Donnerstag, 13. März 2014

The Terminator (1984)

http://www.imdb.com/title/tt0088247/

Wir schreiben das Jahr 2029. Intelligente Maschinen haben die Herrschaft über die Erde übernommen, die Menschheit ist nahezu eliminiert. Unter Führung des charismatischen Rebellen John Connor leisten die Überlebenden verzweifelten Widerstand. Um diesen ein für allemal zu brechen, entwickeln die Maschinen einen Erfolg versprechenden Plan: Ein Cyborg aus der Zukunft (Arnold Schwarzenegger), genannt Terminator, wird auf eine Killer-Mission in die Gegenwart geschickt. Er soll Sarah Connor (Linda Hamilton) töten, die junge Frau, die eine entscheidende Rolle für die Menschheit spielen soll, indem sie dem zukünftigen Rebellenführer Leben schenken wird. D.h. wenn sie nicht vorher von der Killermaschine terminiert wird. Sie hat nur eine Chance zu überleben: Kyle Reese (Michael Biehn), einen Freiheitskämpfer, der ebenfalls aus der Zukunft gesandt wurde, um sie zu beschützen. Gemeinsam müssen sie den schier aussichtslosen Kampf gegen den Terminator aufnehmen, soll die zukünftige Menschheit nicht von den Maschinen endgültig ausgelöscht werden.

James Camerons Actionhammer und ein Film der Geschichte schrieb. Angereichert mit einer bedrückenden und düster-dreckigen Zukunftsvision gilt der Streifen noch heute als einer der besten SciFi-Actioner aller Zeiten. Nicht nur einer der besten, sondern auch ein inspirierender Meilenstein der frühen 80er Film-Generation. Arnold Schwarzenegger verkörperte hier zum ersten Mal den Bösewicht, wobei er im ganzen Film nur etwa 17 Sätze mit etwa 70 Wörtern zu sprechen hatte - und wurde damit über Nacht endgültig zum Star. Trotzdem genießen einige seiner Zitate aus dem Film heute Kultstatus. Michael Biehn spielt seine Rolle absolut überzeugend. Man kauft ihm all seine Geschichten aus seiner Vergangenheit voll und ganz ab, besonders die Verhörszene, in der seine Figur Kyle Reese gegen Ende immer mehr aus sich raus kommt, ist grandios. Selbst Linda Hamilton, der ich zwiespältig gegenüberstehe, gibt hier eine sehr gute Performance.

"A phased plasma rifle in the 40-watt range"

Aber was macht diesen Film so außergewöhnlich und vorallem so wichtig ? Nicht unbedingt nur seine Effekte, viel mehr durch seine gnadenlose Atmosphäre, die kaum Licht in eine Welt voller eiskalter Bilder lässt. Zum anderen ist es die äußerst interessante und vor allem kreative Zeitreise-Story, das Design des Termínators verbunden mit Arnold Schwarzenegger's charismatischer, maskulin-unheilvollen und wortkargen, aber explosiv-beklemmender Ausstrahlung, Cameron's visuelle Kraft und außergewöhnliche (technische) Film-Momente die Geschichte schrieben. Niemals zuvor hatte man solche Effekte gesehen, allein das silberne Endoskeletton aus dem Hause Stan Winston mit der grinsenden Zahnreihe und den rot-glühenden Augen kennt wohl heutzutage fast jeder. Aber auch der eindringliche Score von Brad Fiedel, mit seinem metallischen Sound und seinen Synthieklängen trägt einiges zur Atmosphäre bei.

Berücksichtigt man das verfügbare Material, die Produktionskosten und das Entstehungsjahr kann man nur den Hut davor ziehen, zudem ist man nach Filmende zutiefst mit Respekt erfüllt und man erkennt die "Genialität" hinter diesem rauhen Sci-FI-Action Werk das zudem auch noch mit einer gut ausgearbeiteten Romanze brilliert. Es ist einfach eine spezielle Magie vorhanden, die man schwer in Worte fassen kann. Vergleichbar mit "Alien", "Predator" oder "Robocop" die genauso als Meilensteine gelten im SciFi-Action-Genre und bis heute nichts von ihrer durchdringenden Faszination verloren haben.

9/10

Die Erstauflage, die mittlerweile komplett ausverkauft ist, gab es für exakt 16 Stunden bei amazon.de zu bestellen. Danach war sie weg, ausverkauft und ist heute nur noch mit viel Glück und einem gut gefülltem Geldbeutel zu haben: