Dienstag, 14. Oktober 2014

Sometimes They Come Back - Manchmal kommen sie wieder (1991)

http://www.imdb.com/title/tt0102960/

“Ich hätte nie hierher zurückkommen dürfen!” Zu spät erkennt Jim Norman, daß die Rückkehr in seine Heimatstadt eine zweite Tragödie herausfordert. Vor mehr als 20 Jahren mußte er mit ansehen, wie sein Bruder von Halbstarken in einem Tunnel erstochen wurde. Die Flucht der Mörder konnte er vereiteln. Der heranbrausende Zug zermalmte sie. Jetzt muß er hilflos miterleben, wie drei seiner Schüler auf mysteriöse Weise sterben. Ihre Plätze in der Klasse nehmen neue Schüler aus Milford ein. Doch Milford ist keine Schule sondern… ein Friedhof. Die Mörder von einst haben noch eine Rechnung offen. Lächelnd nehmen die Untoten grausame Rache an Jim und seiner Familie.

Ahh, eine Stephen King Verfilmung aus meiner Jugend. Eine, die mich schon damals geängstigt hat und eine, die das noch heute (zu einem etwas geringeren aber nicht zu vernachlässigbarem Teil) schafft. Immer wieder kommt eine besondere Stimmung auf, wenn ich diesen Film sehe; hier liegt das Unheil spürbar in der Luft und das in jeder Szene. Aber allgemein kann ich mit diesem Rockabilly-Style, den King immer und immer wieder in seinen Geschichten verwendet, mehr anfangen als vielleicht so manch anderer. Ich mag einfach die Stories rund um diese 50er-Jahre Stereotypen-Jugendliche - zumindest hier, bei King. Das war schon bei "Es" so, zog sich über "Stand By Me" und hört bei dem Streifen hier nicht auf. "Sometimes They Come Back" ist ein Film, der schon etwas bedrohlich anfängt und es versteht, eine gewisse Atmosphäre zu erzeugen, obwohl man eigentlich noch keinen der Darsteller so richtig kennt; nein, man wird mitten in die Geschichte geworfen. Die Spannung steigt stetig an und endet letztlich in einem King-typischen Finale.

Es gibt Filme, die haben einfach das gewisse Etwas und dazu gehört dieser Film bei mir auf jeden Fall. Allein die fantastische Filmmusik schafft es, auf eine eigene Art Unbehagen und eine besondere Atmosphäre zu schaffen.  Die Darsteller sind dabei allesamt klasse, besonders hervorzuheben macht bei Keinem Sinn, da alle auf demselben guten Niveau agieren. King-typisch werden hier Kindheitsalbträume aufgearbeitet - teils recht brutal und blutig. Eine meiner Lieblingsverfilmungen von King. Defintiv.

7/10

Von NSM Records in Kooperation mit KOCH Media kommt der Film hierzulande ungeschnitten und in HD auch im auf 333 Stück limitierten und nummerierten Mediabook: