Dienstag, 13. Oktober 2015

Friday The 13th - Freitag der 13. (2009)

http://www.imdb.com/title/tt0758746/

Am Crystal Lake, da lässt es sich gut feiern, baden und poppen. Das denken sich Whitney (Amanda Righetti), Mike (Nick Mennell), Wade (Jonathan Sadowski), Richie (Ben Feldman) und Amanda (America Olivo), die ein paar Tage in der Natur verbringen wollen. Serienkiller Jason Vorhees (Derek Mears) aber hat etwas gegen das unbeschwerte jugendliche Treiben und stattet den jungen Leuten einen Besuch ab - die Machete im Gepäck. Einen Monat später macht sich Whitneys Bruder Clay (Jared Padalecki) verzweifelt auf die Suche nach seiner Schwester. Von der gesamten Gruppe findet sich keine Spur und die Polizei ist auch keine Hilfe. Clay trifft kurz nach seiner Ankunft eine weitere unvorsichtige Reisegruppe. Trent (Travis Van Winkle), Jenna (Danielle Panabaker), Nolan (Ryan Hansen), Chelsea (Willa Ford), (Julianna Guill), Lawrence (Arlen Escarpta) und Chewie (Aaron Yoo) freuen sich auf ein exzessives Wochenende...

Das 2009er Remake des 80er Horror-Slashers hat im Grunde alles, was es in jedem "Freitag der 13."- Film gibt: strunzdumme Teenies, nette Gore-Effekte, schlechte Schauspieler, blanke Brüste, Sexszenen, die zum Tod führen und einen schier unbezwingbaren Jason Vorhees als eiskalten und mitunter sogar recht kreativen Killer. "Freitag der13." kann also durchaus auf naive und gleichzeitig irgendwie trashige Art gut unterhalten. Oft allerdings ist das sehr zum Kopfschütteln geeignete Gelaber aber auch eher anstrengend und solange Jason nicht auf den Plan tritt, fühlt man sich eher zum Fremdschämen genötigt, als spannend von einem Slasher unterhalten. Aber er ist immerhin kurzweilig, lässt absolut kein Klischee aus und macht dadurch noch irgendwie Spaß.

Vor allem hat er mit Kane Hodder als hünenhafter Jason Vorhees einen guten und gleichzeitig furchterregenden, miesen Killer gefunden: wortkarg, gnadenlos, brutal. Andere Charaktere sind dafür kaum der Rede wert. Müssen sie als Kanonenfutter aber auch nicht sein. Dafür sorgt ein ordentlicher Blut- und Gore-Level und viele klassische Stilmittel der altebekannten Streifen aus der guten alten Zeit für ein akzeptables Feeling. Somit wirkt das Remake auf seine Art gelungen, wenn es auch nie zur Elite der Horrorstreifen gehören wird.

5,5/10

Von Eightyfour Entertainment kommt der Film auch im wattierten und limitierten Mediabook als 3-Disc Special Edition. Komplett ungeschnitten mit Kinofassung und "Killer Cut" und in HD.