Als Polizeipsychologe ist es die Aufgabe von Alex Cross (Tyler Perry), sich in die Köpfe von Mördern, Vergewaltigern, Perversen, schlicht in die derangierten Gedankenwelten der schlimmsten der Kriminellen hinein zu versetzen. Auch wenn er ein unumstrittener Experte auf diesem dunklen Fachgebiet ist, so scheint er in Michael ‘The Butcher’ Sullivan (Matthew Fox) seinen Meister gefunden zu haben. Denn Sullivan kennt als Ex-Geheimagent sämtliche Kniffe der polizeilichen Ermittlung und ist den investigativen Kräften immer einen Schritt voraus. Als er jedoch die Frau von Alex Cross, Maria (Carmen Ejogo), kaltblütig eliminiert, ist The Butcher einen Schritt zu weit gegangen, denn nun startet Cross einen persönlichen Rachefeldzug.
"Alex Cross" ist ein Beispiel dafür, wie weit Meinungen über einen Film auseinandergehen. Während viele den Film nicht mochten und sogar langweilig fanden, bin ich der Meinung, dass es sich bei dem Streifen um einen guten, fast sehr guten Actionthriller handelt, der noch dazu mit einer kleinen Starbesetzung (wenn auch nur in nebenrollen) daherkommt. So ist zum Beispiel Jean Renou, Edward Burns und John C. McGinley zu sehen, die in ihren kleinen aber feinen Rollen durchaus gefallen. Tyler Perry lag mit seiner schauspielerischen Leistung im guten Mittelfeld und wurde daher neben Matthew Fox, der die Rolle des Picassos sehr überzeugend gespielt hat, im Laufe des Films für mich immer uninteressanter.

Rein technisch und inhaltlich finde ich Alex Cross aber gelungen. Kann man sich mal ansehen. Kein vergleich mit sonstigen Hollywood-Blockbustern, aber einer der (viel) besseren B-Movies.
7/10
http://tinyurl.com/nfgmun3
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