Freitag, 28. Februar 2014

X2 - X-Men 2 (2003)

http://www.imdb.com/title/tt0290334/

Ein Nightcrawler (Alan Cumming) bricht mit seinen Teleportationsfähigkeiten ins Weiße Haus ein und löst damit erneut einen Aufschrei nach neuen Gesetzen gegen Mutanten aus. Die Anti-Mutanten-Organisation, angeführt vom ehemaligen Armee-Befehlshaber William Stryker (Brian Cox), rüstet sich heimlich für einen vernichtenden Schlag gegen die Mutanten. Stryker kennt die Mutanten sehr gut, da er in der Vergangenheit mit Mutanten experimentiert haben soll. Der Schlag richtet sich vor allem gegen Charles Xaviers (Patrick Stewart) Mutanten-Schule. Xaviers Team um Wolverine (Hugh Jackman), Storm (Halle Berry) und Cyclops (James Marsden) müssen jede übernatürliche Kraft bündeln, um Strykers Truppen vor dem Eindringen zu hindern.

Der erste Teil der "X-Men" - Reihe startete 2000 und lieferte eine ordentliche Vorstellung. Drei Jahre später erschien schließlich der gleichnamige Nachfolger, der mit deutlich angestiegenem Budget verwirklicht wurde - und das merkt man in jeder Szene. Die Investitionen haben sich gelohnt, so konnten einige Schwächen des Vorgängers behoben werden. Erneut kann der Film mit seinen Action- und Kampfszenen punkten, die noch einmal etwas dynamischer und damit wesentlich authentischer wirken. Außerdem werden gleich mehrere wichtige Charaktere eingeführt (Nightcrawler/Stryker/Pyro/Iceman), die allesamt sehr gut verkörpert wurden. Mittelpunkt der Handlung ist zwar der aus dem Vorgänger bereits begonnene Konflikt zwischen Mutanten und Menschen und Magneto und Prof. X verfolgen auch weiterhin ihre gegensätzliche Ziele, doch Strykers Machenschaften und Wolverines Vergangenheit sorgen für die nötige Abwechslung, um die Story auch weiterhin spannend zu halten. Wie diese Vergangenheit genau aussieht bleibt hier allerdings noch verborgen - und das macht (wiederholt) Laune auf "X-Men Origins: Wolverine".

Insgesamt unterhält der zweite "X-Men" sogar besser als sein Vorgänger und sorgt mit seinen unverhofften Wendungen für Dramatik und Spannung. Unnötige Längen weist der Film zwar auf, aber davon und ein paar anderen Kleinigkeiten abgesehen gibt es wenig am zweiten Teil auszusezten. 

8/10