Nachdem man den ersten Teil eigentlich in den Sand gesetzt hatte, kam mit "Aliens vs. Predator 2" dann 3 Jahre später doch noch eine Fortsetzung. Und der ließ den Vorgänger mit einem Schlag wesentlich besser aussehen. Denn in dieser Fortsetzung von "Alien vs. Predator" wird der Kampf der Außerirdischen mitten in einer amerikanischen Kleinstadt ausgetragen. In den Hügeln von Colorado stürzt das Erkundungsschiff eines Predators ab, wobei Alien-Facehugger freigesetzt werden. Doch auch eine weitaus gefährlichere Kreatur tritt in Erscheinung: ein Hybridwesen, eine Mischung aus einem Alien und einem Predator. Selbst die herbeigerufene Nationalgarde sieht nur noch einen Ausweg: die Auslöschung der Stadt mit einer nuklearen Bombe! Die unbedarften Bürger müssen sich gegen die übermächtigen Gegner verbünden, um wenigstens eine kleine Überlebenschance zu haben.
Nachdem sich viele Fans über Paul W. S. Andersons Regiearbeit für den ersten Teil aufregten, wollten die Strause Brothers mit ihrer Fortsetzung alles richtig machen. Das ist ihnen mit "Aliens vs. Predator 2" aber auch nicht wirklich gelungen. Immerhin wurden manche Bereiche aber mit einer bessern Sorgfalt bearbeitet, als das noch bei Teil 1 der Fall war. Die Fortsetzung ist - um es mal kurz auszudrücken - ein gigantischer "Monster-Mash" mit einigen netten Gore-Effekten. Der Blutfaktor wurde hier um einiges nach oben geschraubt, die Action zieht auch um einiges an und auch Komponist Brian Tyler orientiert sich mehr an den bekannten Motiven aus den Alien und Predator-Scores. Soweit, so gut. Auch in Sachen Spezial Effekte, Monster-Design und der handwerklichen Umsetzung ist "Aliens vs. Predator 2" sehenswert.

Auch wenn man fast nichts erkennt und der Film einfach nur hirnlos ist, so kann man an diesem erneuten Aufeinandertreffen der legendären Filmmonster seinen Spaß haben. Es gab Action, es war kurzweilig, es war blutig und die Effekte überzeugen zum großen Teil. Sicher kann man "Aliens vs. Predator 2" in die Tonne kloppen, aber hier kann man mit sehr viel Wohlwollen bewerten.Vor allem gegenüber der Kinofassung.
5,5/10
Im Rahmen der "Limited CINEDITION"-Reihe von FOX kam auch dieser Film in den Genuss der schicken Mediabook-Aufmachung mit Lenticular-Front, Sentitype und Booklet. Diese ist allerdings schon seit Ewigkeiten ausverkauft.
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