Montag, 17. Juni 2013

Mad Max: Beyond Thunderdome - Mad Max III: Jenseits der Donnerkuppel (1985)

http://www.imdb.com/title/tt0089530/

Der Ex-Cop Max Rockatansky (Mel Gibson) streift noch immer allein durch das unwirtliche australische Outback. Nachdem ihm jedoch sein Vehikel gestohlen wird, vermutet er das Gefährt wie auch den Dieb in Bartertown. Die Bewohner der postnuklearen Stadt leben vor allem vom Tauschhandel. Doch Bartertown ist zweigeteilt. Oben herrscht die Gründerin und Gesetzgeberin Aunty Entity (Tina Turner), unten das "Brain-Muscles"-Gespann Master-Blaster (Angelo Rossitto und Paul Larsson), das auch die Energiegewinnung der Stadt unter seiner Kontrolle und damit Aunty Entity in seiner Abhängigkeit hält. Max wird von dieser ein Deal vorgeschlagen: Er soll in der berüchtigten Donnerkuppel, einem Gladiatorenkäfig für blutige Zweikämpfe, gegen Master-Blaster antreten...

Leider nur noch Durchschnitt und irgendwie auch nur eine halbgare Angelegenheit. Nachdem der zweite Teil endlich den Stil hatte, den ich mir schon vom ersten Teil gewünscht hätte, macht der letzte Teil der Trilogie wieder einen gewaltigen Schritt zurück. Dabei fängt er eigentlich gut an, versucht die Endzeitstimmung aufzubauen, die man vom Vorgänger kannte und liebte, zieht die Story interessant und recht atmosphärisch an und ist auch richtig cool bis nach dem Zweikkampf in der titelgebenden Donnerkuppel. Danach geht es steil bergab und wird auch nicht besser. Als Max (Mel Gibson) auf diesen Kinderstamm trifft, die ihn als Erlöser feiern, wurde mir der Film schlicht zu kindisch und auch albern, was man vor allem im Showdown merkt. Tina Turner macht zwar ihre Sache recht gut, sie ist aber tatsächlich eine weit bessere Sängerin. Die Punkte gibts noch für die erste Hälfte des Filmes, wo sich immerhin wesentliche Aspekte der Vorgänger wiederfindet: Anarchie, Brutalität und der Kampf ums Überleben. Ein sehr enttäuschender Abschluß der "Mad Max"-Trilogie.

6/10