Dienstag, 2. April 2013

Judge Dredd (1995)


http://www.imdb.com/title/tt0113492/

Man schreibt das dritte Jahrtausend. Nukleare Kriege und ökologische Katastrophen haben die Erde verwüstet. Die Menschen leben in Mega-Städten zusammengepfercht, in denen Anarchie und Chaos herrschen. Die Lösung: Machtvolle Kampfmaschinen wurden kreiert und ausgestattet mit allumfassender Macht: Recht, Gesetz und Justiz in einer Hand – die Judges. In Mega City One lebt der beste unter ihnen – Judge Dredd (Sylvester Stallone), das Produkt eines geheimen DNA-Experiments. Sein Bruder Rico (Armand Assante) will die Herrschaft an sich reißen. Dazu muss er zuerst Dredd aus dem Verkehr ziehen und hängt ihm einen Mord an. Von nun an muss Dredd auf eigene Faust um Recht und Ehre kämpfen. Um seine Unschuld zu beweisen flieht er aus dem Gefängnis, denn alle Beweise sprechen gegen ihn.


Vermutlich ist es der hohe Trash-Faktor, der mich diesen Film immer wieder sehen lässt. Dabei ist der gar nicht mal so gut. Bis auf wenige coole Sprüche und einige wenige gute Actionszenen, in denen es richtig kracht. Die Story ist an und für sich eher mau und plätschert vor sich hin und man weiß schon am Anfang wie das ausgehen wird. Was aber em Meisten nervt ist der blöde Sidekick, gespielt von Rob Schneider. War er sicher zur Auflockerung des ansonsten harten Stoffes aus dem Comic gedacht, beginnt er ab dem ersten Drittel einfach nur noch zu nerven und man wünscht sich inständig dass die Figur möglichst bald den Löffel abgibt. Dies passiert leider nicht und somit findet man sich wieder in einem krampfhaft-witzigen Actioner, der immer wieder anfährt und bremst. Stallone macht zwar seine Sache gut und auch Jürgen Prochnow weiß als Gegenspieler zu überzeugen, aber damit war es das auch schon. Für den Stoff des Dredd hätte entweder mehr Härte oder aber mindestens eine bessere Story gefehlt. Schade. Aber wenigstens hat der Film einen gewissen erschreckenden Wiedersehenswert, und sei es nur wegen dem War-Bot. Zwiespältig.

5/10

http://tinyurl.com/cqjj7em