Tief im Dschungel Mittelamerikas entdeckt Major Dutch (Arnold Schwarzenegger) mit seinem Elite-Trupp grausam verstümmelte Leichen, die an Bäumen herunterhängen. Mit diesem Fund beginnt für die Gruppe ein blutiger Albtraum, denn ein unsichtbarer Angreifer tötet mühelos einen schwer bewaffneten Mann nach dem anderen. Als nur noch Major Dutch übrig ist, muss er sich allein dem unheimlichen Jäger stellen ...
"Predator" habe ich bereits vor einigen Monaten hier besprochen und nun wird die 3D-Fassung des Films unter die Lupe genommen. Und man muß schon zugeben: der nachträglich ins Dreidimensionale konvertierte Film weist tatsächlich einen netten sichtbaren Effekt auf. Im Dschungel entsteht dadurch in der Tat Tiefe und Stechpalmenblätter ragen teilweise deutlich aus dem Vordergrund heraus. Allerdings sind gerade die feinen Strukturen der Palmen sehr schwierig und kommen nicht ohne leichte Doppelkonturen oder Unruhen aus. Zu Beginn in der Basisstation gesellen sich auch noch deutliche Unschärfen (was mit Sicherheit am Material liegt) und Wachseffekte durch zu hohe Filterung auf Carl Weathers' Gesicht hinzu. Der Dschungel dagegen ist oft knackscharf und gut umrissen, machmal vielleicht sogar etwas zu überschärft um Köpfe und Figuren herum. Zooms und Schwenks leiden oft unter Ruckeln und Unruhen. Schön fies hingegen schält sich das echte Antlitz des Predatoren aus dem Hintergrund heraus.

9/10
Wie bei den 3D-Filmen von FOX gewohnt, gab es auch hier wieder MediaMarkt-exklusiv eine limitierte Steelbook Edition mit Lenticular-Magnetcover, welches einen echt coolen Wackelbild-Effekt hat: es zeigt Schwarzenegger einmal in Normalsicht und einmal aus der Perspektiv des Predators: als Infrarot-Aufnahme.
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