Montag, 27. Mai 2013

The Village (2004)

http://www.imdb.com/title/tt0368447/

Lange her, dass ich den Film gesehen habe. Dabei ist er doch so vielschichtig, sozial- und gesellschaftskritisch, romantisch und verfügt über eine so präzise und klare Regie die den Darstellern den größtmöglichen Raum zur Entfaltung gibt - die Messerattacke ist in ihrer Einfachheit und Effizienz grandios - vor allem weil sie lange nachwirkt..

Nach etwa einer Stunde offenbart der Film dann seine ganze drückende Melancholie (die sich schon von Anfang an in Bildern äußert, aber erst jetzt so richtig zum Tragen kommt), in der dann die Darsteller skrupellos ihre pathetischsten Monologe halten dürfen und man plötzlich mekrt, wie die eigenen Gedanken anfangen zu kreisen. Dazu die beiden geschickt plazierten Twists: der erste ist zwar sehr schon früh absehbar, aber der zweite ist wie ein kleiner Schock, der sich nur langsam anbahnt und dann mit voller Wucht durch den Körper fährt. Wie man den Film jedoch letztendlich findet, hängt wohl sehr davon ab, was man erwartet hat. Vorschau und Werbung versprachen einen sehr gruseligen Horrorfilm, der auch mich damals ins Kino lockte. Dabei ist „The Village – Das Dorf“ in erster Linie ein Liebesgeschichte, und ein sehr gefühlvoller und mit großer Detailvielfalt gedrehter Film, der von wunderschönen Bildern, stimmungsvoller Musik und einzigartigen Darstellern lebt.

7,5/10

http://tinyurl.com/o3h63ml