Samstag, 19. März 2011

[KINO FFF Nights] Wake Wood (2010)

http://www.imdb.com/title/tt1296899/

Um den tragischen Tod ihrer kleinen Tochter Alice zu bewältigen, ziehen der Tierarzt Patrick und seine Frau Louise aus der Stadt in die ländliche Gemeinde Wake Wood. Aber die Schatten der Vergangenheit lassen sich nicht so einfach abschütteln. Hinter der idyllischen Fassade von Wake Wood verbergen sich dunkle Geheimnisse. Patrick und Louise beobachten, wie sich ihre Nachbarn im Wald treffen, um heidnische Rituale zu zelebrieren. Der Druide Arthur macht dem jungen Paar ein schicksalhaftes Angebot: Er könne die getötete Alice für drei Tage ins Leben zurückholen. Allerdings gebe es einige Bedingungen: So müssten Patrick und Louise sich unter anderem verpflichten, für immer in Wake Wood wohnen zu bleiben. Auch müssten sie sich nach drei Tagen wieder von ihrer Tochter verabschieden. Patrick und Louise stimmen zu. Doch ihre Entscheidung hat fatale Konsequenze...

"Friedhof der Kuscheltiere"? Zumindest etwas. Der Film hat eigentlich eine ganz gute Geschichte- und meiner Meinung nach auch ein paar nicht ganz unbegabte Darsteller. Anfangs war ich also wirklich positiv überrascht. Dies schlug leider spätestens bei der 'Neuerschaffung' der Tochter um. Dass man bei der Wiedererschaffung des Mädchen einen frischen, toten Körper braucht und das Kind nicht mehr als ein Jahr tot sein darf, lass ich mir ja noch einreden. Dass man dafür einen persönlichen Gegenstand des Mädchen benötigt, liegt auch nahe. Lächerlich fand ich, dass plötzlich aus dem Körper des Toten eine Art Höhle wird, aus der man dann das 'neue' Mädchen mit Blut und Schlamm bedeckt herauszieht, nachdem man vorher die Leiche mit Kuhd-Dung eingerieben hat. Nun gut. Erwartungsgemäß entpuppt sich das kleine Ding als wahrer Satansbraten, der alles und jeden nacheinander umbringt. Und warum? - Ja, weil die Eltern geflunkert haben, als es darum ging, wie lang das kleine Monster schon tot ist- nämlich länger als ein Jahr. Da die Kleine aber eigentlich nach 3 Tagen neuen Lebens wieder in den Tiefen des Waldes zu seinem Schöpfer zurück soll, harrt man nun aus. Überraschenderweise weigert sich das Mädchen, wieder zu verschwinden.

Ich erwarte keine große Logik bei Filmen dieser Art, aber teilweise war der Ablauf ein wenig lachhaft. Davon abgesehen fand ich den Schnitt, die Auswahl der Protagonisten (mit Ausnahme des Kindes), die Musik und auch das gesamte Ambiente recht gelungen.

7/10

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