Donnerstag, 28. Januar 2016

...Altrimenti Ci Arrabbiamo! - Watch Out, We're Mad! - Zwei wie Pech und Schwefel (1974)

http://www.imdb.com/title/tt0069697/

Ben (Bud Spencer) und Kid (Terence Hill) – zwei begeisterte Hobbyrennfahrer – gehen bei einem Cross-Rennen gleichzeitig als Erste ins Ziel und müssen sich den Gewinn in Form eines Strandbuggys teilen. In einem benachbarten Freizeitpark soll deshalb ein Wettessen mit Bier und Würstchen den wahren Sieger ermitteln. Als eine Ganovenbande auftaucht und im Auftrag eines Grundstückspekulanten (John Sharp) versucht, die Bewohner des Stadtviertels zu verschrecken, bilden die einstigen Rivalen sofort ein schlagkräftiges Team. Gemeinsam haben sie nicht nur vier wirksame Argumente gegen das skrupellose Vorgehen der Verbrecher, sondern schließlich auch einen Grund zur gegenseitigen Wiedergutmachung. Im Zuge ihrer Zerstörungsorgie erwischen die Ganoven nämlich auch das neue Gefährt der beiden passionierten Fahrer und sehen sich nun deren Zorn ausgesetzt. Die Gangster lassen ab jetzt nichts mehr unversucht, um Ben und Kid unter die Erde zu bringen, doch die beiden wissen sich zu wehren.

"Rot muss er sein, mit einem gelben Häubchen!"

Das hätte sich der Boss (stilsicher im Schlafanzug) nicht träumen lassen, wohin die Zerstörung eines Strandbuggies führen kann. Gerade noch regeln Bud Spencer und Terence Hill das, wie Männer es regeln: mit Würstchen und Bier, vergreifen sich die Schergen auch schon am brandneuen Buggy, eben jenes Objekt über das sich doch gerade geeinigt werden soll. Finden die beiden gar nicht gut, also nichts wie los und hin zum Boss. Diesem wird dabei in hinreißender Form durch den Doktor (sehr genial: Donald Pleasence) assistiert bzw. er wird durch diesen ferngesteuert. Trotz der albernen Darstellung des Obergauners ist dies damit einer der besten Spencer/Hill-Filme.

Terence Hill und Bud Spencer tun das, was sie am besten können, sie prügeln sich mit Kraft, Einfallsreichtum und einem gesunden Sinn für Anarchie durch die Reihen der Bösewichte bis zu ihrem augenzwinkernden Triumph. Denn wie in fast all ihren Filmen gibt es auch hier nie den absoluten, den ganz großen Gewinn. Es klappt nie so ganz, möglicherweise ist das einer der Punkte, die dieses Wahnsinnsduo immer noch so unglaublich sympathisch wirken lassen. Selbst, wenn man denselben Gag zum 50. Mal hört. Man weiß ja, woher es kommt und das ist gut so, dennschließlich gipfelt die Auseinandersetzung in einer wahnsinnigen Luftballonschlacht. Eben rundum gelungen.

7,5/10