Freitag, 27. Februar 2015

Into The Storm - Storm Hunters (2014)

http://www.imdb.com/title/tt2106361/

In kürzester Zeit jagt eine ganze Reihe von Tornados über die Kleinstadt Silverton hinweg und richtet erheblichen Schaden an. Allerdings erfährt die Gemeinde, dass das Schlimmste erst noch bevorsteht. Die Einwohner gehen sehr unterschiedlich mit dieser beunruhigenden Ankündigung um. Zwar suchen die meisten Schutz in Häusern und Kellern, doch eine kleine Gruppe professioneller Sturmjäger macht sich auf die Jagd nach dem Hurrikan, der die vielen Tornados ausgelöst hat. Der Dokumentarfilmer Pete Moore (Matt Walsh), die Meteorologin Allison Stone (Sarah Wayne Callies) sowie die Kameramänner Lucas (Lee Whittaker), Daryl (Arlen Escarpeta) und Jacob (Jeremy Sumpter) haben nur ein Ziel: die Naturgewalt für die nächste sensationelle Dokumentation zu filmen. Währenddessen sucht Trey (Nathan Kress) mit seinem alleinerziehenden Vater Gary Morris (Richard Armitage) seinen Bruder Donnie (Max Deacon), der mit seiner Freundin Kaitlyn (Alycia Debnam-Carey) spurlos verschwunden ist. Und das im Angesicht des drohenden Desasters...

... und am Anfang nimmt der Film einen sogar noch mit, jedoch ist irgendwann auch der Punkt erreicht, an dem man das Interesse verliert. Und das ist schade, denn "Storm Hunters" bietet eigentlich eine (auf den ersten Blick) interessant klingende Effektjagd. Natürlich hat man das alles so oder zumindest so ähnlich in "Twister" gesehen und von daher ist es auch keine Überraschung, die einen erwartet. Altbekannte Kost in neuem Kleid würde man sicher sagen. Die Nebengeschichten geben dem eigentlichen Hauptprotagonisten, dem Twister, den vielleicht nötigen Rahmen - mehr aber auch nicht. Dafür lassen die in die Handlung eingebauten Handycameras eine Art "Found-Footage"-Feeling aufkommen, wenn sie die Twister aus jeder Richtung zeigen. Doch gerade da sieht man tricktechnisch schon hin und wieder ein paar Schwächen - da war das Budget offensichtlich etwas zu schmal ausgefallen. Trotzdem sehen die großen Szenen des Trichters - wenn der Tornado die volle Größe erreicht hat - genial aus. Die Schneise der Verwüstung ist ebenfalls beeindruckend und schon mit ordentlich Materialeinsatz dahinter. Keines Emmerichs würdig, aber immerhin. Aber dafür dass das Panzerfahrzeug 'Titus' so ein Witz ist, gibt es einen ganzen Punkt Abzug. Die Bodenverankerung soll halten, während ein Tornado Steinhäuser plattmacht und Stahlträger verbiegt - und abreisst? Also bitte!

6,5/10

Exklusiv bei Saturn/MediaMarkt gibt es den Film sogar im Steelbook: