Sonntag, 1. Dezember 2013

Men In Black 3 (2012)

http://www.imdb.com/title/tt1409024/

J hat in 15 Jahren bei den Men in Black schon einige unerklärliche Dinge erlebt, doch nichts und niemand, nicht einmal Außerirdische, geben ihm so viele Rätsel auf wie sein mürrischer und maulfauler Partner. Als Ks Leben und die Erde gefährdet sind, reist Agent J in die Vergangenheit, um die Gefahr abzuwenden. J entdeckt Geheimnisse des Universums, die ihm K bisher verschwiegen hat. Geheimnisse, die er enthüllt, als er sich mit dem jungen Agent K [Josh Brolin] verbündet, um seinen Partner, die Geheimorganisation sowie die Menschheit zu retten.

Lange Zeit wurde vond er Fangemeinde auf den dritten Teil gewartet, umso erfreuter war diese, als er angekündigt wurde. Und dann noch mit Josh Brolin in einer Hauptrolle. Sicher, was soll man nach dem ersten und zweiten Teil noch neu erfinden, es gab ein ekeliges Monster und ein sexy Monster, beide wollten die Erde vernichten. Nun spielt man den Zeitreisefaktor aus, denn in einem Film in dem es Aliens und Neuralisatoren gibt, sind bestimmt auch Zeitreisen möglich. Tommy Lee Jones hat hier leider nur eine sehr kleine Rolle und wirkt nicht mehr so ambitioniert wie in den vorherigen Teilen. Der Humor wurde in diesem Teil ein wenig mehr vernachlässigt, dafür wurde mehr Wert auf zwischenmenschliche Beziehungen gesetzt und sorgt so weniger oft für Lacher als in den ersten Teilen.

Dafür spielt Josh Brolin sehr überzeugend seine Rolle als jüngerer K und auch Will Smith wirkt nach seiner Leinwandabstinenz kein Stück verändert. Der dritte Teil wartet leider nicht mehr mit so vielen überraschenden Momenten auf wie die ersten beiden Teile, auch gibt es nicht mehr die großen Szenen die einen mitreißen und irgendwie flashen, jedoch startet dieser Film vergleichsweise langsam mit einem Streit der beiden und nimmt erst nach einem großen Twist an Fahrt auf, steigert sich durch die Einbindung der Figur "Griff" und wartet mit einem starken aufschlussreichen Ende auf. Einmal mehr hat also die Fortsetzung einer langen Leinwand-Abwesenheit des Duos funktioniert.

Alles in allem ein sehr guter Film, wesentlich besser als der zweite Teil. Rasant, lustig mit vielen netten Anspielungen und Gimmicks und einem - für mich - tollem und schönen Ende. Schöner Abschluss der Trilogie. Barry Sonnenfeld hatte es hier nochmal richtig drauf.

7,5/10