Grabbers lief letztes Jahr auf dem FantasyFilmFest und erntete gute Kritiken. Die Idee ist ja auch witzig: Unheimliches trägt sich in dem verschlafenen Fischerdorf an der irischen Küste zu. Erst verschwinden ein paar Fischer und dann werden Grindwal-Kadaver am Strand von Erin Island angespült. Ein ungleiches Polizisten-Duo (Richard Coyle, Ruth Bradley) will den seltsamen Ereignissen auf den Grund gehen. Schnell stellt sich heraus, dass riesige blutsaugende Kreaturen mit Tentakeln hinter den Todesfällen stecken. Es gibt nur eine Möglichkeit, sich gegen die seltsamen Kreaturen, die Grabbers genannt werden, zur Wehr zu setzen. Die außerirdischen Grabbers reagieren allergisch auf Alkohol und verschmähen Betrunkene. Also, ab in den Pub und hoch die Tassen! Trinkt um euer Leben!
Was sich anfangs total bescheuert anhörte, entpuppte sich schliesslich als eine echt feine Horrorkomödie mit trockenem (im übertragenen Sinne), irischem Humor. Die Idee von Aliens, denen von Alkohol schlecht wird, kann auch nur einem Iren einfallen.

Was aber bleibt ist eine herrlich symphatische Alien-Komödie, die trotz niedrigen Budget sehr ansehnliche Effekte und liebenswerte sowie schrullige Inselbewohner mit witzigen Dialogen im schönen Irland bietet. Die Diskusion um die Namensgebung für die Monster, erinnerte mich ein wenig an die "Schnappoiden" aus "Tremors". Und wenn die Übernahme der Bar durch die Mini-Tentakel-Viecher nicht aus "Gremlins"
7/10
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