Dienstag, 25. Februar 2014

X-Men (2000)

http://www.imdb.com/title/tt0120903/

Sie sind das nächste Glied in der Evolutionskette. Die X-Men, geboren mit einer einzigartigen genetischen Mutation, die ihnen außerordentliche Fähigkeiten verleiht. Die Augen von Cyclops (James Marsden) können einen Energiestrahl freisetzen, Jean Grey (Famke Janssen) besitzt die Fähigkeit Körperenergie von anderen Personen zu absorbieren, Wolverine (Hugh Jackman) besitzt unglaubliche Selbstheilungskräfte, sowie ein durch Adamantium verstärktes Skelett und Storm (Halle Berry) kann das Wetter manipulieren. In einer mit Hass und Vorurteilen erfüllten Welt sind sie Ausgestoßene. Doch unter der Führung von Professor Charles Xavier (Patrick Stewart) haben sie gelernt ihre Fähigkeiten zum Wohl der Menschheit einzusetzen. Gemeinsam kämpfen sie darum, eine Welt zu beschützen, die sie fürchtet. Sie stellen sich der gefährlichsten Bedrohung der menschlichen Zivilisation: Magneto (Ian McKellen), ein skrupelloser Mutant, der die Zukunft in seine Gewalt bringen will - auch wenn es das Ende bedeutet - der Menschheit oder der Mutanten...

Der erste Teil der "X-Men" stammt aus dem Jahre 2000, was ja einerseits heisst, dass er noch nicht alt ist aber eben auch keine Neuigkeit. Man sieht ihm die nun bereits 14 Jahre an. Vor allembei den Effekten, die für damalige Verhältnisse sicher (sehr) gut gewesen wären, aber heute (und besonders am Ende des Films) nicht mehr so schön anzusehen sind. Aber wenn man ehrlich ist zählt hier eher die Story und der Kampf zwischen Magneto und Prof. X.
"X-Men" diente für viele weitere cineastische Ableger als Einstieg in des Universum der X-Men, und es ist ein gelungener, wenngleich auch für mich der schlechteste Teil der "alten" Trilogie. Dennoch: Die Handlung bleibt lebendig, wird zu keiner Zeit langweilig, sodass der Film wirklich sehr kurzweilig erscheint. Humor und Gefühl hat er dafür gar nicht und auch die Filmmusik ist absolut nicht mitreißend oder gar erwähnenswert, bis auf ein einzelnes Exzerpt namens "Logan and Rogue". Dieser Aspekt wird aber durch die grandiose Kostümausstattung und die fiktive dargestellte Welt wieder wettgemacht.

Hugh Jackman als Woverine wurde hier praktisch geboren, Patrick Stewart als Prof. Charles Xavier zeigt sich von seiner besten Seite und auch Ian McKellen als Magneto ist ein würdiger und vor allem überzeugend-böser Gegner. Wer sich nicht an den Effekten stört, kann hier ruhig den ersten Schritt in Richtung "X-Men"-Comicfilme machen, man nimmt sich genug Zeit um das Ganze zu etablieren und die Mutanten kurz aber geschickt zu erläutern. Ein guter Film. Nicht allzu stupide und voller Überraschungen.

7/10