Dienstag, 15. April 2014

The Signal (2007)

http://www.imdb.com/title/tt0780607/

Es ist Silvester und das Chaos bricht über die Stadt herein. Fernseher und Radios schalten sich wie von selbst ein und senden ein Signal, das tief liegende Aggressionen freisetzt und jeden Menschen in eine mordende Bestie verwandelt. In dieser Apokalypse kämpft Ben um das Leben der Frau, die er liebt und die er um jeden Preis schützen muss. Vor dem tobenden Mob. Und vor dem Signal. “The Signal”, von drei visionären Regisseuren in Szene gesetzt, ist eine erschreckende Reise zur Erkenntnis, dass das schlimmste Monster immer noch der Mensch selbst ist.

So viel hatte ich mir von dem Film versprochen. Und dann erwartet einen ein billigstes B-Movie-Gedöns mit unterirdischen Dialogen und einer dummen Story, welche sich in 3 recht unterschiedliche Teile splittet und rein mit unbekannten Schauspielern besetzt ist:

In "Transmission I" versucht die blonde Mya einfach nur aus ihrer alten tristen ungeliebten Welt zu fliehen und wird Zeuge des Ausbruchs oder vielmehr der Wirkung des Signals. Sie entkommt den Verrückten und macht sich auf zum Terminal 13, wo sie auf ihren Geliebten Ben warten soll. Dieser Part ist ziemlich langweilig und kommt auch nur quälend langsam voran. "Transmission II" stellt den weiteren Verlauf aus Ehemann Lewis' Sicht dar. Hier ändert sich der Stil des Films und es entsteht ein doch amüsant-makaberes Treiben, mit vielen absurden Szenen, wenn Lewis bei der Sylvesterparty auf Clark trifft. Nach einigen immerhin netten Überkreuzungen der Handlungsstränge folgt "Transmission III", in der Ben und Clark zum Terminal fahren und im großen Finale versuchen Mya zu retten. Hier wird es noch langsamer und endet schließlich im Gähnen der Zusehers, der bis dahin durchgehalten hat. Tja, der Film hat mich weder unterhalten noch hat er mir irgend einen Sinn oder Logik gezeigt.

2/10