Sonntag, 4. März 2018

Sharktopus vs. Whalewolf (2015)

http://www.imdb.com/title/tt3292154/

Das Schicksal spielt dem meist betrunkenen Kapitän Ray Brady (Casper Van Dien) übel mit. Endlich hat er nach langer Zeit wieder einmal einen neuen Job und kann dafür sein Schiff für eine Seebestattung vermieten. Doch ehe die Zeremonie zu Ende gebracht werden kann, greift wie aus dem Nichts eine Hai-Kreatur mit Tintenfischtentakeln an und schnappt sich den Leichnam und gleich noch Teile der versammelten Trauergäste. Von einem Voodoo-Priester erhält Ray anschließend den Auftrag, das Monster zur Strecke zu bringen. Zur selben Zeit will die Wissenschaftlerin Dr. Elsa Reinhart (Catherine Oxenberg) den Baseballspieler Felix Rosa (Mario Arturo Hernádez) in Form bringen, indem sie seine DNA mit der eines Wales und eines Wolfs kreuzt. Das Experiment geht nach hinten los und schon bald treibt Rosa als Whalewolf sein Unwesen. Er und der Sharktopus prallen unweigerlich aufeinander...

Schon der erste Teil der "Sharktopus"-Reihe war irgendwie originell. Und - obwohl dies kaum glaubhaft erscheinen mag, aber andererseits, wieso gibt es von "Sharknado" aktuell bereits sechs Teile? - man setzte noch zwei weitere Teile drauf. "Sharktopus vs. Whalewolf" ist der dritte Ableger. Der Witz erschöpft sich im Titel. Nachdem die Vorsilbe Mega-, Monster- oder Killer- nicht mehr reichte, bediente man sich dieser sinnlosen Mixturen, aber auch dieser Teil kann in seiner Trashigkeit zumindest überzeugen.

Denn hier nehmen sich die Filmemacher absolut nicht ernst und sich selbst auf die Schippe (im Gegensatz zum zweiten Teil, der einfach viel zu ernst und absolut auf The Asylum Schlechtigkeitsniveau war). Die Story ist mal wieder hanebüchen. "Sharktopus" hat jetzt einen Twitteraccount und eine verrückte Schönheitsärztin erschafft ein hündchenartiges Geschöpf, halb Wolf, halb Orca. Und ein Alkoholkranker Kapitän (Casper Van Dien - musste es echt so weit kommen?) muss mit seinem Angestellten und einer Polizistin dann die Welt retten. Mit dabei sind auch ein Voodoopriester, Iggy Pop und ganz viele blöde Sprüche. Genial ist hier gemacht, dass sowohl Sharktopus als auch Whalewolf durchaus sympathische Monster sind. Hat man auch nicht so oft.  Der Film ist wirklich so bekloppt, dass er schon wieder Spaß macht.

Einige der Schauspieler scheinen direkt von einem Pornoset gecastet worden zu sein, die Synchro ist gruselig und es ist nicht zu viel, wenn man behauptet, dass man Tierhorror schon sehr lieben muss und Trash immer etwas abgewinnen sollte, um hier wirklich seinen Spaß haben zu können. Kann man machen, braucht aber die Stimmung dazu.

Trash-Wertung: 7,5/10
Real-Wertung: 3,5/10