Dienstag, 13. März 2018

The Bye Bye Man (2017)

http://www.imdb.com/title/tt4030600/

Die College-Studenten Elliot (Douglas Smith), John (Lucien Laviscount) und Sasha (Cressida Bonas) ziehen in ein altes Haus abseits des Campus und stoßen dabei auf die Ursprünge einer ebenso alten wie unheilvollen Geschichte: Dort soll das pure Böse hausen, das die Einheimischen hier nur den „Bye Bye Man“ (Doug Jones) nennen – der Menschen dazu zwingt, grausame Dinge zu tun. Fortan hat die Gruppe nur noch ein Ziel: Das eigene Überleben sichern. Der Schlüssel zur Umgehung des Fluches liegt in der Vermeidung jedweden Gedankens an das düstere Wesen. Nie darf an ihn gedacht, nie sein Name ausgesprochen werden. Doch das erweist sich als gar nicht so leicht, denn wie soll man vermeiden, an etwas zu denken, von dem man weiß, dass man daran nicht denken darf? Die Studenten müssen einen Weg finden, sich von der Kreatur zu befreien, während Detective Shaw (Carrie-Anne Moss) Ermittlungen wegen der mysteriösen Todesfälle beginnt, die sich in ihrem Revier häufen…

Der Plan der Macher, den "Bye Bye Man" als neue Horrorfigur à la Freddy oder Jason zu etablieren muss als gescheitert betrachtet werden. Oder zumindest als misslungener Opener, denn obwohl der Film richtig stark und vor allem interessant beginnt, verliert er sich dann in seinem lahmen Versuch des Horrors. Die Darsteller sind zwar unverbraucht, aber wenig überzeugend in ihrer Darstellung; die Musik ist teilweise richtiggehend unpassend, die einzigen Lichtblicke im Film sind Carrie-Ann Moss als Detectiv Shaw und der erwähnte Beginn des Films. Auch der Bye Bye Man bleibt ein einziges Mysterium. Wo kam er her, was hat es mit dem Hund, den Münzen und dem Zug auf sich? Man bekommt teilweise den Eindruck, dass dies die Macher dieses Filmes selbst nicht wussten. Sie beschränken sich hier lieber auf brutale Szenen als auf die Story. Aber für den Versuch der Macher, frisches Blut ins Genre zu pumpen, kann man aber dennoch zumindest einen Blick riskieren.

5,5/10