2040 arbeitet Joe (Joseph Gordon-Levitt) erfolgreich als ein sogenannter Looper. Das sind Attentäter, deren Auftrag es ist, per Zeitreise aus dem Jahre 2070 zurückgeschickte Menschen zu töten. In den 70er Jahren sind Zeitreisen verboten und werden nur noch im Geheimen durchgeführt. Verbrecherorganisationen nutzen diese illegale Methode immer wieder, um ihre Opfer in die Vergangenheit zurückzuschicken, damit die Looper sie gegen einen horrenden Batzen Geld töten und damit die Existenz der Betroffenen gänzlich auslöschen. Und genau darin ist Joe ein Ass, er zählt zu den Besten seines Faches und verfolgt nur eine Regel: Nicht versagen - denn das sehen seine Auftraggeber gar nicht gern. Das ist ihm bisher auch noch nie passiert. Doch sein nächster Auftrag wird zur Bewährungsprobe, denn plötzlich steht sein zukünftiges Ich (Bruce Willis) vor ihm. Ein kurzes Zögern und die Liquidierung geht schief: seine futuristische Version schafft es zu entkommen. Nun beginnt eine Jagd um Leben und Tod...
"Looper" ist ein guter, in Teilen sogar sehr guter Film. Speziell das erste Drittel bietet einen atmosphärischen Zeitreise-Thrill. Und "Looper" will neben der ohnehin vertrackten Grundthematik noch viel mehr und ist damit storytechnisch ein echtes Schwergewicht. In dieser Zukunftsvision treffen die Gegensätze von Armut und Dekadenz gnadenlos aufeinander. Zudem kommen weitere thematische Elemente wie zum beispiel menschliche Mutation und bedingungslose Liebe hinzu. So hat der Film dann an mancher Stelle doch etwas zu viel Storybalast.

8/10
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