dem Gorilla George hingegen schon. Okoye hat den außergewöhnlich intelligenten Silberrücken aufgezogen, seit dieser ein kleines Affenbaby war. Die beiden verbindet eine tiefe Freundschaft. Doch dann geht eines Tages ein illegales Genexperiment gehörig schief und der eigentlich so sanftmütige George mutiert zu einem gewaltigen, wildgewordenen, riesigen Monster. Auch andere Tiere wurden in wilde Bestien verwandelt und sorgen ebenso wie George für Tod und Zerstörung. Okoye schließt sich mit der Gentechnikerin Dr. Kate Caldwell (Naomie Harris) zusammen, um ein Gegenmittel zu entwickeln, das die Tiere wieder zurückverwandelt. Das ist bei dem ganzen Chaos ziemlich schwierig, zumal auch noch der gerissene Regierungsagent Russell (Jeffrey Dean Morgan) auf Okoye und Dr. Caldwell angesetzt wurde...
Es gibt Schwachsinn und unterhaltsamen Schwachsinn. Dieser Film ist letzteres. Aber was hätte man von einer Story, die 3 mutierte und genetisch manipulierte Riesenviecher auf eine Stadt (Chicago) loslässt, auch anderes erwarten sollen? "Rampage" jedenfalls legt ein sauberes Tempo vor, hat überzeugende Special Effects, ist auf das Wesentliche beschränkt und versucht gar nicht erst mehr zu sein als er ist - und serviert dem Zuschauer einen rundum unterhaltsamen Monstermovie. Eigentlich absolut inhaltslos, aber dafür gibt es einen Riesen-Affen, ein gigantisches Krokodil und einen fliegenden Wolf. Sieht manchmal halbwegs teuer aus, doch die digitalen Actionszenen sind gerade zu Beginn nicht episch oder aufwändig genug, um über die Drucklosigkeit hinwegzutäuschen. Der Hochhaussturz kommt gut.
Auch Dwayne Johnson kann mal wieder sein Charisma ausspielen und Jeffrey Dean Morgan amüsiert ebenfalls als FBI Agent mit Cowboy Attitüde und "The Walking Dead"-Lächlern. Einzig Malin Åkerman und Jake Lacey als antagonistisches Geschwistergespann sind selbst für so einen Film zu überzogen und comichaft. Ständig fühlt man sich bei den beiden Charakteren an "Pinky und der Brain" erinnert - und das wirkt auch in diesem Kontext einfach zu lächerlich. Aber Riesenaffe Georges schräger Humor weiß zudem gut zu gefallen, passt gut in den Film und sorgt auch am Ende des Films für den besten Gag. Hirn raus, "Rampage" rein. Geht, auch wenn es zu wenig Wahnsinn für so einen Quatsch bietet.
6/10
Von WARNER BROS. Home Entertainment kommt der Film auch als "Limited Steelbook Edition" mit der 4K Ultra-HD Blu-ray und Blu-ray, amazon.de-exklusiv.
Quellen:
Inhaltsangabe: Warner Bros.
Poster/Artwork: Warner Bros.
Freitag, 5. Oktober 2018
Two And A Half Men, Season 04 (2006)
Die Serie handelt vom leichtlebigen Werbejingle-Komponisten Charlie Harper (Charlie Sheen). Er lebt ein freizügiges Leben und hat unzählige kurze Beziehungen zu Frauen. Dieses Leben erfährt jedoch eine große Wende, als sein Bruder Alan (John Cryer) bei ihm einzieht, dessen Frau Judith (Marin Hinkle) sich von ihm getrennt hat. An den Wochenenden betreut Alan seinen Sohn Jake (Angus T. Jones), weshalb Charlie von nun an zwei Dauergäste bei sich in seinem großen Haus am Strand von Malibu hat. Trotzdem versucht Charlie sein Leben als Single aufrechtzuerhalten, was oft zu bizarren Situationen führt. Alan ist charakterlich das genaue Gegenteil von Charlie und hat es schwer, sich gegen seine Ex-Frau zu behaupten. Er ist mit Charlies Lebensstil gar nicht einverstanden, muss sich aber anpassen, weil er bei Charlie wohnen darf. Zudem macht Charlies und Alans ungeliebte Mutter Evelyn (Holland Taylor) den dreien das Leben schwer. Charlies Haushälterin Berta (Conchata Ferrell) ist über die Mehrarbeit wegen Alan und Jake wenig erfreut, und Charlies Stalkerin Rose (Melanie Lynskey), mit der er einmal geschlafen hat, verfolgt und beeinflusst das Geschehen aus dem Hintergrund...
https://www.imdb.com/title/tt0858373/
4.1 Ich arbeite für Caligula (Working For Caligula)
Nach der Hochzeit gehen Alan, Kandi und Charlie noch in ein Casino. Dort spielt Alan an einem Glücksspielautomaten und gewinnt den Jackpot in Höhe von $500.000,00. Darum kann er es sich leisten, mit Kandi auszuziehen. Nach vier Monaten kommt Alan zurück ins Strandhaus und erzählt Charlie, dass Kandi ihn rausgeworfen hat und er von dem Gewinn noch $11 übrig hat. Charlie ist davon alles andere als begeistert, weil er findet, dass alles besser war als Alan weg war. Außerdem lässt Berta durchblicken, dass sie, Freunde und Bekannte eine Wette darüber abgeschlossen haben, wann Alans Ehe zerbricht. Judith gewinnt und klärt Alan darüber auf, dass er trotz der Scheidung von Kandi weiter Alimente zahlen muss. So kann Alan sich immer noch keine eigene Wohnung kaufen und bleibt, sehr zu dessen Missfallen, bei Charlie. - 8,5/10
https://www.imdb.com/title/tt0868906/
4.2 Wer ist Wod Katitten? (Who’s Vod Kanockers?)
Alan nervt Charlie, indem er ihm öfters sagt, dass Mia gehen zu lassen der größte Fehler sei, den er je gemacht habe. Charlie wird es zu viel und er macht Alan klar, dass er sich nur von Mia getrennt hat, weil sie wollte, dass Alan auszieht. Darauf versucht dieser seine Schuld wieder gutzumachen, indem er Charlie Essen macht und ihm einen etwas lächerlichen Hut schenkt. Währenddessen ist Steven Tyler in das Nachbarhaus eingezogen und probt ununterbrochen. Davon ist Charlie genervt und nach einigen Provokationen steckt er in einer Prügelei mit Tyler, die dieser klar gewinnt. Charlie vergibt Alan und gibt zu, dass er Alan nur als Vorwand benutzt hat, um nicht heiraten zu müssen. - 8,5/10
https://www.imdb.com/title/tt0870677/
4.3 Die See ist eine harte Mutter (The Sea Is A Harsh Mistress)
Charlie versucht sich, um ein Mädchen zu beeindrucken, im Surfen. Gleich bei der ersten Welle fällt er vom Brett und ertrinkt beinahe. Nach seiner Rettung durch einen Bademeister erzählt er Alan, dass er unter Wasser den Kopf ihres verstorbenen Vaters gesehen hat. Dieser hat gesagt: ‚Kümmere dich um deine Mutter‘. Charlie versucht es und lädt Evelyn zum Essen ein und holt sie nach einer Schönheitsoperation aus dem Krankenhaus zu sich nach Hause. Dort kümmert er sich um sie, was ihm sehr missfällt. Durch eine Fernsehsendung kommt er darauf, dass das ‚sich kümmern‘ auch anders gemeint sein könnte. Weil Evelyn noch bei ihm im Haus ist, geht Charlie sogar mit dem Bademeister Kaffee trinken. - 8,5/10
https://www.imdb.com/title/tt0854051/
4.4 Wo ist der blöde Hund? (A Pot Smoking Monkey)
Alan und Kandi streiten sich, wer ihren gemeinsamen Hund bekommt. Alan möchte ihn unbedingt und stiehlt ihn schließlich. Die Polizei findet heraus, dass Alan der Dieb ist und verhaftet ihn. Währenddessen will Jake mehr Taschengeld, um seiner 'Freundin' Wendy Cho ein Geschenk zu kaufen. Bevor er ihr das von Charlie bezahlte Geschenk geben kann, macht sie am Telefon Schluss. - 8/10
https://www.imdb.com/title/tt0882651/
4.5 Ein guter Schläfer (A Live Woman Of Proven Fertility)
Judith ist mit Jakes Kinderarzt Dr. Herb Melnick verlobt, worüber Alan sich sehr freut, da er ab der Trauung nie mehr Alimente zahlen müsste. Jake will Herb nicht als seinen neuen Vater ansehen und reißt bei Judith aus. Er kommt zu Charlie und Alan, die ihn zurück zu Judith bringen, ihn zuvor jedoch bestechen, damit er vortäuscht Herb zu mögen. Charlie und Alan nehmen Herb ohne Judiths Wissen mit und feiern eine Art Junggesellenparty. Als Herb betrunken einschläft, bringen Charlie und Alan ihn schließlich zu Judith zurück. - 8,5/10
https://www.imdb.com/title/tt0886285/
4.6 Ödipus (Apologies For The Frivolity)
Charlie hat eine neue Freundin namens Lydia. Sie ist Immobilienmaklerin, herrisch und hat immer einen verletzenden Kommentar auf den Lippen. Berta, Alan und Jake erkennen recht schnell, dass sie das genaue Gegenstück zu Evelyn ist, weil sie sogar zwei Söhne hat, von denen sie selbst denkt, dass der Ältere ein Chance hat und der Jüngere im Leben verlieren wird, und sie sich ganz genauso kleidet wie Evelyn. Charlie bekommt das im Laufe der Zeit auch mit, beendet die Beziehung aber nicht. - 8,5/10
https://www.imdb.com/title/tt0889005/
4.7 Wie Haare an feuchter Seife (Repeated Blows To His Unformed Head)
Bertas hochschwangere Tochter Naomi kommt nach Malibu, um ihrer Mutter bei den Haushaltsarbeiten zu helfen. Alan wird von schwangeren Frauen angetörnt und muss alles Mögliche dafür tun, dass er Naomi nicht anbaggert. Unterdessen ist Berta verzweifelt, weil Naomi eine alleinerziehende Mutter sein wird, keinen Job hat und der Vater des Kindes ebenfalls mittellos ist. Also fahren Charlie und Berta zum vermeintlichen Vater des Kindes und erleichtern ihn etwas unkonventionell um $4000. Naomi bekommt das Kind und äußert gegenüber Berta, dass der zuerst gedachte keinesfalls der Vater ist, aber Berta gibt das Geld trotzdem nicht zurück, sondern an ihre Tochter. - 8/10
https://www.imdb.com/title/tt0891939/
4.8 Lasst die Hunde los! (Release The Dogs)
Alan kann nicht mehr einschlafen. Alle empfehlen ihm, eine Pille zu nehmen oder zu masturbieren, aber Alan möchte das nicht und versucht alles andere – von joggen zu meditieren – und besucht sogar die Psychiaterin Dr. Linda Freeman, die ihm auch zu einer Pille rät. Währenddessen bekommt Jake Besuch von seiner Schulfreundin Taylor, mit der er chattet. Jake schließt mit Charlie den Deal, dass Charlie nicht mit Taylors Mutter ausgeht und Jake dafür einen Monat lang jeden Tag sein Auto putzt. Bereits nach einem Tag geht Charlie auf ein Date mit Taylors Mutter und Jake erfährt es, weil Taylor ihm Fotos schickt. Jake rächt sich, indem er einen Eimer mit grünem Glibber-Schleim auf Charlies Türkante stellt. Als Charlie mit Schleim bedeckt wütend auf der Suche nach Jake am Strand entlang rennt und Hunde auf ihn gehetzt werden, fühlt Alan Gerechtigkeit und kann wieder schlafen. - 8,5/10
https://www.imdb.com/title/tt0898835/
4.9 Der alte Alan (Corey’s Been Dead For An Hour)
Alan ist noch geiziger als sonst. Er erfindet ständig Ausreden, weshalb er nicht zahlen kann und bestellt noch mehr, wenn Charlie sich bereit erklärt zu zahlen. Auf einem Doppel-Date behauptet er, aufs Klo zu müssen, um seinen Anteil nicht zu zahlen. Weil Charlie das allmählich satt hat, folgt er Alan zur Toilette und macht alles im selben Schneckentempo wie Alan. Insgesamt verschwenden sie eine halbe Stunde auf der Toilette. Als sie wieder in den Speiseraum zurückkehren, sind ihre Dates verschwunden. Während des Dates sieht sich Jake mit Rose einen Horrorfilm an. Als Charlie und Alan zurückkommen, findet Charlie, während Alan sich im Bad versteckt, in dessen Zimmer eine Geldrolle mit $5000 in kleinen Scheinen. Am Tag darauf erklärt Alan Charlie, dass er das Geld gespart hat, damit er im Alter ohne Unterstützung leben kann. Zuerst will Charlie, dass Alan das Geld vollständig ausgibt, er lässt ihn aber doch weitersparen, damit er irgendwann in eine eigene Wohnung ziehen kann. - 8,5/10
https://www.imdb.com/title/tt0908936/
4.10 Leck nicht an deiner Haarbürste (Kissing Abraham Lincoln)
Charlie ist wieder mit Lydia zusammen. Sie ist weiterhin herrisch und bestimmt über Charlie, dieser kann aber nicht Schluss machen, weil er süchtig nach ihr ist. Lydia gibt Berta auch ihre Wäsche zum Waschen, was Berta gar nicht gefällt. Zu Beginn versucht Charlie Lydias Kleidung selbst zu waschen, aber schon bald zwingen Berta und Lydia ihn, sich zu entscheiden. Zuerst lügt er beide an; seine Lüge fliegt aber sehr bald auf und er entscheidet sich für Berta. Damit sie bleibt, besucht Charlie eine Selbsthilfegruppe. - 8/10
https://www.imdb.com/title/tt0908937/
4.11 Entweihnacht (Walnuts And Demerol)
Charlie möchte an Weihnachten als das zweite Date mit Gloria schlafen. Alan will ins Kino gehen, und Jake wird von Herb und Judith abgeholt. Weil sie bei Herbs Eltern feiern, will Judith noch kurz bleiben um Eierpunsch zu trinken. Als Kandi auftaucht und Herb deren Brüste bestaunt und sie im Hals-Brust-Bereich untersucht, will Judith plötzlich gehen, wozu sie Herb aber nicht überreden kann. Schließlich tauchen auch noch Rose, Evelyn und Gloria auf. Gloria ist schon betrunken und geht, nach einer kurzen Unterhaltung mit Evelyn, mit Charlie in sein Schlafzimmer. Während Jake sich mit Eierpunsch betrinkt, ruft Evelyn Glorias Mutter an. Diese erklärt Charlie und Gloria, dass sie nicht miteinander schlafen können, weil sie vielleicht Geschwister sind. Gloria ist das egal, aber Charlie findet seine erste Grenze in der Sexualität und geht. Um Herb nicht an Kandi zu verlieren, schläft Judith mit ihm, und um sich an Evelyn zu rächen, schläft Glorias Mutter mit Alan. - 9/10
https://www.imdb.com/title/tt0932463/
4.12 Alan ist anders (Castrating Sheep In Montana)
Alan geht mit Bertas Tochter Naomi aus. Zuerst ist Berta sauer, dass ihre Tochter jede Nacht weg ist, aber als sie erfährt, dass Alan der Mann ist, ist sie hocherfreut. Sie ist nett und freundlich zu Alan, bereitet ihm Essen zu und kümmert sich um ihn. Sie lädt die Harpers schließlich auch zu einem gemeinsamen Familienessen ein. Dort wird zwar zu Beginn etwas gezankt, allerdings vertragen sich die meisten gleich wieder. Mitten beim Essen erscheint der Vater von Naomis Kind und kommt wieder mit Naomi zusammen. Darauf ist Berta so wie eh und je. - 8/10
https://www.imdb.com/title/tt0946827/
4.13 Superman und Dornröschen (Don’t Worry, Speed Racer)
Jake kann Judith und Herb beim Sex hören. Evelyn meint, dass nur Hören nicht traumatisierend ist und meint, dass Charlie auch nicht geschadet hat, was er erlebt hat. Charlie ist schockiert und versucht sich zu erinnern. Ihm fällt schließlich ein, dass er als Kind seine Mutter mit einem Mann im Bett gesehen hat. Als er mit Evelyn darüber reden möchte, öffnet diese nicht die Tür. Also klettert Charlie am Haus hoch und sieht Evelyn wieder mit einem fremden Mann im Bett. Er kommt wieder zurück nach Malibu und versucht auch diese Erinnerung sofort zu verdrängen. In dieser Folge hört man Rose in der englischen Version einen Satz Deutsch sprechen. - 8,5/10
https://www.imdb.com/title/tt0957426/
4.14 Man fängt nie mit Blähungen an (That’s Summer Sausage, Not Salami)
Charlie und Alan haben eine neue Nachbarin, Danielle. Bei einer Unterhaltung findet Charlie heraus, dass sie reich ist und wieder sesshaft werden möchte. Aufgrund vieler Gemeinsamkeiten möchte er sie Alan überlassen, damit sie irgendwann heiraten und Alan auszieht. Alan stellt sich Danielle gegenüber recht ungeschickt an, sodass Charlie ihn unterstützen muss. Als Danielle wegen einer Verabredung mit Alan bei den Harpers vorbeischaut, kommt Charlie mit ihr ins Gespräch und er findet heraus, dass sie eigentlich ist wie er: sie trinkt viel, ist promiskuitiv und verschwenderisch. Also möchte auch Charlie bei ihr landen. Danielle bekommt das mit und schlägt Charlie und Alan als einzigen Ausweg einen Dreier vor. Sie lassen sich nicht darauf ein. - 8,5/10
https://www.imdb.com/title/tt0935979/
4.15 Nadeln in den Ohren (My Damn Stalker)
Weil Rose Jake beim Lernen hilft, finden Berta, Alan und Jake immer mehr Geschmack an ihr. Sie beschließt aber aufgrund der von Charlie nicht erwiderten Liebe, nach London zu ziehen. Charlie glaubt ihr das zunächst nicht, findet aber kurz nach der Verabschiedung anhand des leeren Hauses heraus, dass Rose wirklich weggegangen ist. Währenddessen übertreibt Alan bei seinem Onlinedating-Profil, indem er behauptet, er sei der Chiropraktiker der Stars und er besitze das Strandhaus in Malibu. - 8,5/10
https://www.imdb.com/title/tt0963690/
4.16 Auch junge Menschen sind mal verschleimt (Young People Have Phlegm Too)
Charlie und Alan bemerken, dass sie nicht mehr so jung sind, wie sie denken. Sie bekommen ohne jüngere Begleitung keinen Zutritt mehr zu Clubs, sind nicht mehr so nachtaktiv und haben weniger Ausdauer. Nachdem Charlie beim Arzt gesagt wurde, er solle kürzertreten, macht er das kurzzeitig auch. Alan bringt Charlie, weil er ihn nicht so sehen kann, trotzdem in einen Nachtclub – jedoch befinden sich in diesem nur ältere Semester. - 8,5/10
https://www.imdb.com/title/tt0957599/
4.17 Tausche Rezept gegen Mutter (I Merely Slept With A Commie)
Evelyn erzählt Charlie und Alan von der Beerdigung ihrer Freundin und dass diese so schrecklich war, weil niemand dort ernsthaft getrauert hat. Als Alan und Charlie ihrer Mutter sagen, dass sie genauso unbeliebt ist und bei ihrer Beerdigung auch nicht getrauert werden wird, geht sie beleidigt nach Hause. Nach einiger Zeit ohne Kontakt beschließen die Brüder, ihre Mutter an ihrem Geburtstag zu besuchen. Als sie dort eintreffen, sind sie sehr überrascht, dass Evelyn Besuch von Freunden hat. Alan und Charlie fühlen sich trotz ihrer Abneigung gegen ihre Mutter von dem schwulen Pärchen und deren adoptiertem Sohn verdrängt. Heimlich versuchen beide ein besseres Verhältnis zu Evelyn aufzubauen. Alan schlägt ihr sogar vor, ein Familienfoto schießen zu lassen. Zu seiner Überraschung bringt Evelyn zu diesem Termin aber auch Roger, Philip und Changpu mit. - 7,5/10
https://www.imdb.com/title/tt0987821/
4.18 Die frenetische Detektivin (It Never Rains in Hooterville)
Während Jake die Harry-Potter-Poster in seinem Zimmer gegen Bikini-Bilder von Frauen auf Motorrädern austauscht, probt Kandi mit Alan für ein Vorsprechen als forensische Detektivin für die Serie Steif. Dabei denkt Alan noch einmal über ihn und Kandi und über ihre bevorstehende Scheidung nach. Dabei wird aufgedeckt, dass der Grund für Alans und Kandis Trennung Kandis von Alan nicht unterstützter Babywunsch war. Alan erklärt Kandi, dass er es sich anders überlegt habe, weil Jake erwachsen wird und er gerne weiterhin der Vater von einem Kind wäre. Kurz bevor sie im Bett wieder zusammenkommen können, wird Kandi darüber informiert, dass sie die Rolle der Forensikerin bekommen hat. Deshalb lässt sie sich doch von Alan scheiden. - 8,5/10
https://www.imdb.com/title/tt1006262/
4.19 Judiths Haus der Verdammten (Smooth As A Ken Doll)
Judith und Herb stehen kurz davor zu heiraten. Zu diesem Anlass bringt Alan auch gleich den letzten Unterhaltsscheck vorbei und stellt fest, dass sich seine Exfrau und ihr Zukünftiger nur noch streiten. Der Hauptgrund für den Streit ist Herbs Schwester Myra, die sich gegen Judith auflehnt. Um die Situation kurzzeitig zu entspannen, nehmen Charlie, Alan und Jake Myra ins Kino mit. Nach der Vorstellung küssen sich Myra und Charlie, worauf Judith noch wütender wird. Um dem zu entgehen, zieht Myra bis zur Hochzeit zu Charlie, wo sie eine Affäre mit diesem beginnt. - 8,5/10
https://www.imdb.com/title/tt1012332/
4.20 Ich mach bei Hochzeiten immer das Gleiche (Aunt Myra Doesn’t Pee A Lot)
Aufgrund ihrer Affäre mit Charlie beschließt Myra, diesen zur Hochzeit von Herb und Judith mitzunehmen. Vor der Trauung schläft Charlie mit Myra im Umkleideraum, wo sich später auch Alan mit Herbs Ex-Verlobter aufhält. Während Charlie mit Myra zum Altar schreitet und erfährt, dass Myra verlobt ist, vermittelt Herbs Exfreundin allen Hochzeitsgästen den Eindruck, sie schlafe gerade mit Alan. Der einzige, der aus der Situation Gutes schöpfen kann, ist Jake, der Essen mit nach Hause nimmt. - 9/10
https://www.imdb.com/title/tt1017622/
4.21 Schwul ist cool (Tucked, Taped And Gorgeous)
Alan hat einen schwulen Freund, Greg. Die zwei gehen oft mit ihren Kindern ins Kino oder unternehmen etwas zu viert. Dadurch entsteht das Gerücht, Alan sei ebenfalls schwul. Nach einem Kuss klärt Greg Alan jedoch darüber auf, dass Alan absolut nicht schwul ist und er persönlich mehr Interesse an Charlie zeigt. Dieser sucht wegen seiner eigenen homosexuellen Tendenzen seine Therapeutin auf. Letztendlich ist keiner der beiden schwul. - 8,5/10
https://www.imdb.com/title/tt1022141/
4.22 Schweinchen Glück (Mr. McGlue’s Feedbag)
Jake gewinnt beim Pferderennen 1100 Dollar. Eigentlich möchte Alan Jake das Geld wegnehmen, lässt sich dann aber doch von Charlie überreden, Jake seine Lektion lernen zu lassen. Dieser verliert das Geld beim Kauf eines nicht funktionstüchtigen Motorrades, das er nicht überprüft. Währenddessen verbringt Alan einen ganzen Tag wartend in der Führerscheinbehörde. - 8/10
https://www.imdb.com/title/tt1026380/
4.23 Vergiss Fernando (Anteaters. They’re Just Crazy-lookin)
Weil sein Terrassengeländer kaputt ist, stellt Charlie den gutaussehenden Handwerker Fernando an. Er wird im Laufe der Episode sowohl von Berta und Judith als auch von Charlies Freundin Chloe angebaggert. Als Charlie mitbekommt, dass Fernando nur eine jüngere Ausgabe von ihm ist, versucht er, sich auch wieder jünger zu verhalten und besucht Chloe in einem anderen Outfit. Da diese gerade mit Fernando geschlafen hat, wird dieser gefeuert und arbeitet stattdessen bei Berta zuhause. Charlie und Chloe bleiben zusammen, weil er ihr mit seinem Geld Schmuck kaufen kann. - 8,5/10
https://www.imdb.com/title/tt1026381/
4.24 Teddy ist unser Daddy (Prostitutes And Gelato)
Evelyn hat einen neuen Freund, Teddy. Dieser fliegt heimlich mit Charlie und Alan nach Las Vegas, um sich einen Kampf anzusehen. Außerdem bezahlt er für Eis (Alan) und Prostituierte (Charlie und Alan). Deshalb können sowohl Charlie als auch Alan nichts gegen die von Teddy geplante Verlobung mit Evelyn einwenden. Später finden sie jedoch heraus, dass Evelyn noch nicht sesshaft werden möchte und schon einen neuen Liebhaber hat. Als dieser abrupt stirbt, nimmt Evelyn Teddy zurück. - 8,5/10
Inhaltsangabe: Warner Bros.
Poster/Artwork: Warner Bros./Chuck Lorre Productions/The Tannenbaum Company
Donnerstag, 4. Oktober 2018
Venom (2018)
Als Dr. Carlton Drake (Riz Ahmed), Chef der mysteriösen Life Foundation, in den Besitz eines Organismus außerirdischen Ursprungs kommt, benutzt er diese sogenannten Symbionten, um mit ihnen Experimente an Menschen durchzuführen. Dank des Tipps einer Konzern-Insiderin (Jenny Slate) bekommt der Reporter Eddie Brock (Tom Hardy) Wind von Drakes fragwürdigen Machenschaften und beschließt – entgegen der Warnung seiner Freundin Anne (Michelle Williams) – der Sache auf den Grund zu gehen, schließlich versucht er schon seit langem, Drake das Handwerk zu legen. Bei seinen Nachforschungen in den Labors der Life Foundation kommt Eddie jedoch selbst mit einem Symbionten in Kontakt, der mit ihm zu einem neuen Wesen verschmilzt: dem mit übermenschlichen Kräften ausgestatteten Venom...
"Venom" hatte es bisher nicht gerade leicht, wenn man die (kleine) filmische Karriere des Symbionten aus dem All anschaut. Im mit Bösewichtern geradezu überladenen "Spider-Man 3" wurde der Charakter Venom schlicht verheizt und in "The Amazing Spider-Man 2" wurde er lediglich mit einem kurzen Hintergrund-Kopfnicken abgetan. Und nun hat "Venom" seinen eigenen Film, der aber auch hauptsächlich die Versuche vereitelt, dem Anti-Helden wirkliches Leben einzuhauchen. Ohne jemals die richtige Spur zu finden, sondern maximal einen Meter danaben zu fahren, findet Regisseur Ruben Fleischers Film nie eine richtige Basis und mischt lieber weite Strecken der Handlung mit einer effizienten, aber vergleichsweise flachen Story, ein wenig Humor und viel zu schneller Action, die wirkliche Details oft vermissen lässt. Obwohl "Venom" ein SONY/MARVEL-Film ist, fehlt ihm sichtbar das Vertrauen zum Disney-MCU, wirkt etwas unfertig und sogar ein Stück weit unter dem Potential von dem, was man hätte nach den großartigen Teasern und Trailern erwarten können.Der erste Akt ist ein relativ lahmes Vorgeplänkel auf das was kommt, dazu reichlich langweilig und ohne den gewissen Charme. Es gibt ein langwieriges Set-up, in dem Eddie (Tom Hardy) seine bisherigen Fernseh-Reportagen vorstellt, seine Anwalt-Freundin Annie (Michelle Williams) und sein Leben verliert, kurz nachdem er den Wissenschaftler Carlton Drake (Riz Ahmed) interviewt. Letzterer treibt gefährliche Experimente in seinem Labor mit Blick auf die Golden Gate Bridge voran, bei denen Menschen mit von einer Expedition aus dem All mitgebrachten Symbionten kombiniert werden. Im Shuttle gab es einen Unfall, einer der Symbionten entkam und das Schiff stürzte in Malaysia ab. Und nun bahnt sich ein weiterer Symbiont den Weg von der Absturzstelle des Raumschiffes in einer Rettungssanitäterin, über eine ältere, malaysische Frau und einem kleinen Mädchen den Weg in die Vereinigten Staaten. Damit ist die Geschichte ist nicht gerade innovativ, aber annehmbar. Was aber überrascht, ist die sichtbar mangelnde Chemie zwischen Hardy und Williams, zwei der charismatischsten Schauspieler auf dem Planeten. Hardys Leistung ist seltsam unausgeglichen; Williams ist bemüht, aber dem Zuschauer spätestens nach zwei Minuten völlig egal in ihrer Rolle als (Ex-)Verlobte. Die Troika vervollständigend, hat "Venom" noch einen weiteren Hauptdarsteller - einen recht fahlen Riz Ahmed, der sich als Elon Musk-Verschnitt mit schrecklichen Dialogen und kaum Bad-Guy-like durch die Handlung holpert. Dabei ist vielleicht noch der größte Fehler, dass man ihn von Anfang an als Gegenspieler erkennt und somit Teile der Geschichte von vornherein fest stehen.
Auf dem Papier passt Fleischer gut zum Material. Sein bestes Werk, "Zombieland", fand eine gute Symbiose für Lacher, Gore und Energie, eine gute Checkliste für jeden "Venom"-Film. Aber er findet hier einfach nicht den richtigen Drive. Die Action von Brock / Venom, der Drakes Schläger in Eddies Wohnung brutal fertig macht oder die Motorrad-Auto-Drohnenjagd sind coole Szenarien. Auch als Venom ein SWAT-artiges Team in einem mit Rauch gefüllten Foyer nach und nach dezimiert, ist optisch lecker, hat aber viel zu wenig Schwung und hinterlässt den Eindruck, dass ein PG-13-Rating (FSK-12) nicht immer die beste Wahl für einen Superhelden/Anti-Helden-Film ist.Die Komödie landet leider auch nicht wirklich Treffer. Eddie, der sich vor Annie in einem vornehmen Restaurant blamiert, indem er nach Hummern grabscht und in ein Aquarium springt, fühlt sich zu gewollt an, um wirklich lustig zu sein. Wenn sich Eddie endlich mit dem Parasiten arrangieren kann, gibt es eine Andeutung eines lebhaften Hin und Her zwischen den beiden - vor allem, wenn Eddie sich weigert, von einem Gebäude zu springen - diese Szene hätte"Deadpool" Konkurrenz machen können. Nur wenige Lacher kann Fleischer so dem Publikum entlocken, wenn er Elemente von Hardys körperlicher slapstickhafter Leistung durch einige von Venoms Gesichtsausdrücken mischen kann. Tja, "Venom" will hier alles sein, aber gerade letzteres hatte Stanley Ipkiss besser drauf.
Untermalt wird dies alles von Ludwig Göranssons bombastischer Partitur, der Abspann lediglich hinterlässt dank Hip-Hop von Eminem einen faden Beigeschmack, weil sein Stück "Venom" zwar gut ist, aber nicht so recht zum Film passen will. Alles in allem hinterlässt "Venom" einen zwiespältigen Eindruck. Er ist gut, aber nicht sehr gut, er könnte mehr sein und schöpft nicht sein gesamtes Potential aus. Das ist etwas schade - zumal in der Mid-Credits-Sequenz der Gegenspieler von Venom angeteasert wird, auf den eigentlich alle warten. Carnage. Und wer ihn spielen soll ist wohl der Hammer schlechthin. Na mal sehen, ob das nach diesem holprigen Einstieg noch klappt. Wünschenswert wäre es.
6,5/10
Quellen:
Inhaltsangabe: Sony Pictures
Poster/Artwork: Sony Pictures
Mittwoch, 3. Oktober 2018
Jeepers Creepers II - Jeepers Creepers 2 (2003)
Der berüchtigte Highway 9 wird für ein Highschool-Team zur Endstation. Ihr Reisebus bleibt liegen, doch die Panne an sich soll das geringste Problem werden. Eine menschenähnliche Gestalt mit riesigen Fledermausflügeln hat Witterung aufgenommen. Die Kreatur erwacht nur alle 23 Frühjahre aus seinem langen Schlaf und macht dann für 23 Tage auf die Bevölkerung Jagd. Nachdem sich der sogenannte "Creeper" (Jonathan Breck) bereits mit den ländlichen Bewohnern über Wasser hielt und zuletzt den jüngeren Sohn eines Farmers mitnahm, stellt sich der Gierschlund nun jenem Reisebus in die Quere und setzt sämtliche Insassen mit auf seine Speisekarte. Der Kampf scheint aussichtslos, aber die Schüler treten ihn trotzdem an - zusammen mit dem Farmer, der auf Rache sinnt...
Im Vergleich zum ersten "Jeepers Creepers", der ein dunkler, verrückter Albtraum ist, ist bei der etwas uninspirierten, ja beinahe als "von der Stange" zu bezeichnenden Fortsetzung ein Qualitätsabfall zu beobachten. Irgendwie fehlt dem Nachfolger der Charme des ersten Teils. Das Roadtrip-Feeling, gepaart mit der Tatsache, dass man einfach nicht wusste, um was es sich bei dem mysteriösen Fremden mit dem alten Truck handelt, machte "Jeepers Creepers" spannend. Dieser zweite Teil ist viel zu sehr 08/15-Teenie-Monsterfilm. Der archetypische Grusel einer Lagerfeuergeschichte bewegt sich weiterhin innerhalb der klar definierten Grenzen des Genres, aber bekommt einen trashigen (und unbeabsichtigten) Humor, weil der geflügelte Dämon in seiner vollen Pracht nicht interessant (oder unheimlich) anzusehen ist.
Hier trifft makaberer Slapstick auf ein High-School-Basketballteam, das scheinbar nur aus Hohlkörpern besteht. Die Charaktere sind einem einfach egal, weil es sowieso zu viele sind, als dass man da Tiefe einbringen könnte. Thrill baut sich auf, das Blut strömt, aber der Schwung fehlt, weil Salva es nicht mehr schafft die Spannung über einen längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten. So ist "Jeepers Creepers 2“ ein simpel gehaltener Run&Hide-Slasher, dessen Stärke sein originelles Schulbus-Belagerungs-Szenario ist, wo Proleten und Tussis wie Kaninchen von einem riesigen Monster mit Flügeln terrorisiert und gejagt werden.
6/10
Von SPLENDID erschien die Trilogie im limitierten DigiPak:
























Kurzum: wenn man weiß worauf man sich einlässt, kriegt man austauschbaren Thriller knapp über TV-Niveau; wer bei den namhaften Darstellern einen richtig guten Film erhofft hat leider schlichtweg Pech. "Trespass" ist ein nahezu überraschungsfreies Home-Invasion-Szenario mit populären Mitwirkenden, aber kaum nennenswertem Resultat. Schade.
5/10