Montag, 26. August 2013

The Matrix Revolutions (2003)

http://www.imdb.com/title/tt0242653/

Willkommen im Finale. The Matrix Revolutions ist der dritte und letzte Teil der Sciene-Fiction Trilogie um Neo (Keanu Reeves) und seine verbündeten Freiheitskämpfer und damit das große Finale. Neo hat seine Kräfte in der realen Welt zu sehr strapaziert und liegt nun im Koma. Mittlerweile haben die Menschen aus Zion den Glauben an den Auserwählten verloren, während sie weiterhin tapfer den immer aussichtsloseren Kampf gegen die Wächter führen und so versuchen nicht nur ihre Stadt, sondern die gesamt Menschheit zu retten. Allerdings versteckt sich im Hintergrund noch jemand, der das Ziel hat beide Welten zu zerstören.

Teil 1 Story, Teil 2 Effekte, Teil 3 Action. Das beschreibt eigentlich ganz genau, worauf pro Film Augenmerk gelegt wurde. Auch wenn mir die beiden Vorgänger mehr gefallen, finde ich "The Matrix Revolutions" immer noch gelungen. Im Finale der postapokalyptischen SciFi-Trilogie geht es um alles oder nichts. In keinem der beiden Vorgänger gibt es mehr Tod, Tragik und Tränen. Weshalb sich "The Matrix Revolutions" definitiv als der düsterste aber auch emotionalste Teil der Reihe auszeichnet. Die Zuschauer sind gezwungen sich von geliebten Charakteren zu verabschieden, die selbstlos ihr Leben geben um das der Menschheit zu retten. Man verpasst der Story einen halbwegs würdigen Abschluss, der sämtliche eckigen Kanten immer noch zumindest versucht abzurunden. Man wird trotzdem das Gefühl nicht los, irgendetwas verpasst zu haben.

Was Action und Effekte betrifft, versucht auch hier sich der Vorgehensweise der beiden vorherigen Filme treu zu bleiben und bisher Unversuchtes und Ungetanes zu wagen. Sei es die Schlacht in Zion oder das spektakuläre Showdown der beiden Erzfeinde Neo und Smith, welches ein Traum für jeden Comic-Fan ist. Auch der Soundtrack ist durch Don Davis wieder einmal mehr großartig behandelt worden. Die Philosophie ist leider dem Spektakel an sich gewichen und macht Platz für die fette Action Mensch gegen Maschine. Genau das ist der Punkt, der den Film vergleichsweise so sehr herunter zieht. Ich denke ferner, dass man einfach andere Erwartungen in die gesamte Trilogie hatte, nachdem man den ersten Teil sah.

Im Endeffekt ist und bleibt "The Matrix Revolutions" das würdige Finale der legendären Trilogie, dass völlig neue Maßstäbe gesetzt hat. Die Wachowski-Brüder geben noch einmal alles um ihre epische Geschichte des Krieges zwischen Mensch und Maschine mit einem Knall zu beenden. Und knallen tut es durchaus. Die "Matrix"-Trilogie als Ganzes ist zudem ein Meilenstein der Filmgeschichte und sollte in keiner vernünftigen Filmsammlung fehlen.

7/10