Freitag, 6. Februar 2015

Lake Placid (1999)

http://www.imdb.com/title/tt0139414/

Ein 12-Meter-Krokodil hat einen Taucher in Stücke gerissen. Doch sein Hunger ist noch lange nicht gestillt. Eine kleine Truppe versucht nun, den Spuk zu beenden und die gewaltige Fressmaschine unschädlich zu machen. Doch die neurotische Paläontologin Kelly (Bridget Fonda), Wildhüter Jack (Bill Pullman), der exzentrische Mythologie-Professor Hector (Oliver Platt) und Sheriff Hank (Brendan Gleeson) können nicht verhindern, dass es weitere Mahlzeiten für das Krokodil gibt. Das Team macht außerdem eine bizarre Entdeckung über das monströse Krokodil und seinen Hunger. Die Jagdzeit ist eröffnet, doch es stellt sich die Frage: Wer ist hier der Jäger und wer der Gejagte?

So muss das sein beim Tierhorror: spannend, blutig (auch wenn wegen mir der Gore-Gehalt und Bodycount ruhig noch etwas höher hätte sein dürfen), ein Riesenvieh, aber sich insgesamt selbst nicht allzu ernst nehmen. Das war nahezu perfekt. Und auch wenn viele Klischees bedient werden ist das nicht weiter tragisch, der Film betrachtet alles mit einem großen Augenzwinkern. Auch ist hier aufgrund der Darsteller und der vonihnen verkörperten Figuren total viel Spaß drin. Vor allen der Dauerzwist zwischen den von mir eh sehr geschätzten Gleeson als gutmütigen Hinterwald-Sheriff und Platt als narzisstischen Egozentriker mit großer Klappe war gekonnt eingesetzt. Selbst das Krokodil war super gemacht, dazu kamen eine paar gute und vor allem fiese Effekte. Und der absurde Humor (vor allem mit der fürsorglichen Großmutter: "Überall werden Verbrechen verübt, aber da füttert mal einmal eine kleine Kuh und schon kommt der Sheriff!") trägt sein Übriges dazu bei. Dabei ist der nie albern, sondern tatsächlich witzig. In etwa derselbe Mix von Humor, Spannung, Horror und Ekel wie in "Arachnophobia" - einfach klasse und hochunterhaltsam.

7/10