Freitag, 25. Juli 2014

Shrek The Third 3D - Shrek der Dritte 3D (2007)

http://www.imdb.com/title/tt0413267/

Als König Harold (John Cleese) von Weit Weit Weg schwer erkrankt, wird ausgerechnet Shrek (Mike Myers) zum Thronfolger auserkoren. Doch der grüne Oger wünscht sich nichts mehr, als in Ruhe zusammen mit seiner Frau Fiona (Cameron Diaz) in ihrem geliebten Sumpf zu leben. Im Sterben liegend verrät ihm der König, dass es noch einen anderen möglichen Erben gibt: seinen rebellischen Neffen Artie (Justin Timberlake). Zusammen mit dem Esel (Eddie Murphy) und dem gestiefelten Kater (Antonio Banderas) macht sich Shrek auf die Suche nach dem zukünftigen Herrscher. Währenddessen hat Prinzessin Fiona am Hof andere Probleme: Prinz Charming will um jeden Preis die Herrschaft über das Märchenland an sich reißen. Unterstützung erhält er dabei von den besiegten Antagonisten der letzten Teile und so schafft er es, eine große Armee zusammenzustellen. Zusammen mit ihren Freundinnen hat Fiona nun alle Hände voll zu tun, um die Machtübernahme zu verhindern.

"Shrek der Dritte" kommt qualitativ bei weitem nicht an die beiden Vorgänger und das liegt vor allem an der lahmen Story. Bei den Vorgängern war beinahe alles perfekt: eine gut ausgewogene Geschichte mit guter Gagdichte, alles war in irgendwie originell. Hier sieht das etwas anders aus.

Es gibt Ansätze für einen guten Film, aber eigentlich wirkt das alles nur mehr gezwungen. Einige Witze sind sehr gelungen, das muss man sagen. Das Highlight sind für mich zum Beispiel Szenen, in denen die Prinzessinnen miteinander agieren und dadurch Zickenkrieg pur erleben. Un die Schlußszene mit dazugehörigem Endkampf lässt ebenso "Shrek"-Feeling aufkommen. Das reicht aber eben leider nicht für einen ganzen Film.

Es gibt einige Witze, die einfach nur aufgesetzt, vorhersehbar, oder ausgeschlachtet wirken. Oder einfach deplatziert. Die Traumszene ist der Tiefpunkt des ganzen Films, nicht weiter witzig, zu lang und passt nicht so recht in den Kontext. Dazu finde ich die Handlung des Films eher zweitklassig. Eigentlich sehr dünn, wirkt sie wie eine Aneinanderreihung von Szenen. Charming allein als Bösewicht klappt auch nicht so richtig. Und das finde ich sehr schade. Eine Ansammlung unausgereifter Ideen und unausgeschöpften Potenzials, gepaart mit einer unaufregenden Umsetzung. Das dreifache Aus also.

Als Gagspektakel angelegt, muss man zwar öfters schmunzeln, aber das große Lachen gibt es nur hin und wieder. Aber immerhin ist es da, und damit schwebt der Film ganz leicht über dem Durchschnitt. Aber vor allem das recycelt wirkende Storykonstrukt, das wirkt, als hätte man sich eines verworfenen Rohentwurfs bedient, trübt doch etwas den Spaß. Schade.

6/10