Freitag, 6. März 2015

Avatar 3D (2009)

http://www.imdb.com/title/tt0499549/

Rund vier Jahre von der Erde entfernt liegt Pandora – ein Planet, dessen reichhaltige Unobtanium-Vorkommen die existenziellen Rohstoff-Sorgen der Menschheit im Jahr 2154 auf einen Schlag lösen würden. So bricht eine Gruppe von Wissenschaftlern auf, um mit den Ureinwohnern Pandoras, den hochgewachsenen und in Stämmen organisierten Na’vi, Verhandlungen über die Kolonisation ihrer Heimat aufzunehmen. Darunter ist der an den Rollstuhl gefesselte Ex-Marine Jake Sully (Sam Worthington). Anstelle seines verstorbenen Bruders schlüpft nun Jake in die Haut eines Avatars – eines geklonten Na’vi-Körpers, der gleichzeitig als Vehikel und als diplomatisches Instrument dient. Bei seinem ersten Ausritt in den Dschungel trifft er auf die Eingeborene Neytiri (Zoe Saldana), zu der er sofort einen Draht findet. Doch die Zeit drängt: Das Militär unter Führung von Colonel Quaritch (Stephen Lang) scharrt längst mit den Hufen...

Die Kinofassung von "Avatar". Eigentlich schaut man die nur noch wegen dem 3D-Wow-Effekt, denn die Special Extended Edition ist trotz der altbackenen Story eindeutig die bessere. Aber schon damals im Kino war jeder völlig fasziniert von der Welt, die James Cameron geschaffen hatte. Und dass er so etwas kann, beweist er ja auch immer und immer wieder. Jedes Detail, jeder Effekt, alles ist punktgenau eingesetzt und sorgt immer wieder für ein wohliges Gefühl, wenn man in Pandora eintaucht. Mittendrin statt nur dabei ist eindeutig die Devise gewesen und das wurde perfekt und visuell überbordernd erreicht. "Avatar" ist rein Storytechnisch immer noch kein innovativer Film; im Gegenteil. Es ist ein rein optischer und akustischer Augenschmaus. Aber das wurde schon einmal hier im Blog besprochen und das will ich nun nicht weiter ausdehnen. "Avatar" ist und bleibt ein Film zum immer wieder ansehen. Und jede Fassung hat ihre Vor- und Nachteile. Aber der 3D-Effekt hier lässt einen ab und zu doch wieder mal in Pandora reinschauen.

7,5/10