Samstag, 13. April 2013

Very Bad Things (1998)

http://www.imdb.com/title/tt0124198/

Das junge Paar Laura (Cameron Diaz) und Kyle (John Favreau) steckt mitten in den Hochzeitsvorbereitungen. Laura wünscht sich nichts sehnlicher als eine Hochzeit ganz in Weiß, natürlich in der Kirche und mit allem, was dazugehört. Doch bevor Laura und Kyle endgültig vor den Altar schreiten, beschließen seine Kumpel Robert (Christian Slater), Charles (Leland Orser) und die Berkow-Brüder Adam (Daniel Stern) und Michael (Jeremy Piven), Kyle mit einer zünftigen Junggesellenparty zu verabschieden. In Las Vegas verbringen sie einen Abend in Saus und Braus und lassen noch einmal so richtig die Puppen tanzen. Doch die tanzen etwas aus der Reihe und alles kommt ganz anders, als ursprünglich geplant ...


Der Film beginnt recht harmlos mit einer sehr genervten Braut und einem notorischen Ja-Sager als Bräutigam. Und während man schon schadenfroh lächelt, kommen dann noch die besten Freunde es Bräutigames zusammen und "entführen" den zukünftigen Gatten ins schöne Las Vegas um den Junggesellenabschied würdig zu feiern. Dabei nimmt die Geschichte immer mehr an zynischen Situationen zu und wird zu einer Farce auf das gutbürgerliche Klischee des Menschen hinter dessen Fassade sich ein böser, abgedrehter anderer Mensch versteckt.

Dieser Film, der u.a. von seiner abgefahrenen Optik lebt, macht sich über Traditionen lustig wie z.B. die Hochzeit zum Schluss oder die Beerdigung die aus den Fugen gerät. Die Gefahr ist natürlich die humoristische Darstellung von Gewalt, aber die geht in höhnischen Gelächter unter. Zudem zeigt der Film Situationen, die sich schnell und ohne Vorwarnung in eine komplett andere Richtung entwickelt. Daraus bezieht der Film seinen Reiz. Gepaart mit den wirklich guten Darstellern, Christian Slater ist perfekt besetzt, ergibt einen herrlichen, schwarzen Komödienknüller.

8/10

http://tinyurl.com/c4wfg8o