Dienstag, 3. September 2013

Gallowwalkers (2012)

http://www.imdb.com/title/tt0829176/

Nachdem der Herr Snipes aus dem Knast raus ist, kann er ja wieder Filme machen. Und der Film beginnt auch recht vielversprechend mit eier netten Szene, die eine FSK-18 durchaus rechtfertigt. Alles was danach kam, war dann wirr, gegenstandslos und auch noch schlecht gespielt. Der Genre-Mix aus Horrorfilm, Western, Thriller und Krimi versprach so viel - und scheitert so kläglich.

Live by the Gun. Die by the Gun. Come back for more…heißt es für alle bösen Jungs, die der mysteriöse Revolverheld Aman (Wesley Snipes) auf dem Schirm hat. Da seine Mutter, eine Nonne, vor langer Zeit ein Gelübde gebrochen hat, um ihrem Sohn das Leben zu retten, lastet auf ihm ein unheilvoller Fluch. Alle seine Opfer, die durch seinen Revolver gestorben sind, kehren als Untote wieder zurück und machen Jagd auf ihren Mörder. Aman rekrutiert einen jungen Krieger namens Fabulos (Riley Smith), um mit ihm gemeinsam gegen die Bande seiner früheren Opfer, angeführt von dem bösartigen Kansa (Kevin Howarth), zu kämpfen und sie endgültig in die ewigen Jagdgründe zu schicken.

Wer denkt, dass Nicolas Cage schlechte Filme macht, der sollte sich mal "Gallowwalkers" ansehen. Eins vorweg: bis auf Snipes sind und bleiben die übrigen Schauspieler blass und öde. Aber das ist nicht das einzige Manko. Für einen dreckigen Western ist er zu sauber. Für einen Horrorfilm zu unblutig und langweilig. Für einen Krimi zu vorhersehbar und für einen Thriller viel zu wenig verstörend. Eigentlich fehlt dem Film alles, was ihn hätte gut werden lassen. Dazu kommen langatmige Szenen (und schier endlose Ritte durch Wüstengebiet), eine sehr zusammenhanglose Story und Dialoge, die aus den Federn der schlechtesten Hollywoodautoren hätten stammen können. Dabei wird noch groß auf dem Cover mit "Wesley Snipes" und "Blade is back!" geworben. Aber eben nur geworben. Denn der Film hat rein gar nichts mit "Blade" oder gar Vampiren zu tun. Wenigstens gibt es ein paar nette Shootouts und ein paar blutige Szenen, die das ganze Machwerk vor der völligen Degradierung bewahren. Gerade noch

3,5/10