Samstag, 3. August 2013

Deep Blue Sea (1999)

http://www.imdb.com/title/tt0149261/

Mitten im Atlantik haben amerikanische Wissenschaftler das Unterwasserlabor “Aquatica” eingerichtet, wo sie medizinische Experimente mit genmanipulierten Haien durchführen. Doch plötzlich entwickeln die Versuchstiere beunruhigende Eigenschaften: Sie werden immer größer, immer intelligenter und immer boshafter. Als ein gewaltiger Sturm über die künstliche Insel hereinbricht, gelingt es den Haien, sich zu befreien. Für die Wissenschaftler beginnt eine Jagd auf Leben und Tod.

Technisch klasse gemachter, sehr unterhaltsamer Hai-Thriller, der Spass macht. Renny Harlin ("Stirb langsam 2") inszenierte mit "Deep Blue Sea" einen klaustrophobischen Hai-Thriller. Prominent besetzt mit Thomas Jane, Saffron Burrows, Samuel L. Jackson, Michael Rapaport und LL Cool J bietet er zudem ein ordentliches, gut aufgelegtes und schön zusammenpassendes Schauspieler-Ensemble. Er hat ein für einen Horrorfilm auch ein ganz schönes Tempo, echt fiese Szenen (eine ganz bösartige Szene, die einen immer wieder zusammenzucken lässt, ist, wenn Jim Whitlock (gespielt von Stellan Skarsgård) von einem Hai angeknabbert wird), ein ordentlicher, stimmiger Score, eine sehr tolle und unterhaltsame Mischung aus Komik und Dramatik und einen sehr klaren Aufbau. Genau das fehlt vielen Tierhorrorfilmen. Es gibt meistens "nur" ein gefährliches Tier und das muss irgendwie aufgehalten werden. Da keiner versucht es einzufangen, wird es eben getötet. Hier ergibt es aber viel mehr Sinn, dass die Leute die Tiere auszuknipsen versuchen. Die Szenerie der Flucht durch die langsam versinkende Unterwasserstation lässt den Film hier auf beinahe allen Ebenen absolut gewinnen. Es gibt hier und da ein paar Ungereimtheiten und Logiklöcher, über die man aber gern hinwegsieht. "Deep Blue Sea" ist toll. Kann man sich immer mal wieder ansehen.

7,5/10