Dienstag, 13. Mai 2014

Mission: Impossible (1996)

http://www.imdb.com/title/tt0117060/

Ein Verräter aus den Reihen der CIA ist im Besitz von einer Hälfte der "NOC-Liste", die die Decknamen sämtlicher verdeckter CIA-Agenten in Osteuropa enthält. Doch zum Lesen braucht er die zweite Hälfte der Liste mit den echten Namen der Agenten. Diese will er aus der amerikanischen Botschaft in Prag stehlen. Die Agenten der Spezial-Einheit IMF (Impossible Missions Force) haben den Auftrag, diesen Coup zu dokumentieren und die Hintermänner festzunehmen. Doch der Einsatz um den Agenten Ethan Hunt (Tom Cruise) geht schief. Scheinbar alle Agenten außer Hunt kommen ums Leben, darunter auch der Team-Chef Jim Phelps (Jon Voight).
Als Hunt, am Boden zerstört, Kontakt zu CIA-Offizier Kittridge (Henry Czerny) aufnimmt, erfährt er, dass die gesamte Aktion nur zur Maulwurfsfindung innerhalb der CIA diente und der Computer keine wertvollen Daten enthielt. Der Verdacht fällt auf den einzigen Überlebenden: Hunt. Dieser flieht daraufhin...

Mit Abstand bester Teil der Reihe und wegweisend im Genre der Spionage-Filme! Der erste "Mission: Impossible"-Film überzeugt vor allem mit seiner kalten Spionage-Atmosphäre und der wendungsreichen Story, die vor allem durch die undurchsichtigen Charaktere so facettenreich ist. Genial ist, wie die Verschwörung gegen Ende aufgedeckt wird und auch wie hier die vielen Geheimdienst-Gadgets, wie Kamera-Brillen, Sprengstoff-Kaugummi und den bekannten Masken, eingesetzt werden.

Auch wenn einiges von der Technik mittlerweile veraltet wirkt, so ist doch deren Einsatz für mich unerreicht (zumindest in der Filmreihe) und kommt wohl auch noch recht nah an die Original-Serie ran. Legendär sind ebenso Szenen, wie der Raub im CIA-Headquarter, sowie das Finale auf dem Schnellzug. Gerade erstere ist grandios inszeniert und sorgt durch jeglichen Verzicht von Musik- oder Dialogeinlagen für eine extrem angespannte Atmosphäre.

Man könnte heutzutage kritisieren, dass es dem Film an Action fehlen würde, aber gerade das macht in meines Erachtens nach besser, als seine Nachfolger: der Fokus auf die Story, die Spannung, der Planung und Durchführung des Heists und dem hinters Licht Führen der Gegenspieler per Gadgets, statt auf visuell übertriebene Actioneinlagen oder effektüberladene Stuntszenen. Da seh ich auch gerne über die ein oder andere Schwäche in der Story sowie über die offensichtlichen Logiklöcher hinweg. 

7,5/10