Freitag, 31. Mai 2013

The Last Stand (2013)

http://www.imdb.com/title/tt1549920/

Ex-Drogen-Cop Owens bekämpft seit einiger Zeit nur noch die Verbrechen in der verschlafenen Grenzstadt Sommerton Junction. Deren ländliche Idylle ist jedoch vorbei, als der berüchtigte Drogenboss Gabriel Cortez aus einem FBI-Gefängnistransport entkommen kann. Begleitet von einer Bande gesetzloser Söldner, die vom eiskalten Burell angeführt wird, rast Cortez mit einer getunten Corvette Z1 Richtung mexikanischer Grenze. Sein Weg führt ihn dabei direkt durch Sommerton Junction. Und genau dort wollen John Bannister und seine Gesetzeshüter den gejagten Verbrecher stellen. Owens will sich zunächst aus dem unausweichlichen Duell heraushalten, greift dann aber doch ein. Schließlich ist dies seine Stadt und hier ist ER das Gesetz…

Arnold Schwarzenegger is back! In "The Last Stand" ist er erstmals wieder einer Hauptrolle zu sehen und es ist nicht nur Arnolds Leinwand-Comeback, sondern gleichzeitig auch Kim Jee-Woons Hollywood-Einstand. Der koreanische Regisseur ("I Saw The Devil" und "The Good, The Bad, The Weird") ist Fans sicher gut bekannt. Und was kommt nun dabei heraus, wenn eine Action-Ikone der 80er auf einen der vielversprechendsten Genre-Regisseure der Gegenwart trifft? - Ein makellos in Szene gesetzter Oldschool-Actioner mit Western-Einschlag, der zwar einige Zeit braucht um in Fahrt zu kommen, es dann aber umso heftiger scherbelt.

Arnold Schwarzenegger ist alt geworden. Doch wie schon "The Expendables 2" ist auch "The Last Stand" ein selbstironisches Altmänner-Actionkino, dass geschickt die Alterserscheinungen seines Helden in die Geschichte einbaut und für einige großartige One-Liner nutzt. Wenn der gerade durch eine Scheibe geworfene Schwarzenegger von besorgten Stadtbewohnern gefragt wird: "Wie fühlen Sie sich, Sheriff?" und dieser nur trocken, mit einem leichten Hauch von Wehmut "Alt" antwortet, dann hat das schon einen sehr coolen Touch. Leider kommt der Film nur sehr behäbig in Fahrt, was durch unnötige Einlagen des Fluchtversuchs des Drogenbarons nur noch mehr in die Länge gezogen wird, weiß man doch schon von Anfang an, worauf das Ganze hinauslaufen muss. Kommt es dann aber endlich zum Showdown, wird man für die anfänglichen Längen ausreichend entschädigt: explosive Shootouts, coole One-Liner und fetzige Mann-gegen-Mann-Fights sorgen für rasante Action-Unterhaltung. Und auch der unvermeidliche Showdown gestaltet sich sehr kurzweilig.

"Cortez: "Sie haben meinen Wagen ruiniert." Schwarzenegger: "Sie haben meinen freien Tag ruiniert!"

Und dieser kleine Dialog sagt eigentlich alles über den Film: "The Last Stand" ist das, was man auch erwartet: gelungene Action-Unterhaltung der alten Schule.

7/10

Wie schon zuvor gibt es vom Hersteller SPLENDID auch hier wieder ein "Limited Uncut Hero Pack". Dieses enthält neben den obligatorischen Postkarten, Steelbook (mit Magnet-Lenticular) und Poster ein Replika des Sheriffsterns. Nette Idee.